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Skipasspreise 2023 / 2024

Firn77 schrieb:
Wenn ich mich die ganzen Preiserhöhungen so ansehe - teilweise wirklich ungerechtfertig m.E - dann ist Ski Dolomiti bzgl. Preis-/Leistung schon direkt preiswert. Nicht zu vergessen, dass es noch mal 5% Rabatt gibt, wenn man zwei Tage vorher online kauft...

Auch hervorzuheben im positiven Sinn ist Obertauern - keine 60 Euro das ganze Jahr hinweg durch. Irre.

Obertauern hat dieses Jahr kräftig angezogen, aber sie hatten in der Vergangenheit relativ niedrige Preise für das Gebotene, vorallem im Bezug auf Schneesicherheit.
Da fällt das dann nicht so auf, wenn woanders fast 75€ verlangt wird.
 
Firn77 schrieb:
albe-fr schrieb:
Firn77 schrieb:
Weil die wenigsten Kunden der Skifahrdestinationen keine 10 %, und schon gar keine Gehaltssteigerung bekommen. Wie soll das also funktionieren?

wie, du hast keine 10 % Einnahmenplus? Na, dann seh ich die Problem... - dass sollte aber die Ausnahme sein, eigentlich lassen alle meine Kumpel seit spätestens nem Jahr die Sektkorken knallen 8)

Dein Titelbild ist schöner, aber der Inhalt ist leider nicht Gewinnbringender geworden.

Es ist doch hinlänglich bekannt, dass Albe-Fr zur Oberschicht gehört und auf weniger reiche Leute von oben herabblickt. Wir haben hier doch diverse Äußerungen von ihm dazu, dass 50 Euro pro Menü im Restaurant, 300 Euro pro Nacht im Hotel normale Preise seien, er fährt ein teures Auto welches er mit Super Plus tankt, er fliegt regelmäßig zu Freizeitzwecken nach Nordamerika. Er hat ja sogar gefordert, Spritpreise auf 10 Euro pro Liter zu erfordern, damit er mit seinem teuren Wagen freie Fahrt hat und die normalen Leute zuhause bleiben.

Ich persönlich habe ja prinzipiell kein Problem mit Reichen, aber wenn sie solchen Klassenkampf von oben betreiben und offenbar der Meinung sind, die Mehrheit der normalen Leute solle nur Arbeiten und sich nicht mehr als das allernötigste leisten können, dann ist das eine Unverschämtheit. Insbesondere wenn man wie Albe-Fr noch behauptet, "für Klimaschutz" zu sein, selbst aber wohl einen größeren Co2-Fußabdruck hat als 90% der Deutschen.

Normalerweise bin ich ja gegen die Vermögenssteuer, ab wenn ich sowas höre, dann wäre ich doch dafür, dass man sagen wir 20 Mio. Euro Vermögen eine Steuer von 5% pro Jahr einhebt, wenn es Leute gibt, die ganz offensichtlich sich aus der Solidargemeinschaft und dem Sozialstaat ausklinken wollen und ihr Eigentum missbrauchen, um den unteren 90% zusätzliche Probleme aufzubürden.
 
Da ist heute hip & ganz typisch mit dieser ganz prakischen Schizophrenie reinigt man sein pathologisches Gewissen.

Sorry aber ne Vermögenssteuer bringt vor allem eines, unglaubliche Verwaltungskosten....
 
Ich sehe hier die Reichen durchaus auch in Verantwortung. Aber Reichtum und Bürgertum decken sich nun mal nicht; hat es auch nie bzw. nur eingeschränkt.
Die Marktwirtschaft hat hier definitiv einen blinden Fleck. Der Markt liefert, was nachgefragt wird. Der Kunde bestimmt, wie weit das Spiel geht. Wenn es Nachfrage für 75 Euro Tageskarten gibt, gibt es auch Nachfrage für 100 Euro Tageskarten.
Es gibt durchaus Menschen, die damit prahlen, am Wochenende in Ischgl oder St. Anton gewesen zu sein.

Interessant finde ich die Preisdegression zb in St. Anton, wenn ich mir die Ticketpreise pro Tag ansehe.

Also 1 Tages Karte 75 Euro pro Tag.
2 Tages Karte 74 Euro pro Tag.
3 Tages Karte 72,33 Euro pro Tag.
4 Tages Karte 71 Euro pro Tag.
5 Tages Karte 69 Euro pro Tag.
6 Tages Karte 66,83 Euro pro Tag.
7 Tages Karte 64,28 Euro pro Tag.


Weil es oft heißt, man möchte keine Tagesgäste. Aus der Preisgestaltung lässt sich das nicht unbedingt ableiten. Ebenso nicht, dass man unbedingt 7 Tages Gäste möchte.
 
Die Degression finde ich vor allem in Zermatt extrem:
Aktuell:
1 Tag international CHF 92.-
2 Tage international CHF 68.50
Sowas gibt es sonst wohl nirgends

Im Winter dann 97.- bei einem Tag, 76.- bei zwei Tagen.
 
Natürlich ist das unvergleichlich extrem, aber es ist nunmal auch der Ort, der weltweit den bekanntesten Berg hat und gerne 12 Monate durchgängig Übernachtungsgäste hätte, sprich daraus zurecht nochmehr Einnahmen generieren will. Der 1 Tagesgast ist nunmal überall nur der zweitliebste Gast.
 
Tyrolens schrieb:
Ich sehe hier die Reichen durchaus auch in Verantwortung. Aber Reichtum und Bürgertum decken sich nun mal nicht; hat es auch nie bzw. nur eingeschränkt.
Die Marktwirtschaft hat hier definitiv einen blinden Fleck. Der Markt liefert, was nachgefragt wird. Der Kunde bestimmt, wie weit das Spiel geht. Wenn es Nachfrage für 75 Euro Tageskarten gibt, gibt es auch Nachfrage für 100 Euro Tageskarten.
Es gibt durchaus Menschen, die damit prahlen, am Wochenende in Ischgl oder St. Anton gewesen zu sein.
OT
Korrekt, nur bitte nimm zur Kenntniss, dass in D inwzischen über 2/3 aller Einkommensteuern (das sind mehr als die Hälfte aller Steuereinnahmen in D) inzwischen von nur 20% der einkommenssteuerpflichtigen Staatsbürger gezahlt werden.
Ein nochmehr treibt das System dann vom noch marktwirtschaflichen Sozialismus in den Kommunismus. Der widerum wie immer in die Staatspleite führt.

Für eine Familie wie uns, sind die Preise oft inzwischen echt problematisch.

Dann gibt es aber auch mehr als genügend schöne kleinere Skigebiete, mit moderateren Preisen. Das ist für einen Familienurlaub oft auch passender.

Natürlich kosten Blockbuster-Skigebiete mehr - ja deren Kosten sind auch viel höher.
Die Inflation schlägt eben doch zu..höhere Löhne heissen - nur in der Milchmädchenrechnung mancher Parteien und Gewerkschaften - keine höheren Preise.

Ich bin froh, dass noch jeder für sich selbst entscheiden darf, was ihm wieviel wert ist.

Das andere Extrem wäre staatliche Preisregulation mit Zuteilung von staatlichen Urlaubsplätzen, klingt absurd, gab es aber alles bis 1989 auf deutschem Boden, mit langen Wartezeiten für die Blockbuster Orte und ganz viel Mauschelei mittels Beziehungen um die Wartezeiten zu tunen.

https://de.wikipedia.org/wiki/FDGB-Feriendienst
OT Ende
sorry liebe Mods. dieser Exkurs musste sein, oft ist nicht klar, wie gut es uns geht, daraus entstehen populistische Forderungen, die extrem ggefährlich sein können.
 
Vielleicht sollte Tyrolens auch mal definieren, welche Verantwortung "die Reichen" haben. Ist ja wunderbar plakativ gesprochen, aber "die Reichen" machen die Preise nicht. Die legen immer noch die Unternehmen fest.
 
Angebot und Nachfrage? Das muss sich irgendwo schneiden. Wenn keiner 75 Euro für's Ticket bezahlt, kann St. Anton am Preis festhalten, wie man will. Hilft nichts. ;)

Die "Reichen" haben eine soziale Verantwortung, finde ich und das schon aus Eigeninteresse.
Niemand will Klassenkampf.
 
Du meinst als die Reichen sollten nicht mehr hin fahren, damit die Preise sinken? :lol:
 
ThomasZ schrieb:
Du meinst als die Reichen sollten nicht mehr hin fahren, damit die Preise sinken? :lol:


Die haben schon andere Möglichkeiten der Kommunikation und vor allem definieren die ihre Bedürfnisse sehr deutlich und beeinflussen damit das Angebot.
Du musst das aber natürlich holistisch betrachten.


Preiselastizität beim Skifahren ist wahrscheinlich nahe Null. :lach:
 
skifam schrieb:
Natürlich ist das unvergleichlich extrem, aber es ist nunmal auch der Ort, der weltweit den bekanntesten Berg hat und gerne 12 Monate durchgängig Übernachtungsgäste hätte, sprich daraus zurecht nochmehr Einnahmen generieren will. Der 1 Tagesgast ist nunmal überall nur der zweitliebste Gast.

Ich bin mir relativ sicher, dass es bei Zermatt nicht primär ums Schröpfen von Tages-Skigästen geht, denn davon dürfte es eh relativ wenige geben - weil Zermatt neben Saas-Fee so ziemlich das tagesgastunfreundlichste Skigebiet überhaupt ist, wegen des Fahrverbots, wodurch man vom Parkplatz immer mindestens ne halbe Stunde auf die Piste braucht (fürs KMH mindestens eine ganze Stunde), und dann zahlt man ja noch die Bahnfahrkarte und das sehr teure Parkhaus obendrauf. Dadurch dürfte sich die Zahl an Tages-Skigästen ohnehin sehr gering halten.

Ich vermute demgegenüber, dass man die Übernachtungsgäste davon abhalten will, Tageskarten zu kaufen, insbesondere weil Zermatt ja ziemlich anfällig ist für großflächige Schließungen wegen Schlechtwetters (ja, dort ist so gut wie immer irgendwas offen und seis nur Sunnegga oder Riffelberg, während Saas-Fee ja gerne mal teils sogar tagelang alles zu macht, aber wenn jemand Tageskarten kauft wird der an einem Schlechtwettertag mit 10% offenen Liften eher seltener die 97 Franken zahlen wollen), und deshalb Tageskarten im Vergleich zu Mehrtageskarten besonders stark verteuert.

Denn jemand, der eine Zweitageskarte kauft, aber nur an einem Skifährt, zahlt ja immer noch mehr als wenn er abgewartet hätte und nur ne Tageskarte kauft.
 
Julian96 schrieb:
In Sölden dagegen habe ich noch nie gesehen, dass die Rabatte auch nur ansatzweise den bis zu Wert erreichen. 5% sind mal drin. 20% habe ich dort im letzten Winter nie gesehen, selbst als ich im Oktober mal im nächsten März geschaut habe. Dann bekommt das ganze schnell ein Gschmäckle.

Ich beobachte seit Wochen die Preise in Sölden - das "Dynamic Pricing" ist einfach ein Witz. Für das, was man kriegt ist das einfach zuviel Geld. Die Ersprarnisse sind lächerlich bis nicht vorhanden. Tja. Kann man eigentlich nur noch meiden. Vielleicht hoffen sie drauf, dass die Russen wieder zurück kommen. Die haben ja bis zum Krieg gutes Geld nach Sölden getragen.
 
auf der anderen Seite, man kann richtig billig in FR skifahren ... wenn kein Kindern hat :?
zB
La Plagne Rates for 6‑day pass (ages 13‑64):
23.Dez bis 05.Jan 314 €
aber
06.Jan bis 26.Jan 198 für La Plagne und 222 für Paradiski
Dann geht wieder teuer (Februar) dann wieder 198 für Mitte März und in den Ostern Ferien ca 248 für La Plagne und 277 für Paradiski

Ich glaube mit198 Euro in den großen Skigebieten in Österreich man kann auch im Januar nicht mehr als 3T bekommen....


PS ich glaube die Priese gelten wenn jemand bis Anfang November eine Karte kauft. Aber trotzdem....
 
Wenn man wirklich sparen will (und sowieso zwischen Mitte Januar und Mitte März fährt, sonst nicht zu empfehlen, wegen eher wenig Beschneiung) sollte man in F zum Espace Diamant, Les Sybelles, Galibier Thabor und leicht teurer als die vorgenannten Megeve fahren.

In diesen Gebieten ist nebenbei auch die Verpflegung deutlich günstiger als in den großen, bekannten Gebieten, wo echte Mondpreise aufgerufen werden.
 
Tyrolens schrieb:
Preiselastizität beim Skifahren ist wahrscheinlich nahe Null. :lach:
Das glaube ich nicht. Die Anzahl der Skifahrer sinkt zum einen kontinuierlich, was sicher auch zu einem gewissen Teil auf die Kosten zurückzuführen ist. Zum anderen kann man die Anzahl Tage reduzieren oder in ein günstigeres Skigebiet wechseln.
 
https://www.20min.ch/story/skifahren-konsumentenschutz-kritisiert-dynamische-preise-bei-tickets-391336533295

Ja die lieben dynamischen Preise :)

Aber an der Transparenz könnte man im Sinne aller noch was verbessern. Mir wäre nicht klar, was ich spare wenn ich den Zeitpunkt variiere.

Aber ich sehe auch nur so die Chance, dass eine Trendumkehr von „Tagesfahrt bei schönem Wetter“ hin zu einer gleichmäßigeren Verteilung auf alle Tage der Saison, also auch auf die Ränder und „Löcher“, zu bekommen.
 
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