• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Wie viele Kinder ?

Wie viele Kinder habt ihr?

  • mehr als 4

    Stimmen: 3 3,8%
  • 4

    Stimmen: 2 2,6%
  • 3

    Stimmen: 2 2,6%
  • 0

    Stimmen: 44 56,4%
  • 1

    Stimmen: 15 19,2%
  • 2

    Stimmen: 12 15,4%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
@citta - volle Zustimmung.
In meiner Jugendzeit in den 80ern gings ja noch anders zur Sache. Da standen die Atomraketen in Deutschland Ost und West rum und waren aufeinander gerichtet. Das war noch gefährlich.
Dagegen sind die heutigen "Krisen" doch Kindergeburtstag, geht doch eh nur um Geld, also irgendwelche bedruckten Papierchen.
Trotzdem hatten wir eine relativ unbeschwerte Jugend und haben das Leben genossen...
Und glaub mir chense, der Einfluss deiner Erziehung ist auf die Kinder nicht sooo gross :wink:
 
Diese Sorgen hab ich bereits hinter mir und abgehackt. Aber vor ein paar Jahren hatte ich auch die selben Gewissensbisse.

Mit gehts weniger um die grossen Krisen, sondern eher darum wie sich die Gesellschaft entwickelt hat. Ausbeutung, Zerstörung, Aggressivität, Gewalt, Überbevölkerung, Umweltvernichtung(nicht mehr Verschmutzung) etc. ist einfach etwas was mir zu schaffen macht. Vorallem, dass die Politikerkaste weltweit keinen Anreiz hat etwas an diesen Problemen zu ändern.

Ich werd einfach meinen Kindern ein möglichst gutes, naturnahes Leben ermöglichen incl. etwas private "Landwirtschaft" (Gemüsegarten würds wohl eher treffen)
 
ChaosB99 schrieb:
Wieso meinen Eltern eigentlich so oft, man müsse sich als Kinderloser rechtefertigen ?
Und wer erwirtschaftet mal deine Rente oder wischt dir den Popo ab ? Doch wohl die Kinder anderer...
Nee, gewollte Kinderlosigkeit ist in meinen Augen asozial.
 
Wenn Du noch mit der Rente, die Deine Kinder Dir erwirtschaften sollen rechnest, wünsch ich Dir nen schönen Ruhestand :naja:
Meine Rente erwirtschafte ich mir Gott sei dank selber, und auf die 12,67 € pro Monat aus der gesetzlichen Rente könnte ich hoffentlich verzichten.

Schön, dass für Dich Kinderlose asozial sind, da bekommt doch die Diskussion ne ganz neue Qualität und bestägt meine Aussage von oben.
 
Rüganer schrieb:
Nee, gewollte Kinderlosigkeit ist in meinen Augen asozial.
Einspruch denn an den Folgen des sogg. Generationenvertrages sind jene Politiker Schuld, die die nicht eingezahlten Renten - und SV - Beiträge der Kriegsgeneration einfach auf die Nachgeborenen überwälzt hatten. Vor Jahren hatte meines Wissens nach ein Finanzwissenschaftler mal ausgerechnet, daß die Renten auch ohne staatlichen Rentenkassenzuschuß im Schnitt um mindestens 30 % höher liegen würden wenn man die Beiträge generationsgebunden angelegt hätte sprich jeder praktisch seine persönliche Rentenfinanzierung selbst zahlte.
 
Ausbeutung, Zerstörung, Aggressivität, Gewalt, Überbevölkerung, Umweltvernichtung(nicht mehr Verschmutzung

Finde ich interessant das man das so sieht. Immerhin war früher das alles noch viel Größer. Alle 20 Jahre Krieg, Gewalt allerorten, fast keiner wird über 60 usw...... Uns gehts so gut wie noch nie!
 
ChaosB99 schrieb:
...
Schön, dass für Dich Kinderlose asozial sind, da bekommt doch die Diskussion ne ganz neue Qualität und bestägt meine Aussage von oben.
Das ist ja auch wirklich unwahr.

Kinderlose zahlen einen Zuschlag zur Pflegeversicherung, mehr Steuern wegen fehlender Freibeträge, kassieren kein Kindergeld etc. Von den allgemeinen Steuern, zu denen Kinderlose etwas mehr beitragen, werden die Sozialleistungen, Kindergärten etc. finanziert.
Meine Rente zahle ich komplett selbst, bekomme nichts aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Von den heutigen Kindern bekomme ich, wenn ich alt bin keine Rente bezahlt. Ich zahle aber über die Steuern bereits jetzt Renten mit, finanziere über meine GKV Beiträge die Versorgung von Kindern anderer Leute mit etc..
Das ist auch alles gut so, denn die Gesellschaft soll den Kindern bestmögliche Voraussetzungen bieten und ich bin gern bereit, das mitzutragen.
Aber asozial ist was anderes, besonders, da nicht jeder die Chance hat, eine Familie zu gründen. Außerdem soll jeder frei selbst entscheiden, ohne sich an den Pranger stellen lassen zu müssen.

@Heute ist vieles Schlimmer als früher: Sehe ich insgesamt eher umgekehrt. Tendenziell ist "die Welt" heute "besser".
 
3303 schrieb:
Von den allgemeinen Steuern, zu denen Kinderlose etwas mehr beitragen, werden die Sozialleistungen, Kindergärten etc. finanziert.

Was sind für Dich den allgemeine Steuern, zu denen die Kinderlosen mehr beitragen? Ich will mich als Familienvater nicht finanziell beschweren, stehe nur gerade wirklich auf dem Schlauch, wo man -ausserhalb der Einkommenssteuer- einen Vorteil im Steuersystem durch Kinder hat?

Ich denke dagegen, dass die Steuerquote für Familien in Summe genauso hoch wie bei kinderlosen Paaren ist, da man vermutlich einen höheren Konsum im Inland hat und dann die MwSt zuschlägt.
 
Wie die Hosen schon sagten - Früher war alles besser, früher war alles gut...
Na, da halt ichs lieber mit den Ärzten:

"Weißt du noch wie's früher war? früher war alles schlecht
der Himmel grau, die Menschen mies - die Welt war furchtbar ungerecht
doch dann - dann kam die Wende: unser Leid war zuende
hip hip hurra! alles ist super, alles ist wunderbar
hip hip hurra! alles ist besser als es gestern war..."

Solange das Glas nicht leer ist ist es immer noch teilweise voll. Und auch wenn kann man sich immer noch freuen, das man ein Glas hat...
 
Vor Jahren hatte meines Wissens nach ein Finanzwissenschaftler mal ausgerechnet, daß die Renten auch ohne staatlichen Rentenkassenzuschuß im Schnitt um mindestens 30 % höher liegen würden wenn man die Beiträge generationsgebunden angelegt hätte sprich jeder praktisch seine persönliche Rentenfinanzierung selbst zahlte.
Schön, aber wovon hätte die erste Rentnergeneration leben sollen, die ihren Beszitz durch Krieg, Geldentwertung und der gleichen verloren hatten?
 
@skilinde: Wie gesagt über die Kinderfreibeträge. Da betrifft "nur" die Einkommensteuer.
Keine Ahnung, ob Deine Rechnung mit den kinderlosen Paaren aufgeht - kann sein.
Spätestens alleinstehende Menschen haben bei gleichem Lebensstandard aber dann wieder deutlich höhere Lebensunterhaltskosten als Paare.
Mir geht es auch nicht darum, Haare zu spalten, wer genau wie viel zahlt - ich wollte nur Argumente gegen die Aussage, dass Kinderlose bzw. gewollt Kinderlose asozial seien, aufführen.

@Rentensystem: Die Umstellung zur privat finanzierten Kapitalbindung oder einem "Mehrsäulensystem" ist doch längst im Gange.
Problem der kapitalgebundenen Systeme können uU Inflationsrisiken sein, je nachdem, wie das Geld angelegt ist.
Mehrere Säulen erscheinen mir momentan das geschickteste System zu sein.
 
Nein spaß beiseite habe keine und nicht vor welche in die Welt zu setzen. Das will ich ihnen nicht antun in dieser heutigen Welt aufwachsen zu müssen.
Für mein Verständniss ein völlig falscher Ansatz. Die Welt wird nicht besser, wenn der Teil der Welt, in dem es zu den Grundwerten gehört, dass man andere Menschen respektiert und wertschätzt und wegen anderen Ansichten nicht mal eben über den Haufen schiesst, sich entschliesst seine Anzahl zu verringern. Darauf zu spekulieren, dass der andere Teil der Welt über die Frage ob man in so eine Welt noch Kinder setzen kann, genauso denkt ist i.m.A. hoffnungslos.
 
@ Valdebagnes: Ich hätte mir auch nicht die Illusion gemacht gemacht, dass der Rest der Welt durch meinen Verzicht klüger wird. Aber das zukünftig bereits absehbare Leid/Kriege hätte ich meinen Kindern gerne erspart.

@ Rente: Es gibt wirklich noch Leute, die der Illusion erliegen in 30 Jahren noch eine ordentliche Rente zu erhalten? Interessant...
 
skilinde schrieb:
Was sind für Dich den allgemeine Steuern, zu denen die Kinderlosen mehr beitragen? Ich will mich als Familienvater nicht finanziell beschweren, stehe nur gerade wirklich auf dem Schlauch, wo man -ausserhalb der Einkommenssteuer- einen Vorteil im Steuersystem durch Kinder hat?

Kinderlose müssen z.B. auch in der Pflegeversicherung einen höheren Beitrag zahlen.
 
McMaf schrieb:
skilinde schrieb:
Was sind für Dich den allgemeine Steuern, zu denen die Kinderlosen mehr beitragen? Ich will mich als Familienvater nicht finanziell beschweren, stehe nur gerade wirklich auf dem Schlauch, wo man -ausserhalb der Einkommenssteuer- einen Vorteil im Steuersystem durch Kinder hat?

Kinderlose müssen z.B. auch in der Pflegeversicherung einen höheren Beitrag zahlen.


Pflegeversicherung ist klar, ich wusste aber gar nicht das die Pflegeversicherung eine Steuer ist... :kluckscheiss: Also ist die Frage nach der Steuer noch offen.

Das dieses Vorgehen im Rahmen der Pflegeversicherung in Summe (nicht auf alle Individuuen) auch zur Kostenentstehung passfähig ist (aufgrund des Heimpflegeanteils in Familien) ist ja offenkundig, so dass es hier zu keinem Vorteil/Nachteil über die Gruppen Familie mit Kindern vs. kinderlos kommt.
 
Also gut.
Meine Definition asozial ist:
... bezeichnet an sich ein von der geforderten oder anerkannten gesellschaftlichen Norm abweichendes Individualverhalten: Ein Individuum vollzieht seine persönlichen Handlungen ohne die geltenden gesellschaftlichen Normen und die Interessen anderer Menschen zu berücksichtigen.
Damit ist für mich nicht der Obdachlose unter der Brücke gemeint.Gibt auch viele Manager, die sich asozial verhalten.

Thema Rente:
Nun ist es ja nicht so, dass die Rentenkasse die Beiträge für jeden in einem Kämmerlein in 100€-Scheinen aufbewahrt werden und dann bei Renteneintritt dann ausgezahlt wird.
Rente funktioniert nur, wenn genug junge Beitragszahler die Renten der Alten erwirtschaften. Wenn nur Alte dawären, würde das System zusammenbrechen (mal vom gewaltigen Bundeszuschuss abgesehen).
Das Prinzip gilt natürlich ebenso auch für die private Rente oder andere Geldanlagen, sollte jeder Versicherungsvertreter eigentlich wissen. Funktioniert nur mit Leuten, die die Erträge erwirtschaften.
So, Vorlesung VWL Kindergarten beendet. :wink:
 
Rüganer schrieb:
Also gut.
Meine Definition asozial ist:
... bezeichnet an sich ein von der geforderten oder anerkannten gesellschaftlichen Norm abweichendes Individualverhalten: Ein Individuum vollzieht seine persönlichen Handlungen ohne die geltenden gesellschaftlichen Normen und die Interessen anderer Menschen zu berücksichtigen.
Und diese Definition trifft Deiner Meinung nach auf jemanden zu, der gewollt keine Kinder hat bzw. wird allein durch seine Kinderlosigkeit erfüllt?
 
Ich denke, wir dürfen das Rententhema nicht auf die Aspekte Renteneinzahlung/Rentenauszahlung reduzieren. Vielmehr kommt es darauf an, dass eine Generation nachkommt, die den Laden am Laufen hält, also Wirtschaft, Gesellschaft, etc.
Auch wir selbst als künftige Rentner, Pensionäre, Ruheständler, Pflegebedürftige, etc. fahren mit einem "gut laufenden Laden" auf jeden Fall besser.

Ich habe auch keine Bedenken, dass unsere Kinder ernsthaft Probleme haben könnten, Arbeit zu finden. Vielmehr gehe ich davon aus, dass in 10-30 Jahren Jeder dringend gebraucht wird, um eben diesen Laden am Laufen zu halten. Sollten wir dies selbst nicht schaffen, dann geht es nur über massiven Zuzug von außen.
 
Mir ist gerade aufgefallen, dass die Leute, die sich hier gegen Kinder aussprechen, doch ein grosses Faible für Schlepplifte haben. Ob das was miteinander zu tun hat ? :wink:
 
Zurück
Oben