Hallo zusammen,
ich saß heute mit einem ehemaligen Mitarbeiter der Seilbahn im Sessellift.
Ich glaube die Tatsache dass ich Ischgl schon seit den 90ern kenne hat ihn redselig gemacht
Schließlich bin ich schon in „seinem“ damaligen Schlepper gefahren.
Den Neubau Sassgalun und Höllbodenbahn hat er für dieses Jahr bestätigt. Höllkar soll dann 2026 kommen.
Es soll wohl eine gemeinsame Talstation geben was ich mir nicht richtig vorstellen kann.
Als ich den Neubau der Silvrettabahn ansprach hat er nur abgewinkt und gesagt die käme schon auch irgendwann dran.
Tja und leider ist so eine Liftfahrt dann doch mal schneller vorbei als einem lieb ist.
Ich weiß schon, Ischgl weiß nicht, wohin mit dem Geld. Aber wenn die Sassgalun auf gleicher Trasse bleibt, was ich annehme, was will man mit dem Neubau erreichen? Wenn das eine KSB werden soll, ist man schon an der Bergstation bevor man überhaupt den Bügel geschlossen hat.
Reine Komfort-Sache. Bequemeres Ein- und Aussteigen und vielleicht noch Wetterschutz.
Kapazität war an der Anlage nie ein Problem, und einen technischen Grund halte ich bei der fix geklemmten Anlage auch für sehr unwahrscheinlich.
Das ist doch auch ein Psychologischer Effekt, wenn dort eine KSB steht.
So kommt man leichter Paznauner Thayabahn und zur Höllspitz Bahn und muss nicht "hintenrum" fahren. Viele werden den Weg hintenrum eher nehmen, weil keiner mit einer langsamen fixen SB fahren will. Dazu ist es für Anfänger mit dem Förderband usw. auch eine zusätzliche herausforderung.
GMD hat geschrieben: 11.04.2025 - 10:17
Also im Prinzip eine reine Luxuslösung.
jojo2 hat geschrieben: 11.04.2025 - 09:49
Das ist doch auch ein Psychologischer Effekt, wenn dort eine KSB steht.
Das ist bestimmt alles richtig, und wie so oft werden mehrere Faktoren zusammenspielen... für mich persönlich trifft es das ganz gut zusammengefasst:
David93 hat geschrieben: 11.04.2025 - 09:36
Reine Komfort-Sache. Bequemeres Ein- und Aussteigen und vielleicht noch Wetterschutz. [...]
Bei Schnee, Wind, Regen ist es durchaus ungemütlich auf der Bahn, nichts was einem jetzt wo anders problematisch wäre, aber vielleicht nicht mehr ganz "Ischgl-Standard".
Außerdem schmutzt Rahmen und Seilhalterung, einerseits durch die herabtropfenden Schmierstoffe und andererseits wenn länger getropft dann auch "von unten" weil auf den Sitzflächen; womöglich gefällt das der Moncler-Fraktion nicht so sehr.
Viele werden den Weg hintenrum eher nehmen, weil keiner mit einer langsamen fixen SB fahren will.
Das würde ich so nicht unterschreiben.
Wenn Du wirklich zur Taya willst kannst Du besser die kurze Sassgalunbahn nehmen. Hintenrum fährst Du ja erstmal nur Lift: Berfahrt auf die Idalp, Abfahrt ins Höllkar (zählt nicht als Piste weil Mist ), Höllkarbahn und dann Palinkopfbahn. Da ist mir der Weg über Sassgalun schneller und direkter.
Bin da eher dabei, dass die Bahn nicht mehr zum Ischgl Standard und zur CI passt. Da achten sie ja im Tal sehr drauf und das fällt auch positiv auf.
Ich finde die geplanten Neubauten auch an der falschen Stelle investiert.
Lieber sollte man die langsame und etwas längere Bodenalpbahn ersetzen. Man könnte die Bahn bis hoch zur Bergstation der Höllspitzbahn siegen, und bei der bisherigen Bergstation eine einseitige Mittelstation zum Ausstieg für Anfänger dazu bauen. Fährt man aber ganz hoch spart man sich die Höllspitzbahn oder die Taja Bahn und kann direkt weiter in Richtung Höllkar und Palinkopf oder zurück zur Gampenbahn. Da hätte man auf einen Schlag viel Entlastung geschaffen.
Was auch sehr sinnvoll wäre, die Pisten oben am Palinkopf in Richtung Gampenbahn zu verbreitern, und den Hang gegen herabfallende Steine zu sichern. Aktuell ist es da bei entsprechender vollen Piste fast gar nicht möglich den Steinen auf den Pisten auszuweichen.
Lieber sollte man sich ansonsten auf neue Pisten konzentrieren, da die bisherigen schon sehr voll sind. Also die lange geplante Erweiterung auf Samnauner Seite südlich der Greitspitze zum Saalaser Kopf.
Und perspektivisch wird man auch langfristig nicht drum rum kommen das Fimbatal bei der Heidelberger Hütte zu erschließen. Wenn man in ein paar Jahren unter 2000 Metern nicht mehr richtig Skifahren kann, wird dieser Bereich noch extrem wichtig werden!
hausi24 hat geschrieben: 13.04.2025 - 08:37
Ich finde die geplanten Neubauten auch an der falschen Stelle investiert.
Lieber sollte man die langsame und etwas längere Bodenalpbahn ersetzen. Man könnte die Bahn bis hoch zur Bergstation der Höllspitzbahn siegen, und bei der bisherigen Bergstation eine einseitige Mittelstation zum Ausstieg für Anfänger dazu bauen. Fährt man aber ganz hoch spart man sich die Höllspitzbahn oder die Taja Bahn und kann direkt weiter in Richtung Höllkar und Palinkopf oder zurück zur Gampenbahn. Da hätte man auf einen Schlag viel Entlastung geschaffen.
Was auch sehr sinnvoll wäre, die Pisten oben am Palinkopf in Richtung Gampenbahn zu verbreitern, und den Hang gegen herabfallende Steine zu sichern. Aktuell ist es da bei entsprechender vollen Piste fast gar nicht möglich den Steinen auf den Pisten auszuweichen.
Lieber sollte man sich ansonsten auf neue Pisten konzentrieren, da die bisherigen schon sehr voll sind. Also die lange geplante Erweiterung auf Samnauner Seite südlich der Greitspitze zum Saalaser Kopf.
Und perspektivisch wird man auch langfristig nicht drum rum kommen das Fimbatal bei der Heidelberger Hütte zu erschließen. Wenn man in ein paar Jahren unter 2000 Metern nicht mehr richtig Skifahren kann, wird dieser Bereich noch extrem wichtig werden!
Höllboden und Sassgalun entsprechen einfach nicht mehr Ischgler Selbstversändnis. Ich persönlich mag es ja wenn es so ein paar alte Relikte in einem Skigebiet gibt. Aber gerade heute wieder im Höllboden-Lift gehört (bei gaaanz leichtem Niesel) "Mist, der hat ja gar keine Haube, Billiglift"
Larf hat geschrieben: 13.04.2025 - 15:12
Höllboden und Sassgalun entsprechen einfach nicht mehr Ischgler Selbstversändnis. Ich persönlich mag es ja wenn es so ein paar alte Relikte in einem Skigebiet gibt. Aber gerade heute wieder im Höllboden-Lift gehört (bei gaaanz leichtem Niesel) "Mist, der hat ja gar keine Haube, Billiglift"
Es handelt sich hierbei auch schlicht um die nächsten logischen Investitionen in Ischgl.
Zwar mag es ein Luxusproblem sein, gut funktionierende Anlagen auszutauschen, doch ist es eigentlich bemerkenswert, dass Ischgl trotz des bereits hohen Standards weiterhin in das Skigebiet investiert. Statt es lediglich als Renditeobjekt auszuschöpfen.
Genau, es wäre daher viel sinnvoller was an der Höllspitze und Bodenalpbahn zu machen. Bei der Höllbodenbahn könnte man einfach Hauben Sessel nachrüsten. Und die Sassgalunbahn ist so kurz, und außerdem so wenig frequentiert, da ist jegliche Investition eine Verschwendung. Auch neue bequeme Sessel an der Velillbahn wären angebracht. Oder auch der Ersatz der Pardoramabahn durch eine kuppelbare Sesselbahn, eventuell sogar von der Fimbabahn Mittelstation aus.
Bestimmt wird auch irgendwann die Bodenalpbahn dran kommen. Aber ich weiß nicht warum die sich auf einmal gewünscht wird? Für mich ist das eine reine Anbindung des dortigen Restaurants. Und ein Backup falls aus irgendwelchen Gründen die Gampenbahn mal nicht fahren kann.
Eine wirkliche Wiederholungs-Piste abgesehen von Ziehwegen gibt es dort auch nicht. Wenn man nicht grad dort essen will, kommt man da doch auch nur hin wenn man - warum auch immer- an der Gampenbahn oder an der Paznauner Thayabahn vorbei fährt.
Genau, es wäre daher viel sinnvoller was an der Höllspitze und Bodenalpbahn zu machen. Bei der Höllbodenbahn könnte man einfach Hauben Sessel nachrüsten. Und die Sassgalunbahn ist so kurz, und außerdem so wenig frequentiert, da ist jegliche Investition eine Verschwendung. Auch neue bequeme Sessel an der Velillbahn wären angebracht. Oder auch der Ersatz der Pardoramabahn durch eine kuppelbare Sesselbahn, eventuell sogar von der Fimbabahn Mittelstation aus.
Eine Nachrüstung mit Hauben an der Höllbodenbahn wäre ohne größeren technischen Aufwand oder Reduzierung der Förderleistung gar nicht so einfach möglich! Die Bahn bekommt ja ein 2tes Leben in See! Bei der Velill kommt sicher auch eher ein Naubau als neue Sessel! In spätestens 5-6 Jahren wird das meiste eh getauscht sein! Die Silvrettabahn wird in ihrem Masterplan sicher priorisierungen haben. Das ewige Gejammer hier was noch besser wäre ist oft grenzwertig! In anderen Gebieten werden solche Anlagen bis zum Konzessionsende gefahren und keiner regt sich auf! Gerade der große Nachbar St. Anton könnte sich das was anschauen. Oft scheitert es eh nicht am Willen der Bahnen sondern meist an Grundbesitzern und Naturschutz!
hausi24 hat geschrieben: 13.04.2025 - 08:37
Ich finde die geplanten Neubauten auch an der falschen Stelle investiert.
Lieber sollte man die langsame und etwas längere Bodenalpbahn ersetzen. Man könnte die Bahn bis hoch zur Bergstation der Höllspitzbahn siegen, und bei der bisherigen Bergstation eine einseitige Mittelstation zum Ausstieg für Anfänger dazu bauen. Fährt man aber ganz hoch spart man sich die Höllspitzbahn oder die Taja Bahn und kann direkt weiter in Richtung Höllkar und Palinkopf oder zurück zur Gampenbahn. Da hätte man auf einen Schlag viel Entlastung geschaffen.
Was auch sehr sinnvoll wäre, die Pisten oben am Palinkopf in Richtung Gampenbahn zu verbreitern, und den Hang gegen herabfallende Steine zu sichern. Aktuell ist es da bei entsprechender vollen Piste fast gar nicht möglich den Steinen auf den Pisten auszuweichen.
Lieber sollte man sich ansonsten auf neue Pisten konzentrieren, da die bisherigen schon sehr voll sind. Also die lange geplante Erweiterung auf Samnauner Seite südlich der Greitspitze zum Saalaser Kopf.
Und perspektivisch wird man auch langfristig nicht drum rum kommen das Fimbatal bei der Heidelberger Hütte zu erschließen. Wenn man in ein paar Jahren unter 2000 Metern nicht mehr richtig Skifahren kann, wird dieser Bereich noch extrem wichtig werden!
Die geplanten Neubauten sind wichtig und richtig. Gerade in Ischgl kann man sich darauf verlassen dass sie wissen was sie tun und warum. Gerade der Standort der Bergstation der Höllbodenbahn passt einfach nicht mehr. Wenn am Höllboden ohnehin schon Baustelle ist und die Höllbodenbahn dran ist kann ich gleich die Sassgalunbahn auch erneuern. Ich gehe von einer gemeinsamen Garagierung aus.
Dein Projekt mit der Bodenalpbahn bis zur Höllspitze ist unrealistisch. Die Pisten zur Bodenalpe spielen keine Rolle. Und bitte wo willst du an der Höllspitze ggf. eine weitere Bergstation errichten ? Die jetzige der 4er KSB passt gerade so hin.
Am Weg vom Palinkopf Richtung Gampen hat man doch bereits das Maximale raus geholt. Wie soll man das noch breiter machen ? Weder oben am Ziehweg noch unten auf Höhe des Fotos sehe ich da noch Spielraum.
Eine Erweiterung des Skigebiets Richtung Heidelberger Hütte wird es nicht geben und das ist gut so.
hausi24 hat geschrieben: 14.04.2025 - 08:26
Und: Bodenalpbahn (Baujahr 2000)
Genau, es wäre daher viel sinnvoller was an der Höllspitze und Bodenalpbahn zu machen. Bei der Höllbodenbahn könnte man einfach Hauben Sessel nachrüsten. Und die Sassgalunbahn ist so kurz, und außerdem so wenig frequentiert, da ist jegliche Investition eine Verschwendung. Auch neue bequeme Sessel an der Velillbahn wären angebracht. Oder auch der Ersatz der Pardoramabahn durch eine kuppelbare Sesselbahn, eventuell sogar von der Fimbabahn Mittelstation aus.
Die Bodenalpbahn ist die ehemalige Höllbodenbahn (Baujahr 1989) und damit technisch die zweitälteste Anlage hinter dem Greitspitzlift (Baujahr 1990). Wie von den Vorrednern schon gesagt, liegt diese aber am Rand des Skigebietes und hat eine reine Rückbringungsfunktion vom gleichnamigen Hotel. Die Piste durchs Fimbatal ist auch eher mäßig, zudem gibt es keine wirkliche Wiederholungsabfahrt.
Velillbahn und Pardoramabahn werden in mittlerer Zukunft sicherlich auch ersetzt werden, daher hatte ich diese mit auf die Liste genommen. Ersatz letzterer wurde ja schon beim Neubau der 3S mehr oder weniger angekündigt, mit der Velilleckbahn wurde auch erst kürzlich in dem Sektor investiert.
Der Fokus scheint nun aber auf Höllboden und Höllkar zu liegen, inklusive Umgestaltung des Areals. Beide Anlagen liegen auch stark im Zentrum des Skigebietes, denn von der Idalpe fahren die meisten Skifahrer entweder direkt weiter hoch Richtung Schweiz oder biegen rechts zu Höllboden und Höllkar ab. Die Sassgalunbahn wird in dem Zuge sicherlich einfach mitgemacht und auf den "Ischgler" Standard gebracht. Die Hachaubahn in Wagrain oder die Übungshangbahn in Zürs sind in gleich lang und ebenfalls 6-CLD/Bs. Von diesbezüglich berühmt-berüchtigten Winterberg noch garnicht gesprochen.
Wenn ich so drüber nachdenke, dann finde ich die Idee mit der Bodenalpbahn gar nicht so schlecht. Man könnte die Bodenalpbahn und die Höllspitzbahn durch eine gemeinsame Anlage ersetzen. Das hätte mehrere Vorteile:
1. Man entzerrt die Situation im die Taja. Da muss man schon immer aufpassen mit den kreuzenden Skifahrerströmen und da ließe sich deutlich verbessern. Von der 37 kommend kann man dann die Skifahrer immer hinter der Taja lang führen.
2. Die Bodenalp profitiert sicher davon, weil dort einfach mehr Leute vorbeikommen.
Ich sag jetzt nicht, dass das ganz dringend nötig ist, aber wenn man die Lifte irgendwann ersetzt, dann könnte man das schon auch so machen.
Larf hat geschrieben: 13.04.2025 - 15:12
Höllboden und Sassgalun entsprechen einfach nicht mehr Ischgler Selbstversändnis. Ich persönlich mag es ja wenn es so ein paar alte Relikte in einem Skigebiet gibt. Aber gerade heute wieder im Höllboden-Lift gehört (bei gaaanz leichtem Niesel) "Mist, der hat ja gar keine Haube, Billiglift"
Es handelt sich hierbei auch schlicht um die nächsten logischen Investitionen in Ischgl.
Zwar mag es ein Luxusproblem sein, gut funktionierende Anlagen auszutauschen, doch ist es eigentlich bemerkenswert, dass Ischgl trotz des bereits hohen Standards weiterhin in das Skigebiet investiert. Statt es lediglich als Renditeobjekt auszuschöpfen.
hausi24 hat geschrieben: 13.04.2025 - 08:37
Ich finde die geplanten Neubauten auch an der falschen Stelle investiert.
Lieber sollte man die langsame und etwas längere Bodenalpbahn ersetzen. Man könnte die Bahn bis hoch zur Bergstation der Höllspitzbahn siegen, und bei der bisherigen Bergstation eine einseitige Mittelstation zum Ausstieg für Anfänger dazu bauen. Fährt man aber ganz hoch spart man sich die Höllspitzbahn oder die Taja Bahn und kann direkt weiter in Richtung Höllkar und Palinkopf oder zurück zur Gampenbahn. Da hätte man auf einen Schlag viel Entlastung geschaffen.
Was auch sehr sinnvoll wäre, die Pisten oben am Palinkopf in Richtung Gampenbahn zu verbreitern, und den Hang gegen herabfallende Steine zu sichern. Aktuell ist es da bei entsprechender vollen Piste fast gar nicht möglich den Steinen auf den Pisten auszuweichen.
Lieber sollte man sich ansonsten auf neue Pisten konzentrieren, da die bisherigen schon sehr voll sind. Also die lange geplante Erweiterung auf Samnauner Seite südlich der Greitspitze zum Saalaser Kopf.
Und perspektivisch wird man auch langfristig nicht drum rum kommen das Fimbatal bei der Heidelberger Hütte zu erschließen. Wenn man in ein paar Jahren unter 2000 Metern nicht mehr richtig Skifahren kann, wird dieser Bereich noch extrem wichtig werden!
Deine Idee mit der Verlängerung der Bodenbahn bis zur Höllspitze ist sicher nicht schlecht aber nicht ganz zu Ende gedacht. Bei Lawinensprengungen dauert es meistens länger bis der Sektor Höllspitze und Palinkopf in Betrieb geht. Ebenso bei Sturmtagen geht oft die Bahn zur Höllspitze gar nicht in Betrieb. Wobei der Sektor um die Paznauner Thaya schon viel früher in Betrieb geht. In so einem Fall müssten die Gäste der Bodenalpe, die dort nächtigen, viel länger warten oder kämen gar nicht ins Gebiet.
Die Piste von der Gampenbahn Bergstation oder Palinkopf über die 40 zur Gampenalpe lässt sich nicht so ohne verbreitern. Dann müsste man den ganzen Bergkamm wegsprengen. Dass dies der Naturschutz nicht zulässt, ist wohl klar. Der Hang oberhalb des Ziehweges wurde die letzten zwei Jahre gegen Steinschlag mit Netzen gesichert. Natürlich lässt es sich nie ganz verhindern, dass Steine auf den darunterliegenden Schiweg fallen. Im hochalpinen Gelände wird man es immerwieder mit Steinen zu tun haben, die durch die Präparation auch immer an die Oberfläche gelangen. Steinfreie Pisten gibt es nur in der Schihalle.
Die Betriebsleiter und Verantwortlichen der Silvretta Seilbahn AG wissen genau welche Bahn zuerst getauscht gehört und welche noch ein paar Jahre hält. Ich denke, sie machen es jetzt schon über 60 Jahre ganz gut.
Snowboarder90 hat geschrieben: 14.04.2025 - 10:20
Eine Erweiterung des Skigebiets Richtung Heidelberger Hütte wird es nicht geben und das ist gut so.
Danke, das ist das nicht schreiben muss. Das hintere Fimbatal ist schweizer Boden und teils Schutzzone. Es gab Ende der 70er/Anfang der 80er ein großes Erweiterungsprojekt für das hintere Fimbatal und die östliche Silvretta bis Scuol sowie zum Jamtalferner. Das Projekt ist damals unter anderem wegen dem breiten Widerstand der Talbevölkerung nicht umgesetzt worden und die Zeit für Erweiterungen dieser Dimension ist seit Dekaden vorbei. Vom Ils Chalchogns bis Piz Tasna und Breite Krone alles absolut geniales Skigelände für gute Fahrer. Wollte man damals nicht und braucht es auch heute nicht. Das meiste des Ischgler Skigebiets ist Nordhang und > 2000m, für mehr Schneesicherheit braucht es das hintere Fimbatal nicht. Trostpflaster: Das grenzgeniale Gelände dort hinten existiert trotzdem für jeden zum Genießen der will, muss man sich nur selbst erarbeiten.
Die Idee, die Bodenalpbahn durch eine KSB mit einseitiger Mittelstation zu ersetzen finde ich spannend weil ein ganz anderer Ansatz, überzeugt mich persönlich auf Anhieb allerdings nicht. Weiß nicht, ob ein Ersatz der Höllspitzbahn mit mehr Kapazität nicht mehr bringt. Alle Abfahrten zur Bodenalpe runter sind unattraktiv - die von der Gampenbahn elends flach und die von der Taja vor allem seitlich hängend und für die Masse eher steil. Auch mit Geländeanpassungen sehe ich da nur den nächsten Tragödienhang, wenn da die Massen runter müssen. Ich mag die Ecke an der Bodenalpe eigentlich genau deswegen, weil sie so ist wie sie ist. Aber ist sicher Geschmackssache. Und zugegeben komme ich da meistens dann vorbei, wenn ich im Zustieg zur Heidelberger Hütte bin.
Zum Thema Erweiterung Richtung Heidelberger Hütte: Erinnert ihr euch noch an die Kontroverse um den Bau der PB Piz Val Gronda? Da wurde von den Gegner des Projekts den Verantwortlichen vorgeworfen, ein Ausbau auf Raten zu betreiben, was von den Silvrettabahnen bestritten wurde. Würden sie es nun doch tun, würden sich die Umweltschützer im Nachherein bestätigt fühlen und es stände der Verdacht im Raum, dass die damaligen Dementi nicht ehrlich gemeint waren. Das wäre ein PR Supergau und könnte politisch erheblich Wellen auch weit ausserhalb des Panznauntales schlagen! Die Glaubwürdigkeit der ganzen Branche könnte darunter leiden.
Ein kleiner Tipp von meiner Seite: Anstatt in diversen Themen zu fragen, was so geplant ist, einfach mal die letzten paar Seiten durchblättern, dann hat man meistens einen ganz guten Eindruck.
Um deine Frage zu beantworten, verweise ich mal auf den ersten Beitrag dieser Seite:
Bastian hat geschrieben: 10.04.2025 - 22:06
Den Neubau Sassgalun und Höllbodenbahn hat er für dieses Jahr bestätigt. Höllkar soll dann 2026 kommen.
Es soll wohl eine gemeinsame Talstation geben was ich mir nicht richtig vorstellen kann.
Als ich den Neubau der Silvrettabahn ansprach hat er nur abgewinkt und gesagt die käme schon auch irgendwann dran.
Dass etwas neues kommt, wurde heute auch offiziell auf dem IG Kanal von Doppelmayr und Ischgl bestätigt. Man will also durchaus für Aufmerksamkeit sorgen.