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Zermatt/​Cervinia/​Valtournenche 2018/19

Zur Frage von stockhorn:
Ab einer gewissen Höhenlage kann man bei entsprechenden Mengen jetzt sicher ein bisschen mit der Beschneiung herunter fahren. Es kommt allerdings drauf an wie stark der Wind war und das Rothorn z.B. schaut ja oben ziemlich blank aus. Eher wird es aber mit der Beschneiung so sein dass man die Reihenfolge der Pisten beim Einschneien ändern kann.

Nach Furgg runter? Naja, da ist doch recht steiniger Untergrund und in Kombination mit dem Gefälle dort sehe ich das mit der Menge wo es bisher gegeben hat nicht, dafür ist mir auf den Dächer am Schwarzsee zu wenig drauf. Ich bin allerdings nicht vor Ort und muss mir dann auch erst mal bei entsprechendem Wetter die Webcambilder anschauen.

Cervinia: Am Plan Maison sieht es viel besser aus als oben am Theodol, ebenfalls windbedingt. Da sieht es noch nicht nach genug zum öffnen aus.
 
In Cervinia und Valtournenche könnte ich mir schon vorstellen dass man da oberhalb 2400m heuer nicht viel beschneien wird/muss. Steilere Hänge evtl noch etwas. Es kommen ja diese Woche nochmal 50-80cm. Andererseits - Cervinia hat ja eh noch viele unbeschneite Pisten (etwa die Hälfte) - die vertrauen wohl eh deutlich mehr auf Naturschnee als Zermatt.

Mich wundert immer dass bei so starken Schneefällen zu Beginn der Saison nicht einfach großflächig Schnee in die Pisten reingeschoben wird. Aber scheinbar sind die Beschneikosten wenn die Infrastruktur mal steht - über Nacht wohl gar nicht viel höher - bzw erspart man sich mit dem kompakten Maschinenschnee evtl über die ganze Saison Arbeit beim präparieren?
Gut möglich dass Cervinia auch einfach mal abwartet wie der November läuft und bis dahin wenn nur unterhalb Plan Maison bzw halt die Talabfahrt in Valtournenche sowie den Bereich rund um Salette beschneit.
 
Als wäre ein guter Meter im Hochgebirge wahnsinnig viel...
Sicher auf geglättetem Untergrund reicht das, aber wenn man aus steinigen Ecken was reinschiebt ist das eher Acker wie Piste...
 
Dass kommt halt auf die Dichte an. 1m Pappschnee - und ein Großteil des 1m an Plan Maison derzeit ist Pappschnee bzw windgepresst - ist schon recht viel. Weiter oben hats ja sowieso eher 2m.
Bei 1m Pulverschnee anzufangen was reinzuschieben ist natürlich eher Verzweiflung (haben sie am Stubaier ja oft genug gezeigt dass da nicht gut funktioniert - wobei da war es meist noch unter 1m) Und klar wenn da große Felsbrocken neben den Pisten liegen dann ist es selbst bei 2m nicht easy (außer die haben einen Scan vom Untergrund am Monitor und Assisted GPS).

Aber den Neuschnee der Morgen/Übermorgenkommt dann Freitag reinzuschieben wäre meiner Meinung nach recht easy. Der aktuelle Schnee ist schön hart. In Zeiten von cm genauen Schneehöhen könnte man ja die Messgebiete dort wo es sich anbietet auf Offpiste ausweiten - und dann wüsste man recht gut wie tief man problemlos reinfräsen kann beim Schnee reinschieben. Cervinia/Valtournenche ist ja eh großteils ein recht ebenes Gelände. In zerklüfteten Gebieten - oder auch auf der Schweizer Seite ist das sicher viel schwerer.

Dazu kommen ja nochmal 50-60cm. Wenn man bei 150-180cm Schneehöhe den oberen Meter reinschiebt - sollte das in der Seehöhe von Valt/Cervinia um die Jahreszeit IMHO auch bei eher schlechtem Winter für die meisten Pisten reichen um sich die Schneekanonen sparen zu können. Dazu kommt erfahrungsgemäß sicherlich nochmal ein Genuatief diesen Herbst/Frühwinter.
 
:D Erfahrungsgemäß hab ich schon oft auf das Genua-/Löwengolftief gewartet - und zwar vergeblich.
 
Wenns kommt, dann mehrmals. Oft kommt es ja zu einem Wettertrend - sprich Südwinter, Nordwinter usw. Die Chance dass ein zweites Genuatief kommt sehe ich als höher als ein Nordwest Tief bei der derzeitigen Wetterlage. Hochdruck quasi Open End ist leider halt auch nicht zu unwarscheinlich. Gibt ja immer wieder mal so Jahre wo 3-4 ordentliche Genua Tiefs von Oktober bis Dezember reinziehen. Grad zu Beginn der Saison sind die ja wahrscheinlicher als im Hochwinter.
 
Gibts eigentlich auf der supertollen Zermatt.ch Website die Windwerte noch irgendwo?
 
also wer hier glaubt, daß Zermatt auch nur eine Piste früher öffnet, ist ein hoffnungsloser Träumer.

Das zeigen die letzten 10 Jahre und länger, wo im Dezember, egal ob viel oder wenig Schnee lag, das Zermatter Angebot schmal war.

Vollbetrieb (ohne die Routen) erst ab Weihnachten
 
Der Sessel "Sandiger Boden" vormals Glacier Theodul ist auf der Öffnungsliste nicht aufgeführt.
Wurde der vergessen, oder wurde der außer Betrieb gestellt und ich habs übersehen?
Edit: Auf dem Fahrplan ist der "S. Boden" aufgeführt.

Im Fahrplan eine Bahn vergessen.
Verfall! - überall Verfall :D
 
Ich denke, dass er nicht aufgeführt ist weil man ja auch den Matterhorn-Express hat, welcher die gleiche Gegend erschließt. Und er ist nicht außer Betrieb gestellt, denn er ist auf dem aktuellen Pistenplan noch eingezeichnet und ist bei schlechtem Wetter immer nützlich.
 
Laut dem Fahrplan ist ja ab 24 11 fast alles auf, dass wäre eher eine Überraschung. Valtournenche ist auch ab 24. Offen. Aber vorher geht sicher nichts auf in der Schweiz, sehe ich auch so. Matterhorn Express ab diesem Samstag daher ja furgg bei genug Schnee möglich bzw halt offpiste.
 
extremecarver schrieb:
Laut dem Fahrplan ist ja ab 24 11 fast alles auf, dass wäre eher eine Überraschung. Valtournenche ist auch ab 24. Offen. Aber vorher geht sicher nichts auf in der Schweiz, sehe ich auch so..........
Wo soll da die Überraschung sein?
Fahr seit Jahrzehnten im Dezember da rum. Die einzigen Bahnen die nicht immer von Anfang an auf waren, sind Hohtälli und Hirli (Hörnli) - und die von uns gegangene Tufternsesselbahn.
Dass der Hirli-Sessel fahrplanmässig ab 24.11. auf hat, ist allerdings eine positive Überraschung.
 
Oder hier am Plan Maison die andere Panorama Webcam (auch gestern ca. 16:30 Uhr) https://cervinia.panomax.com/matterhorn#
Heute wurde schon die Schutzmatten an der KSB montiert. Am WoEnde geht es definitiv los.
 
Der ergiebige Schneefall für morgen fällt offenbar aus.
 
Wie kommst du darauf?

SLF meldet etwa noch im grad aktuellen Lawinenlagebericht von 17:00 Uhr:

Im Süden fällt ab Mittwochabend anhaltend Niederschlag, besonders ergiebig am Oberwalliser Alpenhauptkamm und im westlichen Tessin. Am Donnerstag ziehen die Niederschläge nach Osten, am Walliser Alpenhauptkamm klingen sie im Tagesverlauf rasch ab. Im Norden ist es meist bewölkt. Die Schneefallgrenze liegt bei 1500 bis 1800 m, in Gebieten mit intensivem Niederschlag teils auch tiefer. Tagsüber steigt sie im Sottoceneri sowie in den Bündner Südtälern gegen 2200 m an.
Neuschnee
Von Mittwoch- bis Donnerstagnachmittag fallen oberhalb von 2200 m folgende Neuschneemengen:
Oberwalliser Alpenhauptkamm an der Grenze zu Italien, nordwestliches Tessin: 70 bis 100 cm
Unterwalliser Alpenhauptkamm, übriges Oberwallis, Gotthardgebiet: 50 bis 70 cm


70-100cm wäre sogar besser als bisher zu erwarten war.
 
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