^ Ja, wurde aufgrund des Bedarfes verschoben
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Naja... Grob kann man das sagen:
Hardliner sind für mich die, die eher für härtere Regeln sind als jetzt und das Gegenteil sind die, die jetzt eher mehr Lockerungen hätten bzw. eine Abschaffung bestimmter jetzt geltender Regeln (verpflichtendes Haarewaschen beim Friseur beispielsweise). Du weißt aber ganz genau, dass sich diese Frage nicht so leicht beantworten lässt und irgendwie kommt das schon wieder so rüber, als sollte mich diese Frage schon wieder in ein schlechtes Licht rücken bzw. mich bloßstellen... Es gibt nun mal Fragen auf die gibt es keine wirkliche Antwort. Aber gut, jede Frage ist legitim.
Ich finde es ja auch schon wieder schön, dass einem unterschwellig etwas unterstellt wird, das in den wohl seltensten Fällen stimmt. Ich bin auch für den Abstand, denn nichts ist hilfreicher als der und auch bin ich für die Masken an bestimmten Orten (ÖPNV beispielsweise). Nur ich bin dagegen, wenn es für eine bestimmte Maßnahme keine Rechtfertigung oder einen klar ersichtlichen logischen Grund gibt. Und der ist zum Beispiel nicht gegeben, wenn ich mit der DSB in Hintertux fahre und dabei eine Maske tragen soll. Das ergibt weder während der Fahrt einen Sinn, noch an bzw. in Tal- oder Bergstation.
Oder beispielsweise in einem Gartenfachmarkt muss der Kunde eine Maske tragen, aber die Mitarbeiter tragen allesamt keine, halten sich nicht an den Abstand über Minuten hinweg, haben an den Kassen keine Abtrennung und können so quasi alle infizieren, die keine Maske tragen, die auch gegen eindringende Viren schützt.
Oder wenn auf dem Verkehrsübungsplatz überall Maskenpflicht herrscht, auch unter freiem Himmel, obwohl ein Abstand von 20 Metern (!) und mehr in 99 % aller Fälle gegeben ist und zu dem sämtliches Personal hinter vollständig verschlossenen Glasscheiben sitzt.
Oder wenn man auf dem Weg zu einem Tisch in einem Restaurant eine Maske tragen muss, obwohl man sich nach jedem Tragen und Auf-/Absetzen der Maske die Hände gründlichst waschen soll. Dumm nur, dass am Tisch kein Waschbecken ist und auch kein Desinfektionsmittel steht... Weder hier oben in Schleswig-Holstein, noch unten in Bayern bei zwei besuchten Restaurants.
Genug Beispiele?
Abstand und Hygiene ist die wichtigste Einschränkung und zudem die geringste. Als die Maskenpflicht kam, sanken die Zahlen ja auch schon erheblich. Diese ist bei körpernahen Dienstleistungen und auch im ÖPNV mehr als sinnvoll. Da hat Widdi beispielsweise, zumindest mit letzterem, auch kein Problem mit. Natürlich gibt und gab es weitaus härtere Maßnahmen. Ich habe weder vor Spanien, China, Italien oder sonstigen solchen Ländern die Augen verschlossen. Das ist mir schon klar. Keine Sorge. Und ich lese - kommt jetzt für einige bestimmt völlig überraschend - auch eher Medienberichte, die für sämtliche Maßnahmen sind und / oder eine Verschärfung fordern. Und ich lasse mich von den Medien auch nicht manipulieren - nicht das dieser Vorwurf gleich noch gefällt wird

- sondern habe meine eigene Meinung, obwohl ich so gut wie keine Artikel der Gegenseite lese, außer den hier verlinkten. (Also die Contra-Seite der Regeln lese ich kaum.) Ich bin für alle Maßnahmen die belegbar einen Sinn ergeben. Teilweise widersprechen sich die Auflagen aber schon in sich selbst. Und das ist genau der Punkt, der mich stört. Außerdem eine Quarantäne, trotz negativem Test, wie in Österreich bei der Einreise aus Balkanländern...
Aber um es gleich vorwegzunehmen: Ich werde mich hier die nächsten Tage und Wochen zurückhalten und nur noch lesen. A) habe ich keine Zeit mehr dann dafür, B) keine Lust, C) anderes zu tun und D) ist das hier ziemlich anstrengend zu diskutieren und zeitlich ziemlich fressend wie gerade dieser Beitrag mal wieder zeigt. Ich will mich hier jetzt nicht der Diskussion entziehen, aber es gibt auch noch anderes zu tun.