• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Neues am Hochwang – Goldgruben

basti.ethal schrieb:
Im Allgäu steht man aber nicht mit modernen und großen Gebieten wie der der Lenzerheide oder Davos im Wettbewerb.
Meiner Meinung nach sollten die alten Anlagen dort abgebaut werden, eher noch mehr Geld verbrannt wird. Kleinstskigebiete haben in den Alpen keine Zukunft.

ja klar, da hast du recht, aber dadurch dass die großen so immens teuer sind, fällt vielleicht doch noch genug ab für die kleinen?
 
Wenn sie denn auch tatsächlich erkennbar billiger sind.
Wer weiß, vllt erleben die kleinen, günstigen Familienskigebiete in diesem Jahr auch starken Zulauf. Am Ende der Saison wird man schlauer sein...
 
Skipapi schrieb:
Positive Abschlüsse erzielen Grüsch und whs. Heuberge (in Privatbesitz). Die neuen Preise sind im Vergleich mit der Konkurrenz nicht völlig abwegig. Die Saisonabos dürften mehrheitlich vergünstigt an Einheimische und an gebietstreue Zweitwohnungsbesitzer gehen, die die Kröte ev. schlucken. Habe ich eine Wohnung am Hochwang, werde ich nicht in Belalp Skifahren gehen, das kleine Tschiertschen visavis ist auch nicht günstiger, der Preisabstand zu den grossen Gebieten aber beträchtlich und
Ganz sicher ist es nicht Betrug und Diebstahl, es ist ein Angebot, das annehmen kann wer will. Niemand wird gezwungen.
Vielen Dank für die Erläuterungen.
Ich kenne mich in Graubünden nicht so gut aus. Vielleicht sind die Preise am Hochwang im Vergleich zu den anderen Skigebieten in Ordnung. Und der Begriff "Diebstahl" war vielleicht übertrieben. Aber immerhin: 820.- ist für mich viel zu teuer für einen Sessellift und einen Schlepplift, die nur knapp drei Monate im Jahr geöffnet sind.
 
Gemessen am Angebot ist das schon wirklich teuer. Auch die 4h-Karte (meines Erachtens in kleinen Skigebieten fast relevanter als die Tageskarte) ist kein Schnäppchen mehr.

Allerdings sind wir hier wieder beim alten Problem, dass kleine Skigebiete pro Lift ja die gleichen Kosten haben wie grosse Skigebiete. Und die Anzahl Gäste pro Lift gleichzeitig häufig noch geringer ist. Eigentlich müssten deshalb kleine Gebiete gleich viel verlangen können wie Grosse, dazu ist halt aber keiner bereit.

Wie oben schon erwähnt spielen Tagesgäste von weit weg vermutlich nicht so eine grosse Rolle. Und die "Locals" werdens halt zahlen, was bleibt einem denn anderes übrig?
 
Was einem übrig bleibt? Mein Kollege und seine Frau haben ein Ferienhaus in Maladers. Jahrelang hatten sie die Saisonkarte vom Hochwang. Jetzt nicht mehr. Arosa, Tschiertschen ua sind nicht weit… Und das obwohl er auch mal Aktien gezeichnet hatte.
 
ski-chrigel schrieb:
Was einem übrig bleibt? Mein Kollege und seine Frau haben ein Ferienhaus in Maladers. Jahrelang hatten sie die Saisonkarte vom Hochwang. Jetzt nicht mehr. Arosa, Tschiertschen ua sind nicht weit… Und das obwohl er auch mal Aktien gezeichnet hatte.
Ist doch auch eine gute Gelegenheit für ein Upgrade zur Bünder-Card. Ob man diese auch bei den Bergbahnen Hochwang kaufen kann? :D
 
ski-chrigel schrieb:
Was einem übrig bleibt? Mein Kollege und seine Frau haben ein Ferienhaus in Maladers. Jahrelang hatten sie die Saisonkarte vom Hochwang. Jetzt nicht mehr. Arosa, Tschiertschen ua sind nicht weit… Und das obwohl er auch mal Aktien gezeichnet hatte.

Und wo siehst du die Lösung? Dann bleibt ja nur dicht machen oder Subvention durch die öffentliche Hand.
 
Da hast Du zwar Recht, aber mit überhöhten Preisen wird die Abwärtsspirale nur noch schneller drehen. So kommt das Dichtmachen einfach früher.

Ich hatte mich schon zig fach geäussert, dass ich bei Kleinbetrieben die Unterstützung durch die öffentliche Hand völlig gerechtfertigt finde. Ganz im Gegensatz zu Betrieben wie in Laax und neu im Oberengadin, die die Möglichkeit haben, sich selber zu finanzieren.
 
@ski-chrigel: :top: OT: Bei der Subventionspolitik stimme ich dir voll zu. Es sollten die kleinen und mittleren Betriebe (KMU) gefördert werden. Diese habe gerade in strukturschwachen Gebieten eine wirtschaftliche Leitfunktion von der viele andere Betriebe (Tourismusbetriebe, Handwerker usw.) in der Region profitieren. Die großen Betriebe sollten in der Lage sein ihre Aufwendungen und Investitionen aus ihren Einnahmen zu finanzieren. Leider ist dies wie in vielen anderen Branchen, dass oft die großen Betriebe eine Förderung erhalten.
 
https://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/hochwang-sucht-neue-investoren?check_logged_in=1
"Hochwang sucht neue Investoren
Die drei Ankeraktionäre der Sportbahnen Hochwang wollen das Zepter abgeben. Investorinnen sollen die Aktienmehrheit für 100 Franken erhalten. "
"Die drei privaten grossen Aktionäre sehen die Chance für eine erfolgreiche Zukunft explizit «in einer operativ engagierten Eigentümerschaft, um die gesamte Wertschöpfungskette aus einer Hand vor Ort wirken zu lassen». Sie zeigen sich deshalb gemäss Schreiben bereit, die bisher privat gehaltenen Immobilien (Hotel «Tanne», Bar und Shop und zwei Studios) zum Kauf oder zur Miete anzubieten. «Dies ist als zusätzliches Angebot zu verstehen und keine Voraussetzung, um das Aktienpaket übernehmen zu können.»
Aus diesem Grund wollen sie gemäss Schreiben ihre Anteile einer Investorin oder einem Investor «für symbolische 100 Franken übertragen». "
Das 2011 eingebrachte Aktienkapital sei in den letzten Jahren mehrheitlich aufgebraucht worden. Zudem hätten die Ankeraktionäre in den vergangenen Jahren erhebliche weitere Mittel der Gesellschaft als Darlehen zur Verfügung gestellt, um die prekäre finanzielle Lage zu überbrücken.

Vielleicht mag jemand vom Forum für symbolische 100 Franken ein Skigebiet übernehmen?
Ich befürchte das Skigebiet gibt es nicht mehr lange und plane in der nächsten Saison einen Besuch, bevor die Lichter ausgehen.
 
100 CHF sind da aber nur die Spitze des Eisbergs...wer auch immer einsteigt, sollte mindestens noch einen 7-stelligen Betrag in der Hinterhand haben.
 
Offenbar ist der Verwaltungsrat der Sportbahnen Hochwang im Gespräch mit einer Gruppe, die sich aus verschiedenen Unternehmern und Exponenten aus dem Schanfigg zusammensetzt. Diese haben den drei aktuellen Ankeraktionären neue Ideen präsentiert. Der VR geht davon aus, dass die Initianten aus dem Tal die SBH erfolgreich übernehmen und alles daransetzen werden, die Wintersaison 2023/2024 in Angriff zu nehmen. Sollte das nicht gelingen, werden sämtliche Aktivitäten vorübergehend eingestellt, um die Fixkosten so weit wie möglich zu reduzieren. Es würde so mehr Zeit zur Verfügung stehen, neue Investoren zu suchen, die dann einen Neustart auf die Wintersaison 2024/25 planen könnten. Es ist also gut möglich, dass im kommenden Winter am Hochwang kein Bergbahnbetrieb herrscht (Quelle: Aroser Zeitung, 3.3.23).
 
Dieses Timeout ist richtig und wichtig in der jetzgen Situation. So kann man das ganze in Ruhe neu aufgleisen. Die Erwartung, dass der Sonnenberg nun still und leise zu Grabe getragn wird ist allrdngs Chabis. Man würde die Bestatter geteert und gefedert aus dem Tal jagen. Ich bin überzeugt, dass man in nächster Zeit zusammen mit der Gde nachhaltige Lösungen findet und die Hochwanglifte im Winter 24/25 wieder laufen.
 
Am San Bernardino dauerte es 10 Jahre, bis ein Investor einstieg und noch ist ein Happy End nicht sicher.....Auf ein grosses Engagement der Gemeinde würde ich nicht wetten. Von den rund 3000 Einwohnern der Gemeinde leben rund 2000 in Arosa. Deren Interesse an den zwei Liften in St. Peter ist mässig. Warum sollten die mit ihrem Skigebiet mit 200 Pistenkilometern Geld für das Nachbargebietchen mit 20 km verbraten? Ich würde das nicht tun wollen. Einwohner, Tourismuskreise und Zweitwohnungsbesitzer in St. Peter sind die Einzigen mit Interesse am Überleben des Skigebiets. Sie hätten die Chance es für einen symbolischen Betrag zu übernehmen, es bräuchte aber jemanden der die Initiative ergreift, gut vernetzt ist und selbst Geld hat und/oder Geldgeber überzeugen kann. Ob man Mäzene wie in Madrisa findet? St. Peter ist nicht Klosters.... Ohne Geldgeber, die bereit sind einige Millionen in eine Beschneiung und die Entwicklung einer Strategie zu buttern kann man das Gebiet vergessen. "Sonnenberg", Gemütlichkeit und Naturschnee ist nett, hat aber 40 Jahre lang Verluste gebracht.
 
Zurück
Oben