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DigiCams

Standsicherheit bekommt man auch durch Carbon nicht, das geht nur durch möglichst tief angebrachtes Gewicht.
 
http://www.manfrotto.de/product/79413.78449.101902.0.0/055CX3/_/Carbon_Stativ%2C_3_Segmente

Beispielsweise wiegt das Sativ nur 1,73 Kilo - und ist trotzdem sehr stabil.... Also - wie geht das, wenn man es mit den nahezu ebenso schweren günstigen Stativen vergleicht?

Der Unterschied zwischen den ganzen Wald- und Wiesenstativen und so einem Stativ ist imo. die Passgenauigkeit der einzelnen Teile. Da wackelt nichts, da ist alles bündig, da gibt's keine Schrauben die sich raus drehen. Dazu noch einen ordentlichen Kugelkopf. Darauf kannst dann auch wirklich schwere Ofenrohre ruhig stellen - es reicht zumindest für bis zu Kamera - Objektivkombinationen bis etwa 7 Kilo... Und ja, das Ding steht stabil. ;)

Nicht das pure Gewicht macht ein Stativ stabil, sondern auch sehr viel die Verarbeitung und die Auswahl an Materialien.

MFG Dachstein
 
:lach: Ein 400,- Euro-Stativ hat schon was :lach:
Da kannste aber auch die Amaturenbrettverarbeitung von Golf und Bentley vergleichen :lach:

Die Kernaussage ist natürlich zutreffend! Wenn ich mein Stativ oben ausfahre, wackelt das Plastik mehr als wenn ich es eingefahren lasse und nur das Dreibein aufstelle. Bei den drei Beinen hingegen sehe ich keinen Grund, warum die wackeln sollten, da ist es eher die Gewichtsfrage.
Dennoch wäre so ein 400,- Euro Stativ in derselben Situation auch beinahe umgefallen, denn ich glaube nicht, dass es auf Windschnittigkeit ausgelegt ist, auch wenn man für den Preis einen Test im Windkanal erwarten dürfte :wink:

Ob ein Stativ nun wackelt oder nicht, lässt sich ja ganz einfach feststellen, wenn man im digitalen Zoom vom LiveView nachschaut. Und das geht dann ja einher mit der manuellen Scharfstellung.

Kugelkopf hat mein 25,- Cullman übrigens nicht, wird aber mein nächstes Stativ haben, da es schon ein wenig nervig ist, wenn man 2-3 Schrauben drehen muss.
 
Foto-Irrer schrieb:
Dennoch wäre so ein 400,- Euro Stativ in derselben Situation auch beinahe umgefallen, denn ich glaube nicht, dass es auf Windschnittigkeit ausgelegt ist, auch wenn man für den Preis einen Test im Windkanal erwarten dürfte :wink:

Für das hat mein Manfrotto jedenfalls einen Trick parat. Man kann das Stativ bei voll ausgezogenen Beinen tieferlegen - also die 3 Beine weit abspreizen. Somit wird die Standfläche erhöht und es wird stabiler. Freilich, auch tiefer. ;) Aber gut, diese Features kosten eben auch alle Geld...

MFG Dachstein
 
Also ich hatte am Anfang auch ein Cullmann Stativ, ist sehr gut vom Preis/-Leistungsverhältnis finde ich. Aber ich muss Dachstein zustimmen, seitdem ich ein Manfrotto habe, ist das Stativ in jeder Situation Stabil auch im Wind, dadurch, dass man die Beine spreizen kann. Es muss ja nicht gleich eines um 400 Euro aus Carbon sein ;-)
Wie lange ein Stativkopfruhig bleibt mehr man erst richtig, wenn man ultra lange belichtet.
Früher wäre mit meinem Cullmann Stativ so ein Bild nicht gegangen, da es einfach mit der Zeit ein wenig abgesackt wäre:

1287325753Elba4Sternenbahnen2.jpg
 
Hast natürlich Recht Dachstein, hab mich falsch ausgedrückt. Wenn das Stativ nicht passt kann man es einbetonieren und es wackelt noch. Nur wenn es nichts wiegt steht auch das stabilste Stativ nicht sicher. Ich dachte da gerade an die Windprobleme die Foto-Irrer hatte.
 
^^ja so hat man sich das gedacht.
Gut das so viele Profis auf Nikon umgestiegen sind. Ich hoffe das ich diesmal schneller an eine rankomme.
Bleibt nur noch die Frage für den Preis. Es wird ab und an was von ca. 6800 Dollar gemunkelt!
Um im Profimarkt wieder an Boden zu gewinnnen hätte ich nichts gegen einen attraktiven Preis.

edit:
Auf das neue Design mit noch größeren ergo Tasten und jetzt mit zwei Multi-Controller bin ich ja mal gespannt. Der eine bei den alten Cams sind schon sehr geil!
Der Weißabgleich hat eine eigene Taste bekommen. Das ist o.k. Aber durch die freien Konfigtasten ev. unnötig- mal sehen.
Das Steuerrad scheint auch neu zu sein (berührungs-sensitiv).
Konfigurierbare Funktionstasten sind das was es dann im Alltag ausmacht wenn es richtig schnell gehen muß.
Was aber in jedem Fall anders ist ist die Lupenfunktion. Da ist die Doppelbelegung auf der Rückseite weg. Eine Taste ist nun nach unten gerutscht.
Bin ja mal gespannt wo die Funktion Lupe- Zoom dann sinnigerweise verstellt wird. Hoffentlich endlich ohne umgreifen zu müssen.
Interessant auch die Knöpfe auf der Vorderseite. Die haben sich vermehrt wie die Hasen.

Ein sabernder mic
http://www.colorfoto.de/news/canon-eos-1d-x-professionelles-top-modell-1203703.html
 
^^...ja in der Tat, schaut auf den ersten Blick etwas viel aus. Aber da die Tasten auch hochkant in der gleichen Ergonomie zu bedienen sein werden wie waagrecht- davon gehe ich 100% aus- reduzieren sich die vier auf zwei Tasten. Eine sicher, nach wie vor, zum abblenden und die andere könnte eine freie für eine eigene Konfig sein.
Für die Hochkantergonomie wird auch der zweite Joystick sein. Den benutze ich recht häufig zum verstellen der AF- Felder und logischerweise zum navigieren der Bilder in der Rückschau. Leider vermisse ich ihn bei den alten Cams oft beim hochkant knipsen. Daher wird das eine super Neuerung.
 
...ja das Hochkantkonzept war schon gut aber leider nicht perfekt. Aber hier wird das bestätigt was ich vermutete.
http://www.letsgodigital.org/en/30893/canon-eos-1dx/
Auch ist hier endlich mal der Kartenschacht zu sehen. Es gibt wieder zwei Plätze für CF Cards wie bei der D2000. SD Karte scheint wieder weg zu sein.

Anmerkung: Warum ist hochkant so wichtig?
Klaro für die People- und Portaitfotografie das ist klar.
Für den Sportfotografen ist durch das knipsen mit Festbrennweiten der "Spieler" irgendwann zu nahe. Und dann hilft auf die schnelle nur hochkant. z.B. beim Einwurf, Gestikulieren, Jubelfotos, Tainerfotos oder Hallensport (TT).
http://www.welt.de/multimedia/archive/00598/loew_jubel_BM_Bayer_598024p.jpg
 
mic schrieb:
Auch ist hier endlich mal der Kartenschacht zu sehen. Es gibt wieder zwei Plätze für CF Cards wie bei der D2000. SD Karte scheint wieder weg zu sein.

Gott sei Dank! Ich kenne genug Leute, denen da der Schieber für die Kartensperre ex gegangen ist. Imo. eine absolute Fehlkonstruktion, besonders für den harten Einsatz, wenn man den Schiebeschalter oft betätigt, wie ich. Ich habe auch schon selber 2 Sandisk Karten, wo der Schalter bei Bewegung in die Sperrposition rutscht, auch bei einer Kingston habe ich das Problem auch. Hingegen, selbst meine alten CF Karten gehen nach 7 Jahre Einsatz ohne Probleme.

MFG Dachstein
 
...in der Tat ist der Schiebeschalter ein Problem mir ist auch schon einer "verschwunden" und damit die Karte unbrauchbar geworden.
Was darauf verloren gegangen ist k.a.. Ich will es auch gar nicht wissen. :?
Das Gute an der SD Karte ist aber das die in den ein oder anderen Laptop paßt ohne Adapter. Gibt es auch Laptops die CF direkt können?
Das mag ich auch an meiner 400D besonders die hat noch CF!!
 
Der Shutter-Speed klingt schon sehr beeindruckend muss ich sagen! Allgemein wohl wirklich die vielseitigste Kamera zurzeit auf dem Markt. Was mich allerdings wundert, dass sie den GPS Empfänger zum Beispiel nicht in die Cam integriert haben.
 
Mir erschliesst sich bis heute der Sinn eines GPS in der Kamera nicht. Obwohl ich mit der kleinen von mir (Pana TZ-10) öfters mal damit experimentiert habe. Vielleicht für Spionage-Einsätze oder etwas in der Art?!
 
Ich finde das schon praktisch wenn man in jedem Bild automatisch den Aufnahmeort gespeichert hat. Damit lassen sie sich teilweise besser sortieren und in großen Schigebieten weiß man immer wo man seine Fotos geschossen hat. Wer es nicht will muss es ja nicht verwenden.
 
Hallo,
ChaosB99 schrieb:
Mir erschliesst sich bis heute der Sinn eines GPS in der Kamera nicht. Obwohl ich mit der kleinen von mir (Pana TZ-10) öfters mal damit experimentiert habe. Vielleicht für Spionage-Einsätze oder etwas in der Art?!
es gibt zwei Einsatzmöglichkeiten:

  • Man kann die Aufnahmen z.B. über google Earth ohne großen Aufwand unmittelbar über die Geodaten am richtigen Ort veröffentlichen
  • Man kann den Aufnahmestandort feststellen :wink: :lol: - das mag banal klingen; wenn man aber ein paar hundert Meilen durch die amerikanische Prärie gefahren ist, kann das ganz nützlich sein, wenn man nicht mehr weiß, wo die verfallene Scheune oder der museumsreife Truck gestanden ist - jedenfalls einfacher als Papiernotizen.
 
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