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DigiCams

Hochformatgriff kenne ich von der 5D MII, die ich bei Familienfeiern nutze. Deshalb auch die Entscheidung mit Größe und Gewicht, weil die 600D ja insbesondere für Reisen verwendet wird, sei es auf der Piste schnell aus dem Rucksack ziehen oder bei Städtereisen stundenlang um den Hals hängend.

Bleibt die Objektivfrage, aufgrund des fehlenden Weitwinkels bei dem Tamron 28-75mm (war schon irgendwann nervig in den letzten Ski- und Sommerurlauben, immer zwischen drei Objektiven zu wechseln) soll dies eigentlich weg. Das wird dann auch ohne Wertverlust sein, da es das damals extrem günstig bei einer Aktion der Roten gab.
Gestern schon einige identische Indoor-Aufnahmen gemacht, um die 100% Crops zu vergleichen (Outdoor folgt bei Sonne). Dann wird die Entscheidung folgen, ob mir das billige, aber gut bewertete EF-S 18-55mm IS2 ausreicht, oder beide verkaufe und mit 200,- Aufpreis auf ein 600,- "Canon EF-S 15-85mm IS USM" umsteige.
Letzteres befindet sich ebenfalls im Familienbesitz und wird zum Vergleich hinzugezogen. Festbrennweiten hatte ich schon auf der 5D MII, wobei ich die auch mal auf die 600D schrauben könnte.
 
EF-S 15-85mm IS USM
Hab ich seit zwei oder drei Wochen rumliegen und bin bisher nicht so glücklich damit, die Vignettierung ist bei 85 mm doch ziemlich heftig. Da würde ich um den Preis eigentlich mehr erwarten. Ich werde es noch ein bisschen testen, aber gut möglich dass das bald wieder weg kommt. Eigentlich schade, denn der Brennweitenbereich ist recht attraktiv, geht mit 15 mm weiter in den Weitwinkelbereich als andere Standardobjektive und USM ist auch nicht zu verachten.
 
Dachstein schrieb:
Ich denke, es war für dich die richtige Entscheidung. Meines Erachtens muss man sich nicht mit unnötiger Technik belasten, die man sowieso nicht braucht. Und schlussendlich macht sich das am Konto bemerkbar. Investiere das, was du gespart hat lieber in eine Festbrennweite. Denn nur Brennweitenspielereien machen nur selten ein gutes Bild aus. Ich habe zwar auch gerne meine Zooms, nur muss ich sagen, dass seit ich das 35er habe, es eigentlich zu meinem Lieblingsobjektiv geworden ist, und es ermöglicht einem mitunter eine ganz andere, natürliche Sicht auf die Dinge.

Da kann ich mich nur anschließen, was Festbrennweiten betrifft. Ich habe mich jetzt am 50er und 35er versucht (am Vollformat), da bekommt das Fotografieren wieder einen ganz anderen Charakter. Ich würde auch sofort vom Zoom umsteigen, aber im Winter sehe ich doch für die Bilder das große Problem: besonders flexibel ist man nicht, was den eigenen Standpunkt anbelangt. Sei es im Lift, da muss es schnell gehen, oder auf der Piste, da kann man sich nicht einfach woanders hinstellen. Aber vielleicht ersetze ich das hochwertige Zoom durch eine günstigere Version und investiere liebe in FB. Ein bezahlbares 35/1.4 für Canon wäre super...
 
Wobei man bei den momentanen Auflösungen problemlos eine 3x Zoom-Stufe digital erledigen kann (also den gewünschten Bildbereich ausschneiden nachher am Computer) - sofern man das Bild nicht groß ausdrucken will und die Qualität des Objektivs passt.
 
so, heute gab es den ersten Härtetest mit der neuen 600D und dem mitgelieferten EF-S 18-55. Leider sehr stürmisch, Stativ wurde mit Hand festgehalten.
Bin sehr zufrieden mit dem Hobel!

3htggkih.jpg


p2j7xr9g.jpg


qpwqupec.jpg


d7gur7xh.jpg
 
Wieviel ISO hast du da bei den letzten beiden Bildern? Sind ja schon etwas rauschig im Himmel ...
 
Hab die Fotos gestern abend noch schnell im RAW bearbeitet und es dabei wohl übertrieben. Kann gut sein, dass ich ISO beim zweiten Spot wegen des Windes auf 200 hochgestellt hatte, schau ich nachher mal nach bzw. poste die direkt abgespeicherten JPGs.

Kann ISO 200 bei 30 sek. Belichtungszeit zu solchem Rauschen führen?
 
200 oder 2000? Vergleichs doch mal mit deiner alten Cam, mach von der gleichen Szene beim gleichen ISO-Wert mit beiden Cams und dem gleichen Objektiv am gleichen Abend eine Langzeitbelichtung ...
 
200! Mehr nicht. Sind beides 30sek.
Die alte Cam ist schon verkauft.
 
Das Rauschen ist für ISO 200 und 30 Sekunden in Ordnung denke ich, da ja auf den APS-C Sensor enorm viele Pixel draufgepackt worden sind. Im Adobe Photoshop Lightroom lässt sich solch ein Rauschen von einer Raw Datei ohne großen Verlust der Details unterdrücken!
 
Also mir gefallen die Bilder! Ich mache auch Nachtaufnahmen mit ISO 200. Tipp Das Rauschen lässt sich mit dem kostenlosen Tool
"Noise Ware" ziemlich entfernen.

Hier ein paar Bilder - unbearbeitet:

comp_dsc_0676sxxm.jpg


comp_dsc_0683gxtp.jpg


comp_dsc_0684iajm.jpg


comp_dsc_0690rar8.jpg
 
Wenn die Fotos aus dem Raw-File entwickelt wurden ist vermutlich keine softwareseitige Rauschunterdrückung der Kamera drüber gelaufen. Insofern ist das leichte Rauschen schon zu erklären. Die Rauschunterdrückung sollte man dann halt im Lightroom erledigen.
 
So wie es k2k sagt ist es, bei einem RAW File muss man die Rauschunterdrückung am Rechner machen, nur bei den JPEGs der Kamera funktioniert die Rauschunterdrückung. Lightroom kann ich da wie schonmal erwähnt nur empfehlen. Ich häng noch ein paar Nachtaufnahmen von mir an mit ISO 100 und der 5D Mk II. Entwickelt hab ich alles im Lightroom.

1287430486Oslo304-1.jpg


1287426976Mailand137-1.jpg


1287228268Ulm013-1.jpg
 
Die Containerfrachter waren mit 100, die Brücken mit 200, zudem keine Rauschreduzierung der RAWs.

Anbei die 100% Crops der jpgs:

ISO 200
img_0077ff4n.jpg


ISO 100
img_00700cce.jpg


ISO 200, hier auch ganz arg die Verwacklungsunschärfe
img_0076kcf0.jpg
 
Die Frage bezüglich der Verwacklungsunschärfe ist für mich auch, aws für ein Stativ hast du, und welchen Stativkopf ? Hast du Spiegelvorauslösung benutzt ?
 
Dachstein schrieb:
Sofern du ohne AF auskommst - da gibt's was aus dem fernen Osten:

http://www.walimex-shop.at/product_info.php/info/p1663_Walimex-pro-35-1-4-Objektiv-fuer-Canon-EF.html

Ob man sich sowas kauft, muss jeder mit sich selber entscheiden.

Habe ich schon getestet, siehe hier: http://www.sommerschi.com/forum/reportagen-f8/laber-10-09-2011-35mm-t2623.html

Ein paar Gründe sprachen jedoch dagegen: keine Springblende, teils heftige CA bei Offenblende und ohne den AF (auch wenn ich das manuelle Fokussieren gar nicht so schlimm fand) halt auch wieder wenig flexibel. Leider.
 
DiggaTwigga schrieb:
Die Frage bezüglich der Verwacklungsunschärfe ist für mich auch, aws für ein Stativ hast du, und welchen Stativkopf ? Hast du Spiegelvorauslösung benutzt ?

Verwacklungsunschärfe (sehe ich nur bei der gebogenen Brücke) ist ja entstanden, weil ich die Kamera mit der Hand festgehalten habe (oben direkt auf das Gehäuse gedrückt), da ich Angst hatte, Stativ und Kamera fallen um. Spiegelvorauslösung habe ich benutzt und manuell scharf gestellt, z.B. an der Eurogate-Schrift.

Stativ benutze ich das hier. 25,- Euro (hat es vor zwei Jahren auch schon gekostet), knapp über 1kg Gewicht, was wieder die Frage aufwirft, will man ein schweres Stativ wie mein Vater, wo dann garantiert nichts wackelt, oder eines mit 1kg, dass man locker durch die Gegend trägt.
http://www.amazon.de/Cullmann-3-Wege-Kopf-Ausz%C3%BCge-Gewicht-Tragf%C3%A4higkeit/dp/B0013J6RXQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1318452305&sr=8-1
 
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