18.2.18 - Sauerland - Am Ende sage ich bestimmt, es war keine gute Idee

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bastian-m
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18.2.18 - Sauerland - Am Ende sage ich bestimmt, es war keine gute Idee

Beitrag von bastian-m » 20.02.2018 - 23:05

18.2.2018 - Am Ende werde ich bestimmt zugeben, dass ich vorher schon gedacht habe, dass das im Nachhinein keine gute Idee gewesen sein wird
Das Sauerland am Großkampftag und die Flucht in stillen Ecken: Wasserfall/Fort-Fun, Rimberg, Schmallenberger Höhenlift, Olpe-Fahlenscheid

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"Und es ist das ewig Eine,
Das sich vielfach offenbart:
Klein das Große, groß das Kleine,
Alles nach der eignen Art."

(aus: Parabase - Johann Wolfgang von Goethe)

Wie häufiger bei meinen Beiträgen, sollte man sich kurz die Zeit nehmen und auch den Text zwischen den Bildern lesen.

Prolog
Samstag, Bochum, 6:00 Uhr. Ein Wecker geht, aber er gehört nicht mir. Die Frau neben mir ist etwas irritiert, dass ich an meinem freien Tag trotzdem aufstehe und ihr einen Kaffee koche, bevor sie zur Arbeit fährt. Aber was kann man schon tun mit einem Fuß, dessen Bruch gerade verheilt? Ich denke, in einem Skischuh ist er sicher vor den wiedrigen Einflüssen der Umwelt und kann sich weiter erholen. Aber wohin an einem Tag mit Kaiserwetter an einem Wochenende mitten in den Krokusferien? Ohne das Einheimischen-KnowHow von GIFWilli59 (den Namen muss er selbst erklären - fragt mich nicht) hätte ich mich nicht aufgerafft, zumal in der Brust eines Ruhrgebietlers das Herz eines Alpinisten schlägt und ich ein zwiegespaltenes Verhältnis zu den Hügelchen des angrenzenden Mittelgebirges habe: Eigentlich viel zu klein und doch froh, dass es sie gibt.
Willingen, Winterberg, Alt-/Neuastenberg kenne ich aus der Neuzeit, Züschen und die Hunau von vor 20 - 25 Jahren.

Fort Fun-Winterwelt
Wir treffen uns um 9 Uhr bei Wasserfall in der "Fort-Fun Winterwelt" - ein Kuriosum. Eine alte DSB die wahrscheinlich nur noch lebt, weil sie in den angrenzenden Freizeitpark integriert auch eine Sommernutzung hat und ein kleiner SL - beides miteinern verbunden durch eine Art Trampelpfad, den man sich offensichtlich mit irgendwelchen bereiften Fahrzeugen und Wanderern teilt. Beschildert ist nichts, auf Nachfrage beim Liftler wie man vom SL zur DSB kommt erhält man die Beschreibung "Da hinten auf die Baumreihe zu und dann durch den Wald neben der Straße lang." Das Gebiet verfügt über keine maschinelle Beschneiung, am Freitag hatte der SL seinen ersten Betriebstag des Winters, die DSB gestern.
Als ich auf dem Parkplatz ankomme, steht dort genau ein Auto, der Lift bewegungslos. Der Hang ist weiß, aber eine Piste ist nicht zu erkennen, die Liftspur sieht nahezu unbenutzt aus.
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Hatte das Internet etwa gelogen? Ein bisschen schon, denn die Betreiber wollten eigentlich erst um 10 Uhr öffnen, da sich aber mittlerweile eine Hand voll Autos gesammelt hatten (kein gelbes Nummernschild), gab man dem Gruppendruck von mindestens sechs Skifahrern und einem Snowboarder nach und öffnete nicht nur den SL frühzeitig, sondern ließ alle erstmal kostenlos hochfahren. Man solle erstmal ausprobieren, ob man sich hier überhaupt ein Ticket kaufen wolle. Man versteht schnell warum. Das Gebiet besitzt theoretisch zwar eine Walze, in der Praxis hatte die die Garage diesen Winter aber noch nicht verlassen. Keine Ahnung warum.
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Weiter oben muss man ein paar Maulwurfshügeln ausweichen.
Der Hang war am Vortag etwas weich geworden, eine Hand voll Skispuren waren jetzt hart gefroren, der Rest war Harsch, der aber zumindest überwiegend trug. Mehr als 10 Skifahrer waren bis zu unserer Abreise am Mittag glaube ich zu keiner Zeit gleichzeitig unterwegs. Der Preis mit 12€ für einen halben Tag ist theoretisch fair, praktisch hätte ich mich als Anfänger sicherlich dort geärgert, wäre verzweifelt und wo anders hingefahren.

Der offizielle Verbindungs-Trampelpfad zur DSB ist wirklich nicht mehr als das - ein zufällig fahrbarer Wanderweg mit gerade so ausreichendem Gefälle, dessen Beginn man sich zeigen lassen muss. Egal, passt schon.
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Alte Leitner-DSB mit Sesseln von VonRoll.
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Die Piste an der DSB ist für Sauerlandverhältnisse sogar ziemlich ordentlich mit ausreichender Neigung und Länge. Auch hier nur ein Gemüseacker mit allem von Wildschweinfurchen, Rodelspuren und Harsch bis Gras. Aber es reichte, um sich die Ski nicht zu ramponieren.
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Skifahren im Sauerland wie vor 50 Jahren - man stellt halt einen Lift auf, wenn die Wiese weiß ist macht man ihn an und ansonsten tut man nichts. Wir hatten unseren Spaß, aber so bleibt das Gebiet doch weit unter seinen Möglichkeiten. Überhaupt passt alles nicht so recht zueinander. Die professionell gestalteten, einheitlichen Skianzüge mit einem "Fort Fun Winterwelt"-logo der Angestellten suggerieren eine Professionalität des Betreibers, der die absolute Präparationsfreiheit, Schilderlosigkeit und überhaupt das allgemeine Nichtzurverfügungstellen von etwas anderem als einer Aufstiegsanlage nicht so ganz gerecht wurde. Wir freuten uns natürlich über dieses Kuriosum, andere weniger enthusiastische Erkunder würden nach diesem Tag wahrscheinlich so schnell nicht zurückkommen.
Einen Aufstieg Wert ist der Stüppelturm an der Bergstation der DSB mit seiner schönen Aussicht.
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GIFWilli59 wollte dann noch die Schneise einer ehemaligen Sommerrodelbahn erkunden und sie war tatsächlich halbwegs fahrbar. Zumindest bis da, wo Januar-Sturm Friederike tätig gewesen war.
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Ich hatte vorher schon das Gefühl, dass ich hinterher zugeben würde, dass ich es am Anfang schon für eine blöde Idee gehalten hatte, aber ich weigerte mich zum Überklettern die Ski auszuziehen. Umgefallene Bäume mit Schnee drauf sind schließlich auch nichts anderes als Restefahren.
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Ich sag mal so: Irgendwann war ich auf der anderen Seite und die Ski waren noch dran, über mehr möchte ich nicht sprechen.

Skilift Rimberg
Um 13 Uhr wollten wir zum Schmallenberger Höhenlift wechseln, auf dem Weg kamen wir aber am sich anders als auf der Wintersportarena (man verzeihe mir, dass ich bei diesem Wort immer kurz unwillkürlich auflachen muss) -Homepage angegeben, in Betrieb befindlichen Skilift Rimberg vorbei und teilten uns dort eine 10er Karte.
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Der kurze Hang ist im unteren Teil ergänzend beschneibar, oben wurde es etwas dünn und auf der Liftspur musste man um den - Zitat GIFWilli - "Schoko-Schnee" Slalomfahren.
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Das hat aber viele Familien mit Kindern nicht davon abgahalten, hier zu fahren. Wartezeiten gab es jedoch keine.

Schmallenberger Höhenlift
Der Lift scheint Rückhalt im Dorf zu haben. Oder wie GIFWilli mich verbesserte "Schmallenberg ist eine richtige Stadt". Ja, äh - bestimmt. ;) Durch diverse Unterstützer und Spendenaktionen für den örtlichen Skiclub hat man sich im Laufe der Jahre eine kleine Beschneiungsanlage anschaffen können, die Hütte im Tal ist neu und die Skischule veranstaltete gerade ein Rennen.
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Suffizient beschneit worden war auch hier bisher nur die untere Hälfte des Hangs, oben konnte man sich seinen Streifen suchen, aber es war etwas knapper.
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Ebenfalls ein netter Ort für eine geteilte 10er Karte.

Olpe-Fahlenscheid
GIFWilli wägte eine Weile ab, ob noch so weit südwestlich mitkommen sollte, er musste schließlich alles wieder bis Willingen zurück. Er ließ mich schlussendlich aber nicht im Stich. Wir kamen um viertel vor vier an, Liftbetrieb war offiziell bis 17:30! Hier war es am vollsten, an den beiden fast parallel verlaufenden SL mit gemeinsamer Talstation gab es Wartezeiten von 3-5min.
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Für eine geteilte 10er Karte reichte es aber auch hier.
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Der Hang ist von oben bis unten gut beschneit, von allen vier bereisten Gebieten waren die Schneeverhältnisse mit Abstand am besten. Und dank seiner Nähe zur A45 war ich von hier in verblüffenden 55min zurück in Bochum.

Was bleibt zu sagen? Es war das Sauerland und es waren dort nur die Nebenschauplätze, aber es war ein wirklich schöner Tag. Solche Ausflüge kategorisiert man nicht mit Höhenmetern, sondern mit Sonne und dem Spaß am Entdecken der Kleinigkeiten und so schließt es heute mit dem womit es begann:


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Re: 18.2.18 - Sauerland - Am Ende sage ich bestimmt, es war keine gute Idee

Beitrag von Tobias95 » 20.02.2018 - 23:37

Das Gebiet mit der DSB am Anfang sieht echt gut aus, schade das es so wenig Schnee hat bzw. nicht beschneit werden kann, auch wenn es nur etwas ist.
Aber coole Aktion.
Winter 14/15:1x Sölden, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 1x Wurmberg-Braunlage,4x SFL
Winter 15/16: 2x Lech/Zürs/Warth, 1x St. Anton, 5x Obergurgl/Hochgurgl, 1x Sölden
Winter 16/17: 4x SFL, 1x Sölden, 5x Obergurgl/Hochgurgl, 1x Wurmberg

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Re: 18.2.18 - Sauerland - Am Ende sage ich bestimmt, es war keine gute Idee

Beitrag von judyclt » 21.02.2018 - 22:26

Tobias95 hat geschrieben:
20.02.2018 - 23:37
Das Gebiet mit der DSB am Anfang sieht echt gut aus, schade das es so wenig Schnee hat bzw. nicht beschneit werden kann, auch wenn es nur etwas ist.
Aber coole Aktion.
Das sieht nicht nur gut aus, ist es auch. Braucht halt mehr Schnee und Sonne.

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18.2.18 - Sauerland - Ich denke, es war eine gute Idee (Teil 2)

Beitrag von GIFWilli59 » 21.02.2018 - 23:47

Da es zeitlich nicht möglich war, einen gemeinsamen Bericht zu schreiben, ergänze ich Bastians Ausführungen um meine Eindrücke. Wie gewohnt wird das recht bild- und techniklastig.

Fort Fun Winterwelt, Bestwig-Wasserfall

Eckdaten:
10x SL
6x DSB Stüppel
Start: 9.17 Uhr
2:51 h
19,4 km
6,8 km/h Durchschnitt
43,4 km/h Spitze
1980 hm

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#1 GPS-Track; Die Hänge am Stüppel bieten gerade bei guter Schneelage einige Varianten. Auf der ehemaligen Trasse der Sommerrodelbahn (nördlich der DSB) war es mangels Schnee nicht nur teils steinig sondern auch etwas baumig.
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#2 Ankunft um zehn nach neun am Parkplatz, noch steht der Lift.
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#3 Wir sind zwar nicht die Ersten, die hoch fahren, aber die Ersten, die den regulären Ausstieg erreichen, die Kinder, die bereits vor uns hochgefahren sind, mussten offenbar vor der schwierigen Schleppspur kapitulieren.
Obwohl kein Flutlichtbetrieb angeboten wird, befinden sich an den Stützen des SL Scheinwerfer.
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#4
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#5 Wie heißt das Skigebiet nochmal? Ach ja, Willingen... :licht:
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#6 Bei den sporadisch aufgestellten Steckzäunen fragten wir uns, wozu der in der Mitte des Bildes dienen soll...
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#7 Freizeitpark Fort Fun im Winterschlaf. Dahinter erheben sich Ohlenberg (729m, l.) und Wiedegge (732 m). Wäre es nicht so diesig gewesen, hätten wir noch eine deutlich bessere Fernsicht gehabt...

Die DSB sollte entgegen der Angabe im Internet (9.00) erst um 10.00 Uhr öffnen, also vertrieben wir uns die Zeit am SL. Bastian war auf dem von (Bruch-)Harsch überzogenen Hang dank seiner breiteren Tourenskier leicht im Vorteil.

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#8 Der obere Teil der DSB-Abfahrt bot in der Sonne Firn, im Schatten noch Pulverschneereste. Generell war hier kaum Harsch zu finden und der Harschdeckel im unteren Bereich dünn (~5 mm statt 20-30)
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#9 Streckenzoom. Insgesamt gibt es 8 Stützen, wobei der Niederhalter als eine Stütze zählt.
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#10 Abspannung und Antrieb befinden sich in der Talstation. Die seit 2009 verwendeten VonRoll-Sessel harmonieren nicht so recht mit der Leitneranlage Anno 1971 und schaukeln bei der Ausfahrt aus der Umlenkscheibe recht stark. Einsteigen ohne Liftler war stets recht schwierig.
Durch das Schaukeln kam es bisweilen auch dazu, dass die Sessellehne runter klappte. So auch beim Aussteigen bei der ersten Fahrt. Dabei klemmte ich meinen linken Daumen ein. Nach Begutachtung der entstandenen Schürfwunde durch einen anwesenden Arzt konnte ich den Skitag jedoch ohne nennenswerte Einschränkungen fortsetzen.
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#11
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#12 Hier haben die Wildschweine den Boden zerfurcht...
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#13 Mittelteil der Abfahrt mit Wildschweinfurchen in der rechten Hälfte.
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#14 Auf der Trasse der alten Rodelbahnen. Im Vergleich zum aktuellen Alpin Coaster (l.) ist die Strecke ganz schön steil. Rechts der Stüppelturm.
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#15 Mein Begleiter fuhr mutig voran - diese Bäume waren kein Hindernis für ihn. :lach:
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#16 Wo ein Rest ist,...
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#17 ...ist auch ein Weg.
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#18 Nach einem guten Dutzend überkletterter Bäume erreichte auch ich die letzten Meter der Abfahrt.
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#19 Talstation der DSB vom Ende der Rodelbahn aus, die inzwischen wohl als Winterrodelbahn dient.
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#20 Über einen Waldweg kann man von der Bergstation der DSB zum SL rüberfahren.
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#21 Der SL im Profil.

Nach zwei Abfahrten am SL, bei denen wir keine nennenswerte Verbesserung der Verhältnisse feststellen konnten, fuhren wir auf meinen Wunsch nochmal zur DSB.

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#22 Dieses Mal wählte Bastian den unteren Weg am Parkplatz vorbei (l.). Beim ersten Mal kamen wir hier von rechts.
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#23 Auch wenn die DSB schon recht heruntergekommen aussieht, wurden in den letzten Jahren doch einige Teile ausgetauscht.
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#24 Hütte auf dem Stüppel. Mit der Kombination aus DSB, Hütte und Turm erinnert die Szenerie ein wenig an den Willinger Ettelsberg. Ohne erfolgreichen Hüttenwirt (Siggi) bzw. Freizeitpark im Rücken wären beide wohl schon länger Geschichte.
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#25 Blick Richtung Norden. Ganz hinten sieht man eine Brücke der noch nicht fertig gestellten A46 bei Nuttlar.
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#26 Die beiden waren wohl noch auf der Suche nach der perfekten Linie am von Wind und Sonne gezeichneten Ausstieg. :lach:
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#27 im Südwesten konnte man die Hänge an der Hunau (rechts neben dem mittleren Windrad) und an der Hohen Lied erkennen.
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#28 Blick nach Westen mit dem Diabaswerk Halbeswig.
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#29 Zoom nach Osten mit den Bruchhauser Steinen links und dem Ettelsbergturm ganz rechts.
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#30 Um 10 nach zwölf verabschiedeten wir uns vom Stüppel und fuhren Richtung Schmallenberg, ich wollte aber auf dem Weg dorthin auf jeden Fall nachschauen, ob nicht doch der Rimberglift (war bis zum Vortag als in Betrieb befindlich markiert) oder gar der Ochsenkamplift läuft.
Wer im öfter im Sauerland unterwegs ist und auch die kleineren Gebiete anfährt, kennt das Dilemma: Die Angaben auf der HP der Wintersportarena sind gerne mal falsch (bei kleinen Gebieten würde ich die Wahrscheinlichkeit für richtige Angaben auf etwa 50-60 % schätzen).


Skilift Rimberg
Nach dem ich Bastian über den in Betrieb befindlichen Lift informiert hatte (er hatte bei der Vorbeifahrt offenbar vorschriftsgemäß ausschließlich auf den Verkehr geachtet), ging es für eine gute halbe Stunde auf die Bretter.
Hier war deutlich mehr Betrieb als in Fort Fun, voll war es außer am Parkplatz aber noch lange nicht.

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#31 Bergstation mit Abspannung
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#32 Ausstiegsstütze mit dem Schmallenberger Ortsteil Osterwald im Hintergrund.
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#33 Weiter unten stand diese putzige Lanze eines mir noch unbekannten Herstellers namens SNOWMAX. Viel Durchsatz hat sie aber sicher nicht :wink:
Neben dem Kurzbügellift aus Wolfurt gibt es noch ein Förderband und eine ergänzungsmäßige Beschneiung, u. a. mit einer TechnoAlpin M18.
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#34 Für Kleinwüchsige gibt es wohl eine separate Kasse :wink:
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#35 Talstation mit Antrieb
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#36 Talstationsgebäude
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#37 Von den grünen Schildern abgesehen schon ganz urig. Hier unten gab es leider ein paar Steine.
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#38 Schild am Stationssteher. Der Köhlerhagen 1 in Willingen wurde auch mithilfe von Leiße gebaut.
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#39 Außer den Klemmen und den Bügeln scheint das meiste noch im Originalzustand zu sein, inkl. stählernem Schleppseilchen...
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#40 Im oberen Teil wurde dem Schnee die Südlage zunehmend zum Verhängnis.
Nach 6 gemeinsamen Fahrten (zu Anfang durften wir eine kostenlose Testfahrt machen, weil der Kassierer gerade Pause machte), packten wir die Skier wieder ins Auto und fuhren Richtung Schmallenberg. Der Ochsenkamplift hatte übrigens geschlossen. :naja:


Schmallenberger Höhenlift
Trotz einiger Sonntagsfahrer erreichten wir um kurz vor zwei Uhr den Schmallenberger Höhenlift. Dieser liegt etwas oberhalb der Stadt (bei rund 6000 Einwohnern in der Kernstadt kann ich es inzwischen nachvollziehen, dass Bastian den Ort zunächst für ein Dorf hielt).

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#41 Erste Warteschlange des Tages. Trotz der Vereinsmeisterschaften des Ski-Clubs mussten wir bei den folgenden Fahrten nur ein paar Bügel warten. Die 10-Fahrten-Karte gab es hier wie schon am Rimberg für 12 €.
Die Teilnehmer der Vereinsmeisterschaften trugen übrigens schon etwas historisch anmutende gelbe Starnummern mit der Aufschrift "Tip-Top Skilacke und Skiwachse" :)
Mit den Gehängen ist sicher der ein oder andere schon mal gefahren, sie stammen vom alten Poppenberglift, der 2015 abgebaut wurde.
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#42 Nicht nur vom Bergstationsbereich aus hat man einen guten Blick auf Schmallenberg.
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#43 Nach einem steileren Stück folgt ein längeres Flachstück, ehe es dann zur Talstation wieder etwas steiler wird. Beschneit wurde mit 2 Kanonen und 2 Lanzen hauptsächlich im unteren Bereich, wo die Schneeverhältnisse auch mit Abstand am besten waren.
Kritisch war die Schneelage im steileren Stück unterhalb der Bergstation, wo Feindkontakt eigentlich kaum zu vermeiden war. Immerhin hat man hier zuletzt auch versucht, die Schneelage etwas zu verbessern, herausgekommen ist aber eher grobkörniges Eis als Schnee.
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#44 SNOWMAX scheint auch Kanonen herzustellen...
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#45 Auch auf der von oben aus gesehen linken Abfahrt gab es recht viel Gras, aber nicht so viel Gemüse/Steine wie an der Lifttrasse. Weiter unten war der linke Teil dann für die Rennstrecke der Vereinsmeisterschaften gesperrt.
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#46 An einer der Stützen befindet sich dieses rätselhafte Fundament :?:
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#47 Der untere Teil ließ sich mit Abstand am besten fahren, im Flachstück darüber war der Schnee recht dünn, apere Stellen gab es dort aber praktisch keine.

Nachdem wir jeweils 5 Fahrten gemacht hatten, folgte ich schweren Herzens Bastians Argumentation "wenn man schon mal in Schmallenberg ist, kann man auch gleich noch bis nach Olpe-Fahlenscheid weiter fahren", denn im Gegensatz zu ihm verdoppelte sich dadurch mein Heimweg fast.


Skigebiet Olpe-Fahlenscheid
Das Skigebiet liegt auf einer Höhe von 500-600 m und verfügt unter den 4 gefahrenen Gebieten über die mit Abstand beste Beschneiungsanlage, bestehend aus insgesamt 8 Kanonen von TechnoAlpin (M90, Baby, M20, TF10, 4 x M18).

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#48 Auf dem Weg vom Parkplatz zum Skigebiet. Die Schlange verheißt nichts Gutes :roll:
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#49 Oberer Teil des Skigebietes, das neben den beiden SL Steinbrink 1/2 noch ein Förderband für Rodler umfasst.
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#50 Die Wartezeit betrug etwa fünf Minuten. Immerhin die Liftkarte war hier mit 10 € für 10 Fahrten günstiger als in den beiden Schmallenberger Gebieten.
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#51 Der Steinbrink-Lift 1 geht etwas weiter rauf und wird im Sommer noch für einen Bikepark genutzt. Im Gegensatz zu manch anderem verzichteten wir auf die Befahrung der Strecken, auch wenn so die Frage, welchen Knochen sich Bastian dabei gebrochen hätte, unbeantwortet bleiben muss. :-)
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#52 Die beiden Lifte waren leider recht langsam. Immerhin konnte man so auch ohne helfendes Personal die meisten Bügel füllen.
Auch wenn die Schlange am Steinbrinklift 2 (r.) kürzer war, verzichteten wir dort auf eine Wiederholungsfahrt, denn bedingt durch die etwas ungeübteren Skifahrer blieben einige Bügel leer und die Wartezeit war nur unwesentlich kürzer als am Steinbrinklift 1, an dem wir 4 Fahrten machten.
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#53 An der Bergstation des Steinbrinkliftes 1 gab es neben der recht modernen Liftlerhütte auch eine ungewöhnlich steile Bügelrampe.

Auf den ganzen Tag gesehen gab es in Fahlenscheid die besten Schneeverhältnisse (leider aber auch mit ein paar eisigen/abgerutschten Stellen), aber auch die längsten Wartezeiten, ich denke an Urigkeit ist Fort Fun unübertroffen :D und ich würde es unter diesen 4 Gebieten wohl auch am ehesten wieder ansteuern. Wer weiß, wie lange dort noch Winterbetrieb angeboten wird.

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Re: 18.2.18 - Sauerland - Am Ende sage ich bestimmt, es war keine gute Idee

Beitrag von judyclt » 22.02.2018 - 21:13

Wer weiß, wie lange dort noch Winterbetrieb angeboten wird.
Das denke ich schon seit über 20 Jahren :wink:

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Re: 18.2.18 - Sauerland - Am Ende sage ich bestimmt, es war keine gute Idee

Beitrag von GIFWilli59 » 22.02.2018 - 23:53

Bei einer inzwischen 47 Jahre alten Bahn, einer seltsamen Betriebsführung und ohne Beschneiung (wollten die nicht eigentlich die paar Kanonen vom Snowmakerversuch 2016 behalten?) durchaus verständlich. Bezüglich solcher Vermutungen lasse ich mich aber gerne eines Besseren belehren. :wink:
Wer weiß, vlt treiben die ja irgendwo eine gebrauchte 4(K)SB und ein paar alte Kanonen auf und starten dann so richtig durch :D

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Re: 18.2.18 - Sauerland - Am Ende sage ich bestimmt, es war keine gute Idee

Beitrag von RB8 » 24.02.2018 - 18:18

Danke für den Bericht! Bezüglich der Pistenpräparation in Fort Fun bzw. deren Nicht-Erfolgen habe ich heute durch Zufall erfahren, dass die ihre Pistenraupe an den Kahlen Pön in Willingen Usseln verkauft haben, da man wohl zwischendurch mal wieder vorhatte den Skibetrieb am Fort Fun ganz sein zu lassen. Aktuell hatten sie dort wohl angefragt zwecks leihen der Pistenraupe, was vom Kahlen Pön aber wg. Eigenbedarf abgelehnt wurde. Also ist in Fort Fun schlicht und ergreifend kein Gerät zur Präparation vorhanden...

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Re: 18.2.18 - Sauerland - Am Ende sage ich bestimmt, es war keine gute Idee

Beitrag von noisi » 24.02.2018 - 20:14

RB8 hat geschrieben:
24.02.2018 - 18:18
Danke für den Bericht! Bezüglich der Pistenpräparation in Fort Fun bzw. deren Nicht-Erfolgen habe ich heute durch Zufall erfahren, dass die ihre Pistenraupe an den Kahlen Pön in Willingen Usseln verkauft haben, da man wohl zwischendurch mal wieder vorhatte den Skibetrieb am Fort Fun ganz sein zu lassen. Aktuell hatten sie dort wohl angefragt zwecks leihen der Pistenraupe, was vom Kahlen Pön aber wg. Eigenbedarf abgelehnt wurde. Also ist in Fort Fun schlicht und ergreifend kein Gerät zur Präparation vorhanden...
Oje, das wird dann wohl trotzdem der Anfang vom Ende sein. Schade um dieses ansich sehr schöne Gebiet.
GIFWilli59 hat geschrieben:
22.02.2018 - 23:53
Bei einer inzwischen 47 Jahre alten Bahn, einer seltsamen Betriebsführung und ohne Beschneiung (wollten die nicht eigentlich die paar Kanonen vom Snowmakerversuch 2016 behalten?) durchaus verständlich. Bezüglich solcher Vermutungen lasse ich mich aber gerne eines Besseren belehren. :wink:
Wer weiß, vlt treiben die ja irgendwo eine gebrauchte 4(K)SB und ein paar alte Kanonen auf und starten dann so richtig durch :D
Warum muss eigentlich jedes noch so kleine Gebiet im Sauerland mit "den großen" mithalten müssen. Beschneiung, neue Lifte. Das alles wird es außerhalb der Kerngebiete niemals geben. Und gerade die sind auch der Grund für das Ableben der "kleinen".
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.

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Re: 18.2.18 - Sauerland - Am Ende sage ich bestimmt, es war keine gute Idee

Beitrag von judyclt » 24.02.2018 - 20:30

RB8 hat geschrieben:
24.02.2018 - 18:18
Danke für den Bericht! Bezüglich der Pistenpräparation in Fort Fun bzw. deren Nicht-Erfolgen habe ich heute durch Zufall erfahren, dass die ihre Pistenraupe an den Kahlen Pön in Willingen Usseln verkauft haben, da man wohl zwischendurch mal wieder vorhatte den Skibetrieb am Fort Fun ganz sein zu lassen. Aktuell hatten sie dort wohl angefragt zwecks leihen der Pistenraupe, was vom Kahlen Pön aber wg. Eigenbedarf abgelehnt wurde. Also ist in Fort Fun schlicht und ergreifend kein Gerät zur Präparation vorhanden...
Raupe verkauft? Kacke, das ist die schlechteste Nachricht der Sauerlandsaison. Carvingende am Fort Fun :cry:

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Re: 18.2.18 - Sauerland - Am Ende sage ich bestimmt, es war keine gute Idee

Beitrag von GIFWilli59 » 25.02.2018 - 00:49

RB8 hat geschrieben:
24.02.2018 - 18:18
Bezüglich der Pistenpräparation in Fort Fun bzw. deren Nicht-Erfolgen habe ich heute durch Zufall erfahren, dass die ihre Pistenraupe an den Kahlen Pön in Willingen Usseln verkauft haben, da man wohl zwischendurch mal wieder vorhatte den Skibetrieb am Fort Fun ganz sein zu lassen. Aktuell hatten sie dort wohl angefragt zwecks leihen der Pistenraupe, was vom Kahlen Pön aber wg. Eigenbedarf abgelehnt wurde. Also ist in Fort Fun schlicht und ergreifend kein Gerät zur Präparation vorhanden...
Also das kann eigentlich nur die halbe Wahrheit sein. Auf dem Weg von Wasserfall kommend, fiel mir nämlich die Prinoth T4s auf, die rechts neben der Straße (gegenüber der SL-Talstation) auf einem Platz stand:
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Hier eine Nahaufnahme der Walze vom 06.02.2016:
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Und nochmal zum Vergleich die Prinoth T4, am 03.02.2015 am Kahlen Pön in Usseln:
GIFWilli59 hat geschrieben:
22.08.2015 - 23:38
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Folglich kann die T4s entweder nur kaputt sein, man hatte schlicht keine Lust zu walzen oder man hielt die Schneelage für zu gering für die knapp 8 Tonnen schwere Walze. Ich halte letzteres für recht wahrscheinlich; wahrscheinlich hätte man beim Präparieren doch Einiges an Dreck hervorgeholt. Trotzdem hätte ich mich gefreut, wenn man 2-3 Bahnen damit gezogen hätte, dann hätte man zumindest eine Alternative zu dem halb zerfahrenen Harsch gehabt. Die Liftspur hätte man mit dem Skidoo ein bisschen andrücken können.
noisi hat geschrieben:
24.02.2018 - 20:14
GIFWilli59 hat geschrieben:
22.02.2018 - 23:53
Bei einer inzwischen 47 Jahre alten Bahn, einer seltsamen Betriebsführung und ohne Beschneiung (wollten die nicht eigentlich die paar Kanonen vom Snowmakerversuch 2016 behalten?) durchaus verständlich. Bezüglich solcher Vermutungen lasse ich mich aber gerne eines Besseren belehren. :wink:
Wer weiß, vlt treiben die ja irgendwo eine gebrauchte 4(K)SB und ein paar alte Kanonen auf und starten dann so richtig durch :D
Warum muss eigentlich jedes noch so kleine Gebiet im Sauerland mit "den großen" mithalten müssen. Beschneiung, neue Lifte. Das alles wird es außerhalb der Kerngebiete niemals geben. Und gerade die sind auch der Grund für das Ableben der "kleinen".
Diese etwas ironisch gemeinte Idee hat ihren Ursprung darin, dass Bastian während einer der Liftfahrten zu mir meinte, wie es wohl mit dem Skigebiet weiter geht, falls die DSB mal die Biege macht (angesichts des Aussehens und Alters ja keine abwegige Überlegung); wenn man nicht irgendwo eine gebrauchte DSB/4SB finden könnte, sehe er für das Gebiet schwarz. Ich habe diese These dann noch weiter überspitzt und ein K vor die SB gepackt. Und dass man selbst ja schon mal Schneekanonen getestet hat (2016), was mich ziemlich überrascht hat, fände ich eine Beschneiungsanlage hier auch nicht total abwegig.
Im Prinzip reicht es mir aber auch, wenn allles so bleibt wie es ist (von der Sache mit der Präparierung mal abgesehen).

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RB8
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Re: 18.2.18 - Sauerland - Am Ende sage ich bestimmt, es war keine gute Idee

Beitrag von RB8 » 25.02.2018 - 09:27

@GifWilli: Da scheinst du Recht zu haben, das war gestern noch die gleiche Prinoth T4 am Kahlen Pön, aber das was ich schrieb war was man mir dort erzählte...

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Re: 18.2.18 - Sauerland - Am Ende sage ich bestimmt, es war keine gute Idee

Beitrag von bastian-m » 26.02.2018 - 21:23

Aber vielleicht stimmt es ja. Vielleicht ist die Raupe bereits verkauft aber noch nicht abtransportiert und steht somit noch im Fort Fun rum.

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Re: 18.2.18 - Sauerland - Am Ende sage ich bestimmt, es war keine gute Idee

Beitrag von noisi » 27.02.2018 - 10:52

bastian-m hat geschrieben:
26.02.2018 - 21:23
Aber vielleicht stimmt es ja. Vielleicht ist die Raupe bereits verkauft aber noch nicht abtransportiert und steht somit noch im Fort Fun rum.
Durchaus möglich.
Allerdings sieht mir das Gebäude vor dem die Raupe steht verdächtig nach einer Garage aus.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.

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Re: 18.2.18 - Sauerland - Am Ende sage ich bestimmt, es war keine gute Idee

Beitrag von Winterfan » 27.02.2018 - 11:34

Im Sommer stand die Pistenraupe auf dem Lagerplatz unterhalb des Riesenrads im Fort Fun...

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Re: 18.2.18 - Sauerland - Am Ende sage ich bestimmt, es war keine gute Idee

Beitrag von GIFWilli59 » 27.02.2018 - 19:09

bastian-m hat geschrieben:
26.02.2018 - 21:23
Aber vielleicht stimmt es ja. Vielleicht ist die Raupe bereits verkauft aber noch nicht abtransportiert und steht somit noch im Fort Fun rum.
In dem Fall würde sich nur die Frage stellen, was man am Pön mit zwei Walzen will. Meines Wissens nach haben die die T4 auch noch nicht lang.

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Re: 18.2.18 - Sauerland - Am Ende sage ich bestimmt, es war keine gute Idee

Beitrag von bastian-m » 18.08.2018 - 09:22

Heißt natürlich gar nichts, aber auf der Webseite der Fort-Fun Winterwelt steht mittlerweile

"Skigebiet nicht in Betrieb!
Wir informieren euch sobald es wieder los geht!"

Vielleicht versuchen sie auch 2018/19 wieder, auf zwei bis drei Betriebstage zu kommen. ;-)

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