Pancho schrieb:
In Schweden ist es echt spitze gelaufen:
https://www.n-tv.de/panorama/Schweden-zaehlt-meiste-Tote-seit-150-Jahren-article21985877.html
Schweden zählt meiste Tote seit 150 Jahren
Und das in einem dünn besiedelten Land, wo die Menschen von sich auch kulturell bedingt schon eher Abstand halten. Nicht auszudenken, hätten wir in DACH den schwedischen Weg gewählt....
Derzeit liegt die wöchentliche Sterblichkeit in Schweden unter dem
Durchschnitt. Auf das ganze Jahr bezogen wird die Sterblichkeit vermutlich aber deutlich auch über dem Spitzenwert der letzten schweren Grippewelle 2017/18 liegen. Der Vergleich dünn/dichtbesiedelt hinkt. Denn schwedische Zahlen sind untereinander vergleichbar, solange sich die Besiedelungsdichte nicht verändert hat. Und etwa 83% der schwedischen Bevölkerung leben in
städtischen Gebieten. Die durchschnittliche Besiedelungsdichte ist daher nicht relevant und daher kein Argument.
Hätten DACH den schwedischen Weg gewählt, dann wären auch hier vermutlich mehr Menschen gestorben als bei der letzten Grippewelle 2017/18. Dafür aber hätten wir weniger Suchtkranke, zerstörte wirtschaftliche Existenzen, weniger (balidge) Pleiten und weniger Schulden, weil der Staat mit der Bazooka auf breiter Front nicht mehr überlebensfähige Konzerne stützt.
Und welcher Weg mittelfristig erfolgreicher sein wird, muss sich erst noch zeigen. Denn solange es keinen wirksamen und ungefährlichen Impfstoff gibt, haben wir nur die Wahl, uns entweder weiterhin in fortdauernder Angst vor einer Ansteckung, begleitet von Bevormundungen, Belehrungen und Beschimpfungen von Politik und Medien durch das Leben zu bewegen, bis hin zu Bescheidnungen elementarer Grundrechte wie der freien Berufswahl, der freien Entfaltung der Persönlichkeit oder der Freizügigkeit. Oder aber mit einem abgestuften Konzept nachzuholen, was Schweden längst hinter sich hat. Um den Preis von einem riesen Schuldenberg, zerstörten Lebensträumen und wirtschaftlichen Existenzen.
Und wenn es dem Impfstoff am Ende genau so ergeht wie der Verdoppelungszeit, dem R-Wert und allen anderen Zielmarken, die im Lauf der Pandemie von der Politik unter dem beredeten Schweigen der Medien wieder kassiert wurden, dann habe ich den bösen Verdacht, wenn am Ende die Milliarden gepamperten Pharmakonzerne am Ende kleinlaut eingestehen müssen, dass es mit dem Impfstoff nichts wird, dass die Politik eine neue Zielmarke aus dem Zylinder zaubert, um weiter die Einschränkungen aufrecht zu erhalten. Im Zweifel bis zum St. Nimmerleinstag. Und das nennt sich am Ende dann "neue Normalität". Ich werde mich nicht daran gewöhnen. Lieber wandere ich nach Schweden aus.