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Falls Du mich damit ansprichen willst: Was heisst denn „dauernd gutheissen“? Es ist j-d-s der mit den immergleichen Argumenten dagegen wettert. Darauf habe ich reagiert.David93 schrieb:Auch wenns marktwirtschaftlich sicherlich einwandfrei ist, verstehe ich trotzdem nicht warum man diese Preisentwicklung und das dynamische System, in welchem es in der Tat mehr Verlierer als Gewinner gibt, dauernd gut heißen muss.
sheridan schrieb:Das wäre die Beschreibung eines Monopols. Bei Skigebieten in den Alpen kann ich beim besten Willen kein Monopol erkennen. Es gibt immer genügend Ausweich-Gebiete, wenn man keine 75€ aufwärts für eine Tageskarte auf den Tisch legen will. Das Produkt "Skigebiet" ist auch recht vergleichbar (Höhenlage, Pisten-km, Anzahl Lifte usw). Ausser natürlich, wenn man unbedingt eine Lupen-Stütze braucht, die gibt's natürlich nur in ZermattJulian96 schrieb:Sonst könnten sich auch alle Landwirte/Supermärkte zusammentun und jegliche Lebensmittelpreise um Faktor 10 erhöhen.![]()
ski-chrigel schrieb:Ich wünsche mir nicht, dass wir Ticketpreise wie in den USA in Europa erhalten. Aber es ist das gute Recht der privaten Unternehmen, solche Preise zu verlangen. Und von denen sind wir zum Glück doch noch ein ganzes Stück davon entfernt.
Wenn der Staat ein Interesse daran hat, dass sich möglichst viele Leute Skifahren leisten können, dann könnte er die Regulation anpassen. Ich glaube aber nicht, dass man im momentanen politischen Umfeld dafür eine Mehrheit findet. Zumindest nicht dann, wenn es um mehr als einen Dorflift oder ein kleines, staatlich unterstütztes Skigebiet geht.
Sag ich ja.j-d-s schrieb:Konkret in Bezug auf Skigebiete würde ich allerdings anmerken, dass die meisten Seilbahngesellschaften sowieso nicht mit besonders hohen Gewinnen auffallen
Sag ich ebenfalls.Zum einen ist selbst in der Freien Marktwirtschaft eine schlagkräftige Kartellbehörde unbedingt notwendig, um einen fairen Wettbewerb zu garantieren. Monopole und Kartelle sind nämlich bereits ein Widerspruch zur Freien Marktwirtschaft.
Die Skigebiete, die gemäss Deiner Definition aus dem Rahmen fallen, tun dies durch eine bewusste, legale Entscheidung und es gibt keinen Grund für den Staat, einzuschreiten. Egal ob sie EUR 70.-, 90.- oder 120.- für eine Tageskarte verlangen.Trotzdem muss man festhalten, dass manche Skigebiete mit ihren Preisen völlig aus dem Rahmen (verglichen mit anderen Skigebieten ähnlicher Größe) fallen, und da sind eben "dynamische Preise" auffällig oft vertreten, wie das Montafon und St. Moritz, wobei auch einzelne Gebiete mit undynamischen Preisen völlig verquer überzogene Preise haben, bspw. das Gasteinertal.
Das kommt schon ein bisschen so rüber...ski-chrigel schrieb:Falls Du mich damit ansprichen willst: Was heisst denn „dauernd gutheissen“?
Ist entschuldigt.ski-chrigel schrieb:Es ist j-d-s der mit den immergleichen Argumenten dagegen wettert. Darauf habe ich reagiert.
SkiHangRodeler schrieb:Gestern gab's Post von RM Nendaz-Veysonnaz.
Preis fürs Jahresabo, regulär: 1449 CHF
Preis fürs Jahresabo, VVK: 1249 CHF
Mit Einwohnerrabatt:
regulär: 900 CHF
VVK: 700 CHF
Bei den regulären Preisen kenn ich die Vorjahrespreise nicht. Der VVK-Preis für Einwohner ist von 600 CHF auf 700 CHF gestiegen (+17%).
Im Anschreiben wird es mit den Energiepreisen und Anlagenersatz begründet (Ersatz TS Prarion mit Telemix, Ersatz TS Greppon Blanc 3, TK Meina und TK Les Chottes, Bau Beschneiung der Jean-Pierre-Abfahrt).
turms schrieb:wieso soll der Staat eingreifen? was hat der Staat mit den Skigebieten zu tun?
Julian96 schrieb:turms schrieb:wieso soll der Staat eingreifen? was hat der Staat mit den Skigebieten zu tun?
Naja, Vorschriften und Auflagen gerade wenns um den Umweltschutz geht kann er ihnen ja auch aufdrücken, sogesehen hat der Staat schon was mit den Skigebieten zu tun. Ganz davon abgesehen dass ein Land wie Österreich einen nicht unerheblichen Teil seiner Wirtschaftsleistung und damit auch Steuereinnahmen aus dem (Winter)Tourismus schöpft.
Julizzi schrieb:In den Vogesen kann man auch sehr Preiswert fahren.
La Bresse: 38,40€ (15 Skilifte und 33 Pisten)
Gérardmer Mauselaine: 29,50 € (19 Skilifte und 40km Piste)
Le Markstein: 22€ (8 Skilifte)
Le Gaschney: 18€ (3 Skilifte und 7km Piste, von 960m bis 1260m)
Station du Tanet: 18 € (4 Skilifte und 7 Pisten)
Das große Problem von der Mauselaine ist die niedrige Höhe. Daher ist es auch nicht wirklich Schneesicher, Beschneiung haben sie aber. Dazu gibt es nur 2 Sessellifte und davon ist 1 Lift kuppelbar. Die Pisten sind auch nicht ganz so attraktiv wie in La Bresse. Aber wenn man einen Tag mit guten Schneeverhältnissen erwischt, dann kommt man da voll auf seine Kosten. Am Wochenende kann es auch mal sehr voll sein, da es sehr leicht erreichbar ist.turms schrieb:Die Preise von Gérardmer sind ein Schnäppchen im vergleich mit Feldberg...aber wie so so billig?
Wo ist der Haken?
turms schrieb:aber wie kommst du auf 84 euro?
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