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Wie viele Kinder ?

Wie viele Kinder habt ihr?

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  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Oh mann, das ist wieder mal typisch für Westeuropa (oder vermutlich v.A. den deutschen Sprachraum) dass Aussagen wie die von Starli einfach ohne jegentliche Analyse abgekanzelt werden.
Jeder der ein kleines bisschen etwas von den Gesetzen der Natur versteht, muss wohl einsehen, dass es für die Menschheit nicht unbedingt von Vorteil ist, wenn sich die Unterschicht vermehrt und die Oberschicht ausstirbt.
Für Verbote oder "Elternprüfungen" halte ich auch nichts, aber nicht wegen der Hintergrundidee, sondern weil das zu einem Bürokratie-Monster mit grosser Willkür führen würde. Aber Anreize an die "Oberschicht" (damit mein ich jetzt mal das Bildungsbürgertum, nicht irgendwie Leute mit > 500'000/Jahr oder so) sich fortzupflanzen wären evtl. schon nicht so das dümmste.
Hier darf man sich aber m.E. schon ein bisschen auf Designer-Babies hoffen... Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich für die künstliche "Anpassung" von Erbgut bin, aber dass man Embrionen vor ihrer Einpflanzung auf ihre genetische Qualität überprüft halte ich für ein absolutes Muss. Die heutige Medizin verhindert Selektion praktisch komplett, schlechte Gene werden nicht aussortiert. Über ein paar Jahrhunderte gesehen riskieren wir eine Vermüllung des menschlichen Genpools, wenn man hier nicht ein Kompensationsmechanismus ermöglicht.

Ansonsten reizen mich Kinder und die damit verbundenen Verpflichtungen (im Moment) nicht besonders. Auch sehe ich beim "Aufdieweltstellen" von Kindern gewisse ethische Probleme. Man kann ein Kind ja nicht fragen, ob es überhaupt geboren werden will. Es gibt schliesslich viele Leute, die in unserer Leistungsgesellschaft grosse Mühe haben. Darf man eine Existenz ungefragt diesen Herausforderungen aussetzen? Dann die Frage, ob das Leben überhaupt Sinn macht. Unter rein wissenschaftlichen Aspekten eigentlich nicht. Sollte man dann trotzdem eine neue Existenz erzeugen oder ist es eine "Frechheit", jemanden dazu zu zwingen und alle Ungewissheiten wie die Frage nach Tod und Bewusstsein "zu ertragen"?
Schlussendlich habe ich aber auch ein reichlich egoistisches Argument für Kinder: Ab einem gewissen Alter wird das Leben ziemlich fade bzw. einsam ohne Kinder. Das sehe ich jetzt bei meinem Grossvater. Er ist jetzt 90 und praktisch alle seine Freunde sind tot. Da aber seine Söhne in der Nähe arbeiten und seine Enkel in der Nähe ins Gymnasium gingen, hat er praktisch jeden Mittag für die ganze Familie gekocht. So ist er trotz seines hohen Alters rüstig geblieben, hat viel sozialen Kontakt und eine grosse Lebensfreude. Ohne Kinder wäre das defintiv nicht möglich, für mich eines der Hauptargumente für Nachwuchs - reine "Alltags-Pragmatik" allerdings...
 
@ Pilatus. Das hast du sehr schön ausgedrückt. Bin genau der gleichen Meinung wie du, bis auf den Kunst-Embrio.
Es ist jetzt schon leider zu viel schlechtes Genmaterial weitergegeben worden. Im Tierreich sterben ja auch die kranken und schwachen und nur "die Besten" überleben. So wird sich der Mensch leider über kurz oder lang selbst ausrotten, auch ohne Klimaerwärmung oder 20Mrd oder nur 1Mrd Weltbevölkerung.

@ Anfangspost: Mir fehlt momentan noch die Partnerin für Kinder.
 
Ich zweifele auch an, dass die von RTL&Co gezeigten Familien einen representativen Querschnitt der Bevölkerung stellen.
Hoffentlich nicht. :lol: Aber leider sind solche Familien auch kein Einzelfall, da ja praktisch jede Woche eine neue Folge ausgestrahlt werden kann...
Aber es müssen auf jeden Fall Anreize geschaffen werden, dass es für den Mittelstand interessant wird Kinder zu kriegen und bei den Problemfälle muss dafür gesorgt werden, dass diese Familien nicht einfach wegen dem Kindergeld neue Kinder auf die Welt stellen.
Da geht bei mir die Galle hoch, wenn ich Aussagen à la "Arbeiten wieso ? Wir kriegen ja genug Kindergeld um ein "schönes" Leben zu führen." höre.
In diesem Bereich krankt unser gut ausgebautes Sozialsystem gewaltig.

Im Personalbereich herrscht nun leider eine ziemliche Nullrisikomentalität. Warum jemanden einstellen der einige Jahre weg vom Fenster war, wenn man unter den zahlreichen Bewerbern auch solche hat, die keine Lücken im CV aufweisen? Die Gründe für den Unterbruch ist den Personalchefs sowas von egal. Das ist ein Fakt, gut finde ich es auch nicht, aber es ist so!
Hand aufs Herz, wie würdest Du als Personalchef entscheiden, wenn man aus 100 Bewerbungen den besten Kandidaten suchen muss ?
Andererseits "Hausfrau bzw. Hausmann" ist nicht unbedingt eine Lücke im Lebenslauf. Wie Chasseral schon gesagt hat, kann dies für gewisse Jobs durchaus auch ein Vorteil sein.


Auch sehe ich beim "Aufdieweltstellen" von Kindern gewisse ethische Probleme.
Wieso ?
Der Drang nach Fortpflanzung ist doch ein Naturtrieb ?
Aber es darf natürlich nicht sein, dass im Endeffekt nur noch in den unteren Schichten Kinder geboren werden, weil sich der Mittelstand oder die westliche Welt wegen der unsicheren Zukunft zu viele Gedanken macht. Dies hätte dann wirklich verherende Folgen.


Hier darf man sich aber m.E. schon ein bisschen auf Designer-Babies hoffen...
Da stellt sich für mich einfach die Frage, wie wird der perfekte Mensch definiert ?
Dank der Gentechnik kann man irgendwann auch die Interessen des künftigen Kindes herauslesen. Und wenn man sich für Seilbahnen interessiert und nicht für den 08:15 Mainstream wird man abgetrieben, weil man nicht der Norm entspricht.
 
Pilatus schrieb:
...Die heutige Medizin verhindert Selektion praktisch komplett, schlechte Gene werden nicht aussortiert. Über ein paar Jahrhunderte gesehen riskieren wir eine Vermüllung des menschlichen Genpools, wenn man hier nicht ein Kompensationsmechanismus ermöglicht...

Whistlercarver schrieb:
Es ist jetzt schon leider zu viel schlechtes Genmaterial weitergegeben worden. Im Tierreich sterben ja auch die kranken und schwachen und nur "die Besten" überleben. So wird sich der Mensch leider über kurz oder lang selbst ausrotten,...

Auweia! :stupid: :stupid: :stupid:
 
Pistencruiser schrieb:

Ich weiss auch nicht. Die Nachfrage nach mehr Nachwuchs aus dem "Bildungsbürgertum" ist die eine, aber wollt ihr wirklich den perfekten Menschen züchten? Das Designerbaby aus dem Reagenzglas finde ich auch eher abstoßend. Sinnvoll ist meines Erachtens vielleicht eine Erbgutanalyse um herauszufinden, ob man überhaupt in der Lage ist einen soweit gesunden Menschen zur Welt zu bringen.
 
Was ist nur aus dieser Diskussion geworden. Ich glaube, Chasseral wollte urspünglich nur wissen "Wie viele Kinder" wir hier so haben. Unglaublich, wie sich das manchmal entwickelt. Ich persönlich habe überhaupt keine Lust mit Leuten zu diskutieren, die so etwas von sich geben, was hier (insbesondere auf den letzen Seiten) so von sich gegeben wurde. Und meine Erfahrung ist, es gibt nur zwei Möglichkeiten, das ganz zu stoppen: Ignorieren oder Sperren. Ich entscheide mich für´s erste und bin raus!
 
Was da jetzt gerade heraus kommt? Die abgeschwächte Wiederholung der Thesen der NSDAP.

Pilatus schrieb:
...Die heutige Medizin verhindert Selektion praktisch komplett, schlechte Gene werden nicht aussortiert. Über ein paar Jahrhunderte gesehen riskieren wir eine Vermüllung des menschlichen Genpools, wenn man hier nicht ein Kompensationsmechanismus ermöglicht...

Whistlercarver schrieb:
Es ist jetzt schon leider zu viel schlechtes Genmaterial weitergegeben worden. Im Tierreich sterben ja auch die kranken und schwachen und nur "die Besten" überleben. So wird sich der Mensch leider über kurz oder lang selbst ausrotten,...

Achtung :!: :
bereits 1929 erklärte Adolf Hitler auf dem Reichsparteitag in Nürnberg:
„[…] würde Deutschland jährlich eine Million Kinder bekommen und 700.000 bis 800.000 der Schwächsten beseitigt, dann würde am Ende das Ergebnis vielleicht sogar eine Kräftesteigerung sein.“
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Rassenhygiene )

Mann beachte die Zahlen , weicht aber von der Aussage nicht so sehr von den oberigen Zitaten ab. Aber mal nachdenken: 70-80% Ausschuss...... Wie krank war Hitler eigentlich im Kopf?

starli schrieb:
Winterhugo schrieb:
Bei aller Freundschaft, aber wie soll das denn bitte funktionieren: ELTERNEIGNUNGSTEST?
Erst mal muss man doch feststellen, dass man in der Schule alles gelehrt wird - aber nicht, wie man Kinder erzieht. Man ist ja auch selbst noch eins. Also sollte es gegen Ende der Schulzeit bzw. für Eltern, die Kinder bekommen (wollen) einen verpflichtenden Kurs geben. In dem Kurs wird man doch wohl schnell sehen, ob jemand geeignet ist, Kinder zu erziehen oder nicht? Bzw. im Zweifelsfall ja, Psychologen. Solche Kurse gibt's ja auch, soweit ich das mal im TV gesehen hab - sogar mit Baby-Puppen, die man dann mit nach Hause nimmt usw.
Jo. das gibts. http://www.intenseexperiences.com/baby-think-it-over.html Wird in den USA von den extrem Religiösen veranstaltet als Alternative zur sexuellen Aufklärung. Aber, das ganze mal wieder aus dem TV. Die Realität auf diesem Globus ist leider ein wenig anders als das TV uns die Welt erklärt. Eltern doof und Hartz IV gleich Kinder doof und Hartz IV stimmt nur daher das der geselltschaftliche Aufstieg von unten nach oben durch Vorurteile mehr verbaut ist als durch Denk- und Wissensleistungen, sprich gleiche Chancen für alle.

starli schrieb:
Winterhugo schrieb:
Woher soll man als kinderloser 30-jähriger Prüfer sonst erkennen, wer kindergeeignet ist?
Ich bin kein Psychologe, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass man mit einem kurzen Gespräch bereits eruieren kann, ob jemand grundlegend die geistige Reife besitzt, ein Kind zu erziehen.

Winterhugo schrieb:
aber viell. sollte man das Problem von Grund auf angehen: bessere Bildung? Die in den o.g. Sendern tätigen Bürger glänzen alle mit einem IQ unterhalb einer Wandfarbe - das kann ja nicht der Maßstab sein.
Das nächste Problem: Kinder aus Bevölkerungsschichten mit geringerem IQ bzw. "sozial problematischen Stadtteilen" werden zu einem großen Teil selbst auch keine höhere Bildung haben bzw. im Durchschnitt eine geringere haben als Kinder aus reicheren Schichten/Stadtteilen. So oder so ähnlich kam's vor ein paar Monaten mal in Quarks.

(D.h. der IQ der Gesamtbevölkerung sinkt, wenn die Reichen immer weniger und die Armen immer mehr Kinder bekommen. Ist das für die Menschheit wünschenswert?)
IQ hat nix mit Bildung zu tun, eher mit dem Training des Hirns. http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenztest
starli schrieb:
Winterhugo schrieb:
Und vor allem: wie will man den Menschen, die nicht Eltern sein dürfen, das Kinderkriegen denn bitte verbieten? Zwangssterilisation? Kinder bei der Geburt wegnehmen? Zwangsabtreibung? Heim für unfähige Eltern gründen?
Wie gesagt, im ersten Stadium sollte es m.E. ausreichend sein, das auf finanzieller Basis zu machen - jemand, der sich als ungeeignet herausstellt, bekommt Geld, keine Kinder zu haben. Wer dann doch eins hat, wird eben genauer beobachtet - auch jetzt kann das Jugendamt den Eltern die Kinder erziehen, wenn die Eltern nicht geeignet sind, Kinder zu erziehen - insofern ist da nicht viel Unterschied zu jetzt, wobei man aktuell immer mal wieder den Anschein hat, dass das Jugendamt zu lax ist. Meine Idee ist eben dahingehend, dass man diesen Eltern einen pekunitären Anreiz schafft, erst gar keine Kinder in die Welt zu setzen anstatt nachher die Kinder ins Heim stecken zu müssen.

So, Starli, Fakten auf den Tisch: IQ DEINER Eltern, Einkommen DEINER Eltern, soziale Kompetenz DEINER Eltern und den Rest bitte auch noch.......
Mal schaun ob DU nach Deinen Ansprüchen hier auf dem Planeten wärst.
was suchst Du den Spreißel im Auge Deines Nächsten und bist dennoch den Balken in Deinem nicht gewahr ? Quelle:Bibel
 
Giuseppe Verdi, einer der grössten Opernkomponisten aller Zeiten, ist der Sohn eines Kleinbauerns. Wer die Verhältnisse zu dieser Zeit kennt, weiss was dies bedeutete. John D. Rockefellers Vater war Hausierer und Quacksalber, der Sohn schuf ein Erdölimperium und wurde zum reichsten Mann seiner Zeit. Um ein Beispiel aus aktueller Zeit zu nehmen: Von Bill Gates wird vermutet, dass er an einer Form des Autismus leidet. In Zukunft werden solche Kinder vielleicht nicht mehr geboren. Ob das besser ist?
 
An Einstein habe ich gedacht, aber da er aus mittelständischen Verhältnissen stammt, weggelassen. Es waren ja nur Beispiele, es kann nicht Sinn des Topics sein, alle Tellerwäscherkarrieren aufzulisten! :wink:
 
Die Thesen von starli sind doch so abwegig garnicht - Lustig dass da so eine Diskussion rauskommt.

Es ist unzweifelhaft, dass der Mensch gerade dabei ist immer mehr zu verdummen - Dies liegt natürlich zum Großteil an der Sozialisation, aber eben auch daran, WER die Kinder bekommt ... (nein doofe Eltern = doofe Kinder stimmt nicht - Aber doofe Eltern sind eher unfähig ihr Kind "lebensfähig" zu erziehen) - Daher müsste dringend ein Mechanismus gefunden werden, der darauf hinwirkt, dass das Bildungsbürgertum eher mehr Kinder die Unterschicht aber eher weniger Kinder zeugt als heute. Wie das gemacht werden kann weiß ich aber nicht ... Finanzielle Anreize sind eher unsinnig - Würden mich z.B. nicht ansprechen, weil Geld bei mir nicht an erster Stelle steht. Also bleibt nur die Aufklärung vor dem Kinderzeugen - Problem dabei: Unser Bildungssystem ist eher schlecht beleumundet (nicht ganz zu unrecht) vorallem bei den sozial schwächeren - Ergo werden die eher das Gegenteil von dem tun was ihnen da erzählt wird.

Von "Designerbabies" halte ich allerdings nichts - Das geht mir dann doch zusehr in Richtung "Brave new world" (Aldous Huxley ... der wusste schon weit vor Orwell was auf uns zukommen wird).

Aufgreifen möchte ich aber auch nochmal was Pilatus gesagt hat - Dieses ethische Problem sehe ich eben auch. Die Selbstmordraten sind nicht umsonst so vergleichsweise hoch.
 
citta dei sassi schrieb:
Die Realität auf diesem Globus ist leider ein wenig anders als das TV uns die Welt erklärt. Eltern doof und Hartz IV gleich Kinder doof und Hartz IV stimmt nur daher das der gesellschaftliche Aufstieg von unten nach oben durch Vorurteile mehr verbaut ist als durch Denk- und Wissensleistungen, sprich gleiche Chancen für alle.
Nicht unbedingt denn den Spruch "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" gibt es schon wesentlich länger als das Fernsehen - der ist aber auch nicht an die Schichtzugehörigkeit der Elternhäuser gebunden...:wink:
Ich möchte auch keinesfalls die Entwicklung an der prinzipiellen finanziellen Situation der Eltern festmachen (außer beispielsweise in manchen afrikanischen Staaten wo Kinder teilweise aus Statusgründen in die Welt gesetzt werden und den Eltern aber von Beginn an klar sein müsste, daß sie die nicht ernähren können und ich dies für ein vorsätzliches, an ihren Nachkommen verübtes Verbrechen halte) sondern an deren persönlichen Einstellung.
Ich denke, daß uns Kinder beispielsweise wichtiger als Autos sein sollten und wenn man für Erstere schon nen Führerschein braucht weil die Gefahr besteht, mit ihnen sonst zuviel anrichten zu können wäre ein Erziehungstauglichkeitsnachweis meiner Ansicht nach sicher kein Fehler.
Das Problem liegt sicher nicht in den Genen (zweifellos irrte hier Hitler und die Naziverbrecherriege mit ihrer "Rassenlehre" nach der man sie aufgrund der "Resultate" besser gleich selbst an die Wand geklatscht oder in ihren eigenen KZ´s thermisch entsorgt hätte) sondern in der Erziehung und dem sozialen Umfeld, welches meiner Meinung nach in den letzten Jahrzehnten nicht kinderfähiger wurde. Die sicher nicht optimale früher autoritäre Erziehung wurde meiner Meinung nach von einer mehrheitlich zu antiautoritären abgelöst in der man Kindern nicht mehr ausreichend ihre Grenzen vermittelt und das ist ein Teil des heute sichtbaren Problems. Aufgrund des Verbotes von körperlicher Gewaltanwendung gegenüber Kindern erfordert dies aber vemehrt psychologische Kenntnisse und an denen mangelt es meiner Ansicht nach in manchen Elternhäusern bzw. ist es denen zu mühsam, nötige konsequente Maßnahmen gegenüber ihren Kindern durchzuführen um Regeln durchzusetzen.
 
Giuseppe Verdi, einer der grössten Opernkomponisten aller Zeiten, ist der Sohn eines Kleinbauerns. Wer die Verhältnisse zu dieser Zeit kennt, weiss was dies bedeutete. John D. Rockefellers Vater war Hausierer und Quacksalber, der Sohn schuf ein Erdölimperium und wurde zum reichsten Mann seiner Zeit. Um ein Beispiel aus aktueller Zeit zu nehmen: Von Bill Gates wird vermutet, dass er an einer Form des Autismus leidet. In Zukunft werden solche Kinder vielleicht nicht mehr geboren. Ob das besser ist?

Das sind Beispiele aus einer Zeit, wo keine Chancengleichheit existierte. Wer nichts hatte wurde nichts, logischerweise versumpfte da viel Potential in den unteren gesellschaftlichen Schichten. Das ist heute ziemlich anderst. Jeder kann sich die entsprechende Bildung abholen und zu etwas kommen, wenn er den Grips und noch wichtiger - Disziplin - hat. Habe ich zig mal in der eigenen Verwandschaft und Bekanntschaft gesehen...
Klar kann man - nur weil ein Idiot namens Hitler vor ein paar Jahrzehnten mal ein gigantisches Schlammassel angerichtet hat - sämmtliche Erkenntnisse Darwins und der Genetik ignorieren, nur tut man der Menschheit damit keinen Gefallen.
Ich denke der Prozess ist noch bei weitem nicht abgeschlossen, doch wenn unsere Bildungssystem so offen bleibt, ist es fast zwangsweise so, dass jene mit Veranlagungen "pro Intelligenz und pro Disziplin" am Schluss oben in der Gesellschaft stehen und die anderen unten. Das das früher nicht so bzw. noch weniger so war versteht sich ja von selbst. Heute ist die Oberschicht viel grösser, früher bestand diese aus einer handvoll Leute. Unter solchen Umständen kann man nicht rückschliessen, in der Unterschicht seien nur dumme.

Das Beispiel Bill Gates passt nicht so zu den anderen. Wenn er unter Autismus leidet, dann sicher nicht unter einer massiv ausgeprägten Form, sonst wäre er nie zum Aufbau eines solchen Unternehmens fähig gewesen. Authisten sagt man zudem Ausnahmebegabungen zu, ist also nicht unbedingt ein Widerspruch.

Und nur, weil ab und zu geniale Leute mit schweren genetischen Defekten auf die Welt kommen, heisst das doch noch lange nicht, dass genetische Defekte gut sind und man nicht versuchen sollte sie auszumerzen. Wenn ich eine schlimme Genetische Erkrankung hätte, so würde ich doch möglichst versuchen, diese nicht an meine Kinder zu vererben, oder? Da ist es doch föllig klar, dass man beim Einpflanzen von Embrionen einen Gentest macht und dann nur jene aussucht, die den Defekt nicht aufweisen!?
 
Pistencruiser schrieb:
Pilatus schrieb:
...Die heutige Medizin verhindert Selektion praktisch komplett, schlechte Gene werden nicht aussortiert. Über ein paar Jahrhunderte gesehen riskieren wir eine Vermüllung des menschlichen Genpools, wenn man hier nicht ein Kompensationsmechanismus ermöglicht...

Auweia! :stupid: :stupid: :stupid:

Das ist überigens nicht Auweia sondern Expertenmeinung. Wenn du ein ideologisches Brett vor dem Kopf hast, dann ist das nicht mein Problem.
 
Pilatus schrieb:
Pistencruiser schrieb:
Pilatus schrieb:
...Die heutige Medizin verhindert Selektion praktisch komplett, schlechte Gene werden nicht aussortiert. Über ein paar Jahrhunderte gesehen riskieren wir eine Vermüllung des menschlichen Genpools, wenn man hier nicht ein Kompensationsmechanismus ermöglicht...

Auweia! :stupid: :stupid: :stupid:

Das ist überigens nicht Auweia sondern Expertenmeinung. Wenn du ein ideologisches Brett vor dem Kopf hast, dann ist das nicht mein Problem.
Ich trag das Brett sehr gerne. Und welche "Experten" sollen denn das sein? Genvermüllung.......

[ironimodus an ]
ich schlag da dann eher vor die Pocken wieder frei zu lassen, die Impfungen gegen Kinderlähmung einzustellen und Malaria wieder in Europa anzusiedeln. Ganz vergessen die Pestepedemien. Und mit Dynamit, das man Anderen auf den Kopf schmeißt, kann auch einiges bewirkt werden.....
[ironiemodus aus]
 
citta dei sassi schrieb:
Ich trag das Brett sehr gerne. Und welche "Experten" sollen denn das sein? Genvermüllung.......

[ironimodus an ]
ich schlag da dann eher vor die Pocken wieder frei zu lassen, die Impfungen gegen Kinderlähmung einzustellen und Malaria wieder in Europa anzusiedeln. Ganz vergessen die Pestepedemien. Und mit Dynamit, das man Anderen auf den Kopf schmeißt, kann auch einiges bewirkt werden.....
[ironiemodus aus]

Damit liesse sich wenigstens das Problem der Überbevölkerung lösen ;-)

Was diesen und den vorherigen Beitrag angeht, so muss ich do sehr bitten! Ironie in Ehren, aber das ist zynisch!

Gruss
GMD, Moderator OT
 
Pilatus schrieb:
Das ist überigens nicht Auweia sondern Expertenmeinung.
Aha! :lol:
Pilatus schrieb:
Wenn du ein ideologisches Brett vor dem Kopf hast, dann ist das nicht mein Problem.
Stimmt! Dein Problem ist, dass du hier Unsinn sondergleichen absonderst der faktisch einfach falsch ist.
Du stellst hier Kausalketten her die schlichtweg nicht existieren. Deine Ideologie interessiert mich dabei herzlich wenig.

Da dieser Thread - der eigentlich sehr nett begonnen hat - nun leider vollständig ins Unsinnige abdriftet, halte ichs mit
Oli und verabschiede mich aus dieser "Diskussion".
 
Chense schrieb:
Daher müsste dringend ein Mechanismus gefunden werden, der darauf hinwirkt, dass das Bildungsbürgertum eher mehr Kinder die Unterschicht aber eher weniger Kinder zeugt als heute. Wie das gemacht werden kann weiß ich aber nicht ... Finanzielle Anreize sind eher unsinnig - Würden mich z.B. nicht ansprechen, weil Geld bei mir nicht an erster Stelle steht.
Bei dir vielleicht nicht, aber vielleicht würden es bei "Dritte-Welt-Staaten" fruchten. Weiß nicht, ob ich ein inzwischen veraltestes Bild im Kopf hab, aber werden hier und da Kinder nicht auch deshalb gezeugt, weil mehr Kinder = mehr Geld nach Hause bringen?

Genetischer Defekt: Ich würde noch nicht mal sagen, dass das Zwangsweise ein Defekt ist - es ist nun mal die Laune der Natur, die Gene zu verändern, anzupassen usw - wieso soll der jetzige Mensch ein finales Ergebnis sein? Die Natur experimentiert, es gibt ja jetzt schon einige besondere Menschen mit krassen Begabungen, fotografisches Gedächtnis für jeden Tag des Lebens, einmal ein Buch lesen und es komplett auswendig kennen, für einen Bruchteil einer Sekunde hunderte Erbsen zu sehen und genau die richtige Anzahl zu sagen, usw. - all das würde ich gar nicht als "defekt" ansehen, sondern als Versuch der Evolution, den Menschen noch besser zu machen, wer weiß, vielleicht wird daraus irgendwann ein Mensch, der all diese besonderen Begabungen hat...
 
citta dei sassi schrieb:
Und welche "Experten" sollen denn das sein? Genvermüllung.......

Genpoolvermüllung habe ich gesagt, nicht Genvermüllung. Experten sind Genetiker.


[ironimodus an ]
ich schlag da dann eher vor die Pocken wieder frei zu lassen, die Impfungen gegen Kinderlähmung einzustellen und Malaria wieder in Europa anzusiedeln. Ganz vergessen die Pestepedemien. Und mit Dynamit, das man Anderen auf den Kopf schmeißt, kann auch einiges bewirkt werden.....
[ironiemodus aus]

Du glaubst es nicht, aber in Afrika entwickeln sich z.B. schon Resistenzen gegen HIV, das funktionniert nunmal nur dort wo kaum Medizinische Versorgung zur Verfügung steht.


Stimmt! Dein Problem ist, dass du hier Unsinn sondergleichen absonderst der faktisch einfach falsch ist.
Du stellst hier Kausalketten her die schlichtweg nicht existieren. Deine Ideologie interessiert mich dabei herzlich wenig.

Das sind A) Feststellungen die nicht von mir stammen, B) finde ich es eine Frechheit mich der Lüge zu bezichtigen, ohne Argumente zu liefern. Ideologie habe ich keine, das bist du.
 
starli schrieb:
Chense schrieb:
Daher müsste dringend ein Mechanismus gefunden werden, der darauf hinwirkt, dass das Bildungsbürgertum eher mehr Kinder die Unterschicht aber eher weniger Kinder zeugt als heute. Wie das gemacht werden kann weiß ich aber nicht ... Finanzielle Anreize sind eher unsinnig - Würden mich z.B. nicht ansprechen, weil Geld bei mir nicht an erster Stelle steht.
Bei dir vielleicht nicht, aber vielleicht würden es bei "Dritte-Welt-Staaten" fruchten. Weiß nicht, ob ich ein inzwischen veraltestes Bild im Kopf hab, aber werden hier und da Kinder nicht auch deshalb gezeugt, weil mehr Kinder = mehr Geld nach Hause bringen?

Genetischer Defekt: Ich würde noch nicht mal sagen, dass das Zwangsweise ein Defekt ist - es ist nun mal die Laune der Natur, die Gene zu verändern, anzupassen usw - wieso soll der jetzige Mensch ein finales Ergebnis sein? Die Natur experimentiert, es gibt ja jetzt schon einige besondere Menschen mit krassen Begabungen, fotografisches Gedächtnis für jeden Tag des Lebens, einmal ein Buch lesen und es komplett auswendig kennen, für einen Bruchteil einer Sekunde hunderte Erbsen zu sehen und genau die richtige Anzahl zu sagen, usw. - all das würde ich gar nicht als "defekt" ansehen, sondern als Versuch der Evolution, den Menschen noch besser zu machen, wer weiß, vielleicht wird daraus irgendwann ein Mensch, der all diese besonderen Begabungen hat...

Bin nicht von 3. Welt - Staaten ausgegangen sondern von Deutschland, Österreich, Schweiz etc. - 3. Welt interessiert mich ehrlich gesagt nur sehr periphär ob dort "dumme" Menschen geboren werden ...
 
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