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Neues von Brawa

Übrigens, im neuen EisenbahnKurier gibts einen mehrseitigen Test- und Aufbaubericht zur neuen Brawa-Seilbahn.

Viele Grüße

Reinhard
 
Hallo,
habs mal gelesen, aber Test kann man das eher nicht nennen. Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass berechtigte Kritik auch ganz deutlich formuliert würde.
Ist alles sehr wohlwollend. Der Aufbau ist auch anhand von Bildern gezeigt, wobei ja sogar die Masten noch mit Podesten und Leitern/Geländern zu bestücken sind, was ich gar nicht wusste.
Ist schon lustig, da wurden Löcher in Grundplatten gesägt, Mittellinien auf die Unterkonstruktion gezeichnet und dann kommt
erst die grösste Herausforderung, eine Klippe, die mit sehr viel Geduld des braven und fleissigen Modellbauers aber umschifft werden kann (das sind jetzt meine Worte zu dem etwas rosaroten Artikel):
Das Montieren der Kabinen :rofl: :rofl: :grinsevil:
Hab ich gar nicht erwartet.
Die Detaillierung der Masten und Kabinen wurde zu recht gelobt.
Ach ja und ein sehr schönes Kunstwort habe ich noch entdeckt; die "Einlaufmasten" der Stationen. :krank:
Ich wusste gar nicht, dass man dafür jetzt Masten braucht, die Medizin schreitet halt stetig voran...Oder heisst das etwa wirklich so??
Viele Grüsse, Thomas
 
Eigenes Topic dazu gibt´s (noch) keines aber auf die allerliebst geratene Materialseilbahn wurde schon in einem Topic (JC oder Brawa) hingewiesen. Und bei Faller bin ich mir aufgrund ihrer Modellbauerfahrung auch sicher das die Bahn ohne Kopfschmerzen funktionieren wird.
 
Danke ! Typisch Bärenheimer - selbst dort was gepostet aber das Topic nicht mehr im Kopf...:oops:
 
Oh... Hatte damals selbst schon was dazu geschrieben :oops:
 
Ok, dann hab ich offensichtlich wieder mal einen Kollegen angesteckt...:lach:
 
"Nachschlag" nachdem ich gestern eine weitere HKB in Betrieb nehmen musste weil sich mein Kunde/Kollege Florian durch mich leider nicht davon abbringen ließ eine zu kaufen und im Stich lassen wollt ich ihn auch nicht nachdem ihm zwar der Bahnaufbau selbst aufgrund seiner Erfahrung gelang (Florian besitzt praktisch alle bekannten Brawaseilbahnmodelle), die Bahn mit Jägerndorferomegas auch tadellos und stundenlang lief aber die von ihm dann versuchsweise selbst aufgesetzte Brawagondel bei wirklich jeder Stütze entgleiste...:ja:

Hab dann ca. "nur" 8 Stunden Arbeit :motz: investiert um 10 Klemmen aufzukleben und die vorsichtigst soweit zu beschleifen das die Bahn zumindest größere Zeitspannen ohne Seilentgleisungen absolvieren kann... An eine pendelfreie Robapassage ist jedenfalls auch mit Anwendung aller möglichen Tricks nicht zu denken; außerdem hab ich gestern beobachtet das die in sich unbalancierten Viererrobagruppen auch noch eine zusätzliche Entgleisungstendenz besitzen. Nachdem die inneren beiden Seilrollen nicht kleiner oder versetzt gelagert wurden hebt das Brawaklemmenauflaufstück bei nem Niederhalter die Viererrobagruppe kurzzeitig sogar komplett vom Seil; wenn dann das Klemmenauflaufstück nicht exaktestens in Seilflucht sitzt verdreht sich die Gruppe aufgrund nicht allzu stabiler Lagerung geringfügig, folglich "landet" dann zumindest eine der Rollen neben dem Seil und das Unheil nimmt zwangsläufig seinen endgültigen Lauf...:rolleyes:
Die Montage geht noch am Einfachsten wenn man zuerst die Klemme ohne Kabine und Gehängearm zuerst mit eingedicktem Superkleber am Seil fixiert aber das Klemmstück dann erst in einem zweiten Schritt einpresst.

Außerdem ist mir erneut die Ungenauigkeit der Klemmstücke aufgefallen denn zwei konnte ich problemlos einsetzen die dann sogar hörbar einrasteten und eigentlich gar nicht geklebt hätten werden müssen. Die anderen 8 Stück musste ich mit einer Zange einpressen wobei sich bei einigen dann sogar der Klemmenrest sprich Aufläuferstück verformte. Logische Folge siehe Absatz oben wenn man nicht wie ich anschließend das Auflaufstück noch nachschleift.

Jungs lasst bitte wirklich die Finger von dem Ding und das schreib ich primär nicht weil ich Brawa schädigen sondern Euch vor allem vor ner herben Enttäuschung bewahren möchte !!!
Die HKB soll sich bitte wirklich nur dann jemand kaufen wenn er die zumindest auf JC - Klemmen und/oder komplette Kabinen umrüstet...:!:

Ps.: Zur Faller MSB kann ich auch fast nix sagen weil mir mein originalverpacktes Exemplar gestern gleich von Florian abgeschwatzt wurde...:lach:...; ein erster schneller Blick in Packung und Betriebsanleitung lässt jedenfalls auf eine durchdachte Ausführung aufgrund teilweiser Kugellagerverwendung und nen Antrieb mit Metallschneckengetriebe schließen...;D
 
Petz schrieb:
...die Bahn mit Jägerndorferomegas auch tadellos und stundenlang lief ...

Die HKB soll sich bitte wirklich nur dann jemand kaufen wenn er die zumindest auf JC - Klemmen und/oder komplette Kabinen umrüstet...:!:

Seh ich genau so. Habe meine Hahnenkammbahn auch mit den Jägerndorfer Kabinen ausgestattet. Allerdings macht das die Bahn gleich um 80 - 100 Euro teurer.
 
Ich werd übrigens am 26. beim nächsten Besuch noch einen Versuch an Kollegen Florian´s Bahn starten und möchte bei den Niederhalterrobavierergruppen die Bohrungen der beiden mittleren Seilrollen so weit wie möglich erweitern. Durch die Schwerkraft sollten die dann trotzdem noch am Seil mitlaufen aber der Abhebeeffekt bei Klemmenpassage sollte dann deutlich geringer ausfallen und zu einem ruhigeren Durchlauf führen.

Nachdem ich auch im Net via Stichwortsuche bis dato keine Berichte oder Statements über irgendwelche anderen HKB´s gefunden habe frag ich mich langsam wer überhaupt eine Brawabahn gekauft bzw. in Betrieb genommen hat...
 
Brawa sollte vielleicht die Bedienungsanleitung nicht online stellen. Da sieht Mann das ganze "malör" Auserdem glaube ich das hier auch einige stille Leser mitlesen und so das Problem schon genau kennen. Diese Bahn würde ich nichtmal meinem größten Erzfeind schenken. Deswegen........
 
Vincent schrieb:
Diese Bahn würde ich nichtmal meinem größten Erzfeind schenken.
Doch ich schon allerdings mit vertraglich abgesicherter und pönalebewehrter Aufbauverpflichtung denn dann könnt ich meine Höllenröstliste etwas verkürzen...:lach:

Die Anleitung beschreibt das Problem auch nur zum Teil weil da die Passungenauigkeiten der Klemmeneinsatzstücke als auch entscheidendes Kriterium natürlich nicht erwähnt werden...:rolleyes:
 
Petz schrieb:
Und bei Faller bin ich mir aufgrund ihrer Modellbauerfahrung auch sicher das die Bahn ohne Kopfschmerzen funktionieren wird.

Ob und wie sie läuft kann ich noch net sagen, aber es ist das gleiche Ärgernis wie bei der Hahnenkammbahn. Leider hat man sich da wohl von BRAWA anstecken lassen! Da das Tragseil an den Verankerungen verklebt werden muss, sowie die Gondel mit dem Zugseil, sehe ich da bei einem Umbau der Modellbahnanlage schwarz. Besonders dann, wenn man nachträglich die Materialseilbahn verlängern möchte. Auch der Aufbau war bis jetzt äußerst umständlich. Da lob ich mir halt doch die Jägerndorfer Bahnen oder die früheren Brawa Bahnen!
 
Ooooops; na da bin ich ja mal gespannt denn meine Testanlage liegt noch originalverpackt in der Werkstatt weil ich noch nicht dazu gekommen bin die zusammenzubauen.
Soweit ich weiß ist das ja ne Umlaufseilpendelbahn auf dessen oberem Seiltrum das Kabinenlaufwerk rollt und am unteren der Kabinenlaufwerksteil befestigt wird da er von dieser Seilhälfte bewegt wird.
Daher dürfte theoretisch nur der untere Zugteil des Seils verklebt werden und nachdem die Bahn ja keine Robas passieren können muß, könnte man vielleicht auch nur mit nem Messer ne Kerbe in die Aufnahme schneiden und das Seil dort verklemmen - dies ist aber nur ne rein theoretische Überlegung weil ich mir die Teile überhaupt erst mal ansehen muß. Der obere Tragteil des Zugseiles dürfte nicht verklebt werden weil auf diesem ja nur die Laufwerksrollen laufen.
Allerdings werd ich sicher nicht das transparente Originalseil verwenden weil ich der Meinung bin das man das Seil auch sehen sollte - vermutlich kommt die graue 0,65 mm Anglerschnur zum Einsatz die ich als JC - H0 - Ersatzseil vorhalte.
 
Also ich hab beide Laufwerksteile mit dem Zugseil verklebt, da nur so ja auch die parallele Lage dieser gewährleistet ist. Hab allerdings auch die Personengondel verwendet. Mag sein dass es beim Materialkorb anders gemacht wird. Alternativ könnte man bei der Personengondel beide Gehängearme noch mit ner Büroklammer verbinden, damit diese parallel bleiben. Aber bin mal gespannt was Du zum Aufbau sagst.
 
Aufbau wird sicher noch etwas länger dauern aber bissl eingefuchst hab ich mich vorher schon.
Grundsätzlich sieht die Geschichte auf den ersten Blick schon relativ durchdacht und konstruiert aus, einen Teil der Antriebsstation hab ich heute auch schon zusammengebaut.

Dein Kritikpunkt der Zugseilfixierung ist für mich nachvollziehbar und ich werde (falls technisch möglich und nur unverbindlich theoretisch vorgedacht) die insoferne ändern als das ich die beiden Gehängearme mit einem längs zwischen denen eingesetzten dünnen Messingstab verbinden und die Seilarretierung dann mittig an diesem vornehmen werde.
Außerdem möchte ich versuchen, an jeden Arm zweirollige Laufwerke anzubringen (beabsichtige nur eines der FBM´s zu verwenden) und nachdem ich auch noch irgendwo "US - H0 - Trestlebrückenschrott" rumliegen haben müsste, wenn möglich auch ne zusätzliche Stütze einzufügen.
 
Petz schrieb:
... die insoferne ändern als das ich die beiden Gehängearme mit einem längs zwischen denen eingesetzten dünnen Messingstab verbinden und die Seilarretierung dann mittig an diesem vornehmen werde.

Das scheint mir auch die vernünftigste Lösung zu sein. Vielleich ändere ich das auch nochmal ab, denn ich hab mit der offiziellen Methode die Gehängearme nicht ganz parallel bekommen. Wenn man diesen Messingstab an beiden Enden wie ein Haken um beide Gehängearme rum biegt, könnte man doch in die entstandenen Haken das Zugseil auch einfach nur dranknoten und mit Kleber fixieren. Hat den Vorteil, dass man nicht an der Gondel selbst rumkleben muss.
 
Nochmal kurz nachgedacht und konstatiert das zumindest bei meiner geplanten Stützenvariante ne fixe Verbindung zwischen den Armen insoferne kontraproduktiv wäre als die dann nicht mehr senkrecht stünden.
Wenn man ohne Stütze baut würde ich (falls das die Materialstärke der Gehängearme erlaubt) die in Seilrichtung durchbohren und beide Enden der Verbindungsstrebe passend zum durchschnittlichen Steigungswinkel biegen. Die Kabinenarme zuerst aufschieben sodaß die Enden etwas länger vorstehen, dann an diese zwei Ösen für´s Zugseil anlöten und nach Abkühlung die Arme ganz raus bis zu den Ösen schieben, anschließend mit einer möglichst schmalen Zange die Strebe innerhalb der Arme festhalten und die beiden Enden steigungskonform biegen bevor man die Strebe dann einklebt.

Ps.: Schlag vor wir setzen die Diskussion im Fallertopic
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=42&t=46211&start=25
fort bevor wir den Mods die Splitarbeit zuschanzen, deshalb hab ich den Text gerade auch dort kopiert gepostet...:wink:
 
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