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Neues am First – Grindelwald

Leider muss irgendwie jede Destination so einen "walk" haben .... die würden besser auch gleich einen Bikepark machen auf der First Seite .... würde doch zu den anderen Sportaktivitäten passen. Irgendwie hat da das BO den Zug verpasst ....
 
Nach Jahren des totalen Stillstands auf der First ist man nun unendlich stolz eine tolle Halfpipe eröffnen zu können. 0,3% der Gäste werden sicherlich davon Gebrauch machen. Und man fragt sich dann Jahr für Jahr, wieso dieses eigentlich sehr schöne, im Hochwinter recht sonnige Gebiet immer mehr und mehr Gäste verliert.

Vielleicht könnte man endlich die sonnigen Talabfahrten mit einer Bahn besser erschliessen, vielleicht könnte man eine Piste zur Verbindung zur Talstation der WAB Grindelwald-Grund bauen etc. Dies hätte einen entscheidenen Einfluss auf die Gästezahlen, und nicht der Bau einer Halfpipe.

Schade um dieses tolle Gebiet, welches leider von den Jungfraubahnen sehr stiefmütterlich behandelt wird..
 
Kann ich dir nur zustimmen.
Leider wird nur noch in das Hauptgebiet Kleine Scheidegg-Männlichen investiert...
 
Chlosterdörfler schrieb:

Was wollen die noch alles für blöde Sachen auf dem First hinstellen???
Leider haben die Jungfraubahnen die Biker vergessen .... Zahlungskräftige Leute aus dem Unterland die Spass beim biken haben wollen. Ein paar professionell gestaltete Flowtrails vom First ins Tal und Bahn etc wird voll ausgelastet sein .... funktioniert im Bündnerland, in Flums und an vielen anderen Orten wunderbar .... keine Ahnung wieso das Berner Oberland da nicht mitzieht.... :rolleyes:
 
Ich war Heute auf der First. Seit diesem Jahr kann man ja mit "Mountain-Carts" von Schreckfeld nach Bort fahren. Anfangs fuhren sie die Carts mit dem Auto hoch. Jetzt ist alles Vollautomatisch. Oben und unten stehen Kuka-Roboter. An den Gondeln hat es Haltevorrichtungen. Der untere Roboter nimmt den Cart und hängt ihn an die Gondel. Der Obere hängt ihn wieder ab und legt ihn auf ein Förderband. Dieses transportiert den Cart an den Start.

Anbei ein paar Bilder:
 

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8O schut interessant aus. Die Frage stellt sich nun, ob es nicht günstiger gekommen wäre, jemanden anzustellen, der die Carts von Hand an die Gondeln dranhängt. So eine riesige Maschinerie kostet doch sicherlich eine schöne Stange Geld?
 
Kommt drauf an wie schwer die sind. Arbeitsschutzvorschriften gibt es bestimmt auch in der Schweiz.
 
Außerdem hat sicher so ein Intelligenzbolzen vorgerechnet, dass die Roboter pro Jahr 30 Franken weniger kosten als die entsprechenden Mitarbeiter. Und schon hat man Arbeitsplätze eingespart...
 
Naja, diese Arbeit würde ja auch an Unzumutbarkeit grenzen. In Fiss tun mir die zwei schon immer leid.
 
Evt sind die teuren KUKA-Roboter dafür verantwortlich, dass andere Angebote m.E. deutlich zu teuer geprict werden: Eine einfache Trottifahrt (mit simplen Trottis, also keine Fat-Dinger oder so) von Bort nach Grindelwald kostet CHF 19.- pro Erwachsene und CHF 15.- pro Kind, für eine 4-köpfige Familie kostet dieses 15'-minütige Vergnügen auf einer Teerstrasse CHF 68.- (ohne Bahntransport, dieser käme noch dazu!). M.E. viel zu teuer für die Abrundung einer Wanderung, sogar ein Bahnmitarbeiter liess mich wissen, dass das Preis-/Leistungsverhältnis seines Erachtens völlig ungenügend sei und er empfahl mir daher sympathischerweise, per Bahn nach Grindelwald zu fahren, mit 1/2-Tax und Junior-Card kostete dies dann noch günstige CHF 16.- für tutta la famiglia.
 
Allgemein sind die "Special-Angebote" in Grindelwald viel zu teuer, für das was geboten wird!
War letzte Woche in Zermatt. Dort kann man mit dem Kickbike von der Sunegga nach Zermatt biken. Mit Halbtax für mich und Kind: Fr. 28.00 und man war beim ersten Mal ca. 40 min auf der Strecke. Das zweite Mal haben wir es in 30 min. geschafft. Aber da stimmt Preis/Leistung.
Gestern in Grindelwald: Eine Runde Minigolf für mich und 2 Kinder (10 und 5): total Fr. 21.00! Meine Frau wollte nicht mitspielen, jedoch wollte sie auf einem Stuhl im Garten der Anlage Platz nehmen und uns zuschauen. Ging nur, wenn sie konsumieren würde oder auch einen Erwachsenen-Eintritt bezahlen würde!!!!! :stupid:
Meine Frau hat dann dankend abgelehnt!
 
Die V-Bahn ist abbezahlt, und das Geschäft läuft. Doch die Jungfraubahnen planen schon die nächsten Grossinvestitionen.
Fast 80 Millionen Franken Gewinn schrieb die Jungfraubahn Holding AG im abgeschlossenen Geschäftsjahr. Für CEO Urs Kessler hat die fertiggestellte V-Bahn massgeblichen Anteil, dass man jetzt wieder an die Erfolgsjahre vor Corona anknüpfen – ja diese übertreffen – kann. Doch darauf dürfe sich das Unternehmen nicht ausruhen.
«Bis vor wenigen Jahren war die Firstbahn ein Sanierungsfall», erinnerte Urs Kessler die Medienvertreter. 2023 erwirtschaftete sie einen Verkehrsertrag von fast 22 Millionen Franken. Dazu kommen nochmals 6 Millionen vom Erlebnisangebot. Gerade im Sommer sei es gelungen, die Nachfrage massiv zu steigern. Aber die Bahn ist in die Jahre gekommen, die Konzession läuft 2034 aus.
Der Entscheid zur Streckenführung soll noch dieses Jahr gefällt werden. «Idealerweise können wir 2027 oder 2028 mit dem Bau beginnen, sodass die Bahn 2030 betriebsbereit ist.» Geschätzte Kosten: 100 Millionen Franken.
Quelle: Jungfraubahnen wollen bis zu 270 Millionen investieren

Es soll eine neue Firstbahn kommen. Derzeit werden drei Varianten diskutiert:

Variante Terminal
Variante Bahnhof
Variante bestehende Linie

Als Favorit gilt angeblich die Variante Terminal, dort existiert beste Infrastruktur (z.B. genügend Parkmöglichkeiten). Ferne wäre man in der Lage das Parkhaus im Sommer besser auszulasten. Problematisch an der Trasse sind die Gebäude, die sich unter der Strecke befinden. Es wurden aber schon diverse Gespräche geführt und

Mit der Variante Bahnhof lenkt man zwar die Besucherströme ins Dorf, aber dort hat es kaum Platz für zusätzlichen Verkehr. Ferner stehen zwei Chalets im Weg, wo sich angeblich deren Besitzer gegen diese Variante wehrt.

Sollten sich beide Varianten nicht realisieren lassen, muss man beim Neubau an der heutigen Trasse festhalten, Talstation jedoch ab Niveau Dorfstrasse.

Die Varianten vom Terminal oder Bahnhof werden via Bort auf die First führen.
 
@Firstbahn:
Die Varianten der Firstbahn, welche wegen der 2034 auslaufenden Konzession ersetzt werden muss, sehen wie folgt aus:

Mit Talstation beim Gydisdorf, nahe an der jetzigen Talstation, mit Parkmöglichkeiten nahe beim Tennisplatz und dadurch weiterhin Verkehr durchs Dorf.
Mit Terminal oberhalb des Bahnhofs, wo die Jungfraubahnen noch die sogenannte Bodenmatte kaufen müssten.
Mit Talstation auf der Nordseite des V-Bahn-Terminals, wo die Linienführung nahe an den Häusern vorbeiführt.
Urs Kessler betonte, dass bei allen drei Projekten eine neue Sesselbahn vom hinteren Dorf zur Bodmi geplant sei, beginnend bei der Rancherbar im Isch, welche die vom Stählisboden her kommenden Skifahrenden zur Bodmi hinauf bringen soll, von wo sie dann zur Talstation der neuen Firstbahn abfahren könnten. Bedingung sei eine permanente Beschneiung.
Quelle: Urs Kessler gibt Pläne für Fallbodenlift bekannt
 
Der neue Jungfraubahnen-Direktor darf über den Seilbahntyp entscheiden, gemäss Medienmitteilung.

Ob dereinst die Linie ab Bort direkt nach First führen und Schreckfeld via First erschlossen wird, oder ob nach wie vor First via Schreckfeld erschlossen bleibt, gilt es vertieft zu klären. Ebenso stehen detaillierte Prüfungen an für: ein geeignetes Bahnsystem, den exakten Verlauf und die Höhen der Seillinien, die Standorte, Höhen und Anzahl der Stützen, die Zugangswege, die künftige Skipistenführungen sowie die Wegführung für Adventure-Angebote.

Da die Konzession der bestehenden Firstbahn im Jahr 2034 abläuft und die Bahntechnik grundlegend erneuert werden muss, streben die Jungfraubahnen an, den Neubau bis im Jahr 2030 fertigzustellen. Aktuell wird mit Kosten von rund 100 Millionen Schweizer Franken gerechnet, inklusive einem neuen Berghaus und einem Ausbau der Beschneiung.
Quelle: Medienmitteilung vom 21.05.2024
 
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