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Kamera Workshop

DiggaTwigga schrieb:
...brauch ich sowieso einen Stativkopf der der Erdrotation entgegenwirkt...
das stimmt nicht!

Schau mal in dem Link, der oben gepostet ist. Dort wird über Sternbilder mit Milchstrasse ausführlich diskutiert und auch die Programme erklärt, die Du verwendest:
Du machst von den Sternen ca. 10 Bilder hintereinander (Lightframes), dann den Objektivdeckel rauf und nochmal ca. 10 (Darkframes). Das ganze kommt in ein Programm, in dem Du einige Sterne als Fixpunkte markierst. Das Programm rechnet dann anhand dieser Fixpunkte die Sternbewegung in den anderen Lightframes raus und kann dadurch die Sterne verstärken.
Die Darkframes machst Du, wegen dem Rauschen. Rauschen hängt zusätzlich zur ISO noch von der Sensortemperatur ab. Damit das Programm weiß, was eigentlich schwarz war und was Rauschen, macht man die 10 Darkframes, weil das Rauschen ja bleibt.
(soweit bin ich aber noch nicht, hab es aber schon mehrfach gelesen und die Theorie bzw. den Workflow verstanden [aber noch nicht ganz, wovon die Anzahl Dark- und Lightframes abhängt], mir das Programm aber nur angeschaut und warte jetzt auf die sternklare Nacht an einem Wochenende, an dem man mal nichts vor hat)

und wenn man den Dreh raus hat, bekommt man sowas im Flachland hin
http://www.dslr-forum.de/attachment.php?attachmentid=2255341&stc=1&d=1338828320
(ich hoffe der Link geht?)
 
Sehr interessant auf jeden Fall, muss ich mich mal in den Semsterferien einlesen. Klingt auf jeden Fall logisch das verfahren mit den Lightframes und Darkframes.
Wobei man ja sagen muss, dass die richtig geilen Aufnahmen, die ich kenne, wurden alle mit sich drehendem Stativkopf gemacht und auch gekühltem CCD Sensor.
Aber für uns als Hobbyfotografen ist die von dir benannte Variante sehr interessant!
 
gekühlter Sensor? Wir sprechen aber hier nicht von stinknormalen Amateur-DSLRs oder?
Hab schon mehrfach gelesen, dass dringend von Belichtungszeiten über 5min. abgeraten wird, da der Sensor sonst zu heiss wird. Im Sommer entsprechend noch kürzer (im DSLR-Forum sprach mal einer von starkem Sensorrauschen nachts im Death Valley)
 
oder auch mehrfach Neuwagen. und am besten gehen sie damit um wie ich mit einem Hama-Stativ.
Bei der Auslaufparade des Hafengeburtstag stand ich mit zwei Fotografen (HOBBY- wohlgemerkt) auf diesem Schwimmponton, der auch gern mal wackelt, wenn eine indische Fregatte oder ein deutsches Schnellboot vorbeirauscht
http://maps.google.de/maps?q=hamburg&hl=de&ll=53.540071,9.88581&spn=0.00065,0.001742&oe=utf-8&client=firefox-a&hnear=Hamburg&t=h&z=20

Da die ja mehr als nur eine EOS 1D Mark IV JEWEILS dabei hatten, hat man immer nur eine in der Hand gehabt. Die Canon 300mm und 500mm 1.4 Festbrennweiten (6.000,- € ? schön auch mit den Armytarnnetzen, da man ja Vögel erschrecken könnte) wurden mit der Kamera dran kopfüber auf den Boden gestellt, sodass ich scherzen konnte, dass man die ja auch als Hocker benutzen kann. Dass die Jungs keine Angst hatten, dass der Kram auch nur rein zufällig umkippen und ins Wasser rollen könnte oder so...
aber ist ja eh versichert...
 
Foto-Irrer schrieb:
600-800,- für ein WW auszugeben bin ich noch nicht bereit für
Wie schnell sich Meinungen innerhalb eines Monats ändern können... hab mir jetzt das Sigma 10-20mm 3.5 bestellt. Hab gesondert darüber mit zwei Jungs von "photographers crossing" darüber geschrieben, was im Endeffekt ausschlaggebend war neben zahlreichen Meinungen aus dem dslr-forum und dem Link hier:
http://www.juzaphoto.com/article.php?l=en&article=34
 
puh, vieles.
Zum einen im Test selbst die filigraneren Blendensterne beim Sigma gegenüber dem Canon.
Zum anderen zahlreiche Diskussionen in diesen Threads
http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=591096&page=220
http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=1057398&page=37
http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=1077750&page=25
(letzter Thread übrigens interessant für die AFler, insbesondere starli, weil die Fotogruppe über Nacht oben am Campo Imperatore blieb),
sowie ne Menge Diskussionen mit Leuten, die beide Objektive schonmal in der Hand hielten, sei es aus diesen Threads oder sei es von den Hamburger Fotofreaks (via Facebook, bei Touren oder Treffen)
 
Was die EOS 7D aushält. RESPEKT! Am Schluss macht sie tatsächlich noch Bilder...

 
Ich hab ja auch schon die ersten TimeLapses von Kirchtürmen etc. hinter mir.
Schönes Innsbruck-TimeLapse, insbesondere die Milchstrasse bei 2:41 hat es mir angetan. So einen Stativausleger, dass die Kamera ganz langsam eine Fahrt und Drehung vollzieht, brauch ich auch noch! wo bekommt man sowas?
 
Öhm ja, 8.000,- für einen programmierbaren Stativkopf...
Da würde ich mir erstmal ein Tilt/Shift-Objektiv für >2.000,- € holen.

/edit
Dynamic Perception bietet auch ein paar Tools an, muss man aber immer noch bis zu für 2.000,- $ für löhnen.
/edit-Ende

"All I Can" habe ich gerade bei Vimeo gesucht, aber nicht gefunden.
Hab meine ersten Timelapses mit Flughafen, Wolken, Containerschiffen und Segelbooten von Kirchtürmen aus hinter mir und wollte in Spanien sowas wie Yachthafen noch machen. Meine erstes Seilbahn-Timelapse wird wohl die im Hafen von Barcelona sein (immer im Hinterkopf, dass die EOS 600D vielleicht nur 50.000 Auslösungen halten wird und pro 10 sek. Lapse ja schon 300-400 Auslösungen verbraten werden). Ansonsten geht das ja mit programmierbarer Fernbedienung, Stapelverarbeitung von Lightroom und Virtual Dub zum Musik hinterlegen, komprimieren etc. und avi-Basteln doch sehr schnell und einfach.

Was ich dringend empfehlen kann ist das Dubai-Timelapse von Richard Bentley (mit dem ich viel zu dem Thema diskutiere und der mich dazu inspiriert hat)


und wer wirklich umgehauen werden will schaut sich auf der Seite von timescapes den Trailer zum Film an
http://www.timescapes.org/
 
gefällt mir, insbesondere ab 5:03 die Sequenz auf dem Berg!
 
Foto-Irrer schrieb:
So einen Stativausleger, dass die Kamera ganz langsam eine Fahrt und Drehung vollzieht, brauch ich auch noch! wo bekommt man sowas?

Ich hab mir eins aus Lego selber gebastelt :D :biggrin:
img_3966t1183.jpg

img_3969l4wrn.jpg
 
Foto-Irrer: Es gibt übrigens ein deutsches Wort dafür: Zeitraffer. Wollt's nur gesagt haben. Bevor es in Vergessenheit gerät ... ;-)

(Das Innsbruck-Video gefiel mir sehr gut)

Was die Cam-Drehung angeht: Das Teil darf sich ja vmtl. nicht drehen, wenn gerade ein Foto gemacht wird, also die 10-30 Sekunden, die das einzelne Standbild belichtet wird. Insofern müsste es ja irgendwie mit dem Auslöser (Fernbedienung) synchronisiert werden?
 
Beim Foto soll doch gedreht werden um die Erdrotation auszugleichen. Hab ich das richtig verstanden?
 
Soweit ich das verstanden habe, ist es so, wie starli geschrieben hat, was auch den Preis des Stativkopfes erklären würde. Während der Aufnahme würde ein Mitziehen ja ein Verschwischen des Bildes zur Folge haben. Es geht hier um das Mitziehen, wie in dem Innsbruckvideo, wo der Stativkopf innherhalb des Zeitraffers ein Stück geschwenkt wird, sich also innerhalb von Stunden ein kleines Stück zwischen den Aufnahmen bewegt.
 
Genau, das sind egtl. zwei verschiedene Dinge.

Das eine ist das leichte Verschieben für eine Zeitrafferaufnahme, wobei das jeweilige Langzeit-Standbild fix sein soll (da ja auch die Landschaft mit drauf ist), das andere ist die pure Stern-fotografie, wo tatsächlich die Erdrotation mit einem sich bewegenden Stativkopf ausgeglichen werden müsste...
 
Bewegung in Zeitraffer-Videos wird auch sehr oft auch durch croppen erreicht. Bei der Auflösung heutiger DSLRs ist ja selbst für Full-HD Videos in 1080p noch genug Platz um innerhalb eines Bildes zu schwenken.
 
Gute Frage :mrgreen:
Ich meine Premiere Pro oder AE hat sowas. Hab mich selbst noch nicht weiter damit beschäftigt, habe es aber schon irgendwo gelesen ;)

Auf die Schnelle: http://bewegtbildarbeiter.blogspot.de/2009/01/zeitraffer-mit-digitaler.html

Es ist IMHO nur wichtig, dass das Schnittprogramm Bilder in der vollen Auflösung importieren kann und nicht gleich auf 1920erBreite runterechnet.
 
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