• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Neues im Nordschwarzwald

  • Ersteller Ersteller Anonymous
  • Erstellt am Erstellt am
... und mit den Fördergeldern soll auch ein "Masterplan Schwarzwaldhochstraße" entwickelt werden, um den seit Jahren vor sich hin kränkelnden Tourismus an der Schwarzwaldhochstraße neu zu beleben.

Auch ich bin gespannt, ob sich auf der Hundseck wieder etwas bewegen wird. Am 8. Januar traf sich dort ein Petitionsausschuss aus Beamten der Landesregierung, des Regierungspräsidiums, des Landratsamts Rastatt, der Stadt Bühl sowie der Gemeinden Ottersweier und Bühlertal, um zu beraten, wie es mit der Kurhausruine weiter gehen soll.
 
"Super" Reaktivierungskonzept für den Skihang Hundseck Nord samt ehemaliger Sprungschanze hier :twisted: - so ein Schwachsinn.

Quelle: www.eichwaelder.de bzw. Acher- und Bühler Bote vom 13. Januar 2015.

Ein 10 Meter hoher, hölzerner Aussichtsturm, der weder auf dem höchsten Punkt seines Bergrückens steht noch die benachbarten Bäume überragt (!) und keinen Kilometer Luftlinie vom seit 1880 bestehenden Aussichtsturm auf dem Mehliskopf entfernt ist, wird natürlich DER Publikumsmagnet werden ... und die Einrichtung eines "Waldpädagogischen Konzepts" auf der bisherigen Skipiste (inkl. Abriss der Liftanlagen) ist auch eine "super" Idee, denn der benachbarte, neue Nationalpark wird sicherlich nicht darauf kommen, so etwas selbst anzubieten.

Ob vor dieser Verlautbarung wohl das Gehirn eingeschaltet wurde?
 
Die Umnutzung zum Aussichtsturm steht schon länger zur Debatte - ist natürlich völlig unnötig. Aber eine andere Alternative zum Abriss gibt es wohl kaum; so bleibt dann wenigstens baulich die Erinnerung an große Zeiten.
Dass das mit dem Lift nichts mehr wird, hab ich eigentlich auch befürchtet; vor allem, wenn man sich diesen und letzten Winter anschaut, kann man sich schon fragen, wie ein Investor das Geld für eine Investition je wieder reinholen wollte. Vor zehn Jahren dachte ich noch, der Hundsecker Nordhang ist so schneesicher, da könnte man mit einer guten Beschneiungsanlage fast durchgängig bis Ende März Skibetrieb ermöglichen. Heute sehe ich das anders - mittlerweile kommt man ja schon in den Alpen (und das in Höhen weit weit über 1000m) mit der Beschneiung an die Grenzen, wenn ich nur mal an den Arlberg denke - ein Wahnsinn!
Sollten das jetzt nicht nur Ausreißer sein und sollte dieser Trend sich fortsetzen, dann ist skitechnisch da oben eh bald Schicht im Schacht; selbst die beste Beschneiungsanlage würde dann nichts mehr helfen.
 
Man kann ja mit den umliegenden Bäumen den Anlaufturm erhöhen :mrgreen:
 
Ich habe heute im Rahmen einer kleinen Herbstwanderung alle Skilifte vom Vogelskopf bis Mehliskopf besucht (Ausnahme: Darmstädter Hütte). (Es war die Hölle los dort oben. Ich hab dort noch nie so viele Autos gesehen. Für einen 1. Nov. Vergleichsweise warm. Menschen lagen auf den Pisten und sonnten sich.)

Zu den News:
2 Turmkanonen im oberen Bereich am Mehliskopf waren für mich neu.
 
Die Turmkanonen am Waldrand im oberen Bereich der Mehliskopfpiste standen schon im letzten Winter, evtl. sogar schon im vorletzten.

Den gigantischen Wanderer-Andrang am 1. November an der Schwarzwaldhochstraße kann ich bestätigen. Wirklich JEDER, der weiß, was eine Inversionswetterlage ist, war oben, zumal sich der Nebel im Rheintal den ganzen Tag lang nicht auflöste. Wir sind von der Zuflucht (Schlepplift ist schon aufgebügelt!) zum Ruhestein gelaufen und kamen uns zwischenzeitlich vor wie im Schlussverkauf in der Fußgängerzone. Der Schliffkopfbereich war völlig überlaufen, im Restaurant des Hotels musste man auf einen freien Tisch warten. Am Schliffkopf sonnten sich die Leute sogar in Badekleidung. :D

Und heute schaue ich mir die graue Hochnebelpampe aus dem Bürofenster von unten an. :sniff:
 
Bin gerade am Hundeck und Mehliskopf. Es gibt beinahe bahnbrechende Neuigkeiten: Die Stundenkarten vom Mehliskopf und Hundseck sind nun jeweils auch am anderen Hang gültig und es gibt einen präparierten Verbindungsskiweg. Es ist ein Traum! Ich hätte nicht gedacht, dass ich das noch miterlebe. :D

Bilder folgen am Abend.
 
Hier die versprochenen Bilder vom präparierten Verbindungsweg:

h4ldri4z.png

Hier der Verbindungsweg in Google Earth eingezeichnet

942dl77m.jpg

Einstieg in den Verbindungsweg von der Bergstation der Lifte Mehliskopf I & II aus gesehen

tm3vwsdy.jpg

Blick zurück zu den Mehliskopfliften

sffc89bv.jpg

Es geht minimal bergab und dann wieder bergauf

zts572v5.jpg

Nach ca. 2 Minuten erkennt man schon links die Bühlertallifte vom Skihang Hundseck Süd

qs7dpayd.jpg

Eine Minute später befindet man sich direkt an der Bergstation der Bühlertallifte und somit schon direkt an der Piste

2xh8uqis.jpg

Und zum Schluss: Ein am Hundseck gültiger Mehliskopf-Skipass im Sonnenuntergang. Damit hat in den nächsten 50 Jahren niemand mit gerechnet.


Zur Verbindung ist noch folgendes zu sagen: Zur Zeit gibt es noch keine Beschilderung, man bekommt jedoch an der Kasse alles erklärt, da die Verbindung dieses Jahr noch nicht offiziell vorhanden ist. Dies will man jedoch zum nächsten Winter ändern. Optimal wäre natürlich eine Begradigung des Verbindungsweges und eine einfache lifttechnische Verbindung via Seillift. Das würde das Ganze nochmal deutlich aufwerten. Man wird sehen, was die Zukunft bringt.
 
Ist es nicht möglich einen Skiweg/Ziehweg mit mehr Gefälle in beide Richtungen anzulegen? Es ist ja egal ob man an den Liften an der Bergstation ankommt. Es würde ja schon reichen wenn man bequem ohne zu schieben an der Talstation des jeweils anderen Liftes raus kommt. Viel muss man ja nicht machen, 2-3 Langhholzer Holz aus dem Wald und fertig dürfte ein Weg in Pistenraupenbreite sein.
 
Habe vom Hundseck erfahren, dass geplant ist eine Piste von der Hundseck Bergstation Richtung Mehliskopf anzulegen, um einfach und ohne Schieben in diese Richtung zu kommen. In die andere Richtung muss man zunächst mit dem Ziehweg vorlieb nehmen.
Ein einheitliches Ticket-System ist auch in Planung.
 
Hörni schrieb:
Habe vom Hundseck erfahren, dass geplant ist eine Piste von der Hundseck Bergstation Richtung Mehliskopf anzulegen, um einfach und ohne Schieben in diese Richtung zu kommen. In die andere Richtung muss man zunächst mit dem Ziehweg vorlieb nehmen.<br abp="711">Ein einheitliches Ticket-System ist auch in Planung.
Vom Mehliskopf zur Hundseck kann man über den vorhandenen Wanderweg abfahren. Aktuell wegen der vielen dicken Steine nur bei viel Schnee, den es im Winter 2015/16 ja nicht gab. Wenn mal jemand die Steine entfernt, geht es auch bei wenig Schnee, und man braucht keine neue Trasse für die Verbindung.

Ansonsten: Bin sehr erstaunt, dass sich da etwas bewegt (hat) - auch ich hätte nie und nimmer mit einem Anlauf zur Verbindung Bühlertal Hundseck - Mehliskopf gerechnet!
 
Am Sommerberg in Bad Wildbad wurde oben am langen Skilift wieder ein neues Seil eingezogen, der Lift stand die letzten Jahre wegen Seildefekt still und soll im Sommer für den Bikepark mitbenutzt werden.
 
Prima! Dann wird der Sommerberg wieder zum Ausweichziel für 1-2 Stunden, wenn es einem in Enzklösterle zu voll oder am Kaltenbronn zu langweilig geworden ist, man aber noch weiter Ski fahren möchte. Jedenfalls hoffe ich das ... auf der Homepage der Skizunft Wildbad steht, dass der Lift an die Radsportakademie Wildbad verkauft wurde. :rolleyes:
 
Nur mal zwischendurch als Teil-OffTopic ein Update zum organisatorischen Status rund um die Hundseck: Auch nach mehreren Verwaltungsverfahrens-Ansätzen ist die Situation rund um den Restabriss der Kurhausruine verfahrener denn je und ohne jede Perspektive. Die deutsch-türkischen Eigentümer der Immobilie lassen nach wie vor keinerlei gezieltes Instandsetzungs- oder Abrisskonzept erkennen, sondern sind stattdessen zu merkwürdigen Verhaltensweisen wie dem Einbau neuer Fenster (!) in die Kurhausruine übergegangen. Dabei werden sie seit kurzem vom Eigentümer des benachbarten, verfallenden Kurhauses Sand beraten, einer Person mit ... nennen wir es mal "recht individueller Weltanschauung". Der Eigentümer des Kurhauses Sand hat (bereits im Januar 2016) sogar ein eigenes Internetforum zum Kurhaus Hundseck eingerichtet, um Gegendarstellungen zu den öffentlichen Presseartikeln verfassen zu können. :lach: Was soll man sagen - so wird das nie etwas mit einem Neuanfang an der Hundseck. Zu den stillgelegten Schleppliften Hundseck Nord und der verfallenden Nordschwarzwaldschanze gab es in der letzten Zeit überhaupt keine News mehr. Sehr schade und für mich unverständlich - noch im Februar 2016 habe ich mir vom enorm abtauenden Hundseck-Südhang die sichtbar bessere Schneelage am stillgelegten Nordhang angeschaut. Und damit der traurige Gesamteindruck erhalten bleibt, zeigt auch der russische Käufer der ehemaligen "Höhengaststätte Hundseck" nach wie vor keine Ansätze, den Gastronomiebetrieb wieder aufzunehmen.

Die Detailinformationen zum Thema kann man wie bisher im Pressearchiv Eichwälder nachlesen - der relevante Teil beginnt etwas unterhalb der Seitenmitte.
 
Wie seit einigen Tagen auf der Unterstmatt-Webcam zu erkennen ist, werden im Waldstück zwischen den beiden Hauptpisten einige Bäume gefällt. Laut Unterstmatter Facebookseite soll dort zum nächsten Winter ein Teich entstehen. Vermutlich für die Beschneiung.

Laut Hundseck gibt es dieses Jahr noch keine Neuigkeiten zur Verbindung Mehliskopf-Hundseck, da vom Forst dieses Jahr keine weiteren Arbeiten durchgeführt wurden. Es bleibt dieses Jahr also bei der Lösung mit dem präparierten Ziehweg (Bilder weiter oben) und der gegenseitigen Anerkennung der Zeitkarten. Immerhin :D .
 
Schöner TV-Beitrag, danke für den Link! Gut, dass Familie Karcher initiativ wird, wenn die Gemeinden Ottersweier und Bühlertal Höhenrestaurant und Kurhaus Hundseck kategorisch und unsensibel an Bieter verkaufen, mit denen ich persönlich nach Kurzbefragung meiner inneren Alarmanlage niemals Geschäfte machen würde. Leider fällt kein Wort über den Hundseck-Nordhang. Den Südhang kann Familie Karcher langfristig beschneien, wie sie will - der Skibetrieb lässt sich dort auch mit technischer Großinitiative nicht zuverlässig aufrechterhalten ... während am gegenüberliegenden Nordhang der Schnee ungenutzt herumliegt.
 
An der Schwarzwaldhochstraße wurde der in Unterstmatt befindliche Skilift Hochkopf samt Restaurant Hochkopfstub von einem Bühler Unternehmer-Ehepaar aufgekauft. Die bisherigen Besitzer beider Immobilien konnten sich aus privaten Gründen in den letzten Jahren wenig um deren Erhalt kümmern. Unverändert bleibt der Restaurantbetrieb der Hochkopfstub durch die bisherigen Pächter. Die neuen Besitzer des Skihangs möchten ihn in den nächsten Jahren mit neuen Ideen und der Wiederaufnahme des Skischulbetriebs mit mehr Leben füllen und auch zusätzliches Personal einstellen.

Quelle: Badische Neue Nachrichten 4. Februar 2017

Einerseits ist es schön, dass sich lokale Investoren um den vernachlässigten Skihang kümmern. Andererseits hätte ich in dem Artikel lieber gelesen, dass die Liftbetriebe Unterstmatt den Hang übernehmen und eingliedern. Für den Besucher ist es unbefriedigend, an einem Ort an der Schwarzwaldhochstraße mehrere Skipässe kaufen zu müssen - er nimmt Unterstmatt als Ganzes wahr.
 
Zurück
Oben