Schade dass jetzt mit faulen Eiern geworfen wird. Ich fand die Diskussion über die Jahre durchaus interessant. Es wurde viel Information über die Wert (oder nichtwert) der Bahn ausgetauscht, und die Möglichkeit zur Erhaltung oder auch nicht debattiert.
Letztendlich sitzt hinter jedem Forumsbeitrag (und an den Schalthebeln der Macht) ein Mensch mit individuellem Werdegang. Die Erfahrungen von Kind über Erziehung, soziales Umfeld, Bildung bis Beruf determinieren wie wir denken und tw. auch handeln. Jüngere Menschen sehen gerne Neues entstehen, ältere suchen wiederum Werte in Beständigkeit und hinterfragen den ständigen Wechsel und deren Motivationen: Hier clasht offenbar einiges zusammen. Eine u
niverselle Wahrheit gibt es am Ende nicht, weder im Gesetzbuch, in traditionellen Religionen noch in der Ersatzreligion des modernen Wirtschaftslebens.
Das Alpinforum versammelt einen Typus an Interessenten der Ski- und Bergbahnwirtschaft... Die verschiedenen Strömungen kommen hier gut zur Geltung....
In anderen Foren (Sommerschi, Remontées Méchaniques, Bergbahnen) spricht der allgemeine Spirtit vielleicht mehr zugunsten der Identifikation und Wertschätzung von historischen Seilbahnen à la VR101 oder Predigstuhlbahn (
"Im Jahr 2006 wurde die Predigtstuhlbahn vom Bayerischen Amt für Denkmalschutz zum technischen Denkmal erklärt."), andere Foren (Funivie) hingegen erkennen den Kulturbegriff im Tourismuswesen erst gar nicht an und verfolgen stattdessen stets eine Einbettung der Moderne in das Wirtschafts- und Normgefüge.
Die Wortführerschaft der Durchsetzungswilligen (=das "letzte Wort" haben) im Alpinforum liegt wohl so dazwischen...
Nur so mal meine Überlegungen dazu ... die Sonne scheint hier, gleichzeitig Regnet es anderswo.
