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Kamera Workshop

Foto-Irrer schrieb:
oh, ist das insbesondere praktisch für stürzende Linien von z.B. Bäumen oder Hochhäusern?.
Genau, eben für die Aufnahmen interessant, für die kein Shiftobjektiv verwendet wurde.
Das Tool funktioniert zwar nicht bei allen Motiven, aber dennoch des Öfteren erstaunlich gut.
Das mit dem gerade ausrichten und später wegschneiden ist eine Methode, das spätere entzerren mit shiftn oder Fotoschopp eine andere.
Am Besten ist natürlich ein Shiftobjektiv, nur das hat eben nicht jeder zur Hand ;)
 
Ich hab mir schon überlegt, ein 2.000,- Shift-Objektiv auszuleihen, bin aber davor in Indien unterwegs und will nicht für 2 Tage Fotographieren die Leihgebühren von 10 Tagen bezahlen (würde anscheinend >500,- betragen).

Ich werde das Programm aber vorher mal testen und nicht blind dann mit stürzenden Linien vor Ort fotographieren.
 
Ich war mal testen...

dscn3236zkuw9.jpg


dscn3236_shiftnhwupy.jpg


dscn3235xqu2c.jpg


dscn3235_shiftnc4ubf.jpg


Fazit: bei einfachen Motiven schlägt sich das Programm wacker. Bei Panos ist aber Ende Gelände. ;)

MFG Dachstein
 
schaut aber schwer unnatürlich aus, kommt mir vor, besonders beim Vgl. 1. und 2. Bild. Warum genau sollte man das machen wollen? (Außer für Spezial-Anwendungen, wenn man das Objekt freistellen will, um es in andere Bilder einzusetzen, o.ä., aber bei "normalen" Fotos?)
 
Wie reinigt Ihr Eure Sensoren?

Im letzten Skiurlaub hatte ich morgens auf einmal diesen Riesensensorfleck links oben drin (wohl ne Schneeflocke hinter den Spiegel gekommen und hatte sich auf dem Sensorschutzglas schön runtergeschmiert?)
vqia556c.jpg


Hab dann notgedrungen mit einem Hama Lens-Pen (Spiegel hochgeklappt) den Sensor vorsichtig gereinigt, auch wenn es mir das Herz blutete, mit Borsten über das Schutzglas zu streichen.

Nach dem Urlaub war ich hier bei einem Event bei Canon Check & Clean und hab dem Typen über die Schulter geschaut. Der hatte ein Set mit speziellen Tüchern und einer "selbstgemixten" Flüssigkeit, die es nicht zu kaufen gibt. Die Tücher um eine Pinzette gewickelt, Tropfen Flüssigkeit rauf und einmal feucht und einmal trocken rübergewischt. Nach etwas Recherche im dslr-forum, die sich zu dem Thema aber auch nicht einig sind (Aldi Q-Tip geht vs. mit sowas bloß nicht auf den Sensor), habe ich mir ein Set von GGS mit Tüchern, Pinzette, Flüssigkeit etc. gekauft. Für 9,90 und hat quasi den Inhalt von einem 80,- Set bei Calumet.
Jetzt brauche ich noch günstig so eine Sensorlupe (oder kennt Ihr da günstige Alternativen), falls mir mal wieder sowas passiert (bis dahin gelegentlich mit manuellem Fokus auf unendlich und geschlossener Blende ein weißes Blatt fotographieren und prüfen bzw. mal diese Staubdatengeschichte der EOS anschauen. Hat jemand dazu Erfahrung?).

PS: Ich hab nicht vor, grundsätzlich und häufiger die Sensorreinigung selbst zu machen, sondern nutze auch weiterhin solche Check&Clean-Aktionen bei irgendwelchen Fotoläden oder -märkten, von denen es in Hamburg ja zum Glück zahlreiche gibt.
 
Ich reinige meinen Sensor immer per Hand. Hab da ein paar Dinge von www.visibledust.com. Zum Beispiel kann man erstmal versuchen mit dem Blower einfach den Staub wegzublasen. Was immer funktioniert ist mit den Swabs und einer Reinigungsflüssigkeit den Sensor zu reinigen, da bekommt man echt alles vom Sensor. Also ich machs bei meiner Kamera lieber selber.
 
Sensor swabs oder Konsorten - die klassische Feuchtreinigung halt. Unkompliziert in der Handhabung und außerdem ist das Zeug verglichen zu dem, was die professionelle Reinigung kostet, billig. Dazu hat man es auch noch überall zur Hand. Sensorlupe, wozu? Bei der Feuchtreinigung wird so und anders der ganze Sensor gewischt. Die selbst gemixte Flüssigkeit halte ich für ein Gerücht, es handelt sich wahrscheinlich zu 99% um hochreinen Alkohol. Und den bekommst in der Apotheke. ;)

Und dein Sesnorfleck schaut eher nach einen Haar aus. ;)

MFG Dachstein
 
Ich hab mal ne Frage zum Thema Stative:

Wie werden die Kameras darauf befestigt? Bei meiner Kamera befindet sich unten ne Gewindebohrung, wird da das Stativ reingeschraubt? Und ist das auch bei Spiegelreflexkameras so?
 
Genau bei den Kameras oder auch bei den Spiegelreflex ist unten ein Gewinde. Dort wird die Stativplatte reingeschraubt. Diese Platte wird dann in den Stativkopf gesetzt, wo sie einrastet.
 
Ich nehm mal an, das diese Bohrung bzw. das Gewinde genormt ist, also bei allen gleich groß, oder?
 
Ja, die sind genormt. Meine Kameras haben bisher immer auf dasselbe Stativ gepasst.
 
Danke, dann kann ich mir wohl das beste aussuchen, ohne Angst zu haben, dass es nicht passt :lach:
 
oh ja, Stativ ist auch wieder so eine Frage :D
Hab damals mit 25,- Stativ von Hama angefangen. Bei etwas Wind eine Katastrophe. Alle Fotographen mit denen ich immer abends rumlaufe, haben Manfrotto. Hätte ich auch beinahe genommen, bin aber beim Benro gelandet. Einfach in einen guten Fotoladen gehen und Stative ausprobieren, und danach beim Fluß kaufen. Die Manfrotto-Teile waren mir zu schwer, die Carbon-Teile zu teuer. Immer gegen gestoßen und auf der Wasserwaage geschaut, wie lange das Teil nachschwingt.

Mir war auch wichtig, wie weit sich die Füße spreizen lassen, damit ich bei starkem Wind weit runter gehen bzw. auch so weit runter komme.

Stativkopf ist auch wieder eine Diskussion. Muss jeder selber herausfinden, was ihm liegt. Ich persönlich bevorzuge die einzelnen Einstellmöglichkeiten eines 3-Wege-Kopfes gegenüber dem Kugelkopf.
 
@Starli:
Wir hatten neulich ja mal die Diskussion, ob es für ein HDR-Bild wirklich 5-7 oder mehr Fotos benötigt oder ob Deiner Meinung nach das hellste und dunkelste ausreicht.
Hier zwei Beispiele, was Photomatix ausgespuckt hat:

Ergebnis aus 6 unterschiedlich lang belichteten Bildern
8pt5zmi3.jpg


und nur das hellste und das dunkelste (Starli-Theorie und wesentlich weniger Dynamikumfang)
bfstn4yd.jpg


was aus diesen beiden entstanden ist:
nokjcezz.jpg


su6mzeg4.jpg
 
Bisschen an den Kontrastreglern / Kurven spielen, dann kommt man vmtl. aufs fast gleiche Ergebnis ;) Denn egtl. ist der Unterschied für mich nur im geringeren Kontrast zu sehen?

An den Kanten und Lichtspitzen usw. seh ich übrigens keine wirklichen Unterschiede. Kann aber in der 100%-Ansicht anders sein ..? (Das war doch glaub ich dein Hauptargument, dass die Kanten zwischen Hell und Dunkel bei mehr Bildern weniger problematisch sein dürften?)
 
tja, so genau kann ich Dir das auch nicht sagen. Bin einfach froh über die Geschichten, die Photomatix mir ausspuckt. Hab mich zwar schon selber an den Reglern versucht, hab als Priorität erstmal die Arbeit mit Lightroom.
 
Dachstein schrieb:
Seilbahn123 schrieb:
Ja, die sind genormt. Meine Kameras haben bisher immer auf dasselbe Stativ gepasst.

Nur gibt es zwei verschiedene Gewindegrößen. 1/4-Zoll-20-Gang-UNC-Gewinde und 3/8" 16-Gang-UNC-Gewinde. Das erste ist das gebräuchlichere, es wird bei nahezu allen modernen Kameras angewandt. Bei Großformatkameras und einigen wenigen Mittelformatkameras kommt das zweite vor.

MFG Dachstein
Ich kenn jetzt den Unterschied zwischen groß- und Mittelformat nicht genau, aber bei mir waren es: alte Canon AE1 Programm (vom Vater; kennt die noch jemand?), eine moderne EOS, Kompaktkameras (Digital und analog) und Videocams. Alle passten.
 
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