Bergwanderer
Nebelhorn (2224m)
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spinne08 schrieb:Dennoch, wem hilft das Urteil? Wenn Geld für sinnvolle Investitionen verwandt werden soll, ist es doch legitim.
GIFWilli59 schrieb:Die CDU hat der Bekämpfung des Klimawandels mit ihrer Klage jedenfalls einen Bärendienst erwiesen.
Aber vielleicht würde eine neue Regierung nach hypothetischen Neuwahlen ja mehr fürs Klima tun.
ThomasK schrieb:Die Politik muss einfach mal lernen mit dem auszukommen, was die heutige Generation erwirtschaftet, sprich, die Maßnahmen aus dem allgemeinen Haushalt zu finanzieren.
Marcus Tullius Cicero schrieb:Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert, die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen soll. Die Leute sollen wieder lernen zu arbeiten, statt auf öffentliche Rechnung zu leben.
Das hat Marcus Tullius Cicero ganz und gar nicht geschrieben. Oben genanntes Zitat wird zwar seit den 60ern von diversen Neoliberalen und konservativen Politikern herumposaunt, ist aber frei erfunden (https://de.wikiquote.org/wiki/Cicero). Du hast dir da also einen Bären aufbinden lassen.NeusserGletscher schrieb:In diesem Zusammenhang fällt mir ein bekanntes Zitat eines römischen Politikers ein, was deutlich macht, dass die heutigen Haushaltsprobleme keineswegs neu sind
Marcus Tullius Cicero hat geschrieben:
Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert, die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen soll. Die Leute sollen wieder lernen zu arbeiten, statt auf öffentliche Rechnung zu leben.
Dann taugen diese "mathematischen Modelle" aber nicht viel. Das wird in der Realität alleine schon durch Staaten wie den USA und Japan widerlegt, die ansonsten schon von einer riesigen Steuerlast erdrückt worden wären.ThomasK schrieb:Man kann durch mathematische Modelle nachweisen, dass die Schuldenerhöhungen des Staates von heute logisch äquivalent sind mit der Steuererhöhungen der nachfolgenden Generationen.
Vielleicht solltest du mal lernen, dich nicht von Urhebern wie deinen "mathematischen Modellen" hinters Licht zu lassen und uns deren Sermon als "Beweise", ultimative Wahrheiten oder gar Handlungsvorschriften zu verkaufen (vorgetragen von dir mit größtmöglicher Aggressivität)! Woher kommen deine "Nachweise" und "Modelle" denn? Ich tippe mal auf "Wissensmanufaktur" o.ä.?ThomasK schrieb:Die Politik muss einfach mal lernen mit dem auszukommen, was die heutige Generation erwirtschaftet, sprich, die Maßnahmen aus dem allgemeinen Haushalt zu finanzieren.
NeusserGletscher schrieb:Mir fallen auf Anhieb zahlreiche Möglichkeiten ein, wie Deutschland sofort 100 Milliarden freischaufeln und für sinnvolle Zukunftsinvestitionen verwenden könnte. Aber dazu müsste einigen Leuten grundsätzlich klar werden, dass Deutschland weder ein reiches Land ist noch über unbegrenzte Mittel verfügt.
Diejenigen, die jetzt nach neuen Steuern und Schulden rufen haben eine ziemlich große Schnittmenge zu jenen, die das Geld der Bürger an anderer Stelle mit vollen Händen ausgeben, wie die Kamelle beim Karnevalsumzug.
GIFWilli59 schrieb:Der Staat geht nicht in Rente und bei Inflation nimmt er jedes Jahr mehr Geld ein. D. h. die Kredite werden real jedes Jahr weniger wert
Fab schrieb:Dem Bürger. Dem Recht.spinne08 schrieb:Dennoch, wem hilft das Urteil? ....................
Es war ein dreister, bewusster Verfassungsbruch.
GIFWilli59 schrieb:Der Unterschied zur schwäbischen Hausfrau ist, dass die irgendwann in Rente geht (oder besser gesagt ihr Mann) und dann signifikant weniger Geld zur Verfügung steht. Daher sollten dann alle Kredite abbezahlt sein oder zumindest fast.
Der Staat geht nicht in Rente und bei Inflation nimmt er jedes Jahr mehr Geld ein.
Hm, aber zumindest die laufenden Einnahmen sinken bei Renteneintritt. Kann natürlich sein, dass das durch Vermögensverzehr verzerrt wird.Tyrolens schrieb:Dem möchte ich doch widersprechen. Rentner sind oftmals diejenigen, die über die größten finanziellen Mittel verfügen.GIFWilli59 schrieb:Der Unterschied zur schwäbischen Hausfrau ist, dass die irgendwann in Rente geht (oder besser gesagt ihr Mann) und dann signifikant weniger Geld zur Verfügung steht. Daher sollten dann alle Kredite abbezahlt sein oder zumindest fast.
Der Staat geht nicht in Rente und bei Inflation nimmt er jedes Jahr mehr Geld ein.
Kostet der BBT so viel?Tyrolens schrieb:Wobei da Deutschland eh noch brav ist, wenn ich das mit AT Vergleiche, wo die Neuverschuldung seit Corona von 70% auf 83% gestiegen ist.
Das sage ich auch.Tyrolens schrieb:Eigentlich sagt jeder, dass Deutschland zu viel spart bzw. an der falschen Ecke. Alleine die marode Infrastruktur wieder in Schuss zu bringen würde viele Mrd. kosten und natürlich auch viele neue Arbeitsplätze schaffen; für die ihr keine Menschen habt.![]()
KryoMon.AT - Kryosphären Monitoring Österreich
Dienstag, 05.12.2023
Kryosphärenbericht Nr. 1
Der aktuelle Bericht steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung:
Kryosphärenbericht Nr. 1 - Österreichs Kryosphäre im Klimawandel
Aus dem Vorwort:
Dieser Bericht stellt erstmals die klimabedingten
Veränderungen der Kryosphäre in Österreich in einer
Zusammenschau vor. Dafür war die umfangreiche
Kryosphärenforschung und das über viele Jahre
entwickelte Monitoring der Kryosphäre in Österreich,
also das Erfassen der Veränderungen über die Zeit, eine
wesentliche Grundlage. Bis ins neunzehnte Jahrhun-
dert zurück reicht in Österreich, und in den Alpen
generell, die Messung der Veränderungen der Glet-
scher, etwas kürzer sind die Messreihen zur Schneede-
cke oder zur Eisbedeckung der Seen, am kürzesten die
Zeitreihen des Permafrosts. Die aus den Messungen
belegten markanten Veränderungen der Kryosphäre
spiegeln die enorme Temperaturzunahme in den Alpen
seit ca. 1980 wider. Große Herausforderungen sind
daraus zum Beispiel für den Tourismus in Österreich
entstanden, gleichzeitig ist das Interesse am Kryosphä-
renmonitoring deutlich gestiegen. Anpassungsmaß-
nahmen wie die künstliche Beschneiung konnten
manche dieser Herausforderungen bis dato mindern,
aber die Prognosen für die Zukunft sprechen eine klare
Sprache - die Gletscher werden verschwinden und die
künstliche Beschneiung wird die Herausforderungen
für den Tourismus in Zukunft nicht mehr meistern
können.
Julian96 schrieb:... aber wenn ich ausgerechnet von 100 Jahren ausgehe die nicht dem Mittel entsprechen ist die Extrapolation halt auch komplett daneben.
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