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Glühlampen

Problem wird eher sein, dass durch das Verbot die Leuchtmittelhersteller die Produktionsstrasse für Glühlampen eingestellt haben und früher oder später auch abbrechen werden.
Somit müssten diese Glühlampen in teurer Einzelanfertigung hergestellt werden. Da bleibt den historischen Strassenbahnbetreiber gar nichts anderes übrig als Glühlampen zu hamstern.
 
Jetzt mal Langsam. Glühlampen sind doch nur in der EU verboten oder? Warum nicht importieren? Schliesslich lacht der Rest der Welt doch über dieses Verbot und nutzt weiter seine guten alten Glühbirnen.
 
@ GMD: Ja schon klar. Wo soll die Schweiz denn auch die Glühlampen vernünftig herbekommen? Allerdings hätte der Glühlampenhandel in der Schweiz ein gutes Geschäft werden können.

Die Schweiz als Glühlampendealer für die gesamte EU... das hätte doch was... :D
 
Ich kann das Glühlampenproblem nicht richtig nachvollziehen. Da gibt es mittlerweile sehr viele clevere Lösungen für Menschen die Energiespalampen hässlich finden.

Schau mal hier:

http://www.paulmann.de/

Da gibt es "Lampenbausäte". Funktioniert so:

Sockerl + Halogenlampe + Glasüberzieher

Diese Glasüberzieher gibt es in vielen verschiedenen Formen + Farben. Alte Kerzenlampen, Opallampen, bräunliche Lampen. Ziemlich genial!

Ich habe für eine alte Lampe von uns auch 50 normale 40w bräunliche Glühlampen gebunkert. Hätte ich das früher gewusst hätte ich mir es sparen können.
Zudem hab ich auch 150 25W matte G9 Halogenlampen gekauft, die sind für meine neueren Leuchten (ich finde matt einfach schöner) + 10 Globelampen mit 100W (da gibts momentan noch keine vernüftige Alternative)
 
Glühlampen sind doch nur in der EU verboten oder?
Da wäre ich mir nicht mal so sicher ;)
Australien, Neuseeland, Brasilien, Kuba und andere Länder waren sogar schneller als die EU.
Und in Kanada ist offensichtlich auch ein Verbot geplant.

Und die Glühlampenhersteller sind mit dem Verbot nicht mal so unglücklich. Mit den neuen Leuchtmedien lässt sich mehr Geld verdienen als mit den veralteten Glühbirnen... Durchaus möglich dass die früher oder später sogar freiwillig die Produktion einstellen, wenn nicht sogar schon geschehen.

Warum nicht importieren?
Das wäre ja der Witz des Jahres.
Aber so dumm ist Brüssel auch wieder nicht. Der Zoll darf importierte Glühbirnen beschlagnahmen.
 
Natürlich sollte man nicht nur beim Licht sparen, sondern auch bei den anderen elektrischen Geräten die man hat.
 
T60 schrieb:
Daher ist die einzige wirklich gute alternative eien LED Lampe, deren einziger nachteil der hohe Preis ist. Der wird aber sicherlich auch bald fallen. Und vor allem macht die LED lampe ein schön natürliches Licht, wie man es von der Glühlampe gewohnt ist. Außerdem ist die LED-Lampe im vergleich zu vielen anderen Energiesparlampen dimbar! Ich selbst nutze seit einiger Zeit eien Osram Parathom A80 (ca 45€). Hier mal ein vergleich zu einer 60W Glühbirne:

LED:
Stromverbrauch: 12W
Farbtemperatur: 2700K
Lichtaubäute: 810 Lm
(230 V / E27- Fassung)

60W Glühbirne:
Stromverbrauch: 60W
Farbtemperatur: 2700K
Lichtaubäute: 600 Lm
Jeder der einen guten ersatz für seine Glühbirne sucht, kann ich dieses LED nur empfehlen.[/quote]
Na das ist doch ein gutes Angebot. Allein in beiden Fluren habe ich 12 x E27 Lampen in den Leuchten. Das wären dann 540 Euro. Wenn das kein Schnäppchen ist!
Zum Heizen meines gesamten Hauses brauche ich Jahr nur 900 Euro. So viel Strom können die nie sparen das sich das lohnt. Zumal es zwei elektronische Treppenhausautomaten hat die die ganze Musik nach 5 Minuten abschalten.
 
Aha und Strom wird in Watt angegeben?? :roll:
 
Als mobiler DJ konnte nichts besseres als die LED-Technik passieren. Wo mir früher alleine für das Grundlicht ne komplette Phase mit 3,6kw Anschlusswert draufging kann ich jetzt sogar meine komplette Anlage wenn sein muss inkl. Licht und nen Haufen Effekten an eine Steckdose hängen. Das erleichert doch erheblich die ein oder andere Veranstaltung in Gaststätten die ja meistens kein Drehstrom haben.
Wir haben auch zu Hause fast alles mit LEDs beleuchtet :biggrin:
 
3303 schrieb:
Energiesparlampen werden nach jetzigem Stand zwischen 2016 und 2025 verboten, da sie zu umweltschädlich sind. Die Entsorgung klappt nicht wirklich und ich glaube nicht, dass die Gesamtökobilanz incl. Entsorgung besser ist als die der Glühbirne. Eine vernünftige Lichtästhetik ist damit in vielen Fällen nicht machbar, da nicht dimmbar.
LED wird irgendwann außer für technische Zwecke wie Backofenbirnen etc. einzig übrig bleiben. Bis es in dem Bereich LED bezahlbare, dimmbare Leuchtmittel ohne Sockel mit vernünftiger Farbtemperatur gibt, habe ich persönlich mit einem ordentlichen Vorrat an Opalglasglühbirnen und matten Halogenleuchtmitteln vorgesorgt, die ich seit dem Verbot sämtlicher matter und opaler Glühbirnen nutze.
Zu beziehen sind matte und opale Glübirnen übrigens noch recht gut über ihbai oder zB Schrader in Hamburg.
Vorteil von LED ist zB, dass im Lampendesign ganz andere Stile möglich sind, daher finde ich sie grundsätzlich gut, wobei ich das Glühlsmpenverbot natürlich ablehne.
Leider ist zu erwarten, dass die Industrie nicht an extrem lang haltenden LED Leuchtmitteln interessiert ist und deshalb die Lebensdauer eher herunterentwickeln wird.
Die sogenannten Energiesparlampen vereinen mE sämtliche Nachteile: Klobig, unästhetisch, nicht dimmbar, giftig etc. und sind somit abzulehnen.

Über das Verbot ist mir gar nichts bekannt. Ist das ne Vermutung oder ine Tatsache? Das mit der Entsorgung sehe ich ganz anders. Im Gegenteil. Es gibt einen eigenen mittelständischen Zweig, der sich auf das Recycling spezialisiert hat und dort Arbeitsplätze schafft. Die Entsorgung ist nicht so kompliziert wie es scheinen mag.
LEDs sind im Moment noch ein bisschen zu teuer, da gebe ich dir Recht. Tortzdem gibt es LEDs, die eine super angenehme und wohnliche Farbtemperatur haben, die hier zum Beispiel:
http://www.gruenspar.de/osram-parathom-a80.html
2700 Kelvin sind genau die Lichtfarbe, die alte Glühbirnen auch schaffen. Die neuen LEDs haben ja sogar die FORM der alten Edison Glühlampe... Es gibt btw auch dimmbare LEDs. Ich denke nicht, dass man das Glühlampenverbot "natürlich" ablehen sollte. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Problematisch ist nur, dass mal wieder nicht zu Ende gedacht wurde und die Aufklärungarbeit komplett vernachlässigt wurde. Schade eigentlich...
 
SchmanKerl schrieb:
Über das Verbot ist mir gar nichts bekannt. Ist das ne Vermutung oder ine Tatsache? ...
Die Info zum Verbot bzw. geplanten Verbot habe ich von einem Händler bekommen. Ich bin davon ausgegangen, dass das stimmt. Hoffentlich ist das keine Fehlinformation gewesen.
@Arbeitsplätze zB im Recycling: Ich sehe es ohnehin so, dass es sich beim Verbot eher um Wirtchaftsförderung, als um Umweltschutz handelt.

@Dimmbar: Habe vor einigen Tagen mal die Gelegenheit gehabt, relativ teure Designerlampen mit LED anzusehen. Die sind dimmbar, nur leider nur in einem sehr kleinen Bereich. Herunterdimmen bis es wirklich wesentlich dunkler wird, geht in dem Fall nicht.
Dimmbar ist also nicht immer gleich dimmbar. Es wäre mal interessant zu wissen, ob die sonstigen, heutigen, dimmbaren LED Leuchtmittel auch wirklich bis fast auf "Null" heruntergedimmt werden können. Immerhin gibt es ja mittlerweile die ersten zB E27 "Kugeln" ohne weiteren Sockel als LED.
 
GMD schrieb:
Ich möchte nochmals auf den ersten Post von Dachstein eingehen.

Dann gehe ich mal auf deinen ein. Ich wüsste nicht, woher man solche Glühbirnen noch beziehen könnte. Ich gehe aber auch davon aus, dass seitens der Dachverbände sicher Lösungen gefunden werden. Ich frage mich aber, in wie fern es überhaupt legal ist, Glühbirnen aus, sagen wir mal Nordkorea, zu importieren. Mal schaun, was da wirklich kommt - bis dahin haben sich jedenfalls viele Vereine und Institutionen mit Glühbirnen eingedeckt. Unser Lager ist jedenfalls voll. ;)

MFG Dachstein
 
Lustig war wie die Lagerbestände bei den Großhändlern vom 7 stelligen Bereich auf 0 in 2 Tagen gegangen sind :D

Zum Thema dimmbar: Hab mich bisher nicht wirklich damit beschäftigt, aber es gibt mit 100% Sicherheit ESL die mit einem Universaldimmer dimmbar sind und auch mit KNX.
Was diese ESL jedoch erfüllen müssen um stufenlos bei gleicher Lichtfarbe dimmbar zu sein, weiß ich noch nicht. Aber mich interessiert's und ich mach mich mal schlau :)
 
Hallo,
noisi schrieb:
Quecksilber braucht man leider zum starten, allerdings gibt es Modelle die Amalgam enthalten, also kein flüssiges Quecksilber das bei einem Glasbruch entweichen könnte. Da das selbe Material auch für Zahlfüllungen genutzt wird kann es so schädlich nicht sein.
das behaupten eigentlich nur die Krankenkassen und die von ihnen beauftragten Gutachter, damit die Kosten für Zahnersatz niedrig gehalten werden können.

Es gibt übrigens Initiativen, daß der Gebrauch von Quecksilber weltweit eingestellt werden. Dann müssen wieder neue Energiesparlampentypen entwickelt und verkauft werden. Ergo geht das in eine neue Runde, was ich schon immer als den wesentlichen Beweggrund für das Ganze gesehen habe:
TPD schrieb:
Und die Glühlampenhersteller sind mit dem Verbot nicht mal so unglücklich. Mit den neuen Leuchtmedien lässt sich mehr Geld verdienen als mit den veralteten Glühbirnen...
 
Wurde denn mittlerweile bewiesen, dass Amalgamfüllungen gesundheitsschädlich sind?
Mein letzter Stand ist, dass das zwar behauptet, aber nie bewiesen wurde.
Und was haben die mit Zahnersatz zu tun?
Wie dem auch sei. Bin letztens umgezogen. Bei der ganzen Aktion fiel auch einmal eine Glübirne zu Boden. Sie zerbrach zwar nicht, aber ich war dennoch froh, dass es keine Energiesparlampe war.

@Verbot von Quecksilber allgemein: Dann müssten ja auch die Leuchtstoffröhren verboten werden, denn die sind ja technisch ebenfalls "Energiesparlampen", oder?
 
Hallo,
warum muß denn wohl Amalgam als Sondermüll entsorgt werden, wenn es unschädlich ist?

Der Begriff "Zahnersatz" war technisch gesehen wohl nicht ganz richtig - sorry.
 
Es geht ja nicht nur darum, ob die Substanz selbst gesundheitsschädlich ist, sondern hauptsächlich darum, ob das verarbeitete Endprodukt relevante Mengen gesundheitsschädlicher Stoffe abgibt, die dann vom Organismus aufgenommen werden oder nicht. Kann ja sein, dass das bei Amalgam so ist, nur wurde das nach meinem letzten Stand nie nachgewiesen. Wer weiß da mehr?
Was passiert, wenn eine Energiesparlape zerbricht? Gibt sie dann Queksilber so ab, dass es vom Menschen in gesundheitsschädlichem Maße aufgenommen wird? Keine Ahnung.
Vermutlich gelangt das Quecksilber aber bei Entsorgung als Hausmüll möglicher Weise ins Grundwasser, was widerrum das Risiko birgt, dass dieses verunreinigt und wieder von den Organismen auch über die Nahrungskette aufgenommen wird.
Wie dem auch sei, die gesamte Kette von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis zur Entsorgung dürfte bei den ESL wesentlich energieintensiver sein, als bei der Glühbirne. Und das wird bei den ganzen offiziellen Vergleichszahlen zum Energiebedarf, die lediglich die Energieeffizienzklasse im Betrieb berücksichtigen, einfach ignoriert. Meines Erachtens handelt es sich beim Glühbirnenverbot wie gesagt insgesamt einfach mehr um Wirtschaftsförderung, als um Umweltschutz.
Das Vorhandensein von Quecksilber in den Lampen ansich stört mich bei den ESLs übrigens weniger, aber für mich als "Endverbraucher" überwiegen die Nachteile der ESLs hinsichtlich Kaufpreis, dimmbarkeit bzw Einsetzbarkeit in vorhandenen Leuchten generell und "Verwaltung" meines Haushaltes hinsichtlich Entsorgung. (extra "sammeln" und zur Entsorgung bringen nervt) Die Glühbirne hat für mich überwiegende Vorteile.
Das alles gilt übrigens nicht nur hinsichtlich der ESL, sondern auch für Leuchtstoffröhren. Und Linienlampen geben für mich einfach ein wesentlich angenehmeres Licht.
Bleibt zu hoffen, dass die LED halbwegs bezahlbar sein und künftig mehr können werden, als die ESL. Und bleibt zu hoffen, dass die Haltbarkeit der LED auch ausgeschöpft und nicht herunterentwickelt wird.
 
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