Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

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Arlberg
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Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von Arlberg »

Ich musste meine Beiträge hier in ein neues Thema verschieben.

Ich denke, die millionenschwere Skiinfrastruktur (Lifte/Hotels) ist ein Hauptgrund für die steigenden Kosten, die für den Durchschnittsbürger, der Wintersporturlaub machen möchte, unerschwinglich sind.

Ist das wirklich notwendig?

Ich fände es besser, wenn die meisten Sessellifte abgerissen und, wo möglich, durch altmodische, viel günstigere Skiinfrastruktur wie Schlepplifte ersetzt würden (die nur einen Bruchteil anderer Berglifte kosten). Der zusätzliche Nutzen hält die Beine aktiv und die Aufmerksamkeit fast 100 %! Sessellifte hingegen verursachen das Schlafbeinsyndrom, und die Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit auf der Piste lassen deutlich nach.

Wie viel kostet heutzutage eigentlich ein Familienskiurlaub mit zwei Kindern?

Kann sich jemand mit einem regulären Job das leisten, oder ist es mittlerweile nur noch ein Luxusartikel auf der Wunschliste?

Ich habe um einen AI-Überblick gebeten. Hier ist er. ... anscheinend bin ich nicht allein. :( :( :( :(


________________________________________________________________________________________________________

AI

Die Wahrnehmung von Wintersport als teure, elitäre Aktivität ist berechtigt, insbesondere beim Skifahren und Snowboarden. Während einige Wintersportarten wie Eislaufen oder Curling leichter zugänglich sind, tragen die hohen Kosten für Ausrüstung, Unterricht und Anreise zu den Skigebieten laut Melanin Base Camp und sportanddev zu einer wahrgenommenen Exklusivität bei. Dies wird noch dadurch verschärft, dass hohe Investitionen in Einrichtungen wie Lifte und Hotels erforderlich sind, um diese Aktivitäten zu ermöglichen, was Barrieren für Menschen mit geringeren finanziellen Mitteln schafft.

Ausführliche Erläuterungen zum Thema:
Hohe Kosten:
Insbesondere Skifahren und Snowboarden erfordern erhebliche Investitionen in Ausrüstung (Skischuhe, Ski, Boards, Bindungen), Unterricht (oft für Anfänger notwendig) und Reisekosten zu den Skigebieten.

Infrastruktur der Skigebiete:
Die Entwicklung von Skigebieten erfordert umfangreiche Infrastruktur wie Lifte, Hotels und andere Einrichtungen, was die finanzielle Belastung zusätzlich erhöht.

Erreichbarkeit:
Die hohen Kosten und die Lage vieler Skigebiete machen sie für viele unzugänglich, insbesondere für Menschen in städtischen Gebieten oder mit begrenzten finanziellen Mitteln.
Kulturelle Barrieren:
Neben finanziellen Faktoren können auch kulturelle Barrieren bestehen. Laut Melanin Base Camp haben manche Wintersportarten eine vermeintlich „elitäre“ Kultur, die Anfänger einschüchtern kann.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahrnehmung des Wintersports als elitär auf die hohen Teilnahmekosten, die erheblichen Investitionen in die Infrastruktur der Skigebiete und das Potenzial kultureller Barrieren zurückzuführen ist, die Menschen aus weniger wohlhabenden Verhältnissen abschrecken können.

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Seilbahnjunkie
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Brauchen wir solche Beiträge hier wirklich?
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von judyclt »

Nein.
Arlberg
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von Arlberg »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 29.05.2025 - 14:57 Brauchen wir solche Beiträge hier wirklich?
Der Forum-Administrator hat mir geraten, es in diesen Abschnitt zu stellen.
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Seilbahnjunkie
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Deine etwas eigene Meinung zur Entwicklung von Skigebieten sei dir gegönnt, aber der Sinn hier irgendwelche blödsinnigen KI Antworten zu posten erschließt sich mir nicht, egal in welchem Unterforum.
Arlberg
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von Arlberg »

Es tut mir leid, Sie zu verärgern, aber versuchen Sie bitte, nicht die Diskussion zu stören. Ich habe es mit Genehmigung des Administrators verschoben. Ich bin hier sehr zuvorkommend und höflich. Also, ich meine, gehen Sie bitte weg, wenn es nicht zu Ihrem Forennamen passt.
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von Mt. Cervino »

Klingt wie ein Chatbot...
Ich verstehe denn Sinn des Posts auch absolut nicht. Warum "unterhältst" du dich nicht mit der AI. Chat GPT würde sich sicherlich freuen.
Aber KI generierte Antworten hier reinstellen und dann hoffen, dass eine Diskussion draus wird ist doch ein wenig nerdig.
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von bastian-m »

@Arlberg

ChatGPT gibt zwar manchmal ziemlich gute Antworten. Wenn du in deinem Fall allerdings die Quelle anschaust, womit ChatGPT seine Aussage begründet, dann ist es eine Organisation in den USA, die sich mit Zugangshindernissen zu Outdoorsport für Frauen und diverse, möglicherweise systematisch benachteiligte Gruppen wie Dunkelhäutige oder Trans-Personen beschäftigt. Ich sag mal ... das ist sicher nicht die beste Quelle als Beleg für ein elitäres Separieren des Skisport in den Alpen für die deutsche Bevölkerung.

Mir ist unklar, worauf du hinaus willst. Was möchtest du mit uns diskutieren?
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Arlberg
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von Arlberg »

zur Klarstellung ..

ich habe Google AI Übersicht verwendet

Was ich sagen will: Skigebiete, die in millionenschwere Lifte investieren, müssen ihre Kosten an der Kasse wieder einspielen. Skifahren ist schon jetzt unverschämt teuer, und nur noch Leute mit freiem Einkommen können es sich leisten. Ich kenne viele Leute, die aus Geldmangel mit dem Skifahren aufgehört haben. Vielleicht könnten Skigebiete ihre Investitionen reduzieren, und der Ersetzen und Bau neuer Schlepplifte wäre ein neu Anfang!

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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von gfm49 »

Schon allein die Wahl der Überschrift ist Framing "Snob-Sport"
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Seilbahnjunkie
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Die Diskussion ist ähnlich sinnvoll wie die kürzlich geführte zu Skifahren ohne Liftnutzung. Es gibt ja noch Retroskigebiete, wer das will kann ja dort hinfahren.
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bastian-m
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von bastian-m »

Ein Stück weit trifft das auf Frankreich zu. Dort gibt es Gebiete, die man als deutscher häufig nicht kennt, wenn man nur von den üblichen Großen gehört hat. Diese Gebiete sind dann trotzdem größer als alle mittelgroßen Gebiete in Tirol, haben trotzdem oft kuppelbare Lifte, diese sind dann aber oft ziemlich alt und werden mit dem wirklichen technischen End-Of-Life ersetzt. Skipässe kosten dort so viel, wie in Tirol vor 10 Jahren. Viele Deutsche zieht es aber weiterhin kategorisch nach Österreich und in die Schweiz, weil die Anfahrt kürzer ist und eben deutsch gesprochen wird.
In Österreich gehen die Gebiete, die es wie von dir gefordert versucht haben, reihenweise pleite, weil keiner dort hin will.

Tirol hatte heuer übrigens einen Rekord an Nächtigungen. Ja, du jast Recht, für Teile der deutschen Mittelschicht wird Skifahren sehr sehr teuer, aber das ist zumindest für die Tiroler kein Problem, weil andere Gästegruppen das ausgleichen.
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Robert79
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von Robert79 »

Auch ein Grund warum ich so gerne nach Frankreich fahren. Noch sehr wenige Gondelbahnen, fast alle Unterkünfte Ski in- Ski Out, top Infrastruktur wie zb. Ski Service und Verleih in jeder größeren Unterkunft. Über den Baustil lässt sich streiten, aber vom Flächenverbrauch um ein Vielfaches besser als alles was in Österreich so gebaut wird. Ich persönlich brauche beim Skifahren keinen Sessellift mit Sitzheizung und Hauben, es ist ein Outdoor Sport und an wie vielen Tagen in der Saison ist wirklich Schneefall und muss ich dann, wenn es mich stört, wirklich Skifahren? Die ach so gute Infrastruktur mit WLAN usw. hat halt ihren Preis und wenn die Nachfrage da ist darf man sich auch nicht wundern wenn das Ticket kostet was es kostet. Was ich so beobachte ist mehr als genug Geld vorhanden. Da bestellt die Familie mit ihren Kindern das gesamte Sortiment, die lieben Kleinen machen 2 Bissen und haben genug, es muss ja noch Platz für den Nachtisch sein. Und nach einer weiteren halben Stunde ist ihnen kalt, das man natürlich zurück ins Hotel muss. Welches natürlich über einen Pool und weiteres Verfügungen muss sonst wird den Armen ja langweilig. Trifft natürlich nicht auf alle zu, aber sehr oft zu beobachten und zugetragen bekommen. Ja ja, so ein teurer Sport.
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von markus »

Du musst ja nicht zwingend zum Skifahren gehen wenn es Dir zu teuer ist, oder?
Du kannst auch Langlaufen, skitouren gehen, Schneeschuh wandern, Schlitten fahren, Eislaufen ….
Das ist alles viel günstiger sobald Du die Ausrüstung dafür hast.
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von tmk1609 »

Habt ihr euch schon mal dem Thema neutral genähert?

Einfach mal so:
- wie viel hat eine Tageskarte in einem Skigebiet z.B. 1985 gekostet und wieviel würde diese Karte unter Berücksichtigung der Indizes seitdem heute kosten?
- das ganze würde ich mal in die "Nettoskifahrdauer" pro Tag in Verhältnis setzen. Also:
- Dauer eines Skitages (z.B. 9:00 - 16:00 Uhr)
- abzüglich Mittagspause (z.B. 1h)
- abzüglich heutiger Wartezeit an den Liften (z.B. 0,5h) bzw. damaliger Wartezeiten an den Liften (z.B. 1,5h)
- abzüglich der Dauer, die man früher länger in den Liften gebraucht hatte, weil die z.B. langsamer waren als heute (z.B. 0,25h)

Mein Bauchgefühl sagt mir (ja, ich hab es auch ein wenig im Kopf nachgerechnet schon ;-) ), dass das Skifahren z.B. seit 1985 natürlich teurer geworden ist, aber rein auf das eigentliche Skifahren gerechnet meiner Meinung nach weniger stark als damals.
Will damit sagen, dass ich vermute, dass ich natürlich (indexbereinigt) mehr für die Tageskarte zahle, aber ich da auch aufgrund der neuen, modernen Lifte auch weit mehr habe vom Skitag als z.B. Mitte der 80er-Jahre.

Oder wie seht ihr das?

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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von gerrit »

ob etwas teurer oder billiger geworden ist hängt letztlich von der Bezugsgröße ab.
Ich nehme an, dass eine Woche Skifahren im Vergleich zwischen 1970 und 2025 inflationsbereinigt sicher teurer geworden ist, ich habe aber die Vermutung, dass 1000 Höhenmeter Abfahrt im Vergleich zu damals eher billiger geworden sind. (Höhere Kapazität der Aufstiegsanlagen, tempotauglichere Pisten, wobei man hier darüber diskutieren kann, ob das von allen positiv gesehen wird, Benefit hängt natürlich vom Können bzw. Tempo des Schifahrers ab).
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von Arlberg »

In Österreich sind die Preise konstant deutlich über der jährlichen Inflationsrate gestiegen. Ich glaube, noch vor ein paar Jahren waren die Lifttickets um mehr als das Doppelte der österreichischen jährlichen Inflationsrate teurer.
Lifte … Schlepplifte sind viel günstiger zu bauen und effizienter (und belastbarer) als Sessellifte. Angesichts der steigenden Schneefallgrenze könnte das natürlich zum Problem werden, haha.
Ganz zu schweigen von anderen Kosten: astronomisch hohe Kurtaxen (pro Nacht). Warum sollten EU-Bürger auf einem Kontinent, auf dem wir uns frei bewegen, leben und arbeiten können, eine Kurtaxe zahlen müssen? Das ist ein riesiger Betrug und sollte (in allen EU-Städten) abgeschafft werden.
Warum kostet ein Schnitzel in Skigebieten über 20 Euro, wenn man in der Hauptstadt Wien noch eines für 12 Euro bekommt?
Ich kann mir vorstellen (ich weiß), dass die günstigeren Alpenländer (Bulgarien, Rumänien, Polen, Türkei usw.) aufgrund der unerschwinglichen Preise in Österreich die jüngere Generation von Skifahrern anziehen.

Wie kann Österreich jetzt teurer sein als die Schweiz ... Vielleicht Gier??

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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von gfm49 »

tmk1609 hat geschrieben: 03.06.2025 - 09:15 Habt ihr euch schon mal dem Thema neutral genähert?
Wie soll man sich einem tendenziösen Thema neutral nähern? Ist jeder, der sich ein teureres Vergnügen leistet, gleich ein "Snob" (= jemand, der aufgrund seiner tatsächlichen oder vermeintlichen Stellung abschätzig auf andere herunterblickt)?
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von bastian-m »

Beim Vergleich 1985 zu jetzt nicht vergessen: Die Beschneidungsinfrastruktur. Deren Errichtung und Betriebskosten tragen einen ganz erheblichen Teil zu den Gesamtkosten bei und die gab es 1985 so gut wie nirgends und schon gar nicht flächendeckend.

Preise auf den Hütten: Aufwand und "Gier". Schnitzelpreis in Wien mit Schnitzelpreis aus dem Berg direkt vergleichen hinkt wegen des Aufwands des Transports von Material und Mensch in die Höhe, aber: Meiner Meinung nach wird da zusätzlich ordentlich abkassiert.
Während in Lech die Gulaschsuppe nochmal teurer ist als in Fiss, kostet sie auf der anderen Talseit quasi in Sichtweite des Schönjochs auf der Gogles Alm, einer Hütte die nur von Tourengehern und Rodlern zu Fuß erreichbar ist, die Hälfte.

Schlepplifte für ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis: Dadurch, dass du es nochmal wiederholt hast, funktioniert es in Österreich nicht besser. Es gab und gibt Skigebiete, die genau das versuchen bzw. versucht haben: Bei Schleppliften bleiben und dafür günstige Preise. Das wollen aber nicht genügend Gäste, die Gebiete sind pleite gegangen.
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von gerrit »

bastian-m hat geschrieben: 03.06.2025 - 14:07 Beim Vergleich 1985 zu jetzt nicht vergessen: Die Beschneidungsinfrastruktur. Deren Errichtung und Betriebskosten tragen einen ganz erheblichen Teil zu den Gesamtkosten bei und die gab es 1985 so gut wie nirgends und schon gar nicht flächendeckend.
:lol:
Ich hoffe, es gibt dann auch genug Anästhesisten in den Schigebieten bzw. deren Leistungen sind im Schipass includiert, sonst wäre das eher ein schmerzhaftes Urlaubserlebnis ...... :wink:
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von tmk1609 »

gfm49 hat geschrieben: 03.06.2025 - 13:11
tmk1609 hat geschrieben: 03.06.2025 - 09:15 Habt ihr euch schon mal dem Thema neutral genähert?
Wie soll man sich einem tendenziösen Thema neutral nähern? Ist jeder, der sich ein teureres Vergnügen leistet, gleich ein "Snob" (= jemand, der aufgrund seiner tatsächlichen oder vermeintlichen Stellung abschätzig auf andere herunterblickt)?
Ich check deinen Post nicht.
Hab eh darunter geschrieben wie ich das beispielhaft gemeint habe.
Wo findest du in meinem Post den Grund, dass du mir angriffig ins Gesicht springen musst? :lol:
Wollte damit eigentlich genau das Gegenteil bewirken, nämlich von einer gefühls- und bauchschätzungsbetonten Diskussion raus in eine faktenbasierte Diskussion zu kommen.
Recht viele zahlenbasierende Fakten lese ich aus dem AI-Post jetzt nicht raus......

....oder übersehe ich da was?

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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von bastian-m »

gerrit hat geschrieben: 03.06.2025 - 14:53
bastian-m hat geschrieben: 03.06.2025 - 14:07 Beim Vergleich 1985 zu jetzt nicht vergessen: Die Beschneidungsinfrastruktur.
:lol:
Ich hoffe, es gibt dann auch genug Anästhesisten in den Schigebieten bzw. deren Leistungen sind im Schipass includiert, sonst wäre das eher ein schmerzhaftes Urlaubserlebnis ...... :wink:
Zwar ein Phänomen der Autokorrektur, aber es macht mich zweifelsohne nachdenklich bezüglich eines neuen Geschäftsmodells.
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von gerrit »

bastian-m hat geschrieben: 03.06.2025 - 15:47 Zwar ein Phänomen der Autokorrektur, aber es macht mich zweifelsohne nachdenklich bezüglich eines neuen Geschäftsmodells.
:D :D
Ich melde mich für die Beschneidungsstation am Arlberg, alternierend mit den Stationen in Verbier, in Alagna und in Chamonix!
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von gfm49 »

tmk1609 hat geschrieben: 03.06.2025 - 15:01 Wo findest du in meinem Post den Grund, dass du mir angriffig ins Gesicht springen musst? :lol:
Ich springe nicht Dir ins Gesicht, sondern gewissermaßen dem TO, der Skifahren künftig als potenziellen "Snob"-Sport ansieht. (Überschrift!). Darauf kann man imho eigentlich nicht seriös eingehen.
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Re: Ski-Infra. Steigende Preise verwandeln sich wieder in Snob-Sport? Ich habe AI gefragt

Beitrag von judyclt »

bastian-m hat geschrieben: 03.06.2025 - 14:07 Beim Vergleich 1985 zu jetzt nicht vergessen: Die Beschneidungsinfrastruktur.
Wenn man die Entwicklung der Religionen im deutschsprachigen Raum betrachtet, hat sich die Beschneidungsinfrastruktur bestimmt prächtig entwickelt. Insofern auch nur folgerichtig, dass die Autokorrektur das berücksichtigt. :lol:

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