Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

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Skiwelt07
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

Also, was du mir Ideologie meinst könntest du mir immer noch nicht beantwortet, tu das bitte oder schreib es nicht mehr :nein:

Mit ist das übrigens schon klar, dass Tirol da z.B. einer der Vorreiter ist

Zu dem Landargumente:
1. Es betrifft sehr wenige
2. Meistens kann man mim Fahrrad kleine Distanzrn gut überwinden
3. Ich habe überhaupt kein Problem damit(auch niemand anders) wenn du mim Auto zum nächsten Bahnhof fährst und von dort aus den Zug nimmst

j-d-s
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s »

Es ist Ideologie, die Meinung zu haben, dass man persönliche Nachteile in Kauf nehmen sollte, um weniger Co2 zu erzeugen. Und die ganzen anderen Vorteile der Öffis, die du immer postulierst, sind Ideologie oder etwas, wo du nicht verstehst, dass es auch Leute gibt, denen Auto fahren Spaß macht, oder die gar kein Bedürfnis haben, während der Fahrt auch mit den Öffis irgendwas anderes zu machen, sondern für die das einfach nur langweilige Wartezeit ist bis man ankommt.
Skiwelt07 hat geschrieben: 20.06.2026 - 12:54 1. Es betrifft sehr wenige
2. Meistens kann man mim Fahrrad kleine Distanzrn gut überwinden
3. Ich habe überhaupt kein Problem damit(auch niemand anders) wenn du mim Auto zum nächsten Bahnhof fährst und von dort aus den Zug nimmst
1. Da muss ich widersprechen, denn die Landbevölkerung ist je nach Land bei ca. 20%, was immer noch über 15 Mio. Leute sind.
2. Da wir ein Skiforum sind, wie soll man mit Skischuhen und Ski Fahrrad fahren?
3. Dann hätte man doch sogar nach deiner Logik sämtliche Nachteile des Autos (Kosten, Parkgebühren), die Nachteile der Bahn obendrauf, und länger dauert es garantiert auch, weil man beim Weiterfahren mit dem Auto sicher schneller ist. Übrigens gerade wenn das Ziel ein Skigebiet ist, weil da meistens die Straßen recht schnell gehen und wenig Stau ist (nein, ich meine nicht die Gletscher im Herbst und nicht Samstage in den Ferien), da kommt man meist sehr gut und viel schneller mit dem Auto hin, und es gibt normalerweise auch genügend Parkplätze.

Bei Großstädten kann das anders sein und auch nur deshalb gibt es dort Leute die P+R benutzen, weil Großstädte eben viel öfters Stau, Ampeln, zu wenige Parkplätze, Tempolimits und so weiter haben, wobei es auch da nicht Rund um die Uhr ist.
Beim Arbeitsweg ist das ganz individuell und schwer generalisierbar, da würde keiner der noch bei Trost ist jeden Tag 2 Stunden mehr aufwenden nur damit er Öffis statt Auto nutzt, wenn er sich ein Auto leisten könnte, und 2 Stunden mehr sind schnell erreicht, weil bisweilen sogar wenn die Öffi-Anbindung an sich gut wäre keine Direktverbindung ist, man also von Vorort A zwar schnell im Zentrum ist, aber der Vorort C lange dauert, weil auch der nur eine Verbindung zum Zentrum hat und keine vertikale/Ringverbindung.

Dieser Vorschlag macht also quasi nie Sinn.

Hier noch zwei Studien von Vorfeld-Organisationen der Grünen zu dem Thema:
https://www.agora-verkehrswende.de/file ... eil-II.pdf
https://www.greenpeace.de/publikationen ... 8ngt_0.pdf

27% haben keine vernünftig nutzbare ÖV-Anbindung, das sind über 22 Mio. Leute in Deutschland.
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Skiwelt07
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

Es ist Ideologie, die Meinung zu haben, dass man persönliche Nachteile in Kauf nehmen sollte, um weniger Co2 zu erzeugen. Und die ganzen anderen Vorteile der Öffis, die du immer postulierst, sind Ideologie oder etwas, wo du nicht verstehst, dass es auch Leute gibt, denen Auto fahren Spaß macht, oder die gar kein Bedürfnis haben, während der Fahrt auch mit den Öffis irgendwas anderes zu machen, sondern für die das einfach nur langweilige Wartezeit ist bis man ankommt.
Also erstmal Glückwunsch, nach über einem Monat könntest du mir meine Frage beantworten :yau:

Ich sehs aber trotzdem anders, und würde mir nicht zu schreiben eine Ideologie zu verfolgen, aber gut, du scheinst dor ja aufgrund deiner langen Antwortdauer auch nicht so sicher gewesen zu sein, wie du es selber glaubst.
1. Da muss ich widersprechen, denn die Landbevölkerung ist je nach Land bei ca. 20%, was immer noch über 15 Mio. Leute sind.
Für die gibt's ja Punkt 2 und 3, außerdem, würden nur diese 20% jeden Meter mim Auto fahren, wäre die Welt eine ganz andere, ist aber nicht so.
2. Da wir ein Skiforum sind, wie soll man mit Skischuhen und Ski Fahrrad fahren?
Wir haben in den letzten Beiträgen auch über allgemeine Fahrten geredet, nicht nur über Ski(auch Leute in einem Skiforum gehen nicht 365 Tage im Jahr skifahren)
Außerdem gibt's dann Punkt drei, und oben hab ich noch was anderes erklärt(stimmt auch hier natürlich zu)

Zu 3.
Ich verweise hier auch nochmal auf meine Erklärung bei 1.
Kosten: viel weniger, weil weniger Kilometer zu fahren
Parkgebühren: an den meisten bahnhöfen zahlst du nichts(mit Zugticket)
dass man persönliche Nachteile in Kauf nehmen sollte, um weniger Co2 zu erzeugen.
Stimmt, ist schlauer die ganze Umwelt mit CO2 zu belasten, gilt aber nur dann, wenn dir alleanderen Menschen auf dieser Welt scheiß egal sind und nurdu dir selber wichtig bist.

Ich weiß nicht ob du Kinder hast, aber möchtest du nicht,.dass die in deinem Alter auch noch Skifahren könenen?
j-d-s
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s »

Hast du überhaupt ein Auto und einen Führerschein, dass du hier sowas behauptest? Also in Deutschland ist parken an den meisten Bahnhöfen ziemlich teuer. Nur Flughäfen sind noch teurer.
Und die allermeisten Kosten eines Autos sind Anschaffung und Steuer, Versicherung, und so weiter, die Ersparnis für kürzere Strecke ist sehr gering, wenn man sie mit dem Ticketpreis aufrechnet und sobald es mehrere Personen oder gar Fernverkehr ist, ist die Bahn sogar teurer, weil da jede Person zahlt, beim Auto die Kosten von einem und fünf Leuten dagegen gleich hoch.

Zum Co2 habe ich hier mehrfach die Studie verlinkt, dass selbst ein Null-Reduktions-Szenario kein Problem ist, auch nicht fürs Skifahren. Die Studie hatte Andermatt untersucht und kam zu dem Ergebnis, dass auch bei dem wärmsten IPCC-Szenario im Jahr 2100 noch Weihnachten bis April gesichert ist, dank Beschneiung.
Auch bezüglich aller anderen Folgen des wärmsten IPCC-Szenarios kann ich da nichts erkennen, was katastrophal wäre, das kann alles mit technischer Anpassung an die Folgen geregelt werden und das deutlich günstiger verglich mit der Co2-Reduktions-Ideologie, die ja, wie man an deinen Forderungen immer erkennt, einen Rückschritt von Komfort und Wohlstand bedeuten würde, ohne dass es erforderlich wäre.
markus
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von markus »

Vertragts euch und geht’s in einen See und kühlts euch ab. Is vielleicht besser.( mim Radl, zu Fuß, mim Bus oder E Auto )
Thunderbird80
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Thunderbird80 »

Ich war die letzten Tage in Österreich und Südtirol unterwegs und bin ein paar Strecken gefahren die ich schon länger nicht mehr gefahren bin. Und es war auffällig wie schlecht teilweise die Straßen auch in Österreich sind. In Deutschland ist man das ja schon länger gewohnt (Bayern mal ausgenommen) dass man über Schlaglochpisten fährt und Autobahnen über Jahre gesperrt werden müssen weil die Brücken völlig kaputt sind und einsturzgefärdet sind (im ach so reichen Deutschland). A66 bei Wiesbaden, A45 bei Lüdenscheid, A100 in Berlin, A1 bei Leverkusen für LKW, jetzt ganz aktuell bei Bonn. Volkswirtschaftlicher Schaden gigantisch. In Österreich waren mir auch einige Strecken aufgefallen, die ziemlich kaputt sind. Speziell waren mir 2 aufgefallen: Turracher Höhe Strecke auf der Steiermark Seite (Kärnten Seite ist in Ordnung) und die Strecke zwischen Lienz und Spittal im gesamten Abschnitt zwischen Winklern und MÜhldorf. Die Strecke (ungefähr 50km) ist wirklich sowas von kaputt und die ultimative Stoßdämpfer Teststrecke
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Seilbahnjunkie »

j-d-s hat geschrieben: 21.06.2026 - 01:49 Es ist Ideologie, die Meinung zu haben, dass man persönliche Nachteile in Kauf nehmen sollte, um weniger Co2 zu erzeugen. Und die ganzen anderen Vorteile der Öffis, die du immer postulierst, sind Ideologie oder etwas, wo du nicht verstehst, dass es auch Leute gibt, denen Auto fahren Spaß macht, oder die gar kein Bedürfnis haben, während der Fahrt auch mit den Öffis irgendwas anderes zu machen, sondern für die das einfach nur langweilige Wartezeit ist bis man ankommt.
Und ich muss deine Ideologie akzeptieren, dass sich alles nur um deinen persönlichen Komfort zu drehen hat und andere die Belastungen dafür gefälligst ertragen sollen? Das ist verquere Freiheitsideologie die keine Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer nimmt.
Welche Autobahn du vor der Haustür hast weiß ich übrigens immer noch nicht.
j-d-s hat geschrieben: 21.06.2026 - 01:49 27% haben keine vernünftig nutzbare ÖV-Anbindung, das sind über 22 Mio. Leute in Deutschland.
Stimmt, aber ein nicht unerheblicher Teil ist selbst Schuld an der Situation, weil er unbedingt das billige Häuschen im Grünen haben muss. Ist ja auch kein Problem, man kommt ja mit seiner Blechkiste überall hin. Wen man dabei belästigt ist ja egal, Hauptsache man selbst wohnt schön ruhig.

Ich hab das als Kind schonmal live erlebt wie solche Denke funktioniert. Da sollte hinter unserem Wohngebiet eine Erweiterung erschlossen werden. Was gab's da für einen Aufstand, weil die Leute ja dann alle am eigenen Haus vorbei fahren. Dass man selbst aber jeden Tag bei anderen vorbei fährt, das war natürlich egal. Man muss ja mobil sein.
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Skiwelt07
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

Jahr 2100 noch Weihnachten bis April gesichert ist, dank Beschneiung.
Recht kleiner Zeitraum finde ich.
Außerdem wird bis dahin auch vieles schlechter(bpsw. Powderfahren, Sommerskifahren, Gletscherherbst, Diverse Kleinskogebiete als Alternativen)
Außerdem hat der Klimawandel weltweit extrem Auswirkungen auch schon jetzt, es ist unser großtes Problem jemals der Menschheitsgeschichte, wer das nicht versteht braucht Hilfe!!!
Co2-Reduktions-Ideologie
Juhu die nächste Ideologie :lol:
Du findest bestimmt noch paar bei mir :wink:
Ich glaub an dich
Hast du überhaupt ein Auto
Nein, vermisse ich aber auch nicht, und brauche ich nicht.
Also in Deutschland ist parken an den meisten Bahnhöfen ziemlich teuer.
Gut das weiß ich nicht, in Tirol ist an den meisten bahnhöfen ein Gültiges Ticket als Parkschein ausreichend.

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 21.06.2026 - 20:06 Welche Autobahn du vor der Haustür hast weiß ich übrigens immer noch nicht.
Das nächste was @j-d-s ewig nicht beantwortet, auch hier stellt sich die Frage ob das stimmt/er selber von seinem Standpunkt überhaupt überzeugt ist.

Sonst kann ich meinem Vorredner (@Seilbahnjunkie )in allen Punkten zustimmen
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Teddy75 »

j-d-s hat geschrieben: 21.06.2026 - 12:32
Zum Co2 habe ich hier mehrfach die Studie verlinkt, dass selbst ein Null-Reduktions-Szenario kein Problem ist, auch nicht fürs Skifahren. Die Studie hatte Andermatt untersucht und kam zu dem Ergebnis, dass auch bei dem wärmsten IPCC-Szenario im Jahr 2100 noch Weihnachten bis April gesichert ist, dank Beschneiung.
Auch bezüglich aller anderen Folgen des wärmsten IPCC-Szenarios kann ich da nichts erkennen, was katastrophal wäre, das kann alles mit technischer Anpassung an die Folgen geregelt werden und das deutlich günstiger verglich mit der Co2-Reduktions-Ideologie, die ja, wie man an deinen Forderungen immer erkennt, einen Rückschritt von Komfort und Wohlstand bedeuten würde, ohne dass es erforderlich wäre.
Das ist für mich die dümmste und ignoranteste Aussage, die ich seit langem irgendwo gelesen oder gehört habe. :nein:


Was eine andere hier geschriebene Sache angeht: Mit meinen zwei Kindern von 8 Jahren würde ich auch im Leben nicht mit dem Zug in den Winterurlaub fahren. Reichlich Koffer + Skier schleppen und noch auf die Kurzen aufpassen....das klappt nicht. Da nehme ich doch lieber das Auto, das macht in dem Moment mehr Sinn. Was ich z.B. nicht brauche, ist mit dem Auto zum Lift zu fahren. Dafür gibt es (fast) überall einen Skibus, den ich nehmen kann. Dadurch macht auch der Hüttenwirt etwas mehr Umsatz und freut sich :bia: Einkaufen geht wunderbar mit unserem Bollerwagen. 4 Getränkekisten passen da locker rein. Und der normale Tageseinkauf sowieso. Nutze ich auch zu Hause gerne, geht aber auch im Urlaub. Sommer wie Winter!
Wenn ich alleine unterwegs bin, fahre ich übrigens gerne mit dem Zug. Ist sehr entspannt und als Einzelfahrer meistens günstiger als mit dem Auto.
"Papa, ich fahre besser als Du. Ich kann schon ohne Stöcker fahren, Du brauchst immer noch welche"
Daria, geliebte Tochter, damals (2022) 4 Jahre alt, nach ihrem ersten Skikurs 8-O :love:

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Skiwelt07 »

Das ist für mich die dümmste und ignoranteste Aussage, die ich seit langem irgendwo gelesen oder gehört habe. :nein:
Ja
Was eine andere hier geschriebene Sache angeht: Mit meinen zwei Kindern von 8 Jahren würde ich auch im Leben nicht mit dem Zug in den Winterurlaub fahren.
Ist ja in solchen Einzelfällen tatsächlich OK, wenn die Kinder älter sind geht das aber auch mit der Bahn Problemlos.
Man kann aber auch jetzt schon z.B. ein E-Auto benutzen.


Urlaub ist eh nicht so schlimm wie Tagesfahrten, v.a. wenn man dann vor Ort nicht irgendwie rumgurkt.

Wenn ich alleine unterwegs bin, fahre ich übrigens gerne mit dem Zug. Ist sehr entspannt und als Einzelfahrer meistens günstiger als mit dem Auto
Viel entspannter, wie mich das nerven würde jeden Meter mit dem Auto zu fahren :roll:
Billiger eigentlich auch immer
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