Große Pläne werden sichtbar – In der Skischaukel Kappl & See laufen die Arbeiten auf Hochtouren – und wir nehmen euch mit!
Ab sofort begleiten wir den Bau unserer neuen Projekte in der Skischaukel mit einem wöchentlichen Baublog – exklusiv hier, auf Instagram und auf unserer Website.
Jede Woche zeigen wir euch, was sich auf den Baustellen tut, wie die Vision Stück für Stück Realität wird – und die Vorfreude auf die neue Skisaison wächst! Im ersten Beitrag dreht sich alles um die neue Dias Bahn: Die alten Stützen wurden abgebaut und Fundamente für die neue Bahn erstellt – spannende Schritte in Richtung Zukunft! Jetzt reinklicken und alle Details entdecken: https://www.kappl.com/de/bergbahnen-kappl/baublog
Quelle: Facebook
Also wenn die mit dem Baublog so weitermachen, dann wäre das der Hammer!
In den vergangenen Tagen hat sich auf der Baustelle der neuen Dias Bahn in Kappl wieder einiges getan. Die Verladungen der alten Betriebsmittel laufen auf Hochtouren – die bisherigen Gondeln wurden auf LKWs verladen und werden nach einer technischen Aufbereitung an anderer Stelle weiterverwendet. Auch die Rollenbatterien, auf denen das Seil geführt wird, wurden mit viel Fingerspitzengefühl verladen – hier ist Präzision trotz schwerem Gerät gefragt. Parallel dazu gehen die Arbeiten an den Stationen zügig voran: An der Talstation wurden weitere Fundamente gegossen, erste Stützen montiert und die Gebäudestruktur wird Schritt für Schritt sichtbar. Auch an der Bergstation zeichnet sich der künftige Grundriss bereits ab. Ein besonderes Bild bietet sich beim Verladen der riesigen Stützenelemente: Was aus der Distanz oft filigran wirkt, offenbart im Maßstab Mensch seine wahre Größe. So wird mit jedem Arbeitsschritt sichtbar, wie viel Technik, Präzision und Planung in diesem Projekt steckt. Klar ist: Die neue Dias Bahn wächst weiter!
Wenn ich das richtig sehe ist die bergstation an exakt der selben Stelle wie die alte. Sollte die nicht ein Stück weiter Richtung sunny mountain Restaurant verlegt werden?!?
Warum sollte man das machen? Dann bekäme man ja eine ganz neue Trasse, mit allen Problemen die da dran hängen. Und der Tunnel liegt ja auch da wo er liegt, der würde dann auch nicht mehr passen.
Thunderbird80 hat geschrieben: 02.06.2025 - 11:19
Wenn ich das richtig sehe ist die bergstation an exakt der selben Stelle wie die alte. Sollte die nicht ein Stück weiter Richtung sunny mountain Restaurant verlegt werden?!?
Keine Ahnung was dieser völlig bescheuerte post soll, aber ein Bergbahn Mitarbeiter erzählte mir bereits vor 7 Jahren dass beim Neubau die bergstation Richtung Restaurant verlegt wird. Ja genau das meine ich
In 7 (!) Jahren passiert ziemlich viel, ungeachtet dessen, dass Deine Info von einem Mitarbeiter kam. Die Beibehaltung des aktuellen Standorts bringt offenbar den Vorteil, dass man das UG beibehalten konnte und auf diesem die neue Bergstation errichtet. Sicherlich auch Einsparpotential, denn bei Kappl reden wir nicht von Ischgl ....
Die "neue" 8 KSB Familienglück hat die Reise gut überstanden und ist in See angekommen:
Manchmal bedeutet Fortschritt auch, Altbewährtes neu zu denken. So ist es auch bei unserem Projekt „Familienglück“, das derzeit in See mit einem ganz besonderen Fundament entsteht – der ehemaligen Höllbodenbahn aus Ischgl.
Die Höllbodenbahn steht nun vor ihrem neuen Einsatz und hierfür wurde der Rückbau in Ischgl mittlerweile erfolgreich abgeschlossen. Mit viel Fingerspitzengefühl und technischem Know-how wurde die Bahn demontiert, und ihre wertvollen Komponenten wurden zur Zwischenlagerung nach See transportiert. Hier wartet sie nun darauf, generalüberholt zu werden und nach dem Rückbau der Rossmossbahn erneut ihre Dienste zu leisten – diesmal im Zeichen des Familienerlebnisses unter dem Namen "Familienglück"
Die Wiederverwendung der Höllbodenbahn im Projekt „Familienglück“ ist nicht nur eine logistische Meisterleistung, sondern auch ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Anstatt auf eine komplett neue Seilbahn zu setzen, verbinden wir bewährte Qualität mit einem modernen Nutzungskonzept. Das spart Ressourcen, schont die Umwelt und bringt gleichzeitig eine Bahn mit Geschichte zurück in den aktiven Betrieb.
Ich war heute kurz vor Ort und habe ein paar Bilder gemacht. Der Bau der Brücke über die Trisanna sollte bald starten, eine leichte Verengung des Bachbetts ist bereits erfolgt. Ob das so schlau ist bei immer häufigeren Starkregenereignissen im Sommer? (passend dazu schüttete es auf dem Rückweg vom BadeSee wie aus Eimern und die Straße in Kappl war stellenweise ein Bach...)
Auf dem Parkplatz liegen noch letzte Stützenteile sowie die Luftwarnkugeln. Das Stützenjoch ist echt riesig.
Hier noch Bilder der Talstationsbaustelle und ein Blick auf die Trasse, wo man gut die hohen Stützen erkennt.
Hmm, schön sind diese riesigen Spargelstangen ja nicht gerade, wirkt wie ein Fremdkörper im Dorf Da war die 4EUB doch deutlich dezenter auch wenn die Kapazitätssteigerung unabdingbar ist...
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 15.06.2025 - 09:08Was gefällt dir denn nicht an der D-Line?
Alles denn wenn ich Baubehörde/Bürgermeister wäre, kämen nur jene teilholzverkleideten Stationen einfacherer Optik in Frage wie sie z. B. in Frankreich auch von DM verbreitet sind. Solche "Designer/Architektendenkmäler" ála D-Line haben zumindest in noch unverseuchten alpinen Bereichen meiner Meinung nach nichts zu suchen.
Davon mal abgesehen gehört das Paznaun auch zu den manchmal vom Fön berührten Tälern und dann könnte sich die hohe Seilführung noch als Boomerang erweisen.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 15.06.2025 - 09:08Was gefällt dir denn nicht an der D-Line?
Alles denn wenn ich Baubehörde/Bürgermeister wäre, kämen nur jene teilholzverkleideten Stationen einfacherer Optik in Frage wie sie z. B. in Frankreich auch von DM verbreitet sind. Solche "Designer/Architektendenkmäler" ála D-Line haben zumindest in noch unverseuchten alpinen Bereichen meiner Meinung nach nichts zu suchen.
Davon mal abgesehen gehört das Paznaun auch zu den manchmal vom Fön berührten Tälern und dann könnte sich die hohe Seilführung noch als Boomerang erweisen.
Wenn es hier schon um Meinungen geht:
Ich finde die D-Line sehr schön und funktional. Vorallem wenn mit Holz kombiniert wird. So wie in Fieberbrunn. Oder auch die neuen Leitner in Holzoptik, wenn einfach gehalten (Greben10). Man kann auch alles übertreiben, egal welcher Seilbahntyp.
Das soll kein Vorwurf sein, im Gegenteil: Jede hat seine eigenen Meinungen
Meiner Ansicht nach nicht denn was mich an der D-Line am meisten stört sind die riesigen, vermutlich als Werbeträger gedachten, konstruktiv völlig obsoleten und daher auch unnötige Kosten verursachenden Stationsstirnflächen die sich kein anderer Produzent leistet.
Für mich wirkt das genauso schrecklich wie die früher so verbreiteten Trapezblechstationsgebäudekästen die man auch ohne Rücksicht auf Verluste verpflanzte.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.