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Schneekanonen und Nachhaltigkeit

bisaim schrieb:
aber trotzdem mal so. ich finde Schneekanonen absolut geil, sexy nicht umsonst mache ich desshalb eine Fotodokumentation darüber. Es fasziniert mich einfach.

aha... ich weiß nicht was ich dazu noch sagen soll.
Das nenne ich mal eine sehr kreative Aussage... was du auch immer damit sagen willst.

Du drehst dich wie eine Fahne im Wind mit deinen Aussagen (erst sehr schlecht, dann wieder genau das Gegenteil). ;-)
 
also ich muss jetz auch mal was sagen :) :

Für mich ist eine Beschneinugsanlage ein Produkt dass dazu dient eine Dienstleistung aufzupolieren: Den Wintersport

Ich hab mal hier ein paar daten zu dem energieverbrauch(wobei man das nicht sagen darf, denn sie wird nicht verbraucht sondern ungewandelt!!):
beschneiung einer skipiste mit 4ha (1km lang und 40m breit): 37.000 kWh
öffentliche sauna: 350.000 kWh
Hallenbad: 2.100.000 kWh

bei sowas sagt auch keiner was!! das kommt nur weil ein schlechtes image von sämtlichen medien verbreitet wird!!(bis auf dieses forum 'schleim')
das ist genauso wie man meinst man würde etwas gegen die Klimaerwärmung tun wenn man das tempolimit 130 einführt!!

mfg tobi
 
@Tribal, da hast Du recht, ich finde das ganze auch ein bisserl seltsam.

Zu den anderen fragen;
Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass man diese 3 Parteien zu vernünftigen Gesprächen an einen Tisch bringt und dann was vernünftiges dabei rauskommt.Ich kann Dir da auch nicht helfen, da ich kein Politiker bin, sondern Praktiker.

Wenn Du wüsstest was wir beim Bau unserer Bahn(ersatz für SL) mit den Umweltbehörden mitgemacht haben, dann würdest Du wissen von was ich spreche. Aber das führt jetzt zu weit. Langjährige User wissen von was ich spreche.

Und was genau stellst u Dir vor, was für alternativen wir als Liftbetreiber bei Schneemangel unseren Gästen anbieten sollen, damit wir noch kostendeckend Arbeiten können, ohne das wir eingriffe in die bergwelt vornehmen? Mir fällt da eigentlich nicht viel ein, das vernünftig wäre.
 
orangeblood schrieb:
bei sowas sagt auch keiner was!! das kommt nur weil ein schlechtes image von sämtlichen medien verbreitet wird!!(bis auf dieses forum 'schleim')
das ist genauso wie man meinst man würde etwas gegen die Klimaerwärmung tun wenn man das tempolimit 130 einführt!!

mfg tobi

Das liegt daran, dass in diesen Forum lauter Fachkräfte "unterwegs" sind!

Außerdem habt ihr schon mal in den Medien einen Bericht gelesen, gesehen (oder was auch immer), wo eine Meinung eines Fachkundigen (nicht irgendsowelche Umweltfanatiker) dabei war?!

Ich kann meine Frage mit einem deutlichen NEIN beantworten.
Wie schauts da bei euch aus?
 
Tribal schrieb:
(...)
Außerdem habt ihr schon mal in den Medien einen Bericht gelesen, gesehen (oder was auch immer), wo eine Meinung eines Fachkundigen (nicht irgendsowelche Umweltfanatiker) dabei war?!

(...)

Wir alle hier sind wohl Technischer-Schnee Fanatiker oder Skifanatiker. Ich zähle mich zu beiden Lagern und finde es deßhalb nicht hilfreich wenn die eine Seite nur auf die andere zeigt und sagt: "Ihr seid Fanatiker, wir nicht".

Ob Ökodiktatur oder Schneemeister-Diktatur, darum soll es nicht gehen, der Weg liegt wohl dazwischen.
 
nöö der Weg führt oftmals nicht ander technischen Beschneiung vorbei.... und wem das nicht gefällt, der braucht ja auf dem Schnee nicht zu fahren.... es fahren aber trotzdem genug, sonst würden die Anlagen ja nicht benötigt :lol:
 
orangeblood schrieb:
Ich hab mal hier ein paar daten zu dem energieverbrauch (wobei man das nicht sagen darf, denn sie wird nicht verbraucht sondern ungewandelt!!):
beschneiung einer skipiste mit 4ha (1km lang und 40m breit): 37.000 kWh
öffentliche sauna: 350.000 kWh
Hallenbad: 2.100.000 kWh

mfg tobi

Dem würde ich widersprechen, die Energie wird nicht umgewandelt, da sie nicht wieder als Energie sondern als etwas Anderes wieder zur Verfügung steht, als Rohstoff als Schnee also.
Wenn man beispielsweise Atomkraft in Strom umwandelt, dann kann man von Umwandlung sprechen.
Wir sagen ja beim autofahren auch nicht wir wandeln Benzin in CO2 um sondern sprechen vom Verbrauch.

Zu deiner Rechnung. Klar wenn im Relativismus kann jede Tatsache durch Vergleich (meist zu etwas Grösserem) abgeschwächt werden und man könnte ebenso sagen: Was sollen wir uns um den Klimwandel kümmern schaut doch mal auf China. Oder was ist schon dabei wenn ich meinen Nachbar umbring, in Afrika tötet ein Milizenführer 100 Nachbarn am Tag.

Um aber mal wieder runter zu kommen:
Die Angaben für Sauna und Hallenbad beziehen sich auf welchen Zeitraum?
Man müsste die Untersuchungsgegenstände besser vergleichbar machen indem man:
1.) Hallenbad verbraucht gesamt oder zum Heizen XXXX KW Stunden Strom
2.) Schneekanone verbraucht pro Jahr XXX KW Stunden Strom.

neija es ist auf jeden Fall sehr schwer da jetzt die richtigen "indikatoren" zu finden.

Zum Thema Tempolimit: Sicher spart man durch langsames Fahren CO2 ein, aber es gibt bessere Lösungen wie etwa flexible Vorschriften (je nach Verkehrslage) also Verkehr allein durch Tempolimit zu verbessern ist sehr kurzsichtig, aber dort ist die Lobby wesentlich stärker. Unser deutscher Wohlstand rührt ja auch vom Verkauf von S-Klassen, A8 und 7er Porsches etc her.
 
720° schrieb:
nöö der Weg führt oftmals nicht ander technischen Beschneiung vorbei....

Wenn man heute Skifährt hat man aber den Eindruck daß kein Weg (Piste) nicht an einer Schneekanone vorbeiführt:-)
 
720° schrieb:
nöö der Weg führt oftmals nicht ander technischen Beschneiung vorbei.... und wem das nicht gefällt, der braucht ja auf dem Schnee nicht zu fahren.... es fahren aber trotzdem genug, sonst würden die Anlagen ja nicht benötigt :lol:

Nicht umsonst haben große österreichische Skigebiete wie Serfaus Fiss Ladis oder der Arlberg von dem schlechten Winter provitiert. Da es in den "kleinen" Skigebieten in Deutschland nicht zu fahren ging, fuhren halt die Leute da hin. Die deutsche Bevölkerung ist scharf auf Skifahren um jeden Preis.

Ich musste damals Lachen, als ich in SFL von einer deutschen Studentin angesprochen wurde: Ob ich nicht an einer Umfrage bezüglich technischer Beschneiung teilnehmen wolle, sie brauche das für eine Facharbeit. Ich glaube ein paar User, die mit dabei waren können sich erinnern. Was jeder auf dem Fragebogen angekreuzt hat dürfte wohl klar sein.
 
Tribal schrieb:
Nicht umsonst haben große österreichische Skigebiete wie Serfaus Fiss Ladis oder der Arlberg von dem schlechten Winter provitiert. Da es in den "kleinen" Skigebieten in Deutschland nicht zu fahren ging, fuhren halt die Leute da hin. Die deutsche Bevölkerung ist scharf auf Skifahren um jeden Preis.
ich möchte den spiess umdrehen. da es vergangenen winter nicht nur zu niederschlagsarm, sondern besonders in niedrigen gebieten einfach zu warm war, nützte beschneiung nichts und deshalb haben die höhergelegenen gebiete profitiert.
 
BigE schrieb:
Tribal schrieb:
Nicht umsonst haben große österreichische Skigebiete wie Serfaus Fiss Ladis oder der Arlberg von dem schlechten Winter provitiert. Da es in den "kleinen" Skigebieten in Deutschland nicht zu fahren ging, fuhren halt die Leute da hin. Die deutsche Bevölkerung ist scharf auf Skifahren um jeden Preis.
ich möchte den spiess umdrehen. da es vergangenen winter nicht nur zu niederschlagsarm, sondern besonders in niedrigen gebieten einfach zu warm war, nützte beschneiung nichts und deshalb haben die höhergelegenen gebiete profitiert.

Dann Drehe ich den Spiess nochmals um, und zwar mit dem Skigebiet Lermoos/Grubigstein. Dieses Gebiet hat eine sehr schlagkräftige Beschneiung und die konnten trotz der relativ niedrigen Lage die Ganze Saison PERFEKT fahren. Glaubst du mir nicht... schau meinen Bericht dazu an. Wo ist denn die Tagesausflügler aus München hingefahren? Bestimmt nicht in die Alpenplus Gebiete.
 
alpenplus, da musste ich gleich mal googeln :oops:
naja bei 4 der 5 vorgestellten gebieten steht als oberster punkt (notabene eigenwerbung!) "moderne beschneiungsanlagen". technischer schnee schützt vor warmen wintern nicht, wollte ich damit sagen...
überdies verstehe ich unter höhergelegenen skigebieten auch etwas anderes als bayern oder zahmer kaiser :wink:
so, nach den sticheleien kannst den spiess nun wieder zurückdrehen :roll:
 
BigE schrieb:
so, nach den sticheleien kannst den spiess nun wieder zurückdrehen :roll:

Fruchtbar. Dieses Spieß umdrehen. Nur weiter so.

Wenn die rattengeilen Skifahrer vom schneearmen Allgäu nach Fiss oder Sölden etc. flüchten wo mehr weiß ist, was passiert dann mit den Allgäuern?
Hier müsster man ernsthaft über Alternativen nachdenken. Weil eine Armee an Kanonen die auch in Niederschlagsfreien Wintern ein Skigebiet puderzuckert können die sich nicht leisten.
 
Tribal schrieb:
Dann Drehe ich den Spiess nochmals um, und zwar mit dem Skigebiet Lermoos/Grubigstein. Dieses Gebiet hat eine sehr schlagkräftige Beschneiung und die konnten trotz der relativ niedrigen Lage die Ganze Saison PERFEKT fahren. Glaubst du mir nicht... schau meinen Bericht dazu an. Wo ist denn die Tagesausflügler aus München hingefahren? Bestimmt nicht in die Alpenplus Gebiete.

yupp bei uns in Oberaudorf haben sie für die Verhältnisse auch überwiegend akzeptable Pisten anbieten können. Ohne Beschneiung hätte man keinen einzigen Tag fahren können. Wäre noch eine höhere Pumpleistung vorhanden gewesen, wäre die Saison sogar richtig gut gewesen.

Aber für irgendwas müssen so "warme" Winter ja auch gut sein, man erkennt Schwachstellen und optimiert diese.
 
bisaim schrieb:
BigE schrieb:
so, nach den sticheleien kannst den spiess nun wieder zurückdrehen :roll:

Fruchtbar. Dieses Spieß umdrehen. Nur weiter so.

Wenn die rattengeilen Skifahrer vom schneearmen Allgäu nach Fiss oder Sölden etc. flüchten wo mehr weiß ist, was passiert dann mit den Allgäuern?
Hier müsster man ernsthaft über Alternativen nachdenken. Weil eine Armee an Kanonen die auch in Niederschlagsfreien Wintern ein Skigebiet puderzuckert können die sich nicht leisten.

Sag mal merkst Du eigentlich noch wovon Du redest?? Gab ja wohl schon paar Gebiete im Allgäu die ganz gut gelaufen sind oder irre ich mich da? Und hör mal auf mit Deinen Alternativen, Schneeschuwandern und Kutsche fahren ist keine Alternative. Alternative wäre, wir fahren alle nach Neuss, Bispingen oder Wittenburg. Bottrop habe ich jetzt mal bewusst ausgelassen :lol:
 
Hab nach einigen Tagen Alpinforum Abstinenz dieses Topic entdeckt, sehr inetressant!

Wenn man sich die Beiträge in einem Rutsch durchliest, sieht man sehr schön wieder das Polarisierende, es gibt nur wenige die die Thematik versuchen etwas differenzierter zu betrachten. Diese Stimmung in verschärfter Form findet man bei Diskussionen an einem Tisch mit "Grünen" (in welcher Form auch immer) und Wirtschaftstreibenden wieder. Ich war inzwischen bei einigen solcher "Events" dabei, teils als Zuschauer, teils als geladener Experte, und mir ist folgendes aufgefallen:

- die grüne Seite ist sehr idealistisch und kann deshalb nicht oder nur sehr schwer Kompromisse akzeptieren, da jeder Kompromissbeschluss auch bedeutet Natur zu verändern, was gegen die Ideologie läuft.
- die Wirtschafstreibenden haben einen immensen Druck profitabel zu arbeiten und haben schlicht nicht die Zeit sich über Alternativen (welche zu finden alles andere als leicht sind) Gedanken zu machen, da es für sie wichtigeres zu tun gibt. Logischerweise fühlen sie sich angegriffen, wenn sie in ihrem Wirtschaften / Investieren behindert werden, da sie im Gegensatz zu den Gegnern davon leben müssen und auch andere durch geschaffene Arbeitsplätze davon leben lassen.
- oft sind die, die am lautesten schreien nicht unbedingt die, die mit der größten Intelligenz ausgestattet sind, aber diejenigen, die dadurch am meisten Redezeit und auch Einfluss haben.
- ein großes Problem bei dieser Thematik sind sicherlich die Medien und hier vor allem die wenig seriösen aber vielgelesenen. Wenn in Tirol die TT von über 70 % der Bevölkerung gelesen wird, dann wird dadurch einfach Meinung gebildet, auch wenns ein Riesenmüll ist, der geschrieben wird.

An sich wäre es für deine Diplomarbeit schon interessant, die Beiträge hier in dem Topic zu analysieren und das gleiche Thema in einem Forum des AV oder in Umweltforen zu posten und schauen, was und wie dort geantwortet wird. Dann kann man schön Rückschlüsse ziehen, warum eine ganzheitliche Betrachtung oft nicht funktioniert.

Noch was zu dem Bericht über die frz. Alpen und die Austrocknung: Wenn man einen Namen eines Wissenschaftlers in den Medien liest und man wissen möchte, ob das ernst zu nehmen ist, dann sollte man in Datenbanken nach Artikeln dieser Person zu diesem Thema suchen. Findet man nichts (wie in dem angesprochenen Fall), ist es entweder sehr neu (was unwahrscheinlich ist, da die Infos normalerweise erst an die Presse gehen, wenn die Studie fertig ist), oder nicht ernst zu nehmen, da scheinbar nichts ernsthaft erforscht wurde. Wenn man was findet, dann lesen und seine Meinung dazu bilden. Die oben angesprochene Beobachtung mit den laut schreienden trifft übrigens auch für Wissenschaftler zu.
 
Bogner schrieb:
Hab nach einigen Tagen Alpinforum Abstinenz dieses Topic entdeckt, sehr inetressant!

Wenn man sich die Beiträge in einem Rutsch durchliest, sieht man sehr schön wieder das Polarisierende, es gibt nur wenige die die Thematik versuchen etwas differenzierter zu betrachten. Diese Stimmung in verschärfter Form findet man bei Diskussionen an einem Tisch mit "Grünen" (in welcher Form auch immer) und Wirtschaftstreibenden wieder. Ich war inzwischen bei einigen solcher "Events" dabei, teils als Zuschauer, teils als geladener Experte, und mir ist folgendes aufgefallen:

Kannst du etwas genauer darüber berichten. Das Thema heißt ja jetzt "nachhaltigkeit" und dabei ist eines der Fundamente wie etwa in RIo 1992 beschlossen: Partizipation
also alle sollen an einen Tisch.
So was machen wir hier auch. Wir sitzen am PC oder Mac und tippen unsere texte.
 
also meine angaben zur energie beziehen sich auf den jahresverbrauch!!! wobei halt bei der schneekanone nur die saison gerechnet wird!!!
übrigens im physikalischen Sinne erklärt wird energie nie verbraucht!!! sie wird nur umgewandelt in bewegung oder wärme oder sonstiges!! wenn man energie verbrauchen würde wär schon längst nichts mehr da!! Sie wird immer nur umgewandelt!! frag nen physikprofessor der kanns dir besser erklären.

mfg tobi
 
BigE schrieb:
alpenplus, da musste ich gleich mal googeln :oops:
naja bei 4 der 5 vorgestellten gebieten steht als oberster punkt (notabene eigenwerbung!) "moderne beschneiungsanlagen". technischer schnee schützt vor warmen wintern nicht, wollte ich damit sagen...
überdies verstehe ich unter höhergelegenen skigebieten auch etwas anderes als bayern oder zahmer kaiser :wink:
so, nach den sticheleien kannst den spiess nun wieder zurückdrehen :roll:

Die Alpenplus-Skigebiete sind ein Beispiel von Naturschützer-freundlichen Gebieten. Man beschneit die Hänge an welchen sich das Skifahren gar nicht abspielt. Und man sieht was dann dabei herrauskommt... Dann fährt man halt einfach einen ganze Saison nicht. Die Gebiet hatten Schnee... nur dieser Schnee war zu pulvrig und einen Unterlage gab es nicht.

Das mit den "modernen Beschneiungsanlagen" ist eine Lüge. Das einzigste Gebiet was derzeit ein vernünftige Beschneiung hat die der Spitzingsee, der Rest der Alpenplus-Gebiete sind auf dem Stand der 60er und 70er Jahre.
 
Tatsache ist ja wohl, dass der Löwenanteil am Tourismuskuchen durch die Art von Wintersportlern eingebracht wird, die Aufstiegshilfen und Pisten nutzen. Auch die "alternativen" Winterurlauber sind z.T. teilweise auf die Verwendung von Schnee angewiesen, man denke nur an die vielen Tourengeher, die in schneearmen Wintern die beschneiten Pisten nutzen und damit auch Konflikte hervorrufen.
Wintertourismus in den Alpen basiert letztlich auf dem Vorhandensein einer weißen "gleitfähigen" Unterlage, schöner ist es, wenn die von der Natur kommt, aber wenn nicht, dann halt aus der Schneekanone.
Kein Ort könnte die derzeitige Zahl an Betten bzw. den aktuellen Winterumsatz auch nur ansatzweise halten, wenn der Pistenschilauf nicht mehr gewährleistet wäre, weil zum Wellness machen und zum Krippenausstellung-Schauen wird man wohl nicht hunderte Kilometer in irgendein Alpental fahren und sich dann eine Woche dorthinsetzen.
Ziel jeden Unternehmers ist es nun eben, sein Geschäft möglichst gewinnbringend zu betreiben und auch für die Zukunft abzusichern. Daher wird es wohl in den nächsten Jahrzehnten wohl so aussehen, dass möglichst versucht wird, den Betrieb mit Hilfe von MAschinenschnee so lange aufrecht zu erhalten, als es irgendwie noch halbwegs rentabel ist. Steigen die Kosten für die Schneeproduktion durch steigende Temperaturen und damit teurere Technologie an, wird das Schifahren an sich teurer, es werden weniger Kunden kommen und die unrentabelsten GEbiete werden - mit oder ohne Kanonen - schließen. Ich erinnere an den früheren Weltcup Ort Ebnat-Kappl, der seinen SChibetrieb bereits vor Jahren eingestellt hat.
Die großen mit den tollen Anlagen und natürlich auch den hochgelegenen Pisten werden halt überleben und teurer werden. Schifahren wird zum Luxussport mutieren und viel teuerer werden.

Dabei spreche ich allerdings nicht für mich persönlich, weil ich eine andere Art von SChilauf bevorzuge, nämlich den auf Naturschnee im Gelände, und da wird es wohl auch in Zukunft keine Möglichkeit des künstlichen Schnee-Ersatzes geben, mir bleibt daher nur die Flucht nach oben oder in den Norden oder wo immer auf diesem Kontinten in den nächsten 30 oder 40 Jahren noch genug Naturschnee zum Geländefahren fallen wird.....
 
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