Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.
Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.
Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:
Viel Spaß im neuen Alpinforum!
Euer Alpinforum-Team
Circle-Fahrer schrieb:Mit diesen Problemen ist eine Landung zu 99 % problemlos möglich und können mehr oder weniger leicht behoben werden - sprich man kann und will dort wieder weg. Der jeweilige Flughafen hat außerdem auch ein Interesse, dass bei ihm kein Flugzeug strandet.
Dachstein schrieb:Circle-Fahrer schrieb:Mit diesen Problemen ist eine Landung zu 99 % problemlos möglich und können mehr oder weniger leicht behoben werden - sprich man kann und will dort wieder weg. Der jeweilige Flughafen hat außerdem auch ein Interesse, dass bei ihm kein Flugzeug strandet.
Es gab ja schon mehrere Fälle, wo es wegen Treibstoffmangel (da technischer Defekt mit Leckage oder wegen Umrechnungsproblemen) nur mehr knapp möglich war, überhaupt irgendeinen Flughafen zu erreichen. Und ich garantiere dir, wenn man hier keinen lizensierten Flughafen erreicht, dann landet dieses Ding auf einem nicht lizensierten. Und zwar aus einem Grund: dort ist wenigstens ein Mindestmaß an Einsatzeinheiten gegeben. Und ich hoffe doch dass man eher einen Flughafen anfliegt als ein Feld... Über den dann gegebenen Schaden brauchen wir dann nicht mehr reden, das wird dann für die Fluggesellschaft teuer und ev. kann man auch den Flieger abschreiben.
Ich möchte ja auch gerne mal wissen, wie lange der Gleitweg eines A380 überhaupt ist. Wie weit kommt so ein Vogel? Bis jetzt sind ja 120 Kilometer der Rekord (A330-200),
MFG Dachstein
Dachstein schrieb:Circle-Fahrer schrieb:Mit diesen Problemen ist eine Landung zu 99 % problemlos möglich und können mehr oder weniger leicht behoben werden - sprich man kann und will dort wieder weg. Der jeweilige Flughafen hat außerdem auch ein Interesse, dass bei ihm kein Flugzeug strandet.
Es gab ja schon mehrere Fälle, wo es wegen Treibstoffmangel (da technischer Defekt mit Leckage oder wegen Umrechnungsproblemen) nur mehr knapp möglich war, überhaupt irgendeinen Flughafen zu erreichen. Und ich garantiere dir, wenn man hier keinen lizensierten Flughafen erreicht, dann landet dieses Ding auf einem nicht lizensierten. Und zwar aus einem Grund: dort ist wenigstens ein Mindestmaß an Einsatzeinheiten gegeben. Und ich hoffe doch dass man eher einen Flughafen anfliegt als ein Feld... Über den dann gegebenen Schaden brauchen wir dann nicht mehr reden, das wird dann für die Fluggesellschaft teuer und ev. kann man auch den Flieger abschreiben.
Ich möchte ja auch gerne mal wissen, wie lange der Gleitweg eines A380 überhaupt ist. Wie weit kommt so ein Vogel? Bis jetzt sind ja 120 Kilometer der Rekord (A330-200),
MFG Dachstein
Blauepistenfan schrieb:![]()
Die oberste Priorität ist es doch die Passagiere (beim A380-800 (ein noch größerer ist in Planung) je nach Bestuhlung bis zu 650 Passagiere) im Notfall zu retten. Da ist es völlig egal, ob man das Flugzeug danach abschreiben muss oder nicht.
Es ist doch viel besser und sinnvoller zu versuchen das Flugzeug irgendwo (am besten auf einem Flughafen, da dort mehr Rettungskräfte zur Verfügung stehen bzw. sofort einsatzbereit sind) zu landen, als versuchen bis zum nächsten zertifizierten Airport tu kommen und es evtl. dann doch nicht schaffen und man womöglich mit einem Absturz noch mehr Menschen in Gefahr bringt.
Ich Glaube da hätte aucg keine näherliegende RWY was genützt, bei denen kam die Ursache von einem auf den anderen Moment und da die Maschine schon ca 2 Std. nach dem Start Probleme hatte, hätten die erst einmal "Treibstoff ablassen müssen" um das maximal zulässige Landegewicht zu erreichen und das kann auch seine Zeit in Anspruch nehmen, siehe den Absturz des Swissairfluges SR 111 aus dem Jahre 1998.Circle-Fahrer schrieb:Sicher, da gebe ich dir vollkommen recht. Ein solcher Notfall bahnt sich aber an und kommt in den seltensten Fällen (z. B. AF447) so plötzlich oder so gravierend. Dann kann man froh sein, wenn man überhaupt noch irgendwas anfliegen kann, dass einer Runway ähnlich ist.
Vollkommen richtig. Aber in einem Punkt sehe ich es anders:Circle-Fahrer schrieb:Blauepistenfan schrieb:![]()
Die oberste Priorität ist es doch die Passagiere (beim A380-800 (ein noch größerer ist in Planung) je nach Bestuhlung bis zu 650 Passagiere) im Notfall zu retten. Da ist es völlig egal, ob man das Flugzeug danach abschreiben muss oder nicht.
Es ist doch viel besser und sinnvoller zu versuchen das Flugzeug irgendwo (am besten auf einem Flughafen, da dort mehr Rettungskräfte zur Verfügung stehen bzw. sofort einsatzbereit sind) zu landen, als versuchen bis zum nächsten zertifizierten Airport tu kommen und es evtl. dann doch nicht schaffen und man womöglich mit einem Absturz noch mehr Menschen in Gefahr bringt.
Sicher, da gebe ich dir vollkommen recht. Ein solcher Notfall bahnt sich aber an und kommt in den seltensten Fällen (z. B. AF447) so plötzlich oder so gravierend. Dann kann man froh sein, wenn man überhaupt noch irgendwas anfliegen kann, dass einer Runway ähnlich ist.
Nochmals solche Szenarien kommen in der Praxis praktisch nicht vor (Ausnahmen gibt es, keine Frage) und werden frühzeitig erkannt und abgewandt.
Um auf die Ursprungsfrage zurück zukommen: Wäre im Notfall* eine Ausnahmelandung mit einem A380 in NUE möglich?
Antwort: Nein, wenn man von dort wieder weg kommen möchte.
*Ich hoffe der Begriff Notlandung wurde von mir ausreichend erleutert?!
Blauepistenfan schrieb:Vollkommen richtig. Aber in einem Punkt sehe ich es anders:
Wenn ein Notfall urplötzlich kommt (Höhenmesserausfall o.ä.) nimmt man die nächste RWY, die man erreichen kann, sei es in NUE oder sonst wo.
Aber es stimmt schon, man will ja den Jet auch wieder vom Airport wegkriegen (bes. ein A380 ist ja nicht billig).
Aber in dem von dir verlinktem Wikipedia Artikel steht doch auch, dass das Flugzeug innerhalb von 5 Minuten abstürzte u.a. aufgrund eines Geschwindigkeitsmesserausfalls. Aber es ist mir schon klar, dass sowas nicht alltäglich ist.Circle-Fahrer schrieb:Blauepistenfan schrieb:Vollkommen richtig. Aber in einem Punkt sehe ich es anders:
Wenn ein Notfall urplötzlich kommt (Höhenmesserausfall o.ä.) nimmt man die nächste RWY, die man erreichen kann, sei es in NUE oder sonst wo.
Aber es stimmt schon, man will ja den Jet auch wieder vom Airport wegkriegen (bes. ein A380 ist ja nicht billig).
Ich will nicht nochmal besserwisserisch sein...![]()
Auch ein Ausfall von allen 3 Altimetern kommt nicht urplötzlich und sollte (Airliner-Piloten bitte korrigieren) sollte so zu handeln sein, dass es noch zum nächsten geeigneten Airport reicht (evtl. QRA aus Neuburg oder ähnliches??).
Mit einem A380 fliegt man ja schließlich normalerweise nicht durch Niemandsland - und gerade in Europa gibt es so viele Alternativen, dass nicht nicht ausgerechnet auf dem kleinst möglichen Airport runter muss.
Blauepistenfan schrieb:Aber in dem von dir verlinktem Wikipedia Artikel steht doch auch, dass das Flugzeug innerhalb von 5 Minuten abstürzte u.a. aufgrund eines Geschwindigkeitsmesserausfalls. Aber es ist mir schon klar, dass sowas nicht alltäglich ist.Circle-Fahrer schrieb:Ich will nicht nochmal besserwisserisch sein...![]()
Auch ein Ausfall von allen 3 Altimetern kommt nicht urplötzlich und sollte (Airliner-Piloten bitte korrigieren) sollte so zu handeln sein, dass es noch zum nächsten geeigneten Airport reicht (evtl. QRA aus Neuburg oder ähnliches??).
Mit einem A380 fliegt man ja schließlich normalerweise nicht durch Niemandsland - und gerade in Europa gibt es so viele Alternativen, dass nicht nicht ausgerechnet auf dem kleinst möglichen Airport runter muss.
burgi83 schrieb:Ich Glaube da hätte aucg keine näherliegende RWY was genützt, bei denen kam die Ursache von einem auf den anderen Moment und da die Maschine schon ca 2 Std. nach dem Start Probleme hatte, hätten die erst einmal "Treibstoff ablassen müssen" um das maximal zulässige Landegewicht zu erreichen und das kann auch seine Zeit in Anspruch nehmen, siehe den Absturz des Swissairfluges SR 111 aus dem Jahre 1998.
tigerfishli schrieb:Treibstoffablassenist zwar schön und gut, wird aber nur praktiziert, wenn genug Zeit ist und auch nur über ausgewiesenen Gebieten.
Das war bei Sr 111 definitiv anders!
Du sagst es tigerfishliKlosterwappen schrieb:Das war bei Sr 111 definitiv anders!tigerfishli schrieb:Treibstoffablassenist zwar schön und gut, wird aber nur praktiziert, wenn genug Zeit ist und auch nur über ausgewiesenen Gebieten.
Seit SR 111 wird "Rauch im Cockpit" gravierender behandelt. So wollte SR 111 auch zunächst ins weiter entfernte Boston, der Anflug auf Halifax kam auf anraten der Fluglotsen.Klosterwappen schrieb:tigerfishli schrieb:Treibstoffablassenist zwar schön und gut, wird aber nur praktiziert, wenn genug Zeit ist und auch nur über ausgewiesenen Gebieten.
Das war bei Sr 111 definitiv anders!
Nitram70 schrieb:Hallo,
das der Thread nicht ganz so trocken wird mal ein paar Bilder zum Thema A380
Gruss Nitram
Circle-Fahrer schrieb:Das ist nur teilweise richtig: es waren alle Pitotrohre vereist, abgestürzt ist die Maschine aber, weil die Piloten die Situation völlig falsch einschätzen und das Flugzeug nach oben zogen (Geschwindigkeitsabbau) an statt nach unten (Geschwindigkeitszunnahme) und die Warnungen des Flugzeuges ignorierten. Dadruch entstand ein Strömungsabriss wodurch das Flugzeug wie ein Stein Richtung Wasser stürzte. Das vereisen von Pitot-Rohr oder Static-Port alleine macht noch keinen Absturz.
Bzgl. zertifizierter Flugplatz müsste ich mal in Innsbruck nachfragen...
Der Anflug/Abflug nach Innsbruck ist ja auch alles andere, als einfach.Dachstein schrieb:Nachdem Innsbruck nur für ganz gewisse Typen zugelassen ist (maximale Größe) und Piloten eine eigene Lizenz brauchen, um Innsbruck anzufliegen... Das größte, was ich in Innsbruck je gesehen habe waren Airbus A300, Boeing 767 und 757, und das nur sehr selten. Und die Bahnlänge ist mit 2000 Metern auch nicht wirklich lang.
MFG Dachstein
Aber dennoch kein unwichtiger Faktor bei diesem Unglück gewesen. Er ist ja einer der Auslöser der Katastrophe, wäre aber durch die Piloten zu kompensieren gewesen.Circle-Fahrer schrieb:Das ist nur teilweise richtig: es waren alle Pitotrohre vereist, abgestürzt ist die Maschine aber, weil die Piloten die Situation völlig falsch einschätzen und das Flugzeug nach oben zogen (Geschwindigkeitsabbau) an statt nach unten (Geschwindigkeitszunnahme) und die Warnungen des Flugzeuges ignorierten. Dadruch entstand ein Strömungsabriss wodurch das Flugzeug wie ein Stein Richtung Wasser stürzte. Das vereisen von Pitot-Rohr oder Static-Port alleine macht noch keinen Absturz.
Gute Idee, da kann ich auch ein paar Bilder beisteuern (sorry für die nicht so berauschende Qualität, aber mit den Meisterfotografen hier im Forum kann ich nicht ganz mithaltenNitram70 schrieb:Hallo,
das der Thread nicht ganz so trocken wird mal ein paar Bilder zum Thema A380
Gruss Nitram
Wir verwenden essentielle Cookies, damit diese Website funktioniert, und optionale Cookies, um den Komfort bei der Nutzung zu verbessern.
Siehe weitere Informationen und konfiguriere deine Einstellungen