Nach Übernahme durch die Pletzer Gruppe wurden von der Venet Bahn in den letzten Monaten an der Ertüchtigung der Rifenal- und Weinberganlagen für die bevorstehende Wintersaison gearbeitet. Die Suche nach einer nachhaltigen Lösung für eine neue Zubringerbahn brachte ein eindeutiges Ergebnis: Experten haben festgestellt, dass bei einer Einseilumlaufbahn mit mindestens 30 bis 40 Schließtagen pro Jahr zu rechnen sei; ein großer Unsicherheitsfaktor seien auch Wetterkapriolen wie in den letzten Jahren, mit denen laut Experten auch in Zukunft zu rechnen sei. Fazit: Der Aufsichtsrat hat gemeinsamen mit den Bürgermeistern von Zams, Landeck, TVB-Vorstand und Eigentümer Komm.-R. Anton Pletzer einstimmig entschieden, dass die stabile und windsichere Variante Pendelbahn weiterverfolgt wird. Dabei soll die derzeitige Trasse genutzt, die Beförderungskapazität jedoch deutlich erhöht werden. Ebenfalls vorgesehen ist eine Mittelstation, wobei der derzeitige Standort bzw. ein neuer Standort geprüft wird.
Bereits im Frühjahr 2025 soll mit dem Neubau begonnen werden.
Die technischen Probleme am Venet konnten innerhalb von 24 Stunden behoben werden. Mit einer Woche Verspätung startet am 26. Dezember am Zammer Hausberg der Winter.
Ein Artikel zu den lebenserhaltenen Maßnahmen am Zammer Skilift:
1995 wurde die Anlage schließlich vom Venet aufgekauft und von der Venet Bergbahn AG bis 2020 weiterbetrieben – dann drohte das endgültige Aus. Der Übungshang war für das Skigebiet nicht mehr lukrativ, sagt Zangerl.
Freiwillige retteten den Schlepplift
Es gründete sich die „Initiative Riefe“, um den Übungshang zu retten – mit dabei auch die Skiklubs von Zams und Landeck. 45 Helfer kümmern sich seither um den Lift, die Beschneiung, die Revisionsarbeiten und die Pistenpräparierung. So mancher investiert Hunderte Stunden im Jahr, sagt Zangerl. 20 Helfer packen außerdem in der Wärmestube mit an, in der sich Eltern und Kinder direkt neben der Piste bei Kaffee, Tee oder Saft und Kuchen aufwärmen können.
Während der große Bruder der Riefe, die Venetbahn, bereits den zweiten Winter im Tal bleibt, zählte der Schlepplift heuer zur Eröffnung 4500 Fahrten – an diesem Wochenende knackt man die 20.000. Das Skifahren ist übrigens für alle kostenlos. Es dürfte somit das einzige Skigebiet sein, das seit der Gründung nicht teurer, sondern günstiger geworden ist.
die Saison endet wohl schon eine Woche früher als geplant, jetzt am 23.03.25. Reicht der Schnee wohl nicht aus?
Die Sommersaison wird auch verkündet, mal schauen, ob was fährt…
die Saison endet wohl schon eine Woche früher als geplant, jetzt am 23.03.25. Reicht der Schnee wohl nicht aus?
Die Sommersaison wird auch verkündet, mal schauen, ob was fährt…
Viele Grüße,
snö
Im Sommer fahren Rifenal-/ und Weinbergbahn! Bei dem geringen Andrang ist das frühe Saisonende zu verstehen.
"Die Vorbereitungen für die Erneuerung der alten Pendelbahn laufen auf Hochtouren. In den letzten zwei Monaten wurde eine Bestandsaufnahme durch einen externen Gutachter vorgenommen. Die kompletten Unterlagen werden demnächst beim Ministerium eingereicht. Wir hoffen noch im Laufe des Frühjahrs auf eine Genehmigung und möchten unmittelbar mit den Bauarbeiten starten."
Man sei bereits im intensiven Austausch mit der Firma Leitner, welche das Projekt umsetzen wird. Im Idealfall kann die neue Bahn dann vor Weihnachten 2025 in Betrieb gehen.
Keine Mittelstation ... spannend, dass es wohl nie eine Konzession für eine Mittelstation gegeben haben soll:
Eine Mittelstation wird es bei der neuen Bahn nicht mehr geben. Obwohl von einigen Seiten gewünscht, ist dies leider nicht möglich.
"Eine Mittelstation ist in den derzeit gültigen Bestimmungen nicht vorgesehen und würde vonseiten des Ministeriums keine Genehmigung, sprich keine Konzession erhalten. Nach unseren Informationen bestand auch bisher keine entsprechende Konzession", heißt es bei der Betreibergesellschaft.
Kapazität wird wohl nicht erhöht, da die gleiche Gondelgröße wieder zum Einsatz kommen wird. Klingt so, dass man die Bergstation so lässt wie sie ist. Im Artikel ist auch eine Grafik der Talstation:
„Baubeginn wird demnächst sein – nach Eingang der Bewilligungen“, sagt ein mit der Venetbahn-Erneuerung Vertrauter. Die Optik der geänderten Talstation ist inzwischen bekannt, ein Feinschliff könnte noch folgen. Größere Gondeln wird es wohl nicht geben können – die Platzverhältnisse in der Bergstation stehen dem entgegen, wie es heißt.
- Die beiden Sesselbahnen haben die Zulassung für den Fußgängertransport und somit Sommerbetrieb erhalten
- Neubau der PB verzögert sich, keine Fertigstellung zum Winter 25/26
- Statische Prüfung hat sich verzögert, Stationsgebäude bleiben bestehen
- Man wartet auf die Abrissgenehmigung für die PB-Trasse
Seit 2023 steht die Venetbahn still und wartet auf den Abriss. Nun gibt es aber Verzögerungen beim Neubau. Unterdessen ist man mit einer Premiere in die Sommersaison gestartet.
Den Neubau in diesem Sommer komplett zu stemmen, war auch ein ambitionierter Plan.
Die alten Gebäude und Stützen bleiben bestehen, die Seilbahntechnik wird komplett getauscht.
Ich vermisse bisher das Zukunftskonzept des neuen Betreibers. Mit dem Neubau der PB bringt er das Skigebiet in exakt den selben Zustand zurück, mit dem es vorher quasi mehrfach pleite gegangen ist. Was will man zukünftig anders machen um zumindest die schwarze Null zu schaffen?
Könnte man eigentlich mittlerweile mal endlich PBs mit weniger Personal betreiben? Wenn man die PB mit einer Person betreiben könnte, dann würde das schon kosten sparen und man könnte vielleicht rentabel Nachtfahrten anbieten, immerhin gibt's da oben ja eine Sternwarte, die man zu den interessanten Zeiten nicht erreicht.
bastian-m hat geschrieben: 17.06.2025 - 07:32
Den Neubau in diesem Sommer komplett zu stemmen, war auch ein ambitionierter Plan.
Die alten Gebäude und Stützen bleiben bestehen, die Seilbahntechnik wird komplett getauscht.
Ich vermisse bisher das Zukunftskonzept des neuen Betreibers. Mit dem Neubau der PB bringt er das Skigebiet in exakt den selben Zustand zurück, mit dem es vorher quasi mehrfach pleite gegangen ist. Was will man zukünftig anders machen um zumindest die schwarze Null zu schaffen?
Pleite war es nie, da die Verluste immer vom TVB, Stadt Landeck und Gemeinde Zams abgefangen wurden! Kommt sicher noch einiges an Veränderungen wenn die neue Bahn mal steht!
Aber das ganze Projekt bleibt in meinen Augen ewig ein Fass ohne Boden, da man gegen die großen Konkurrenten in unmittelbarer Nähe so gut wie keine Chance hat gewinnbringend zu arbeiten, auch wenn das Altlandeshauptmann Platter & Co anders sehen.
Das meinte ich auch mit "quasi pleite".
Ich bin gespannt was da noch kommt nach der neuen PB. Ich bleibe dabei - alleine durch anderes Marketing, kleineren Anpassungen am Angebot etc. kommen die auch zukünftig nicht aus den roten Zahlen.
bastian-m hat geschrieben: 18.06.2025 - 16:30
Das meinte ich auch mit "quasi pleite".
Ich bin gespannt was da noch kommt nach der neuen PB. Ich bleibe dabei - alleine durch anderes Marketing, kleineren Anpassungen am Angebot etc. kommen die auch zukünftig nicht aus den roten Zahlen.
Das befürchte ich leider auch. Das Gebiet hat leider zu starke Nachbarn. Wenn ich schon 450km nach Österreich fahre, dann fahre ich auch noch die 20km weiter bis Ischgl, Sölden, St. Anton etc.
Wenn ich es familiären haben möchte dann Hochzeiger, Kappl, See, Galtür etc.
Landeck ist halt leider auch keine schöne Gegend für einen Urlaub.
Die PB ist meiner Meinung nach der Teil, der sich noch rentieren kann. Die ist ganz gut erreichbar und für Fußgänger reicht eine Bahn auf den Berg. Mit der Sternenwarte hätte man einen USP, den man aber durch Nachtfahrten auch nutzen müsste.
Mit Skibetrieb an zwei KSB lockt man dagegen niemanden in der Ecke hinter dem Ofen vor. Selbst wenn man nicht bis Ischgl oder aufs Sonnenplateau fahren will, ist man ja schnell in See oder Fendels.
bastian-m hat geschrieben: 18.06.2025 - 16:30
Das meinte ich auch mit "quasi pleite".
Ich bin gespannt was da noch kommt nach der neuen PB. Ich bleibe dabei - alleine durch anderes Marketing, kleineren Anpassungen am Angebot etc. kommen die auch zukünftig nicht aus den roten Zahlen.
Das befürchte ich leider auch. Das Gebiet hat leider zu starke Nachbarn. Wenn ich schon 450km nach Österreich fahre, dann fahre ich auch noch die 20km weiter bis Ischgl, Sölden, St. Anton etc.
Wenn ich es familiären haben möchte dann Hochzeiger, Kappl, See, Galtür etc.
Landeck ist halt leider auch keine schöne Gegend für einen Urlaub.
Das stimmt, aber die Täler sind hier auch nicht besser wie Landeck. Da hat SFL mit dem Hochplateau als einzige Destination im Bezirk Landeck einen entscheidenden Vorteil.
Was gibt es noch für den Venet was andere Sommer wie Winter nicht haben? Einfach nichts - man hat vor Jahren schon den Anschluss „mit den längsten Biketrails“ die man hätte haben können verpasst! Im Winter ist es ohne die Südseite für Familien oder schwächere Skifahrer einfach zu Steil und ambitioniert! Vllt tut sich ja Richtung Südbahn noch was! Ansonsten ist das Angebot im Winter zum Skifahrern für den Gast von heute einfach zu wenig! Von uns Einheimischen alleine kann man auf Dauer nicht überleben, da mittlerweile sehr viele Landecker*innen sehr gerne in See sind!
Hoffentlich hat die Pletzer Gruppe ein ausgeklügeltes Konzept für den Venet!
Und 32 EUR für die Berg-/ Talfahrt jetzt im Sommer sind wahrlich kein Schnapper! Ich denke, dass man über ein faires und ausgezeichnetes Preis-/ Leistungsverhältnis mit guter Gastronomie was Erreichen könnte in Zeiten wie diesen wo jeder den Cent mehrmals dreht. Aber derzeit muss jeder noch „tief in die Tasche greifen“ um den Venet zu besuchen.