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Neues im Oberengadin

  • Ersteller Ersteller Anonymous
  • Erstellt am Erstellt am
Auf der Diavolezza wird eine neue Aussichtsterrasse gebaut. Hier die zugehörige Broschüre. Baubeginn war im September; der Bau soll 11 Wochen dauern. Kosten wird das Projekt ca. 250.000 CHF.
 
In Zuoz wird zur Zeit das Seil gespleist! Muss sagen die neue Talstation gefällt mir ausserordentlich gut!
 

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snowworld schrieb:
Das Problem bei der neuen Gondelbahn Signal wird für die Anwohner auch der Einblick in ihre Wohnungen sein. Die Seilbahn fuhr bisher weit über ihren Wohnungen. Bei einer neuen Gondelbahn fahren die Gondeln praktisch am Wohnzimmer vorbei. Auf der http://www.mountains.ch/projekte/neue-gondelbahn-signal/ ist auch das neue "Talstationshochhaus" sowie die neue Bebauung am Signalparkplatz schematisch abgebildet
Das müssen die Häuser sein, die in dem PDF auf Seite 14 abgebildet sind (seit wann folgt auf Seite 9 eigentlich 14?). Ansonsten verläuft die Gondel praktisch über freiem Gelände, bis auf das einzelne Haus am Ende des Stichweges der Via Alpina.

Das linke Haus sieht aber so aus, als ob es erst kürzlich entstanden wäre. Das rechte könnte aus den 70ern stammen.

Da diese Häuser mutmaßlich gebaut wurden als die Signalbahn bereits da war oder zumindest konkrete Pläne bestanden habe ich für die Anwohner wenig Verständnis. Sie wussten vorher, dass dort eine Gondelbahn ist. Daran ändert auch nichts, daß die Gondeln der neuen Bahn näher am Erdboden fahren als bei der PB. Wandel gehört nun einmal dazu und insgesamt scheint es mir, daß das Tal durch die neue Gondelbahn gewinnt (vielleicht abgesehen von der Talstation).
 
Tolle Bilder vom neuen Albanas. So wie es aussieht wird es eine kuppelbare Sesselbahn
 
Hab gerade auf der Website gesehen, dass der neue Albanas sogar im oberen Teil eine Abfahrtsroute zur blauen Spih erschliessen soll
 
Die gab es zumindest 2008 bereits:

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Habe mich damals schon gewundert, warum die im Pistenplan nicht verzeichnet war.
Bis auf eine kurze Traverse oben war die Abfahrt auch komplett präpariert.
 
Also ich hab damals im Engadin gearbeitet und kann versichern dass es keine offizielle Abfahrt war.
 
Das war weiter unten die blaue Spih, die aus unerklärlichen Gründen damals präpariert aber nicht markiert war, was eigentlich laut Richtlinien des Pistendienstes nicht korrekt ist
 
Der Neubau der Signalbahn zur SKI WM 2017 scheint gefährdet: http://www.engadinerpost.ch/2014/10/grundsatz-ja-zur-neuen-signalbahn.html
Ich glaube auch eher nicht mehr an eine Realisierung bis zur SKI WM 2017. Das Projekt dürfte damit auch immer teurer werden :roll:
https://www.mountains.ch/projekte/neue-gondelbahn-signal/



Die Engadin Mountains AG hat seit der Fusion kein großes Glück mit Ihren eigentlich für die Region sehr guten Projekten:

- Hotelprojekt "2 Türme" auf dem Parkplatz Celerina (und Neubau Gondelbahn Celerina-Marguns) abgelehnt durch Volksabstimmung Gemeinde Celerina
- Projekt Verbindung Hahnensee (Corviglia-Corvatsch) abgelehnt durch Umweltverbände - meiner Meinung nach das wichtigste Projekt - das hätte das Oberengadin wieder nach vorne katapultiert
- Projekt Alp Bondo Verbindung Diavolezza Lagalb abgelehnt durch Umweltverbände
- Projekt Neubau Signalbahn in der Schwebe und evtl. keine Realisierung bis zum WM Winter 2016/17
- Olympia Graubünden abgelehnt durch Volksabstimmung Graubünden

Realisierte Projekte seit 2007:

- Renovierung Muottas Muragl
- Renovierung Diavolezzabahn
- Erweiterung Beschneiung auf Corviglia
- Bau Speichersee Corviglia (im Bau)
- Zuschlag SKI WM 2017

Wie soll man da mit einem Serfaus, Sölden oder Ischgl konkurrieren wo scheinbar alles genehmigungsfähig ist und eben mal halbe Berge für Bahnen weggesprengt werden? Der stetige Gästerückgang kann nicht gestoppt werden, wenn alle Projekte torpediert werden.

Bis zum WM Winter sollen hoffentlich wenigstens 2 neue Sesselbahnen auf der Corvatsch Seite neu gebaut werden: http://www.corvatsch.ch/inside/medien/

Dank der Familie Eigner Familie Niarchos passiert hier wenigstens was. Aus eigener Kraft könnte die Corvatsch AG die neuen Bahnen nicht bezahlen.
 
Ich kenne das Gebiet ziemlich gut. Habe dort gearbeitet. Auf der Alp Giop ist mir persönlich kein Moorgebiet aufgefallen. Einfall nur lächerlich diese Umweltschützer. Ich bin ja auch für eine intakte Umwelt, aber Neubauten in einem bestehenden Gebiet mit aus meiner Sicht fadenscheinigen Vorwänden verhindern zu wollen, kann ich einfach nicht verstehen.

Und was die Anlieger angeht, das verstehe ich auch nicht, als ob sie Angst hätten als ob man von den Gondeln in die Zimmer schauen kann.

Andernorts gibt es das auch und ist kein Problem...
 
Ich hoffe, dass jetzt im Engadin nicht Jahre langer Stillstand herrscht. Dass das Diavolezza Projekt gescheitert ist war schon sehr schade, dann die Hahnensee-Verbindung und nun wahrscheinlich auch die Signalbahn. Meine Familie hat dem Engadin leider vorerst den Rücken gekehrt. Die Preis/Leistung ist einfach nicht mehr auf der Höhe der Zeit.
 
snowworld schrieb:
Der Neubau der Signalbahn zur SKI WM 2017 scheint gefährdet: http://www.engadinerpost.ch/2014/10/grundsatz-ja-zur-neuen-signalbahn.html
Ich glaube auch eher nicht mehr an eine Realisierung bis zur SKI WM 2017. Das Projekt dürfte damit auch immer teurer werden :roll:
https://www.mountains.ch/projekte/neue-gondelbahn-signal/



Die Engadin Mountains AG hat seit der Fusion kein großes Glück mit Ihren eigentlich für die Region sehr guten Projekten:

- Hotelprojekt "2 Türme" auf dem Parkplatz Celerina (und Neubau Gondelbahn Celerina-Marguns) abgelehnt durch Volksabstimmung Gemeinde Celerina
- Projekt Verbindung Hahnensee (Corviglia-Corvatsch) abgelehnt durch Umweltverbände - meiner Meinung nach das wichtigste Projekt - das hätte das Oberengadin wieder nach vorne katapultiert
- Projekt Alp Bondo Verbindung Diavolezza Lagalb abgelehnt durch Umweltverbände
- Projekt Neubau Signalbahn in der Schwebe und evtl. keine Realisierung bis zum WM Winter 2016/17
- Olympia Graubünden abgelehnt durch Volksabstimmung Graubünden

Realisierte Projekte seit 2007:

- Renovierung Muottas Muragl
- Renovierung Diavolezzabahn
- Erweiterung Beschneiung auf Corviglia
- Bau Speichersee Corviglia (im Bau)
- Zuschlag SKI WM 2017

Wie soll man da mit einem Serfaus, Sölden oder Ischgl konkurrieren wo scheinbar alles genehmigungsfähig ist und eben mal halbe Berge für Bahnen weggesprengt werden? Der stetige Gästerückgang kann nicht gestoppt werden, wenn alle Projekte torpediert werden.

Bis zum WM Winter sollen hoffentlich wenigstens 2 neue Sesselbahnen auf der Corvatsch Seite neu gebaut werden: http://www.corvatsch.ch/inside/medien/

Dank der Familie Eigner Familie Niarchos passiert hier wenigstens was. Aus eigener Kraft könnte die Corvatsch AG die neuen Bahnen nicht bezahlen.

Unglaublich, was hier passiert. Ich kenne kein Gebiet wo mit einer einzigen Bahn neben bestehender Piste (!) so viel verbessert werden könnte. Sperrt doch einfach alles zu und mauert euch ein! Unglaublich! Hoffentlich läuft am Corvatasch wenigstens alles nach Plan!
 
gorner schrieb:
Ich kenne das Gebiet ziemlich gut. Habe dort gearbeitet. Auf der Alp Giop ist mir persönlich kein Moorgebiet aufgefallen. Einfall nur lächerlich diese Umweltschützer. Ich bin ja auch für eine intakte Umwelt, aber Neubauten in einem bestehenden Gebiet mit aus meiner Sicht fadenscheinigen Vorwänden verhindern zu wollen, kann ich einfach nicht verstehen.
Das ist doch schon längst so, dass die Schweizer Umweltverbände mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten gegen fast alles und jedes einsprechen. In diesem Falle ist es einfach besonders lächerlich. Ein kleiner Sumpf in einer bereits intensivst genutzten Wintersportzone... Sollen sie nur, so verlieren sie immer noch mehr Glaubwürdigkeit, bis das unsägliche Verbandsbeschwerderecht dann irgendwann doch wieder abgeschafft wird. :daumendrueck:
 
Ja, manchmal bekommt man echt den Eindruck, dass zumindest einige Umweltverbände nicht mehr da eingreifen, wo es wirklich Sinn macht, sondern die Skigebiete längst zum allgemeinen Feindbild erklärt haben und ihnen überall schaden wollen, wo es nur irgendwie geht.

Beim Hahnensee kann ich die Bedenken ja zumindest noch bedingt nachvollziehen, bei diesem Moor mitten im erschlossenen Skigebiet wird es einfach nur noch lächerlich.
 
Aber was spricht den dagegen, die neue Bergstation an gleicher Stelle zu errichten, an der die alte Station stand? Durch den neuen, geplanten Standort auf der Alp Giop lässt sich doch sowieso keine neue Piste erreichen, oder zu einem anderen Lift abfahren, wie dem Randolins - Munt da San Murezzan.
Wenn ich mich recht erinnere, ist die Fläche an der jetzigen Bergstation auch größer als am Hang auf Alp Giop?

Oder wieso baut man den nicht eine durchgängige Bahn vom Tal bis auf den Munt da San Murezzan mit einer Mittelstation an der jetzigen Bergstation?
Der 4-CLD/B aus dem Jahr 1991 ist doch sowieso nicht mehr der neuste.
 
Hier werden mal wieder viele Halbwahrheiten geschrieben.

Die Hahnenseebahn würde durch den Wegfall von Lagalb die Skiangebote in der Region massiv verschlechtern, da faktisch nur noch Corvatsch/Corviglia übrig blieben.
Die Verbindung Lagalb/Diavolezza würde mit einem mittelfristigen Umbau von Lagalb dagegen eine massive Aufwertung bringen. Und vor Allem zusätzliche Pisten. Hahnensee brächte nur eine Reduzierung des Pistenangebotes.
Es ist ganz klar so: Die Hahnenseebahn brächte nur für St. Moritz etwas, worunter die restliche Region - besonders Pontresina - massiv zu leiden hätte!

Weiter ist das Hahnenseegebiet überhaupt nicht intensiv als Skigebist genutzt und wäre durch die Maßnahmen deutlich beeinträchtigt.
Ganz anders die Alp Giop: Da ist doch nur eine Wiese, die bereits jetzt intensivst genutzt wird. Da sehe ich keine ökologische Beeinträchtigung.

Das Problem im Engadin sind zwar auch die Umweltverbände, die prinzipiell alles ablehnen und sich dadurch unglaubwürdig machen, aber auch die Bahnen, die lieber sinnlose Projekte gegen größte Widerstände voranzutreiben versuchen und vordergründig an St. Moritz (aber viel zu wenig an die Region) denken, anstatt sinnvolle Maßnahmen durchzuführen. Übrig bleibt der kleinst mögliche Nenner.
 
3303 schrieb:
Es ist ganz klar so: Die Hahnenseebahn brächte nur für St. Moritz etwas.

Das ist aber auch eine Halbwahrheit. Sils, Silvaplana und Celerina wären auch an ein deutlich größeres, zusammenhängendes Gebiet angeschlossen.

Klar, für Pontresina wäre ein Lagalb-Wegfall negativ, aber ich bin mir gar nicht mal so sicher, ob Lagalb wirklich weiter betrieben wird, wenn es NICHT zum Hahnensee Projekt kommt, da das von dir angesprochene Verbindungsprojekt längst von den Umweltverbänden abgeschossen war, bevor überhaupt vom Hahnenseeprojekt erneut dir Rede war. Und in der jetzigen Form zieht Lagalb anscheinend nicht mehr genügend Gäste an, wenn man den Bahnen glauben darf.

3303 schrieb:
Weiter ist das Hahnenseegebiet überhaupt nicht intensiv als Skigebist genutzt und wäre durch die Maßnahmen deutlich beeinträchtigt.

Ja, da hast du Recht. Im Gegensatz zur Alp Giop kann ich die Umweltschützer hier zumindest etwas verstehen. Die Piste existiert zwar schon, aber sie würde mit dem Projekt breiter, beschneit und intensiver befahren, und für die Anlage müssten wohl auch einige Bäume weichen.

3303 schrieb:
Ganz anders die Alp Giop: Da ist doch nur eine Wiese, die bereits jetzt intensivst genutzt wird. Da sehe ich keine ökologische Beeinträchtigung.

Eben. Beim Hahnensee bin ich geteilter Meinung. Einerseits hätten mich die Vorteile überzeugt, aber ich erkenne auch den Charme der jetzigen, idyllischen Piste, sehe was schützenswert ist und kann auch mit einem Nein leben (besonders wenn Lagalb dann doch noch beibehalten würde).

Aber beim Signalprojekt sehe ich wirklich NUR Vorteile, und da macht mich der ganze Widerstand schon sauer. Sowohl von Umweltverbänden, Anwohnern und auch jetzt noch dem Denkmalschutz.

(Wobei ich den Vorteil vor allem in der Gondelbahn und verbesserter Talfahrt sehe. Gegen eine Ankunft bei der jetzigen Signalbahn-Station hätte ich auch nichts einzuwenden.)
 
Also ich geh jetzt mal von mir aus, aber ich denke so weit weg von der verbreiteten Einstellung bin ich da nicht. Ich hab auch schon Urlaub im Raum Innsbruck gemacht und bin dann jeden Tag ein anderes Gebiet abgefahren, aber ich hab auch gemerkt, dass die ständige Fahrerei und das Überlegen wo ich heute hin will nervt. Die meisten Leute wollen ein größeres Schigebiet und das soll möglichst ohne Busverbindung zusammenhängen. Das Argument wurde ja jetzt auch schon mehrmals genannt. Es gibt sicher eine Zielgruppe die auch mal zur Diavolezza hoch fährt, aber die Masse wird das nicht sein. Und die meisten wird es eben schon stören wenn sie sich jedes mal entscheiden müssen ob sie Corviglia oder Corvatsch fahren wollen. Dazu kommt die ebenfalls schon genannte Anreiseproblematik. Die Fahrt verlängert sich morgens schon deutlich wenn man nicht zur nächstgelegenen Talstation fährt, gerade wenn man nicht das eigene Auto verwenden will. Daher ist es für den Großteil der Gäste wohl unerheblich wie groß das Pistenangebot in der Region ist, es zählt nur das Hauptgebiet und das ist eben St Moritz.
Und für die anderen Orte ist das auch sinnvoll, nicht nur für St Moritz. Von Pontresina bin ich genauso schnell in Cerinia wie an der Diavolezza und wenn ich von dort dann ohne Probleme auch zum Corvatsch komme wertet das den Standort auf. Für die meisten Orte würde eine Verbindung der St Moritzer Teilgebiete in Verbindung mit einer Direktanbindung der RhB wesentlich mehr bringen als die Pisten an Lagalp. Schade wäre es um die natürlich trotzdem.
 
Das Problem bei Diavolezza/Lagalb ist eben u.a. das zu kleine Angebot an Anlagen. Wenn die beiden Sessel gekommen wären, hätte dies schon eine Attraktivitätssteigetung bewirkt und der eine oder Gast mehr würde dann auch die etwas lange Anfahrt auf sich nehmen aber so bleibt man eben lieber im Hauptgebiet.

Ich finde es schade, dass die kleineren Gebiete im Engadin immer mehr vernachlässigt werden. Diese Rechnung kann meiner Meinung nach früher oder später nicht aufgehen.. Aber das ist meine Meinung
 
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