Neues in Gaissau-Hintersee

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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von italiano » 03.01.2017 - 17:43

So geht es einem leider wenn man sich an einen Ausländischen Investor verkauft. Ewig schade sowas. Laut Kronen Zeitung wird ja heuer gar nicht mehr aufgesperrt. Die spinnen ja. Jetzt kommt mindestens ein halber Meter in Gaißau/Hintersee und es ist erst Anfang Jänner. Da könnte man doch noch immer einiges retten. Ich weiß nicht was sich so ein Investor vorstellt?!


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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von Richie » 03.01.2017 - 19:48

Vorallem für die Übernachtungsbetriebe im Umkreis wäre es der Worstcase, wenn das Skigebiet diesen Winter garnicht öffnet.

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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von Marco » 03.01.2017 - 22:21

Konkursantrag in den nächsten Tagen?

http://www.salzburg.com/nachrichten/sal ... te-228558/
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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von Werna76 » 05.01.2017 - 18:01

Also die Gschichte wird immer dubioser, der chinesische "Investor" tritt anscheinend auch unter anderem Namen auf wie die Kronenzeitung berichtet.
Die Skepsis ist auch angebracht: Die Bergbahnen haben 1,5 Millionen Euro Schulden. Rund 500.000 Euro fallen davon auf ausstehende Betriebs- und Pachtkosten, der Rest sind Bankschulden. Die Grundeigentümer und auch andere wollen jetzt Geld sehen. Der Busbetreiber Albus-Salzkraft stellte bereits einen Exekutionsantrag über 2.500 Euro - für länger ausstehende Zahlung aus dem Vorjahr.
Noch ist die Hoffnung, dass die Lifte heuer doch noch fahren, nicht gestorben. Doch mit jedem weiteren Tag Stillstand schwindet sie. Der chinesische Haupteigentümer ließ ja eine Frist der Salzburger Minderheitseigentümer verstreichen.
http://salzburg.orf.at/news/stories/2818068/
http://salzburg.orf.at/news/stories/2818255/
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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von tschurl » 05.01.2017 - 21:56

Liftbetrieb Startet!
Gaissau-Hintersee wird (zumindest diese Saison) nicht zum LSAP Gebiet! Ab Samstag Liftbetrieb mit 4 Liften. Ich hoffe die restlichen folgen noch :daumendrueck:

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NIC
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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von NIC » 06.01.2017 - 00:12

Ich will´s nicht verschreien, aber ich bin mir relativ sicher dass das die letzte Saison für Gaißau-Hintersee ist. Nachdem man das Weihnachtsgeschäft so sensationell dämlich verschlafen hat (teilweise "unverschuldet", die Gründe sind jedenfalls bekannt), wird am Ende der Saison wieder mal ein dickes Minus dastehen. Ob man da dann noch irgendwas tut wage ich zu bezweifeln...

Wann ist schon jemals ein Skigebiet in der Größe LSAP geworden? Ich glaube noch nie, höchstens San Bernardino, wobei das laut Pistenplan kleiner sein sollte.
Saison 2018/19: 41 Skitage - 7 Saalbach, 3 Stuhleck, 3 Mölltaler Gletscher, 2 Hirschenkogel, 1 Maiszinken, 1 Feistritzsattel, 1 Annerlbauer, 1 Furtner Lifte, 1 Breitenfurt, 1 Simas-Lift, 1 Unterberg, 1 Schmoll Lifte, 1 Jauerling, 1 Hochbärneck, 1 Kalte Kuchl, 1 Königsberg, 1 Puchenstuben, 1 Kasberg, 1 Loferer Alm, 1 Thalkirchdorf, 1 Andelsbuch/Schneiderkopf, 1 Buron/Adelharz, 1 Bödele, 1 Thaler Höhe, 1 Schetteregg, 1 Hahnbaum, 1 Fageralm, 1 Mönichwald, 1 Niederalpl, 1 Hochkar

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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von snowflat » 11.01.2017 - 20:56

Stadt und Land Salzburg stellen dem angeschlagenen Skigebiet Gaißau-Hintersee finanzielle Hilfe in Aussicht. Beim Land liegt Geld schon seit Jahren bereit. Man erwarte aber mehr Engagement der Eigentümer und konkrete Konzepte für die Zukunft.
Gaißau: Land signalisiert Hilfsbereitschaft
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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von lanschi » 13.01.2017 - 15:25

Gaißau-Hintersee ist insolvent:
http://www.salzburg.com/nachrichten/sal ... 1484315956

Ob und wie es weiter geht? Niemand weiß...
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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von Werna76 » 14.01.2017 - 21:36

Also wenn das alles so stimmt wie die Medien es berichten, dann ist die Vorgehensweise insgesamt doch sehr dilettantisch.
Wenn der Chinese wirklich weitermachen will, dann Bankgarantie vorlegen, ansonsten pfiat di. Kann mir nicht vorstellen, dass das Land aushilft mit so einem unsicheren Partner an der Seite.
http://salzburg.orf.at/news/stories/2819934/
Bürgermeister Paul Weißenbacher kommentiert das so: „Es ist befremdlich. Wir haben immer gehört, es sollen zig Millionen investiert werden. Und dann ist plötzlich die eine Million nicht vorhanden, um die abgelaufenen Saisonen abzudecken. Das ist einfach unverständlich.“
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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von snowflat » 13.04.2017 - 19:33

Das insolvente Skigebiet Gaißau-Hintersee (Flachgau / Tennengau) ist nach der zweiten Gläubiger-Tagsatzung vorerst gerettet. Die Gläubiger stimmten am MIttwoch im zweiten Anlauf der 30-Prozent-Rückzahlungsquote zu.
Quelle: Skigebiet Gaißau vorerst gerettet
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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von italiano » 14.04.2017 - 21:50

Wird interessant wie es da weiter geht. Die Bürgermeister aus Krispl und Hintersee sind jedenfalls sehr skeptisch bezüglich der Beschneiung. Damit da für den kommenden Winter schon was gebaut wird müssten die Planungen ja schon ziemlich fortgeschritten sein.

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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von jwahl » 15.04.2017 - 10:21

Ob es jetzt besser wird oder so nicht doch ein Schrecken ohne Ende bleibt? Fraglich, wie man hier den Turnaround schaffen will...

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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von rajc » 04.07.2017 - 11:39

Skigebiet Gaißau: Pachtvertrag mit Chinesen verlängert

Der Betrieb im Skigebiet Gaißau-Hintersee (Tennengau/Flachgau) scheint für das kommende Jahr gesichert zu sein. Am Montag erschien der chinesische Haupteigentümer zu einem Krisengespräch mit den Bundesforsten.

http://salzburg.orf.at/news/stories/2852671/
Skitage in 2011/12: 4 x Obertauern 8 x Kitzbühel 2 x Skiwelt 2x Stuhleck 2x Semmering/ Hirschenkogel
1 x Haus/Schladming 1 x Reiteralm/Hochwurzen 1 x Radstadt/Zauchensee/Flachauwinkel/Kleinarl
Skitage in 2012/13:5x Obertauern 1x Skijuwel 1x St. Johann/T 1x Steinplatte 1x Fieberbrunn 3 xSkiwelt 4x Kitzbühel 2x Stuhleck 1x St. Corona
1 x Mönichkirchen , 2 x Hirschenkogel , 1 x Schladming , 2x Reiteralm
Skitage in 2013/14:8x Obertauern 11xBad Hofgastein 3x Schladming 2xMönichkirchen 2x Semmering 1x Stuhleck 2xSt. Corona 1x Großeck 1x Zauchensee
Skitage in 2016/17: 13x Bad Hofgastein 2x Hochkönig 1x Lackenhof /Ötscher 1 X Gemeindealpe 1 x Hochkar 1x Stuhleck 6xFlachau 1x Katschberg 1x Obertauern 8 x Kitzbühel 1xSaalbach 1x Hochfilzen 1 x Wildkogel 3x Skiwelt


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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von starli » 04.07.2017 - 12:09

Was genau mag der Anreiz eines chinesischen Investors sein, in ein Skigebiet mitten in den Alpen, das um das Überleben kämpft, zu investieren und sich das Theater drumherum anzutun? Ist er vielleicht auch irgendwie mit chinesischen Seilbahnherstellern verbandelt? Das könnte noch verständlich sein, dass die, falls die hier was verkaufen wollen, erstmal irgendwo ein "Modellgebiet" installieren ..
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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von Werna76 » 04.09.2017 - 16:23

Ich versteh nicht warum man die Gespräche mit diesem Chinesen, der ja offensichtlich nur Probleme macht, nicht schon längst eingestellt hat.
Zuletzt hatte der chinesische Mehrheitseigentümer Zhongui Wang mit den Bundesforsten eine Einigung bei den Pachtverträgen für die Skipsten erzielt, mit allen anderen Grundbesitzern hat er aber nicht gesprochen. Auch mit den Gemeinden habe der Geschäftsmann nicht gesprochen, bedauert der Krispler Bürgermeister Andreas Ploner.
http://salzburg.orf.at/news/stories/2863938/
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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von tschurl » 08.09.2017 - 15:03

Jetzt will man offenbar den chinesischen Investor wieder loswerden :rolleyes:

Quelle: derStandard bzw. Salzburger Nachrichten

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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von snowstyle » 08.09.2017 - 15:09

je schneller man den los wird, desto besser. und dann sollte man sich mal fragen, wieso man überhaupt mit solchen leute zusammenarbeitet, wenn es nur probleme gibt. der gesamtfinanzielle aufwand wäre sicher geringer, wenn man auf den einstieg eines solchen investors verzichtet hätte.

so ein theater, vor den toren von salzburg ist wirklich traurig.
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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von tschurl » 08.11.2017 - 15:30

...Wenn es die Schneelage zulässt wollen wir mit Anfang Dezember einen Teilbetrieb beginnen, das heißt 3SL Hintersee, Anzenberg Schlepplift, Kurvenlift und 4SL Latschenalm.
Der Kartenverkauf startet mit Beginn des Liftbetriebes....
Quelle

Anscheinend hat man sich mit dem Investor (falls er noch dabei ist) und den Grundeigentümern geeinigt.

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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von Kreon100 » 08.01.2018 - 22:03

Also ich war ja ob der hier viel gelesenen Begeisterung jetzt auch mal in Gaissau-Hintersee. Hmmm... also die Auffahrt im DSL so gefühlt in Schrittgeschwindigkeit bergab zur Gipfelstation ist schon sehr nervig. Noch nerviger ist die Notwendigkeit, dann noch mal in den Babylift zu müssen, über rüber zu wechseln. Aber am nervigsten ist, dass es keine direkte Verbindung von Wieserhörndl rüber nach Hintersee gibt. Dabei müsste die Pistenraupe ja nur einmal hinter der Latschenalm längs fahren und man würde bequem direkt auf die Piste 9 kommen. Kennt da jemand die Hintergründe?

Ich habe lange nicht so eine verkorkste Liftplanung gesehen wie in Gaissau. Überall fehlen nur 20 oder 50 Meter Höhengewinn und es wäre eine schöne Skischaukel, eine Brücke über den Bach und man könnte vom Kurvenlift Talstation rüber zum Parkplatz ohne Skibus fahren, Mann, Mann, Mann... Ich habe den Eindruck, die Leute haben da auch keinen Bock. Ich war an Neujahr da und die Pisten waren in schlechtem Zustand. Nicht der Schnee war das Problem, sondern die Pflege war miserabel. Da beherrschen die Leute das schwere Gerät nicht. In fast alle Pisten waren lange Furchen bzw. Absätze "gebügelt", fast meint man, die hätten von der anderen Seite anfangen sollen oder so was. Und bei der letzten Abfahrt (gegen 16:00 Uhr) kam mir dann an der Talabfahrt eine Pistenraupe mit vorne angebrachte, laufender Schneefräse entgegen, lebensgefährlich, juckte den Fahrer aber nicht. Der fuhr schön an der Engstelle hin und her, hinten die Häcksler an, vorne drehte die Schneefräse. In anderen Skigebieten wartet man mit solchen Arbeiten, bis die Pistensperre einsetzt, also bis nach 17:00 Uhr, aber da will der Bauer wohl bei der warmen Suppe sitzen. Ich glaube nach meiner bescheidenen Einschätzung, ist das Ding ist nur noch zu retten, wenn man eine 8er Gondel oder sowas direkt von Hintersee zum Anzenberg mit Mittelstation da, wo jetzt die Bergstation des Dreier-Sesselliftes ist baut. Wenn dann noch der Skiweg hinter die Latschenalm verlegt wird, dann wäre das schon mal was. So wie das jetzt ist, fahr ich da nicht wieder hin. :nein:


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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von NIC » 09.01.2018 - 16:17

So ganz ist deine Kritik nicht nachzuvollziehen. Man weiß schon im Vorhinein, dass die Lifte in Gaißau - Hintersee altmodisch und nicht die schnellsten sind. Das man aber dann hinfährt und davon überrascht ist und darüber jammert, mutet dann doch sehr komisch an. Wie schon oft erwähnt, etwas ältere Liftanlagen haben Vor- und Nachteile. Die Vorteile sind: Leere und weniger abgefahrene Pisten. Die Nachteile sind: Längere Auffahrtzeit und je nach Andrang längere Wartezeiten. Da muss jeder selber wissen, was man bevorzugt, wobei ich ganz klar Gaißau - Hintersee einem Skigebiet wie Flachau vorziehe. Ich will hier aber keine Grundsatzdiskussion starten.

Die Verbindung von Gaißau über den Babylift zum Wieserhörndl ist geländetechnisch anders nicht möglich. Hinter der Bergstation der DSB geht´s recht steil rauf in den Wald, also eine Verlängerung der Bahn nach oben ist keinesfalls möglich. Und eine 2-minütige Fahrt mit einem Tellerlift ist hoffentlich nicht zu viel verlangt (auch wenn ich verstehen kann, dass es praktischer wäre, wenn man diesen umgehen könnte).

Bezüglich der Verbindung Wieserhörndl - Piste 9 (Anzenberg - Hintersee) hast du auch nicht Recht. Es gibt sehr wohl eine Verbindung ohne Liftanlagen von der Latschenalm rüber zur Piste 9, jedoch muss man da einen Ziehweg (beginnend unterhalb der Latschenalmhütte quer über die Piste 7a bis zur Piste 8 und 9a) bergauf schieben. Ich habe das vor Jahren einmal ausprobiert und habe 20-25 Minuten gebraucht. Also auch hier ist das geländetechnisch nicht sinnvoll machbar.

Wie du eine Skibrücke über 2 (und nicht wie von dir behauptet 1 Bach) Bäche und einem Bergrücken von der Talstation des Kurvenlifts zur Talstation der DSB Spielberg errichten willst, hätte ich auch gerne genauer von dir skizziert. Jedenfalls wäre so ein Bauvorhaben utopisch und nicht vernünftig durchführbar, Kosten und Nutzen würden in keinem vernünftigem Verhältnis zueinander stehen.

Ansonsten führe bitte noch weiter aus, was deiner Meinung noch verkorkst ist. Aber diese 3 leicht zu widerlegenden Beispiele von dir lassen den Rückschluss übrig, dass du dich in diesem Skigebiet nicht wirklich auskennst. Das soll jetzt kein Vorwurf sein sondern nur eine Tatsachenfeststellung. Ich habe in diesem Skigebiet schon 80-90 Skitage hinter mir, da waren diese Vorwürfe von dir recht einfach zu entkräftigen :wink:

Ich war am 05.01 und 06.01 in Gaißau - Hintersee skifahren und hatte die bisher besten Pistenverhältnisse in diesem Winter. Zu Neujahr war das Wetter äußerst schlecht, vielleicht daher die laut deiner Meinung schlechten Pistenverhältnisse.

Auf welcher Talabfahrt ist dir ein Pistengerät entgegen gekommen. Mir ist ein derartiger Fall noch nie untergekommen, obwohl meine Skitagsanzahl in Gaißau - Hintersee mittlerweile beinahe dreistellig ist. Aber aufgrund deiner 3 vorhin genannten Beispiele zur Skigebietsfehlplanung, bin ich bei deinen Darstellungen etwas skeptisch, ich hoffe du verstehst das :wink:

Noch zu deiner Einschätzung um das "Ding": Man kann froh sein, dass die Skisaison so gut begonnen hat und das Weihnachtsgeschäft ein Erfolg war. Das wichtigste wäre eine Beschneiungsanlage, denn ohne diese nützen auch neue Lifte nichts. Jedenfalls waren am 06.01 die Parkplätze bummvoll, in Hintersee sind die Leute bis auf die Bundesstrasse gestanden. Ein paar Leuten scheint es also doch noch hier zu gefallen :wink:
Saison 2018/19: 41 Skitage - 7 Saalbach, 3 Stuhleck, 3 Mölltaler Gletscher, 2 Hirschenkogel, 1 Maiszinken, 1 Feistritzsattel, 1 Annerlbauer, 1 Furtner Lifte, 1 Breitenfurt, 1 Simas-Lift, 1 Unterberg, 1 Schmoll Lifte, 1 Jauerling, 1 Hochbärneck, 1 Kalte Kuchl, 1 Königsberg, 1 Puchenstuben, 1 Kasberg, 1 Loferer Alm, 1 Thalkirchdorf, 1 Andelsbuch/Schneiderkopf, 1 Buron/Adelharz, 1 Bödele, 1 Thaler Höhe, 1 Schetteregg, 1 Hahnbaum, 1 Fageralm, 1 Mönichwald, 1 Niederalpl, 1 Hochkar

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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von Kreon100 » 10.01.2018 - 11:18

Cool! Danke für das feedback, es scheint ja doch eingefleischte Fans des Gebietes zu geben ;-)

Mein Beitrag hört sich vielleicht ein bisschen nach "verwöhnter Saupreuß" an, aber dem ist nicht so. Ich schätze es durchaus auch mal wieder in Gebiete zu fahren, wo ich mich an die Zeit vor 45 Jahren erinnern kann, als ich Skifahren gelernt habe, wir eine Abrissblock mit verschiedenen Punktkarten hatten und den ganzen Tag ohne Eltern an einem Schlepper Spaß hatten. Ich finde z.B. Arthurhaus sehr schön und der Graukogel ist im wahrsten Sinne des Wortes mein Hausberg.

Natürlich kenne ich das Skigebiet Gaissau nach einem Tag nicht so gut, aber ich kenne viele Skigebiete. Vielleicht fällt es einem auf den ersten Eindruck aber eher auf, dass es so ein paar Stellen gibt, wo man mit wenig Aufwand das ganze deutlich verbessern könnte:
Das man aber dann hinfährt und davon überrascht ist und darüber jammert, mutet dann doch sehr komisch an. Wie schon oft erwähnt, etwas ältere Liftanlagen haben Vor- und Nachteile.
Ich jammer nicht sondern stelle ebenfalls nur als Tatsache fest, dass die erste Auffahrt total nervt, insbesondere, wenn man offenbar wie ich an Neujahr der einzige Passagier ist und der Lift so langsam geht, dass einen sogar fast die Tourengeher überholen. Auf der daneben gehenden Talabfahrt kam mir auch die Schneefräse entgegen, oberhalb des Schirla-Hofes, bevor man die Straße quert, genau an der Engstelle. War für mich kein Problem, da kann man auch mal anhalten, aber ungeübte Skifahrer oder Kinder stehen dann am nächsten Tag vielleicht in der Zeitung.

Dass man die Bergstation des Sesselliftes nicht mal eben 20 Meter höher legen kann, ist mir schon klar. Aber selbst vom Spielberg geht ja keine Piste direkt rüber zum Schlepper F (abgesehen davon, dass dort der Betrieb eingestellt ist). Sowas kann ich nicht nachvollziehen und wenn man den Skiweg 10 Meter weiter hangabwärts verlegen würde (ja, dann müssten wohl ein paar Bäume gefällt werden) würde man auch ohne Babylift rüberkommen notfalls dann von unten in den Schlepper einsteigen. Ich möchte nicht wissen, was da an dem Babylift los ist, wenn es voll ist. Die Kinder werden da jedenfalls keinen Spaß mehr haben.
Bezüglich der Verbindung Wieserhörndl - Piste 9 (Anzenberg - Hintersee) hast du auch nicht Recht. Es gibt sehr wohl eine Verbindung ohne Liftanlagen von der Latschenalm rüber zur Piste 9, jedoch muss man da einen Ziehweg (beginnend unterhalb der Latschenalmhütte quer über die Piste 7a bis zur Piste 8 und 9a) bergauf schieben. Ich habe das vor Jahren einmal ausprobiert und habe 20-25 Minuten gebraucht. Also auch hier ist das geländetechnisch nicht sinnvoll machbar.
Dann darf ich Dir einen kleinen Trick verraten: wenn Du vom Wieserhörndl direkt vom Sessellift unterhalb vom Grat (deutlich unterhalb des Grates, weil dahinter ein Abhang ist) und oberhalb der Latschenalm fährst, dann hast Du genügend Schwung, um auf den von Dir beschriebenen Ziehweg zu kommen, der ja ein Wanderweg ist. Es führen dort auch einige Spuren durch den Tiefschnee, ich habe da keine 3 Minuten rüber gebraucht, deshalb ist es mir unverständlich weshalb das Skigebiet da nicht von Haus aus planiert. Ich kann mir vorstellen, dass an einem Tag mit vielen Besuchern der Kurvenlift total überlastet ist. So ein Ziehweg würde da füür Entlastung sorgen und ja nicht einmal etwas kosten.
Wie du eine Skibrücke über 2 (und nicht wie von dir behauptet 1 Bach) Bäche und einem Bergrücken von der Talstation des Kurvenlifts zur Talstation der DSB Spielberg errichten willst, hätte ich auch gerne genauer von dir skizziert. Jedenfalls wäre so ein Bauvorhaben utopisch und nicht vernünftig durchführbar, Kosten und Nutzen würden in keinem vernünftigem Verhältnis zueinander stehen.
Also ich bin kein Baufachmann, aber mir schwebt da eine einfache Holzbrücke in 10 Breite , oberhalb des Liedererweges vor. Das kann jetzt kein Vermögen kosten, sieht man in vielen Skigebieten. Die Behauptung, dass Kosten und Nutzen in keinem Verhältnis stehen, sind mir da etwas zu pauschal. Es nervt mich total, an einer Talstation für gerade einmal 500 Meter in einen Bus steigen zu müssen. Erfahrungsgemäß ist der gerade weg oder hat Mittagspause. Die Straße Gaißau geht ja vom Lift weg nur bergab, oder sehe ich das falsch? Die c.a. 50 Höhenmeter sollten reichen, um da einen Ziehweg erstellen zu können. Der zweite Bach ist ja wohl nicht das Problem, da müssten doch entweder ein paar Bretter oder ein großes Wasserrohr oberhalb des Ferienhauses Seitter reichen, oder man geht dann tatsächlich die letzten 50 Meter zu Fuß, aber so finde ich das schon sehr, sehr unpraktisch.
Zu Neujahr war das Wetter äußerst schlecht, vielleicht daher die laut deiner Meinung schlechten Pistenverhältnisse.
Also über den Schnee und Wetter werde ich mich nie beklagen, das ist nun mal so, wie es ist. Ist ja ein Freiluftsport ;-) Aber jedenfalls an dem Tag, als ich da war, war jede gewalzte Bahn z.B. am Wiesernhörndl mit einer c.a. 10 cm hohen Kante zur nächsten gelegt. Wenn man will, kann man das besser machen.

Wenn man eben will und ich habe bei vielen Stellen den Eindruck, dass man nicht so richtig will. Wenn das Skigebiet manchmal so voll ist, wie von Dir beschrieben, dann müssten ja genug Einnahmen vorhanden sein. Auf mich macht das den Eindruck, dass da nicht alle an einem Strang ziehen, dass da ein Bauer ist, der seine Wiese nicht hergeben will, der andere Einspruch gegen eine Beschneiungsanlage legt und der Dritte sagt, das ganze neue Zeugs brauchen wir nicht etc. Dabei ist die Talabfahrt nach Hintersee wirklich ein Schmankerl, schattig und schöne Streckenführung durch das Tal. Ich werde da so aber nicht noch mal hinfahren. Dann bleibt ja aber mehr Platz für Dich ;-)

Mich würden da aber mal die Hintergründe interessieren, weshalb es da so verkorkst ist, waren das ursprünglich mal getrennte Skigebiete?

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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von Mostviatla » 10.01.2018 - 12:34

Kreon100 hat geschrieben:
10.01.2018 - 11:18
Also über den Schnee und Wetter werde ich mich nie beklagen, das ist nun mal so, wie es ist. Ist ja ein Freiluftsport ;-) Aber jedenfalls an dem Tag, als ich da war, war jede gewalzte Bahn z.B. am Wiesernhörndl mit einer c.a. 10 cm hohen Kante zur nächsten gelegt. Wenn man will, kann man das besser machen.
War wahrscheinlich sehr schwierig zu präperieren, da es am Vortag (31.12.2017) Plusgrade im zweistelligen Bereich hatte, die den Pisten ordentlich zugesetzt haben -> hier mein Bericht vom Tag: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 46&t=58814
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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von NIC » 10.01.2018 - 17:01

Kreon100 hat geschrieben:
10.01.2018 - 11:18

Mich würden da aber mal die Hintergründe interessieren, weshalb es da so verkorkst ist, waren das ursprünglich mal getrennte Skigebiete?
Um das Problem beim Namen zu nennen: MMn liegt der Ursprung der Diskussion um die Gestaltung/Infrastruktur des Skigebietes Gaißau - Hintersee nicht am angeblich problematischen Aufbau an sich, sondern eher an deiner etwas verzerrten Erwartungshaltung an das Skigebietes selber. Grundsätzlich definiere ich die "Verkorkstheit"/Fehlplanung eines Skigebietes über den Ziehwegeanteil, und der ist in Gaißau-Hintersee vergleichsweise gering im Gegensatz zum Beispiel zu Kitzbühel.

Eine sinnvolle Querung vom SL Spielbergalm oberhalb der Bergstation der DSB Spielbergalm wäre geländetechnisch nicht sinnvoll machbar. Einerseits geht´s auf der hinteren Seite ziemlich steil runter (ok, bei entsprechender Bauung des Skiweges könnte man das vernachlässigen) andererseits hätte man da aber auch einige Bergaufstücke dabei. Und selbst an einem "Hochleistungstag" wie den 06.01 musste ich nie länger als 2-3 Minuten am Tellerlift anstehen. Letztendlich könnte man sagen, dass mit massiven Geländebewegungen und Rodungen eine Umgehung des Tellerliftes vielleicht möglich wäre, jedoch würden in Anbetracht der selbst an Ferientagen geringen Wartezeiten am Tellerlift der Nutzen den Aufwand dieses Vorhabens eher nicht rechtfertigen.

Das der Sessellift aus Gaißau kommend langsam ist, ist eh klar und unbestreitbar. Jedoch ist der Vergleich mit den Tourengeher massloß übertrieben und dir zu Fleiß wurde der Lift sicher nicht noch langsamer gestellt als er schon ist :wink: Wie schon gesagt, jeder weiß auf welchem "Niveau" die Liftanlagen im Skigebiet sind welches man besuchen will, deswegen finde ich es etwas vermessen dieses zu bemängeln. Dementsprechend zahlt man halt weniger, was viele auch zu schätzen wissen.

Der von dir genannten Trick ist mir eh bekannt :wink: Allerdings ist bei einer Querung oberhalb der Latschenalm das Gelände recht stark hängend, eine vernünftige Einrichtung eines Ziehweges wäre hier also eher nicht möglich. Und selbst wenn kommt man bestenfalls auf der Verbindungspiste 7a raus, und von dort geht´s dann doch noch ein paar hundert Meter leicht bergauf, also eher nicht massen- oder kindertauglich. Ganz abgesehen davon wäre das allgemeine Gejammer wohl groß, wenn da die Eltern mit ihren Kindern "stranden" und sich dann den Wanderweg mit den Skiern hinaufplagen zu müssen, anstatt einfach zum Kurvenlift abzufahren.

Eine direkte Pistenverbindung von Kurvenlift über eine Skibrücke zur DSB Spielbergalm wäre möglicherweise machbar (wie schon gesagt müsste man diesen relativ tiefen Graben umgehen und dann würden man hinter den Häusern rauskommen), ein Ziehweg neben der Straße geländetechnisch jedoch definitiv nicht. Generell wird der Shuttle zwischen den beiden Talstationen jedoch so wenig genutzt, dass so ein "ischgleskes" Bauvorhaben mit massivem Eingriff in die Natur kaum zu rechtfertigen wäre. Die Wartezeiten am Kurvenlift sind außerden äußerst selten so groß, dass man diesen Ausweg brauchen würde.

Generell hast du vielleicht mitbekommen, dass in Gaißau - Hintersee das Geld nicht "auf den Bäumen wächst", sondern man eher knapp bei Kassa ist. Deswegen liegt die Nichtumsetzung der von dir genannten Verbesserungen nicht daran, dass man hier wie von dir oft vermutet nicht will und zu eigensinnig ist, sondern daran, dass einfach keine finanzielle Mittel vorhanden sind (ganz abgesehen davon, dass sie wenig Sinn machen würden). Das Skigebiet ist nicht perfekt, das behauptet ja auch keiner, man sollte es mMn so akzeptieren wie es ist. Das man in jedem Skigebiet etwas verbessern könnte, ist auch klar.
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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von snowflat » 12.07.2018 - 09:09

Gaissau-Hintersee: Zukunft weiter ungewiss
Die für den langfristigen Fortbestand des Klein-Skigebiets Gaissau-Hintersee notwendigen Verbesserungen lassen weiter auf sich warten, sagt der Krispler Bürgermeister. Zuversichtlich zeigt er sich aber über den Betrieb im kommenden Winter.
Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von Lüppi » 08.11.2018 - 13:18

Hallo zusammen

Im neuen Referenzbuch von Bartholet sind bei den Projekten für 2019 zwei Anlagen für Gaissau angeführt.

Dabei handelt es sich um einer SBK6, kuppelbare Sesselbahn und eine GBK8, kuppelbare Kabinenbahn.

Angesichts der Tatsache das BMF derzeit noch keine Anlagen gebaut hat und seitens der Behörde da auch Schwierigkeiten hat, sowie der Tatsache das in Gaissau eigentlich kein Geld da ist finde ich diese Info sehr spannend.

Gibts da genauere Details aus der Region bzgl. der geplanten Neubauten?

LG
Solange es Berge gibt, bauen wir Seilbahnen … ~ Ludwig Von Roll


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