






Das Mühlviertel bzw. auch „diese Ecke da hinten“ war bis zum Februar 2017 für mich eine völlig unbekannte Gegend...gerade einmal das Gebiet Hochficht sagte mir aus dem Internet irgendwas, aber meine Vorstellung war von irgendwelchen bewaldeten Hügeln und nichts weiter Interessantem besiedelt. Aber dann kam dieser Bericht und ich änderte meine Meinung, ließ lange anvisierte Ziele in den Alpen links liegen und entschloss mich zu Beginn der Arbeitswoche, diese im Böhmerwald ausklingen zu lassen.
Leider hatte ich nur einen Tag Zeit, denn wie man auf dieser Übersicht sehen kann, gibt es in jener Ecke für den Freund der einzelnen Lifte und kleinen Gebiete viel zu besuchen. Fest stand natürlich ein Besuch am Hochficht, wo der urige, 50 Jahre alte Reischelberglift dieses Jahr durch eine 10EUB ersetzt werden soll, was mir irgendwie auch objektiv gesehen gar nicht einleuchten will.

Danach wollte ich am Nachmittag noch ein, zwei oder drei kleinere Schlepper aufsuchen, was dadurch erschwert wurde, dass trotz überraschenderweise noch recht gut erhaltener Schneedecke – in München war seit Ende Januar längst wieder Grün angesagt – einige Anlagen bereits wieder außer Betrieb waren.
Für eine Tagestour war mir der Weg zu weit, obwohl man nur so gute 2,5 Stunden von München aus benötigt – auf der A 92 und A 3 kommt man ganz gut voran. Aber ich wollte es gemütlich angehen und ausgeruht in den Skitag starten. Nach längerem Suchen fand ich eine nette Pension irgendwo im Bayerischen Wald und fuhr am Donnerstagabend hinaus in die Nacht Richtung Osten...
Nach Verlassen der Hauptverkehrsachsen ging es im Bayerischen Wald dann Hügel rauf und runter, der Schnee hatte sich hier noch flächendenkend gehalten und reflektierte das Mondlicht. Irgendwie gefiehl es mir „da hinten“ gleich recht gut, wie mich das Navi durch nette, etwas in den 70ern und 80ern hängen gebliebene Dörfer schickte. Einmal unterschätzte ich vor lauter Glotzen dann auch noch eine Kurve.
Irgendwann erreichte ich dann ein kleines Dorf auf einer leichten Anhöhe und war am Ziel angekommen. Wie erhofft atmete das Haus noch die frühen 80er-Jahre, auch wenn die Wirtin von WLAN sprach

Nachdem ich meine Sachen abgestellt hatte, zog es mich trotz des eisigen Ostwinds noch nach draußen...

Kein Mensch war sonst so blöd wie ich und setzte sich freiwillig dem Eiswind aus, aber ich fand die Stimmung dort im Nirgendwo recht interessant und man war ganz weit weg von der großen Stadt...die erste Langzeitbelichtung von einem Betonpfosten aus gelang noch einigermaßen...

Weiter oben am Hügel blies der Wind so stark, dass die Kamera nicht mehr ruhig lag...
Ich wunderte mich über ein Quietschen und entdeckte beim Gehöft nebenan ein altes Windrad...Spiel mir das Lied vom Tod in Niederbayern

Am nächsten Morgen kündigte sich ein sonniger Wintertag an...
In einem Raum mit lauter ausgestopften Vögeln aller Art nahm ich mein Frühstück ein und eilte dann dem Hochficht entgegen, voller Freude auf den anstehenden Skitag.

Unterwegs hätte man so viele Fotostopps einlegen können...auch abends am Heimweg fiehl mir das dann wieder auf...überall wirklich urige Dörfer, nicht immer so kitschig herausgeputzt wie im Chiemgau oder Oberland, aber irgendwie einfach gemütlicher. Das depperte Navi schickte mich dort nach rechts, wo es links nach Schwarzenberg gegangen wäre, aber so kam ich noch in den Genuss eines geteerten Feldwegs.

An der Schwarzenbergbahn angekommen, über die man sich seit 2001 den Einstieg ins Skigebiet erleichtert. Vemutlich eine Neuerschließung, oder? Oben sollte es dann unterm Lift aber verdächtig nach alter Schleppertrasse aussehen...leider findet man über die Geschichte des Gebiets wenig im Netz und in meiner gigantischen Skiatlantensammlung rein gar nichts.

Dass die Bahn von Girak ist, bemerkte ich erst später bei der zweiten Auffahrt.

Hier der verdächtige Abschnitt...



Die erste Abfahrt meines Lebens im Böhmerwald lag hinter mir, dann noch eine Fahrt mit dem 1.100 m langen Rehberglift, ehe ich ENDLICH den Reischlberglift erreichte. Erst jetzt vergriff ich mich wieder am Fotoapparat, weil durch den eisigen Ostwind jede Sekunde ohne Handschuhe zur Qual wurde und man als Liftefilmer das gleiche Fingerausfallrisiko auf sich nahm wie ein Schreiner


Hier konnte ich in Ruhe knipsen, da hier stets eine lange Menschenschlange anstand und man dadurch gar nicht auffiehl. Allerdings schaufelte der alte Schlepper gut was weg, so dass es eigentlich nicht weiter schlimm war. Dafür war dann auch die Piste einigermaßen leer...

Der Schlepper startet nicht im Haus, der Liftler trug keinen Sepplhut, trank auch etwa kein Bier beim Schleppbügelgeben und 250 % -Steigungen sollte es auf der Trasse auch keine geben...aber dennoch ein feiner, fahrenswerter Lift, für den sich der Besuch gelohnt hat.....










Danke noch an meinen unbekannten Mitfahrer, einem gutmütigen älteren Herrn, der sich an meinem Geknipse nicht störte und es auch nicht total daneben fand, wenn man sich für Schlepplifte und Seilbahnen interessiert, wie ich ihm erklärenderweise berichtete.
Später kam ich dann zu drei oder vier Einzelfahrten, obwohl ich mich ja bei Andrang immer artig bei anderen Einzelgängern dazugeselle oder solche bei mir aufnehme. Eine ältere Frau hatte offenbar Angst und sprang zur Seite, mich fast zu Boden werfend, bei der nächsten Runden fuhren hinter mir einzelne Leute auch jeder für sich hinauf, obwohl gegen Mittag wirklich großer Andrang herrschte. Vielleicht sollte ich mich mehr als einmal im Quartal duschen oder was

Ausblick...überall bewaldete Höhenzüge und Pisten zwischen Mischwäldern hindurch...ein ganz anderes Flair als in den Alpen...dazu die Winterlandschaft...mir gefiehl es von dem her ganz gut am Hochficht.

Abfahrt am flachen Rehberglift, einem parallelen Doppelschlepper mit Stützen, die ich bis dato auch noch nicht kannte. Bis 2003 verlief hier ein einzelner Lift, dessen Berg- und Talstation man aber hat stehen lassen.



Der rechte stand unzweifelhaft zuerst da...hatte vermutlich Gittermasten?







Die haben den Lift wirklich mal vor der Haustüre..


Oben wird es dann flach...

Neu und alt...

Die Hochfichtbahn...hat 1994 einen Schlepper ersetzt, der wohl weiter rechts rechts steil mitten durch den Wald raufzog...ganz leicht kann man oben noch die Trasse sehen. Bei Googleearth übrigens auch, aber vor Ort beim Rauffahren irgendwie gar nicht mehr, da scheint alles zugewachsen zu sein.

Hier müsste irgendwo nach rechts die SL-Trasse abzweigen, aber man erkannte es nicht mehr.

Im alpinsten Bereich des Skigebiets...



Am Ausstieg oben pfiff der eisige Wind und die Wolken hielten sich noch ein wenig...

Gleich hinterm Ausstieg liegt die Grenze...das Schild stammt sicherlich noch aus der Vor-Schengen-Ära, oder? Denn bei Schengen-Grenzen darf ich doch an jedem Punkt rüberwechseln, hätte ich gedacht.


Vor 1989 stand man hier am Eisernen Vorhang, der aber auf tschechoslowakischer Seite weiter im Hinterland verlief. Bei Googleearth kann man es noch recht gut erkennen.

Weiter hinten neben dem Skiweg...


Blick zur Zwieselbergbahn gegenüber...die brauchte ich später wieder, um zur Schwarzenbergbahn zurück zu gelangen. Rechts sieht man eine verdächtige Schneise...ist dort der Vorgängerschlepper verlaufen oder dort, wo die Sessel nun raufschweben? Die Bahn wurde 2004 erbaut...im Netz habe ich irgendwo noch mal die Erwähnung eines Zwieselberglifts gefunden.
Bei der anschließenden Abfahrt legte es vor mir eine Anfängerin, die dann irgendwie aus Angst nicht wieder auf die Beine kam. Die Frau hatte sich wenigstens nichts getan.

Die Piste am Reischelberg...für Mittelgebirgsverhältnisse OK

Die Holzschlaglifte...bis 2006 stand da noch ein einzelner Schlepper, der durch den Wald raufging.
HIER

Auch hier wieder die für mich neuen Doppelschlepperstützen...

Die Zwieselbergbahn...

Gemütlich schwebt man hier den Wald hinauf...


Hier noch ein Zoom zur Hochfichtbahn – schräg rechts zweigt da die alte Schleppertrasse ab...zumindest auch auf Googleearth scheint es so und da habe ich auch noch dieses Bild vom ehemaligen Bergstationsbereich gefunden:
http://www.panoramio.com/photo/86738767 ... google.com

Eine letzte Abfahrt an der Schwarzenbergbahn zum Auto zurück...

Es war höchste Zeit, noch zu einem Einzellift zu fahren...am Hochficht war trotz Freitag ganz schön viel los und am Nachmittag schien es nochmal einen Leuteschub zu geben. So packte ich die Ski ein, stellte das Navi ein, drohte ihm mit dem Tod durch Faustschläge, wenn es mich wieder auf Feldwege oder Eselpfade schicken sollte und reiste dem Schlepper in Arnreit entgegen, der zwar alt ist, aber eine moderne, ansprechende Internetseite hat:
http://www.schilift-arnreit.com/
Bei den weiteren Kanditaten konnte man den Liftestatus nicht so direkt aus dem Internet abrufen und Telefonanrufe wurden nicht angenommen, so dass ich es dann noch darauf ankommen lassen musste. So sehr ich mich über alte Lifte oder Kleinstgebiete auch freue, wenn man dann aber in den ausgehenden 10er-Jahren des 21. Jahrhunderts immernoch keinen Liftstatus online abrufen kann, nervt das manchmal schon ein wenig...wobei...es hat auch wieder was retromäßig Aufregendes, bei irgendeinem Liftbetrieber in irgendeinem Seitental oder sonstwo anzurufen, um sich nach dem Liftbetrieb zu erkunden.
Das Navi kannte die Liftadresse nicht und so verließ ich die Bundesstraße, um nach Arnreit hineinzufahren, dass sich aber fernab jeglicher Skihänge befindet. Doch ich wusste noch, dass der Lift irgendwo südöstlich der Ortschaft verläuft. Da ich nirgens ein Schlepperschild sah, fuhr ich einfach mal weiter. In einem Wohngebiet fragte ich einen Mann in Malerskluft, der mir bestätigte, auf dem richtigen Weg zu sein – normalerweise erwische ich bei soclhen Gut-Glück-Fahrten immer den falschen Berg, das falsche Tal und muss irgendwo wieder elend herumkurven, aber nicht so an jenem Februartag. Ich musste nur noch einen weiteren kleinen Ort passieren, einen Hügel hinunter und beim Liftschild links in ein Tal hineinfahren – das hörte sich machbar an.
Nachdem ich den Ort verlassen hatte, ging es wieder in die Hügellandschaft hinein. Ein weiteres Dorf mit enger Durchfahrt, Obstbäumen, uralten Häusern, einer Vogelscheuche auf dem Feld ... eine Landidylle wie aus längst vergangenen Zeiten und eine perfekte Einstimmung auf den Uralt-Kurzbügler, der mich bald erwarten sollte...
(die Fotos hier sind allerdings „umgekehrt“, da ich sie erst bei der Fahrt zurück vom Lift geknipst habe)







Erfrischt durch diese Eindrücke erreichte ich flugs den Lift, ohne mich ein einziges Mal verfahren zu haben. Auch das Schild mit der Lift-Aufschrift stand an seinem vom Maler versprochenen Platz und als ich dann den Kurzbügler mit den Ur-Gittermaststützen an einem Hügel erblicke, hatte sich „die Flucht“ vor den Massen am Hochficht definitiv gelohnt.

Schnell parkte ich das Auto ab und warf mich in die Skischuhe – begleitet von einem kritischen Blick einer Mutter am Auto neben mir, was aber wohl eher meinem Münchner Kennzeichen geschuldet war, da ansonsten nur einheimische Oberösterreicher vor Ort waren.



An der Kasse kaufte ich mir ein 2h-Ticket und war überrascht, eine Keykarte (mit Pfand) zu bekommen. An den meisten Einzelliften hat man ja immernoch die guten, alten Papierzettel am Ärmel hängen, die einem mehr oder weniger penibel vor jeder Fahrt geknipst werden. Später sprach mich der freundliche Liftler beim Anstehen noch an und war sichtlich erfreut, dass ich wegen seinem Schlepper extra hergefahren bin.

Dort hätte sicher ein Bier gut gemundet, da die Sonne schien und in jenem Tal kein Wind blies, aber ich wollte ja unbedingt den Lift fahren und ggf. auch noch zwei weitere Einzelschlepper aufsuchen, von denen ich nicht herausbekommen hatte, ob sie liefen. Der Liftler konnte mir auch nur bestätigen, dass es die Lifte grundsätzlich noch gab, aber mehr nicht. Afiesl sei nun nicht mehr, berichtete er, aber ich hatte das bereits zwei Tage zuvor bei Bergfex entdeckt...aber wenigstens hat es in Arnreit ja geklappt...
https://www.meinbezirk.at/rohrbach/loka ... 58283.html

Hier wie an einigen anderen Orten auch fiel mir auf, dass in Oberösterreich immer noch Weihnachten zu sein scheint...

So einen Antrieb kenne ich gar nicht...auf den Lifthersteller habe ich auch nicht so geachtet...Swoboda?


Die Trasse...nichts Besonderes...aber die Lage an sich und das absolute Retroalter des Kurzbüglers reichten völlig aus, um zufrieden zu sein.








Am Ausstieg...

Blick in die Umgebung...

Die Piste...man fuhr auf Kunstschnee, ohne den wohl nichts gegangen wäre...
Unten links sieht man noch die Talstation vom ESL-Vorgänger





Ich machte dann doch einige Fahrten, da es mir dort irgendwie recht gut gefiehl...abseits der Piste war der Naturschnee zum Eis gefroren und man musste etwas aufpassen.

Das Tele kam auch mal zum Einsatz...hier wieder eines dieser alten Trafohäusl, wie es sie so viele in jener Gegend gibt.



Etwas später machte ich mich dann wieder vom Acker, um noch ins nahe Haslach zu fahren, wo es einen Lift gibt:
http://www.skiclub-haslach.at/Liftbetrieb.html
Auch hier versagte wieder das Drecks-Navi, ich landete mitten im Ort, musste die Altstadt durchqueren und mir dann von einem hilfsbereiten Passanten eifrig beschreiben lassen, dass der Schlepper genau in der anderen Richtung liegt. Leider sah man ihn bereits beim zweiten Hinsehen und die Teller bewegten sich nicht...schade...

Haslach, das recht schön liegt...

Der Lift...es war zwar einer vom Skiclub vor Ort, der sehr freundlich war und mir das Knipsen erlaubte – den Schlepper anzuschmeißen vermochte ich ihn nicht zu überzeugen. Aber mei...

Ein paar Fahrten hätten mir sicher getaugt, aber ich setzte dann statt einer Wanderung zur Bergstation auf mein letztes Einzelliftziel – hier war der Lift lt. einem Zeitungsfund wohl zumindest die Tage zuvor in Betrieb.


Ein paar Leute rodelten und blickten immer wieder argwöhnisch herüber...

Ein letztes Bild, ehe es wieder zurück in Richtung Grenze ging, wo wenige Kilometer vor Bayern noch dieser Lift steht:
https://skiteampeilstein.wordpress.com/skilift/
(Interessant!)
http://www.resi.at/resi-nr/beitrag.php? ... &db=c0resi
Leider sollte ich hier auch Pech haben, obwohl ich bei meiner nachmittäglichen Fahrt durchs sonnige Oberösterreich irgendwie guter Dinge war. Aber vor Ort sollte schnell klar werden, weswegen sich die Bügel nicht bewegten: Die Piste war eine einzige Eisbahn. Schnee wäre genug da gewesen...ärgerlich, aber was soll's...wenigstens mit Arnreit hatte es ja geklappt.
So fuhr ich dennoch die Bergstraße zum Schlepper in Peilstein hinauf und stellte den Wagen auf einer Eisfläche ab (beim späteren Losfahren sollte das noch für „Spannung“ sorgen, als der Bock statt geradeaus 90 Grad nach links – wenigstens genau auf die geräumte Straße - ausscherte). Ich kramte im Kofferraum gerade nach der Kamera und schraubte das Telezoomobjektiv drauf, als mich ein lautes „Griaß di“ zusammenfahren ließ – eine junge Frau in einer roten Lederhose war die ansonsten einsame Straße vorbeigelaufen und hatte mir – die Gedanken sonstwo – einen ganz schönen Schrecken beschert. Ehe ich zurückgrüßen konnte, war sie auch schon weitergelaufen, so dass ich nicht einmal sagen konnte, wie sie überhaupt ausgesehen oder ob es sich überhaupt um eine junge Frau gehandelt hat.

Als ich wieder allein war, fing ich erst einmal ein paar Landschafteindrücke auf, die mich auch hier in Peilstein sofort begeisterten. Insbesondere, da nun der Nachmittag schon auf die Dämmerung vorrückte und sich das grelle Sonnenlicht abmilderte, herrschte eine perfekte Fotostimmung – der Trost für den Schlepperstillstand.





Doch nun zum Lift...

Schade...der Swoboda hätte mir noch besser gefallen wie der Lift in Haslach


Die Trasse...direkt hinauflaufen war undenkbar, da total vereist...ich versuchte es dann dennoch weiter rechts über die Wiesen, wo man einigermaßen Halt hatte.

Außerdem schienen sich hier unlängst andere Spaziergänger getummelt zu haben, denn im Schnee gab es schon Fußspuren, die mir dann vor allem im steileren Stück weiter oben halfen, überhaupt laufen zu können. Wahrscheinlich war es eine dumme Idee, bei diesen Verhältnissen den Lift auszukundschaften. Aber es war eine gute Idee, dass sie ihn nicht laufen ließen – gerade für Kinder / Anfänger wäre das der blanke Horror gewesen, da der Altschnee dermaßen am Hang klebte.

Das obere Trassenstück.


Ein ESL-verdächtiger Mast...



Die Sonne verschwand hier nun recht schnell...




Weiter oben hätte gut noch ein zweiter Lift hingepasst.
Der Rückweg war dann nicht mehr so einfach wie der Aufstieg. Aber ich schaffte es, ohne Sturz auszukommen – am Ende setzte ich mich einfach hin und rutschte so zur Straße zurück – hoffentlich ohne Augenzeugen
Auf der anschließenden Heimfahrt festigte sich meine postiver Eindruck über das Mühlviertel, aber auch über den angrenzenden Bayerischen Wald...mir gefiehlen diese Ortschaften inmitten der Hügel irgendwie besser wie die Postkartendörfer hier im Oberland oder gar die völlig verbauten und verschandelten Orte in Nordtirol. Wenn ich mehr Zeit gehabt und nicht noch knapp 3 Autostunden vor mir gehabt hätte...gefühlt 100 gute Motive musste ich ungeknipst rechts und links liegen lassen...

Einmal fuhr ich doch rechts ran, weil da grad ein Parkplatz angrenzte...hier befinde ich mich schon wieder in Bayern...oben das müsste dann Wegscheid sein...

Als ich mich auf der A 92 befand, dämmerte es und im Rückspiegel sah ich den Vollmond aufgehen...irgendwo vor Dingolfing fuhr ich auf einen Parlplatz herunter, schnappte mir die Nikon und kletterte eine angrenzende Böschung hinauf, um freies Schussfeld zu haben...