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Coronavirus 2019-nCoV

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alpennon schrieb:
In Deutschland und in der Schweiz divergieren die Ansteckungskurven zur Zeit, ausgehend von ähnlich tiefen Ansteckungszahlen. Da lohnt sich ein Blick darauf, was unterschiedlich gemacht wird.
So weit ich beurteilen kann sind die Hauptunterschiede, dass in DE früher und verbreiteter Maskenpflicht für ÖV und Läden eingeführt wurde und die Nachtgastronomie stärker beschränkt wird.
Wenn ich so die neusten Meldungen aus Deutschland lese, hinterfrage ich diese These noch mehr... Und grad der Süden Deutschlands, der anscheinend deutschlandweit die strengeren Regeln hat, ist stärker betroffen.
Dies nur mal so aus Schweizer Perspektive. Klar, die Schweiz hat immer noch die höheren Zahlen, aber...
 
Bayern und Baden-Württemberg hatten bis vor kurzem noch Schulferien. Die Rückkehrer konnten mehr Infektionen aus den inzwischen ebenfalls stärker betroffenen Urlaubsgebieten einschleppen.
 
christopher91 schrieb:

Wie lässt sich mit den Aussagen erklären, dass z.B. in Frankreich die Fallzahlen wieder steigen UND die Auslastung der Intensivbetten z.B. in Marseille ebenfalls?

Ich finde: gar nicht.

Zur Vita des Prof Walach:
https://www.sueddeutsche.de/wissen/europa-universitaet-viadrina-esoterik-institut-vor-dem-aus-1.1385891
 
Ich habe geschrieben mögliche Erklärung, nicht das es so ist. Jede Studie hat doch Kritikpunkte..

Bezüglich Frankreich meinte die ARD gestern in der Tagesschau, dass sich sehr viele freiwillig nach dem Urlaub testen lassen würden, die Testzahlen also steigen und die Labore hoffnungslos überlastet wären.
 
Ist das eine wirkliche Studie? Peer-review findet statt?

Aus dem Fazit:
Schätzungsweise hat die Infektion nach einer gewissen Zeit all diejenigen erreicht, deren natürliche Immunität zu schwach war um zu verhindern, dass sie symptomatisch werden. Danach läuft sie sich tot, weil alle anderen nicht empfänglich sind bzw. die Infektion schon lange abgewehrt haben. Bislang war das meine Vermutung. Nach diesen Daten finde ich diese Vermutung empirisch bestätigt. Wir können, scheint mir, beruhigt in die Zukunft blicken. Hoffentlich sehen das die wesentlichen Verantwortlichen langsam auch so.

"Schätzungsweise..." ist die zweite Welle in Marseille Realität und passt überhaupt nicht zu dem Geschwurbel "scheint mir". Darf aber gerne jeder anders sehen.

https://www.tagesspiegel.de/politik/marseille-blickt-auf-die-zweite-corona-welle-massiv-betroffene-hafenstadt-wird-zum-testfall-fuer-frankreich/26189136.html
 
ski-chrigel schrieb:
...
2014 merkten die Behörden anlässlich einer Entführung eines äthiopischen Flugzeuges, dass sich Terroristen nicht an Bürozeiten halten. Die französische Luftwaffe sprang jedoch für uns erfolgreich ein.
...
das französische Militär ist es halt gewohnt, im Auftrag gegen Bezahlung zu arbeiten:)
 
In Österreich verschwinden nun Meinungen von Experten - auch wenn sie zuständig sind für Gesundheit - wenn sie passend zur Panik sind sehr schnell aus den Medien
https://www.heute.at/s/experte-corona-laesst-sich-nicht-ausrotten-100102818
https://www.derstandard.at/story/2000120109899/mediziner-kritisieren-zu-viele-und-unreflektierte-corona-tests-in-oesterreich

War nur ganz kurz auf den Frontpages verlinkt...

"Doch einige Fachleute zweifeln teilweise an der Zweckmäßigkeit der verschärften Maßnahmen. So ist etwa Franz Allerberger von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) sicher, dass die Menschen lernen müssen, mit dem CoV-Virus zu leben.
"Virus wird sich zu anderen Infekten dazugesellen"
"Die Hoffnung, dass wir das Virus mit strengen Maßnahmen ausrotten können, können wir abhaken", zitiert der "ORF" den Leiter der Abteilung Öffentliche Gesundheit der AGES. Stattdessen werde sich Corona künftig "dazugesellen zu den anderen Winterinfekten. Darauf muss man sich einstellen."

Die schwedische Strategie stellt sich immer mehr als die beste heraus (da wir es eben nicht wie China oder Taiwan drauf haben es auszurotten, und auch China wird umfallen - weil sie nicht ewig die Grenzen dicht halten können).


Ich bin inzwischen für gar keine Maßnahmen außer Vitamin-D Supplementation durch verstärkte Beimischung in Grundnahrungsmittel - sowie starke Empfehlung rauszugehen in Sonne. Wer sich schützen will soll eine Schutzmaske tragen - das wars.
 
Pancho schrieb:
Wie lässt sich mit den Aussagen erklären, dass z.B. in Frankreich die Fallzahlen wieder steigen UND die Auslastung der Intensivbetten z.B. in Marseille ebenfalls?

Ich finde: gar nicht.

Aktuell meldet worldmeter für Frankreich 305,873 aktive Fälle, davon 827 critical (0,27%).
Ich habe mir mal per Zufallsprinzip die Daten für den 17 Juni dieses Jahres angeschaut: 54,834 aktive Fälle, davon 820 critical (1,5%). Vor einem Monat, am 19. August, waren noch 0,36% aller aktiven Fälle kritisch.

Ich weiß nicht, was in Marseille der Grund für eine höhere Auslastung der Intensivbetten sein könnte, sofern dies tatsächlich der Fall ist. Aber bezogen auf ganz Frankreich kann ich nicht erkennen, dass die Zahl der kritischen Fälle dramatisch ansteigt. Das genaue Gegenteil ist der Fall.

Warum man bei der Suche zu Corona keine grafischen Darstellungen findet, welche den Verlauf der kritischen Fälle wiedergeben, darauf kann sich jeder selbst einen Reim machen. Offensichtlich ist das die einzige Kurve zu Corona, die seit dem Höhepunkt im März/April wieder fällt.

Für Deutschland macht sich immerhin jemand die Mühe, die öffentlich zugänglichen Zahlen in eine lesbare Grafik zu überführen. Und da sieht man, dass die seit Juli steigenden positiven Tests offenbar keinerlei Auswirkung auf die Auslastung der Intensivstationen haben.
 
extremecarver schrieb:
War nur ganz kurz auf den Frontpages verlinkt...

"Doch einige Fachleute zweifeln teilweise an der Zweckmäßigkeit der verschärften Maßnahmen. So ist etwa Franz Allerberger von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) sicher, dass die Menschen lernen müssen, mit dem CoV-Virus zu leben.

Ähnliches kann man auch für Deutschland in einem von Facheuten regelmässig veröffentlichtem Thesenpapier lesen. So manche dort formulierte These steht in krassem Widerspruch zu der veröffentlichten Haltung.
 
extremecarver schrieb:
Die schwedische Strategie stellt sich immer mehr als die beste heraus (da wir es eben nicht wie China oder Taiwan drauf haben es auszurotten, und auch China wird umfallen - weil sie nicht ewig die Grenzen dicht halten können).


Ich bin inzwischen für gar keine Maßnahmen außer Vitamin-D Supplementation durch verstärkte Beimischung in Grundnahrungsmittel - sowie starke Empfehlung rauszugehen in Sonne. Wer sich schützen will soll eine Schutzmaske tragen - das wars.

Damit hast Du seitdem dieses Thema gestartet wurde jede nur erdenkliche Position mindestens einmal vertreten, meistens die eher extremen - naheliegend. Glückwunsch...

In Schweden ist es echt spitze gelaufen:
https://www.n-tv.de/panorama/Schweden-zaehlt-meiste-Tote-seit-150-Jahren-article21985877.html
Schweden zählt meiste Tote seit 150 Jahren
Und das in einem dünn besiedelten Land, wo die Menschen von sich auch kulturell bedingt schon eher Abstand halten. Nicht auszudenken, hätten wir in DACH den schwedischen Weg gewählt....

Der Standpunkt aus dem Video in meiner Signatur hat immer noch Bestand. Darauf wird es hinauslaufen und das ist der vernünftigste Weg. Einen zweiten Lockdown müssen und werden wir verhindern, da bin ich sehr optimistisch. Der als Lösung betrachtete Impfstoff zeichnet sich auch am Horizont ab. Alles wird gut, keine Panik.

Und was das Zumischen von Vitamin in Lebensmittel angeht:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Vitamin_D/FAQ11.html#:~:text=Bei%20einer%20%C3%BCberm%C3%A4%C3%9Fig%20hohen%20Einnahme,Bewusstlosigkeit%20und%20Tod%20f%C3%BChren%20k%C3%B6nnen.
Bei einer übermäßig hohen Einnahme von Vitamin D entstehen im Körper erhöhte Kalziumspiegel (Hyperkalzämie), die akut zu Übelkeit, Appetitlosigkeit, Bauchkrämpfen, Erbrechen oder in schweren Fällen zu Nierenschädigung, Herzrhythmusstörungen, Bewusstlosigkeit und Tod führen können. Da Vitamin D im Körper gespeichert werden kann, ist neben einer akuten auch eine schleichende Überdosierung möglich.

So jetzt muss ich an die Arbeit... :naja: :evil: :evil: (keine Lust drauf)
 
Pancho schrieb:
In Schweden ist es echt spitze gelaufen:
https://www.n-tv.de/panorama/Schweden-zaehlt-meiste-Tote-seit-150-Jahren-article21985877.html
Schweden zählt meiste Tote seit 150 Jahren
Und das in einem dünn besiedelten Land, wo die Menschen von sich auch kulturell bedingt schon eher Abstand halten. Nicht auszudenken, hätten wir in DACH den schwedischen Weg gewählt....

Derzeit liegt die wöchentliche Sterblichkeit in Schweden unter dem Durchschnitt. Auf das ganze Jahr bezogen wird die Sterblichkeit vermutlich aber deutlich auch über dem Spitzenwert der letzten schweren Grippewelle 2017/18 liegen. Der Vergleich dünn/dichtbesiedelt hinkt. Denn schwedische Zahlen sind untereinander vergleichbar, solange sich die Besiedelungsdichte nicht verändert hat. Und etwa 83% der schwedischen Bevölkerung leben in städtischen Gebieten. Die durchschnittliche Besiedelungsdichte ist daher nicht relevant und daher kein Argument.

Hätten DACH den schwedischen Weg gewählt, dann wären auch hier vermutlich mehr Menschen gestorben als bei der letzten Grippewelle 2017/18. Dafür aber hätten wir weniger Suchtkranke, zerstörte wirtschaftliche Existenzen, weniger (balidge) Pleiten und weniger Schulden, weil der Staat mit der Bazooka auf breiter Front nicht mehr überlebensfähige Konzerne stützt.

Und welcher Weg mittelfristig erfolgreicher sein wird, muss sich erst noch zeigen. Denn solange es keinen wirksamen und ungefährlichen Impfstoff gibt, haben wir nur die Wahl, uns entweder weiterhin in fortdauernder Angst vor einer Ansteckung, begleitet von Bevormundungen, Belehrungen und Beschimpfungen von Politik und Medien durch das Leben zu bewegen, bis hin zu Bescheidnungen elementarer Grundrechte wie der freien Berufswahl, der freien Entfaltung der Persönlichkeit oder der Freizügigkeit. Oder aber mit einem abgestuften Konzept nachzuholen, was Schweden längst hinter sich hat. Um den Preis von einem riesen Schuldenberg, zerstörten Lebensträumen und wirtschaftlichen Existenzen.

Und wenn es dem Impfstoff am Ende genau so ergeht wie der Verdoppelungszeit, dem R-Wert und allen anderen Zielmarken, die im Lauf der Pandemie von der Politik unter dem beredeten Schweigen der Medien wieder kassiert wurden, dann habe ich den bösen Verdacht, wenn am Ende die Milliarden gepamperten Pharmakonzerne am Ende kleinlaut eingestehen müssen, dass es mit dem Impfstoff nichts wird, dass die Politik eine neue Zielmarke aus dem Zylinder zaubert, um weiter die Einschränkungen aufrecht zu erhalten. Im Zweifel bis zum St. Nimmerleinstag. Und das nennt sich am Ende dann "neue Normalität". Ich werde mich nicht daran gewöhnen. Lieber wandere ich nach Schweden aus.
 
Ich schrieb schon sehr sehr früh - dass ich nur das schwedische Modell oder das chinesische als sinnvoll erachte - daran hat sich nie etwas geändert. Unser rumpfuschen rauf/runter, Panik, hin und her ist grausig. Rückblickend wäre wohl ein weltweiter Lockdown ala China - das eindeutig günstigste gewesen. Und Grundrechte wurden mit dem hiesigen Pfusch viel mehr zerstört als 2-3 Wochen echter Shutdown. Komplett loswerden oder damit leben - unser Zeit gewinnen und auf Impfung hoffen, war wenig Zielführend.

Ich denke der chinesische Weg war erfolgreicher wie der schwedische. Aber jetzt auf den umzuschwenken ist zu spät IMHO. Entweder lernen mit dem Virus zu leben, oder das Virus ausrotten. Alles andere ist feiger Bullshit - aber feiger Bullshit der populistisch noch gut vermarktbar ist - da kann man unseren Regierungen nichts vormachen. Das beherrschen sie perfekt.

Da nur sehr wenige Länder Taiwan/China gefolgt sind, ist es wohl an der Zeit dem schwedischen Weg zu folgen. Auch wenn da ein paar mehr Tote sind - auf lange Sicht sind das viel weniger als durch zerstörte (Finanz-)Wirtschaft auftreten werden. Ich kann nur raten - bringt euer Kapital aus Nordamerika und Europa raus in sichere Länder - der Crash hier wird sehr sehr hart. Und die paar Toten mehr die man ala Schweden gehabt hätte - werden dagegen wie Peanuts erscheinen. Anderseits - auch ohne Covid-19 wäre wohl der Crash gekommen - nur einige Jahre später. Da die Politiker zu feige sind radikale Schritte zu unternehmen, wird halt gewartet bis man den Karren nur noch gegen die Wand fahren kann.

Wieviel mehr Tote wird es in Schweden geben zu Ende des Jahres? 10% mehr wie normal? Also statt 1.2% der Bevölkerung die jedes Jahr stirbt werden es 1.31% sein (Pi mal Daumen)? Und nach 3-4 Jahren hätte es sich ausgeglichen. Mit zerstörter (Finanz-)Wirtschaft (und Umwelt - aber das ist ein ganz anderes Problem) wird es auf Sicht viel übler werden. Und Lebenszeit mit hoher Lebensqualität hat man dazu dann noch umso mehr zerstört. Lieber lebe ich gut und eine paar Jahre kürzer - als schlecht und in Panik und Angst. Je nachdem wie man das ausdrückt - dürfte das sogar in fast allen Religionen der richtige Weg sein, Ethisch sowieso.
 
extremecarver schrieb:
Ich kann nur raten - bringt euer Kapital aus Nordamerika und Europa raus in sichere Länder - der Crash hier wird sehr sehr hart. Und die paar Toten mehr die man ala Schweden gehabt hätte - werden dagegen wie Peanuts erscheinen. Anderseits - auch ohne Covid-19 wäre wohl der Crash gekommen - nur einige Jahre später. Da die Politiker zu feige sind radikale Schritte zu unternehmen, wird halt gewartet bis man den Karren nur noch gegen die Wand fahren kann.

Ich finds extrem witzig, dass mir hier immer Panikmache vorgeworfen wird. :lach: :lach: :lach:

Ehrlich gesagt hab ich etwas den Überblick verloren, wo Du gerade lebst, in D sind wir vergleichsweise gut durchgekommen bisher, finde ich (zusammen mit der Mehrheit meiner Landsleute).

Selbst Spinner, die das Parlament mit Reichsflaggen stürmen möchten und den Kaiser wieder haben wollen, können wir uns leisten. Find ich toll... :mrgreen:

Gechillte Grüße... Komm mal etwas runter. :D
 
Es gibt glaub auch nen Thread "Börsianer im AF", vielleicht mal dort über den Crash diskutieren... wenn schon OT, dann richtig. :rolleyes:
 
extremecarver schrieb:
Wieviel mehr Tote wird es in Schweden geben zu Ende des Jahres?

In Schweden sterben im langjährigen Mittel 90.655 Menschen. Bis zum Stichtag 14.9 sind bereits 67.104 Menschen gestorben. Aktuell sterben derzeit knapp 200 Menschen pro Tag. Wenn man jetzt zwischen dem aktuellen Wert und dem Anfangswert des langjährigen Mittel linear extrapoliert, kommen bis zum Jahresende noch geschätzt 26.320 Tote dazu. Für 2020 wären dies geschätzt insgesamt 93.424 Verstorbene oder 3,05 % über dem langjährigen Mittel bzw. 1,3% mehr als im Grippejahr 2018. Aber diese Rechnung basiert halt auf Schätzungen, das kann sich zum Jahresende noch ändern. Ich halte am Jahresende eine Größenordnung von 5% Übersterblichkeit für realistisch. Das Bild, was in den Medien über Schweden oft verbreitet wird, hat mit der Realität daher nicht viel gemein. Es sind nicht, wie man bei oberflächlicher Betrachtungsweise immer wieder lesen kann, 5x mehr Menschen in Schweden gestorben. Die Übersterblichkeit liegt zwar selbst über dem schweren Grippejahr 2017/18, aber in einer Größenordnung, die den schwedischen Sonderweg jetzt nicht unbedingt schlecht aussehen lässt.

Deutschland hat es dagegen geschafft, dank Lock-Down und Zwangsmaßnahmen trotz Pandemie seine Sterblichkeit sogar unter das langjährige Mittel zu drücken. Aber um welchen Preis? Die Rechnung wird leider auch noch so mancher hier im Forum präsentiert bekommen. Und wann und wo man dann noch Ski fahren kann wird dann die geringste Sorge sein.
 
Pancho schrieb:
extremecarver schrieb:
Ich kann nur raten - bringt euer Kapital aus Nordamerika und Europa raus in sichere Länder - der Crash hier wird sehr sehr hart. Und die paar Toten mehr die man ala Schweden gehabt hätte - werden dagegen wie Peanuts erscheinen. Anderseits - auch ohne Covid-19 wäre wohl der Crash gekommen - nur einige Jahre später. Da die Politiker zu feige sind radikale Schritte zu unternehmen, wird halt gewartet bis man den Karren nur noch gegen die Wand fahren kann.

Ich finds extrem witzig, dass mir hier immer Panikmache vorgeworfen wird. :lach: :lach: :lach:

Ehrlich gesagt hab ich etwas den Überblick verloren, wo Du gerade lebst, in D sind wir vergleichsweise gut durchgekommen bisher, finde ich (zusammen mit der Mehrheit meiner Landsleute).

Selbst Spinner, die das Parlament mit Reichsflaggen stürmen möchten und den Kaiser wieder haben wollen, können wir uns leisten. Find ich toll... :mrgreen:

Gechillte Grüße... Komm mal etwas runter. :D
Aber bitte mit Handschuhen, Schibrille und ffp3-maske. So wie schon mal beim Einkauf. Die dazugehörige Weltreise nicht vergessen, also über Nepal und Wien nach Italien mit Zwischenstopp in Taiwan und Zypern. Aber den Paragleiter unbedingt mitnehmen.

Also los geht's!

So viel zu diesem Thema,das wird ihn einfach weiter verfolgen. Da bin ich sehr hartnäckig.

Ganz kurz zur Anmerkungen: wenn's wieder Zinsen auf dem Sparbuch gibt,also die Inflation steigt, jubelt die Bild. Der deutsche Sparer ist gerettet!

Und zu was ganze anderem:

Es ist noch nicht so lange her, da galt Österreich als Corona-Musterland. Dank ganz besonders niedriger Infektionszahlen konnte Österreich kurz nach Ostern mit den ersten Lockerungen des Lockdowns beginnen, und bis zum Frühsommer kehrte das Leben zu einer gewissen Normalität zurück.
...
Österreich ist nicht das einzige Land, das diese Erfahrung gemacht hat. Fast überall in Europa sind die Zahlen seit dem Sommer deutlich gestiegen. Aber stand Österreich Ende Juni noch besser da als Deutschland, hat sich das nun umgedreht. Abgesehen von Israel und Tschechien hat kaum ein anderes Land in den vergangenen Wochen im Kampf gegen die Pandemie so viel an Boden verloren wie Österreich.
...
https://www.derstandard.at/story/2000120112387/wie-konnte-das-passieren
Wenn man sich die Grafiken in diesem Artikel anschaut stellt man fest,das 72 Infektionen auf 100000 dort auf dem Weg sind. Da war doch was, Herr Seehofer. Oder ist das alles schon wieder vergessen? Und in München selber ist es auch nicht viel besser. Da müssten die Forderungen vom Herrn Söder an den Herrn Laschet sofort umgesetzt werden. Nur wann? Wenn die Wirtshauswiesen vorbei und alles zu spät ist?

Fragen über Fragen...

Wenn man das alles mit den Erfahrungen aus dem April, den Reaktionen der handelnden Personen in dieser Zeit und den allgemeinen Bedingungen sich sachlich anschaut, kommt man fast auf die deprimierende Erkenntnis: die Wintersession wird abgesagt.

Und dann ist dieses auch noch passiert:
Das Kaiser-Franz-Josef-Spital in Wien ist Österreichs führende Corona-Klinik – jetzt ist sie überfüllt. https://m.oe24.at/coronavirus/coronavirus-erstes-spital-ueberfuellt/446792187
 
Wie kann denn eine Klinik "führend" bei Corona sein? Haben die irgendwelche Wundermittel, die der Rest der Welt nicht kennt? So weit ich das gehört hab, gibt es für Corona keine Behandlung (außer Remdesivir, aber davon hört man nichts mehr).

Beatmungsgeräte-Knappheit droht jedenfalls nicht: D hat inzwischen so viele auf Halde, dass man die schon verschenken will: https://www.tagesschau.de/inland/beatmungsgeraete-verschenken-ausland-101.html
Auch die USA haben übrigens tausende überschüssige Beatmungsgeräte und verschenken die überall auf der Welt: https://www.propublica.org/article/trump-is-donating-ventilators-to-countries-that-dont-need-or-cant-use-them
 
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