Jetzt sickert etwas durch:
http://www.stern.de/politik/deutschland/dobrindt-konzept-pkw-maut-soll-nach-motorgroesse-gestaffelt-werden-2121973.html
Maximale Bürokratie für alle - besonders für einreisende Ausländer, die erst mal eine komplizierte Berechnungsprozedur durchführen lassen müssten, um den individuellen Preis zu ermitteln.
Dann müssten die Vignetten eigentlich auch personalisiert bzw. KFZ-gebunden gekennzeichnet werden, damit niemand mit der Zulassungsbescheinigung eines günstigen KFZ eine Vignette für einen teures Anderes kauft, der die gleiche Farbe benötigt.
Das Problem, dass jemand mit gesenkter KFZ-Steuer keine Vignette kauft und so günstiger wegkommen könnte wird geschickt vermieden, indem man die Gebühr einfach auf alle Straßen ausweitet.
Somit würden PKW auf Landstraßen zahlen, LKW aber ohne Maut fahren dürfen?
Weiter müsste dann ja an jedem Grenzübergang der komplizierte Vignettenverkauf ermöglicht werden, wenn man nicht die Reisefreiheit einschränken möchte, was wohl auch nicht möglich wäre. Das gälte auch für alle innereuropäischen rückgabauten Stationen.
Das KFZ-Steuersystem müsste ferner (schon wieder) umgebaut werden.
Ich persönlich bleibe dabei.
Wenn man die Infrastrukturfinanzierung unbedingt auch auf PKW aus anderen Nationalitäten ausweiten will, macht nur ein Europäisches Gesamtfinanzierungskonzept Sinn. Eine Maut braucht man dafür nicht.