Gestern ging’s los zum persönlichen Saisonstart mit Frau und Junior. Anreise unproblematisch über Achenpass ohne Blockabfertigung. Da unser Zimmer noch nicht parat war, überbrückten wir die Zeit im Wellnessbereich
Hab schon schlechteres Panorama aus der Sauna gehabt
Leider bewahrheitete sich dann mal wieder die Weisheit, dass man mit Kindern nicht planen kann. Unser 5-Jähriger plagte sich ab abends mit Schüttelfrost herum und die Nacht bei fast 40 Grad Fieber brachte uns um den Schlaf und ihn um den für heute geplanten Skikurs. Um den Tag nicht komplett ungenutzt zu lassen, erklärte sich meine Frau bereit, die Patientenbetreuung zu übernehmen. Ich startete also mit etwas Verspätung zunächst Richtung Gletscher.
Die Gletscherbuskette konnte ich ohne Wartezeiten absolvieren. Schlegeis wurde auf dem Tableau nicht angezeigt. Lärmstange 1 stand auf „in Vorbereitung“ - ging aber den ganzen Vormittag nicht auf. Es wurden irgendwelche Arbeiten an der Bergstation gemacht. Auch Kaserer 1 war geschlossen. Da kletterte aber auch ein Arbeiter in den Stützen rum.
Die Bedingungen waren durchweg traumhaft. Ich fuhr zunächst ganz oben, wechselte dann via Lärmstange 2 zum Kaserer und dann gings nach ein paar Wiederholungsfahrten zum Fernerhaus. Die (neue?) schwarze 2b war fertig, aber nicht als offen gekennzeichnet. Also dann über die herkömmliche Spannagelabfahrt zum Sommerberg.
Am Tuxer Joch sind inzwischen 4 Varianten präpariert. 1x rot direkt am Ausstieg der Bahn, 2x schwarz und dann die blaue 17. Alles abgefahren und dann die schwarze Pfanne runter, die zu diesem Zeitpunkt auch schon weitestgehend in der Sonne lag.
Wechsel per Skibus nach Vorderlanersbach und via Rastkogelbahn über die Liftkette zur Panoramaabfahrt (66) Richtung Mayrhofen. Zu meiner Freude war die schwarze 56 von ganz oben an offen
Es ging dann (ohne mulmiges Gefühl) mit dem Lärchwald-Express hoch zum Penken. Dort zum Mittag noch nen Kumpel getroffen, der seinen ersten Tag in ner Skischule absolvierte. Mehrere Fahrten später dann im Penkenpark das erste Mal nen Sprung über nen kleinen Kicker versucht und gestanden!! Dann via 150er Tux wieder zum Rastkogel.
Inzwischen ging es dem Junior wieder einigermaßen und er wollte unbedingt noch Skifahren. Also begrub ich den Plan über die Eggalm abzufahren und begab mich mit der Rastkogelbahn talwärts, um dann mit dem Skibus zum Anfängergelände in Hintertux zu fahren. Immerhin konnte der junge Mann da schon wieder lachen und noch ein paar Runden „Pizza“ üben.
Insgesamt hab ich bei durchweg traumhaften Bedingungen 7.500hm gemacht - für den 1. Skitag der Saison durchaus ausreichend. Hoffen wir auf eine Fortsetzung morgen, wenn der junge Mann wieder fit sein sollte.
Hier noch ein paar Bilder:
Viele Grüße
Alexander