Alpinforum Wein- und Genusstreff
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff
Ich muss mich heute mit einem Pinot Noir zufriedem geben. Auf unserem Aare-Flussschiff gibt es drei Rotweine zu Auswahl: Pinot Noir oder Pinot Noir oder Pinot Noir
Aber ansonsten staune ich, welche grosse Speisekarte dieses kleine Schiffli anbieten kann. Bei uns wird es nach einem Salat und Suppe ein Rahmschnitzel mit Nudeln.
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff
Nachdem ich am Mittwoch letzter Woche schon einen Kurztrip ins Rheingau unternahm, entschied ich mich spontan, meine beiden letzten Urlaubstage (Donnerstag und Freitag) zu einer Deutschlandticket-Weinreise an die Mosel zu nutzen. Zimmer im Weingut in Piesport gebucht und Donnerstag morgens ging es um kurz nach 9 Uhr in die S1 von Flörsheim nach Kastel, um dort in die wie meist verspätete Rheingaulinie RB10 nach Koblenz einzusteigen.
Durch Rheingau und Mittelrhein ging es also gemütlich Richtung Koblenz Hbf, dem nächsten Umsteigepunkt. Dort erwischte ich einen verspäteten RE1 nach Luxembourg bzw. Saarbrücken, der im Vergleich zur RB 81 nach Trier weniger Zwischenhalte einlegt. Eigentlich gut, alleine stand nach Kobern-Gondorf ein Zug im Weg, so dass wir (also alle im Zug) dort eine halbe Stunde warten mussten.
Irgendwie funktionierte es dann aber doch, dass ich in Wittlich Hbf (unglaubliche Bezeichnung für das Trümmerfeld) den Expressbus nach Bernkastel-Kues erreichte, wo ich dann um ca. 13 Uhr eintraf, also runde 4 Stunden nach Abfahrt.
Ich wusste es im vorhinein nicht, aber dort startete gerade das Weinfest der Mittelmosel. Ich zog es jedoch vor in der Altstadt die Vinothek mit Ausschank des Bernkasteler Rings anzusteuern, in der ich zu einer feinen Käseauswahl einen ordentlichen trockenen Riesling, einen sehr leckeren lieblichen Riesling aus der Wehlener Sonnenuhr und ein alkoholfreies Weinerzeugnis, welches nach nichts roch und nach Traubensaftschorle mit Leitungswasser schmeckte zu mir nahm. Aber ich wollte die Gelegenheit nutzen auch dies mal zu probieren.
Im Anschluss ging es erneut per Bus weiter zum Endziel der Reise, ins schöne Piesport mit seinem beeindruckenden Weinbergspanorama. Im Weingut Lehnert-Veit angekommen, checkte ich ein und machte mich nach kurzer Erholungsphase (leider hatte der Gutsausschank donnerstags Ruhetag) am Moselufer entlang auf den Weg zum alternativen Wein- und Essensziel, dem Weingut Später-Veit in der Nähe der Moselbrücke mit Blick auf Piesporter Goldtröpfchen, Domherr und Falkenberg, den drei Paradelagen im Weinbergsamphitheater. Dort genoss ich neben einer Rieslingcremesuppe und einem Winzersteak eine ganze Palette trockener und lieblicher Rieslinge (gekrönt von der legendären Spätlese "Jupp" aus dem Jahrgang 2016), einen wundervollen 2018 Pinot Noir, der fast noch zu jung war und mich bei einem Flaschenpreis von EUR 12,50 an großartige badische Pinots erinnerte sowie erneut einen alkoholfreien Wein; Riesling, der diesmal sogar nach Wein schmeckte (ähnlich einem apfeligen Einstiegsweißburgunder aus Südtirol) und durchaus auf einer Radtour bei hohen Temperaturen eine Alternative zur Apfelschorle darstellen dürfte. Bestellt habe ich den aber nicht, dafür andere.
Zurück in der Unterkunft beschloss ich den Abend mit der zweiten Halbzeit der Frankfurter Eintracht gegen Sofia.
Nach einem gemütlich Frühstück am nächsten Morgen verkostete ich auch bei meiner Unterkunft ein Reihe von Weinen und gab auch dort eine Bestellung auf.
Danach stieg ich wieder mal in den Bus und mein Weg führte mich mit diesem non-stop am Moselufer entlang in rund 1 1/2 Stunden nach Traben-Trarbach, wo ich Mittagspause beim Hoffest eines Weingutes dort machte. Solider Wein zu Hausmacher Kost!
Mit dem Mini-Triebwagen der Moselweinbahn ging es dann nach Bullay zum Umsteigen in die RB81 nach Koblenz. Dort war eine Runde warten angesagt, da mal wieder so gut wie jeder Zug verspätet war, bevor es erneut mit der RB10 nach Oestrich-Winkel ging.
Dort dann der kulinarische Höhepunkt des Trips bei Covers-Kauter:
- Matjes mit Gurkentatar und Birne-Gin-Sorbet, begleitet von Rotem Riesling; danach noch ein Rauenthaler Baiken, jeweils trocken
- Filet vom Eifeler Schwein mit Champignons und Kartoffelgratin, begleitet vom Großen Gewächs aus dem Rüdesheimer Berg Rottland
- Himbeertiramisu mit Zitroneneis, begleitet von einer Auslese aus dem Winkeler Hasensprung
- Espresso und zum Abschluss ein Rüdesheimer Drachenstein Pinot Noir
Das alles war sein Geld schon wert!
Um 21 Uhr war ich dann wieder zurück in Flörsheim
Durch Rheingau und Mittelrhein ging es also gemütlich Richtung Koblenz Hbf, dem nächsten Umsteigepunkt. Dort erwischte ich einen verspäteten RE1 nach Luxembourg bzw. Saarbrücken, der im Vergleich zur RB 81 nach Trier weniger Zwischenhalte einlegt. Eigentlich gut, alleine stand nach Kobern-Gondorf ein Zug im Weg, so dass wir (also alle im Zug) dort eine halbe Stunde warten mussten.
Irgendwie funktionierte es dann aber doch, dass ich in Wittlich Hbf (unglaubliche Bezeichnung für das Trümmerfeld) den Expressbus nach Bernkastel-Kues erreichte, wo ich dann um ca. 13 Uhr eintraf, also runde 4 Stunden nach Abfahrt.
Ich wusste es im vorhinein nicht, aber dort startete gerade das Weinfest der Mittelmosel. Ich zog es jedoch vor in der Altstadt die Vinothek mit Ausschank des Bernkasteler Rings anzusteuern, in der ich zu einer feinen Käseauswahl einen ordentlichen trockenen Riesling, einen sehr leckeren lieblichen Riesling aus der Wehlener Sonnenuhr und ein alkoholfreies Weinerzeugnis, welches nach nichts roch und nach Traubensaftschorle mit Leitungswasser schmeckte zu mir nahm. Aber ich wollte die Gelegenheit nutzen auch dies mal zu probieren.
Im Anschluss ging es erneut per Bus weiter zum Endziel der Reise, ins schöne Piesport mit seinem beeindruckenden Weinbergspanorama. Im Weingut Lehnert-Veit angekommen, checkte ich ein und machte mich nach kurzer Erholungsphase (leider hatte der Gutsausschank donnerstags Ruhetag) am Moselufer entlang auf den Weg zum alternativen Wein- und Essensziel, dem Weingut Später-Veit in der Nähe der Moselbrücke mit Blick auf Piesporter Goldtröpfchen, Domherr und Falkenberg, den drei Paradelagen im Weinbergsamphitheater. Dort genoss ich neben einer Rieslingcremesuppe und einem Winzersteak eine ganze Palette trockener und lieblicher Rieslinge (gekrönt von der legendären Spätlese "Jupp" aus dem Jahrgang 2016), einen wundervollen 2018 Pinot Noir, der fast noch zu jung war und mich bei einem Flaschenpreis von EUR 12,50 an großartige badische Pinots erinnerte sowie erneut einen alkoholfreien Wein; Riesling, der diesmal sogar nach Wein schmeckte (ähnlich einem apfeligen Einstiegsweißburgunder aus Südtirol) und durchaus auf einer Radtour bei hohen Temperaturen eine Alternative zur Apfelschorle darstellen dürfte. Bestellt habe ich den aber nicht, dafür andere.
Zurück in der Unterkunft beschloss ich den Abend mit der zweiten Halbzeit der Frankfurter Eintracht gegen Sofia.
Nach einem gemütlich Frühstück am nächsten Morgen verkostete ich auch bei meiner Unterkunft ein Reihe von Weinen und gab auch dort eine Bestellung auf.
Danach stieg ich wieder mal in den Bus und mein Weg führte mich mit diesem non-stop am Moselufer entlang in rund 1 1/2 Stunden nach Traben-Trarbach, wo ich Mittagspause beim Hoffest eines Weingutes dort machte. Solider Wein zu Hausmacher Kost!
Mit dem Mini-Triebwagen der Moselweinbahn ging es dann nach Bullay zum Umsteigen in die RB81 nach Koblenz. Dort war eine Runde warten angesagt, da mal wieder so gut wie jeder Zug verspätet war, bevor es erneut mit der RB10 nach Oestrich-Winkel ging.
Dort dann der kulinarische Höhepunkt des Trips bei Covers-Kauter:
- Matjes mit Gurkentatar und Birne-Gin-Sorbet, begleitet von Rotem Riesling; danach noch ein Rauenthaler Baiken, jeweils trocken
- Filet vom Eifeler Schwein mit Champignons und Kartoffelgratin, begleitet vom Großen Gewächs aus dem Rüdesheimer Berg Rottland
- Himbeertiramisu mit Zitroneneis, begleitet von einer Auslese aus dem Winkeler Hasensprung
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Um 21 Uhr war ich dann wieder zurück in Flörsheim
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993
), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff
OT: Man hört es ja immer wieder, dass die Deutsche Bahn massive Verspätungsprobleme hat. Scheint wirklich so zu sein. Mittlerweile hat die Schweiz viele durchgehenden DB-Züge deswegen aus dem Fahrplan geschmissen. Krass. Wieso bekommen die das nicht besser hin?
Dass die SBB ein Musterknabe ist, ist bekannt. Aber auch die SNCF überraschte uns bei der Reise nach Südfrankreich. Tadellos im Fahrplan. Dass wir auf der späteren Weiterreise nach Barcelona dann 1:50 Verspätung einfingen, lag an einem Brand auf einem Feld direkt an den Bahngleisen. Und obwohl die SNCF nichts dafür konnte, erhielten wir anstands- und aufwandslos 25% des Fahrpreises zurück.
Dass die SBB ein Musterknabe ist, ist bekannt. Aber auch die SNCF überraschte uns bei der Reise nach Südfrankreich. Tadellos im Fahrplan. Dass wir auf der späteren Weiterreise nach Barcelona dann 1:50 Verspätung einfingen, lag an einem Brand auf einem Feld direkt an den Bahngleisen. Und obwohl die SNCF nichts dafür konnte, erhielten wir anstands- und aufwandslos 25% des Fahrpreises zurück.
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff
Das ist leider ein "Markenzeichen" der Deutschen Bahn AG ... https://janson-karikatur.de/deutsche-bahn-in-der-krise/ski-chrigel hat geschrieben: 07.09.2023 - 06:31 OT: Man hört es ja immer wieder, dass die Deutsche Bahn massive Verspätungsprobleme hat. Scheint wirklich so zu sein. Mittlerweile hat die Schweiz viele durchgehenden DB-Züge deswegen aus dem Fahrplan geschmissen. Krass. Wieso bekommen die das nicht besser hin?
Dass die SBB ein Musterknabe ist, ist bekannt. Aber auch die SNCF überraschte uns bei der Reise nach Südfrankreich. Tadellos im Fahrplan. Dass wir auf der späteren Weiterreise nach Barcelona dann 1:50 Verspätung einfingen, lag an einem Brand auf einem Feld direkt an den Bahngleisen. Und obwohl die SNCF nichts dafür konnte, erhielten wir anstands- und aufwandslos 25% des Fahrpreises zurück.
Die Schweiz hat recht. Die meisten Züge aus Deutschland, in der Regel verspätet, werden z. B. bereits in Basel Bad "abgefangen" und die Fahrgäste müssen umsteigen. Die SBB lässt sich eben ihren vorbildlichen Fahrplan nicht durcheinander bringen.
https://www.zeit.de/news/2022-10/31/sch ... gle.com%2F
Ich habe da in der Vergangenheit meine Erfahrungen gemacht und fahre nicht mehr mit dem Zug aus dem Rhein-Main-Gebiet über Basel in die Schweiz. Bei antizyklischer Planung bin ich da per Auto entspannter unterwegs!
Für Deutschland ist dies eine weitere Blamage und ein weiteres Beispiel dafür, auf welchem Weg des langsamen Niedergangs sich das Land befindet!
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff
Ohne jetzt hier eine Diskussion lostreten zu wollen und diesen wirklich tollen Thread zuzumüllen (Danke mal an der Stelle für Eure Beiträge, finde sie immer toll anzusehen und auch noch etwas zu lernen):
Ich erlebe selbst so viele Fälle, in denen die DB nichts für diese Probleme kann (Notarzteinsatz, Personen im Gleisgebiet, Leute steigen nicht ein oder verteilen sich nicht in vollen Zügen, oder ein Super-GAU wie der LKW-Unfall an einer Brücke vor dem Frankfurter Hbf, der zu monatelangen Verschiebungen und Verzögerungen führt), und trotzdem den vollen Hass dazu abbekommt. In vielen anderen Fällen bin ich natürlich auch bei Euch, selbstverschuldete Verspätungen gibt es auch zahlreich.
Ich erlebe selbst so viele Fälle, in denen die DB nichts für diese Probleme kann (Notarzteinsatz, Personen im Gleisgebiet, Leute steigen nicht ein oder verteilen sich nicht in vollen Zügen, oder ein Super-GAU wie der LKW-Unfall an einer Brücke vor dem Frankfurter Hbf, der zu monatelangen Verschiebungen und Verzögerungen führt), und trotzdem den vollen Hass dazu abbekommt. In vielen anderen Fällen bin ich natürlich auch bei Euch, selbstverschuldete Verspätungen gibt es auch zahlreich.
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff
Zurück zum Thema. Oder mindestens teilweise:
Dass Wetter nicht Klima ist, wissen wir ja, aber dass wir den wohl wärmsten September ever haben, dürfte trotzdem damit zusammenhängen und hat auch sein Gutes: Dass wir auf 800m.ü.M. Mitte September abends um 22 Uhr in kurzen Hosen und T-Shirt noch in unserer Lounge sitzen und einen Churer Röteli trinken können, gab es noch nie. Das Getränk muss ich hier ja nicht mehr vorstellen.
Dass Wetter nicht Klima ist, wissen wir ja, aber dass wir den wohl wärmsten September ever haben, dürfte trotzdem damit zusammenhängen und hat auch sein Gutes: Dass wir auf 800m.ü.M. Mitte September abends um 22 Uhr in kurzen Hosen und T-Shirt noch in unserer Lounge sitzen und einen Churer Röteli trinken können, gab es noch nie. Das Getränk muss ich hier ja nicht mehr vorstellen.
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- icedtea
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff
Bei meinem Moseltrip hatte ich ja bei beiden besuchten Weingütern bestellt (je 4×6 Flaschen) und beide Lieferungen kamen via DHL bzw. UPS auch schnell und problemlos in meinem Keller an
Und natürlich möchte ich hier auch berichten, was da so ankam
Heute also der Start mit dem trockenen Gutsriesling vom Weingut Lehnert-Veit aus dem Jahrgang 2022 mit 12 Vol%. Da er nicht als Piesporter läuft vermutlich auch mit Trauben aus der Wintricher Lage des Guts. Hauptsache Schiefer
Neben klassischen Steinobstnoten ist das nämlich der prägnante Ton schon dieses Gutsrieslings (das wird bei den anderen Weinen noch prägnanter). Schöne Säure, guter Trinkfluss, für schlanke € 7,20 die Flasche schon sehr ausbalanciert; ein veritables Schnäppchen und ein super Alltagswein
.
Schiefer muss man natürlich mögen, aber die Mosel hat durchaus auch anderes zu bieten. Man hat hier ja oft (wie gerade auch in Piesport mit seinen über 400ha Rebfläche) die Kombination aus steilen Hanglagen auf einer Flussseite und Schwemmsandböden auf dem inneren einer Moselschleife. Oft Riesling hier und andere Sorten dort.
Macht einfach Spaß dort
Gehabt euch wohl und Gesundheit
Und natürlich möchte ich hier auch berichten, was da so ankam
Heute also der Start mit dem trockenen Gutsriesling vom Weingut Lehnert-Veit aus dem Jahrgang 2022 mit 12 Vol%. Da er nicht als Piesporter läuft vermutlich auch mit Trauben aus der Wintricher Lage des Guts. Hauptsache Schiefer
Neben klassischen Steinobstnoten ist das nämlich der prägnante Ton schon dieses Gutsrieslings (das wird bei den anderen Weinen noch prägnanter). Schöne Säure, guter Trinkfluss, für schlanke € 7,20 die Flasche schon sehr ausbalanciert; ein veritables Schnäppchen und ein super Alltagswein
Schiefer muss man natürlich mögen, aber die Mosel hat durchaus auch anderes zu bieten. Man hat hier ja oft (wie gerade auch in Piesport mit seinen über 400ha Rebfläche) die Kombination aus steilen Hanglagen auf einer Flussseite und Schwemmsandböden auf dem inneren einer Moselschleife. Oft Riesling hier und andere Sorten dort.
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Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993
), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff - Frucht und Schiefer
Am Sonntag war dann Lehnert-Veit Nr. 2 an der Reihe; 2022er Piesporter Riesling Schiefer Trocken mit 11,5 Vol%.
Es gibt nur wenige trockene Weine, die mit wenig Alkohol so viel Geschmack erzeugen können wie Riesling.
Und den hat es hier satt; ein Maulvoll Pfirsich gepaart mit dem typischen prägnanten Moselschiefer; Schluck auf Schluck dank der Säure ein Trinkgenuss
Das war nach Weinlese im Wickerer Mönchsgewann ein schöner Tagesabschluss
Es gibt nur wenige trockene Weine, die mit wenig Alkohol so viel Geschmack erzeugen können wie Riesling.
Und den hat es hier satt; ein Maulvoll Pfirsich gepaart mit dem typischen prägnanten Moselschiefer; Schluck auf Schluck dank der Säure ein Trinkgenuss
Das war nach Weinlese im Wickerer Mönchsgewann ein schöner Tagesabschluss
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff - Moselkabi
Soderle, nach dem schwer erkämpften Sieg der Eintracht gegen Aberdeen, den nur unser Junior vor Ort feiern konnte, gönne ich mir jetzt zum Spiel des SC Freiburg, was die Mosel im Guten wie im Schlechten bekannt gemacht hat:
Riesling Kabinett Lieblich, erneut von Lehnert-Veit, erneut 2022, diesmal Lagenwein aus dem Piesporter Goldtröpfchen, 8 Vol%.
Ich wiederhole; eigentlich kann nur Riesling mit solchen Alkoholwerten Geschmack entwickeln, edelsüß mal ausgenommen. In der Frucht nicht ganz so expressiv wie der trockene Schiefer und auch im Schieferaroma dezenter, läuft dieser Wein mit seinem Süße-/Säurespiel über die Zunge wie ein klarer Gebirgsbach


Nein ernsthaft, Trinkfreude bei wenig Alkohol ist hier die Devise und das geht so nirgends besser als an Mosel, Saar und Ruwer
Und da heute die meisten Winzer aufgrund Ausbildung, sauberer Kellertechnik und Qualitätsanspruch mit deutlich weniger Schwefel auskommen als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, bekommst du auch keine Kopfschmerzen mehr
Gehabt euch wohl und nehmt nicht alles so ernst, was in anderen Topics so um sich greift; wäre verlorene Liebesmüh
Riesling Kabinett Lieblich, erneut von Lehnert-Veit, erneut 2022, diesmal Lagenwein aus dem Piesporter Goldtröpfchen, 8 Vol%.
Ich wiederhole; eigentlich kann nur Riesling mit solchen Alkoholwerten Geschmack entwickeln, edelsüß mal ausgenommen. In der Frucht nicht ganz so expressiv wie der trockene Schiefer und auch im Schieferaroma dezenter, läuft dieser Wein mit seinem Süße-/Säurespiel über die Zunge wie ein klarer Gebirgsbach
Nein ernsthaft, Trinkfreude bei wenig Alkohol ist hier die Devise und das geht so nirgends besser als an Mosel, Saar und Ruwer
Und da heute die meisten Winzer aufgrund Ausbildung, sauberer Kellertechnik und Qualitätsanspruch mit deutlich weniger Schwefel auskommen als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, bekommst du auch keine Kopfschmerzen mehr
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff - Mosel Spätlese
Im Rahmen der Lehnert-Veit-Präsentation folgt heute im Anschluss an die Firmung meines Sohns der vierte und letzte Wein, den ich dort käuflich erworben habe.
Piesporter Goldtröpfchen Riesling Spätlese aus dem Jahrgang 2022 mit 8 Vol% und Fehldruck beim Etikett
Selber Alkoholgehalt wie beim Kabinett = mehr Restsüße; wir bewegen uns hier weiter auf dem Gebiet, in dem Mosel, Saar und Ruwer in Deutschland an der Spitze steht
Was beim Kabinett mit leichtem Trinkfluss überzeugt, wird hier in vielen Komponenten dichter und komplexer. Reifere Frucht, mehr Länge, der Schiefer etwas intensiver. Tolles Süße-Säure-Spiel.
Die restlichen Flaschen werde ich jetzt mal ein wenig liegen lassen; das sind Weine, die mit dem Alter interessanter werden sollten. Ein Beispiel folgt bei den Berichten über das zweite Piesporter Weingut.
Schönen Abend und schönen Sonntag
Piesporter Goldtröpfchen Riesling Spätlese aus dem Jahrgang 2022 mit 8 Vol% und Fehldruck beim Etikett
Selber Alkoholgehalt wie beim Kabinett = mehr Restsüße; wir bewegen uns hier weiter auf dem Gebiet, in dem Mosel, Saar und Ruwer in Deutschland an der Spitze steht
Was beim Kabinett mit leichtem Trinkfluss überzeugt, wird hier in vielen Komponenten dichter und komplexer. Reifere Frucht, mehr Länge, der Schiefer etwas intensiver. Tolles Süße-Säure-Spiel.
Die restlichen Flaschen werde ich jetzt mal ein wenig liegen lassen; das sind Weine, die mit dem Alter interessanter werden sollten. Ein Beispiel folgt bei den Berichten über das zweite Piesporter Weingut.
Schönen Abend und schönen Sonntag
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff
Jupiduuuuuuu!
Die Trockenbeerenauslese vom Scheiblhofer ist eine Wucht eines roten Süssweines, den ich viele Jahre in unserem Lieblingshotel und auch zu Hause getrunken hatte. Doch leider ist sie seit einigen Jahren vergriffen. Aber die Chefin hatte kürzlich ihren Keller aufgeräumt, eine solche Rarität gefunden und an mich gedacht, weil sie wusste, dass ich die so lieb(t)e und meinen Geburtstag zum wiederholten Mal hier verbringen werde. Absolut herzergreifend! Ein Traum.
Die Trockenbeerenauslese vom Scheiblhofer ist eine Wucht eines roten Süssweines, den ich viele Jahre in unserem Lieblingshotel und auch zu Hause getrunken hatte. Doch leider ist sie seit einigen Jahren vergriffen. Aber die Chefin hatte kürzlich ihren Keller aufgeräumt, eine solche Rarität gefunden und an mich gedacht, weil sie wusste, dass ich die so lieb(t)e und meinen Geburtstag zum wiederholten Mal hier verbringen werde. Absolut herzergreifend! Ein Traum.
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- icedtea
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff
Respekt
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Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993
), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
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- icedtea
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff - Piesport Teil 2 Kompakt
Das zweite von mir neulich an der Mosel angesteuerte Weingut (Später-Veit) nachfolgend mit den vier dort gekauften Weinen im Schnelldurchgang:
1. 2020er Blauschiefer R Riesling Trocken mit 12 Vol%:
Dieser gehobene, trockene Gutswein steht auch sehr gut für die Mosel. Wenig Alkohol, dennoch viel Charakter, Spontinote, Schiefer, Weinbergspfirsich, gut eingebundene Säure. Das macht sehr viel Spaß, wenn man diesen Stil mag. Da ist auch sehr viel Spannkraft da, auch wenn der Wein schon drei Jahre alt ist. Für den trockenen Rieslingtrinker ein absoluter Kauf
2. 2022er Piesporter Goldtröpfchen Riesling Kabinett Armes mit 7,5 Vol%
Auch hier wieder ein typischer "Moselkabi", der über die Zunge läuft wie Wasser aus einem Gebirgsbach. Schiefer und Steinobst, schöne Säure mit geradezu dezenter Süße, Trinkfreude pur. Nicht umsonst regelmäßg in Weinführer mit über 90 Punkten geführt, schlägt er den vergleichbaren Wein von Lehnert-Veit doch noch spürbar
3. 2016er Piesporter Goldtröpfchen Riesling Spätlese Jupp mit 8 Vol%
Das ist sozusagen das Aushängeschild des Weinguts, den ich auch in der Vergangenheit immer wieder mal im Keller hatte. Neben dem aktuellen Jahrgang gibt es eben auch noch den 2016er im Verkauf, für den ich mich ob der Tatsache, dass solche Weine auch gut reifen können, bei der Bestellung entschied. Er hat (ähnlich wie bei Später-Veit) von allem ein wenig mehr als der Kabi, mehr Frucht, mehr Schiefer, mehr Länge. Allerdings (und dies vielleicht auch der Grund, dass man ihn noch käuflich erwerben kann) lässt er ein wenig Spritzigkeit vermissen, was ich bei ähnlich alten Ausgaben früher doch immer noch spürte. Mag an Jahrgang liegen und ist schon auch ein wenig Jammern auf hohen Niveau
4. 2018 Pinot Noir Landwein der Mosel mit 12,5 Vol%
Dieser Wein war vielleicht die größte Überraschung bei der Verkostung vor Ort und landete konsequenterweise auf meiner Bestellliste. Der Seniorwinzer meinte; dass er nach 5 Jahren (davon 2 1/2 Jahre im Fass eigentlich gerade eben trinkreif sei und ist sehr stolz auf seinen Steillagen-Schiefer-Pinot Noir. Und dies aus meiner Sicht völlig zurecht.
Das ich für € 12,50 je Flasche an der Mosel einen Spätburgunder bekomme, der für mich in einer Liga mit meinem Referenzwein vom Kränzelhof in Tscherms spielt, hätte ich nicht unbedingt erwartet.
In der Nase Kirsche, ein Hauch Leder, ein wenig Schiefer und (ähnlich Kränzelhof) ein wenig Sandelholz.
Am Gaumen Sauerkirsche, schöne Säure, Tannine die nicht mehr kratzig sind, aber in der Tat noch Entwicklungspotential haben. Schöne Länge, große Trinkfreude, für diesen Preis ein sehr empfehlenswerter Kauf

Gehabt euch wohl und Gesundheit
1. 2020er Blauschiefer R Riesling Trocken mit 12 Vol%:
Dieser gehobene, trockene Gutswein steht auch sehr gut für die Mosel. Wenig Alkohol, dennoch viel Charakter, Spontinote, Schiefer, Weinbergspfirsich, gut eingebundene Säure. Das macht sehr viel Spaß, wenn man diesen Stil mag. Da ist auch sehr viel Spannkraft da, auch wenn der Wein schon drei Jahre alt ist. Für den trockenen Rieslingtrinker ein absoluter Kauf
2. 2022er Piesporter Goldtröpfchen Riesling Kabinett Armes mit 7,5 Vol%
Auch hier wieder ein typischer "Moselkabi", der über die Zunge läuft wie Wasser aus einem Gebirgsbach. Schiefer und Steinobst, schöne Säure mit geradezu dezenter Süße, Trinkfreude pur. Nicht umsonst regelmäßg in Weinführer mit über 90 Punkten geführt, schlägt er den vergleichbaren Wein von Lehnert-Veit doch noch spürbar
3. 2016er Piesporter Goldtröpfchen Riesling Spätlese Jupp mit 8 Vol%
Das ist sozusagen das Aushängeschild des Weinguts, den ich auch in der Vergangenheit immer wieder mal im Keller hatte. Neben dem aktuellen Jahrgang gibt es eben auch noch den 2016er im Verkauf, für den ich mich ob der Tatsache, dass solche Weine auch gut reifen können, bei der Bestellung entschied. Er hat (ähnlich wie bei Später-Veit) von allem ein wenig mehr als der Kabi, mehr Frucht, mehr Schiefer, mehr Länge. Allerdings (und dies vielleicht auch der Grund, dass man ihn noch käuflich erwerben kann) lässt er ein wenig Spritzigkeit vermissen, was ich bei ähnlich alten Ausgaben früher doch immer noch spürte. Mag an Jahrgang liegen und ist schon auch ein wenig Jammern auf hohen Niveau
4. 2018 Pinot Noir Landwein der Mosel mit 12,5 Vol%
Dieser Wein war vielleicht die größte Überraschung bei der Verkostung vor Ort und landete konsequenterweise auf meiner Bestellliste. Der Seniorwinzer meinte; dass er nach 5 Jahren (davon 2 1/2 Jahre im Fass eigentlich gerade eben trinkreif sei und ist sehr stolz auf seinen Steillagen-Schiefer-Pinot Noir. Und dies aus meiner Sicht völlig zurecht.
Das ich für € 12,50 je Flasche an der Mosel einen Spätburgunder bekomme, der für mich in einer Liga mit meinem Referenzwein vom Kränzelhof in Tscherms spielt, hätte ich nicht unbedingt erwartet.
In der Nase Kirsche, ein Hauch Leder, ein wenig Schiefer und (ähnlich Kränzelhof) ein wenig Sandelholz.
Am Gaumen Sauerkirsche, schöne Säure, Tannine die nicht mehr kratzig sind, aber in der Tat noch Entwicklungspotential haben. Schöne Länge, große Trinkfreude, für diesen Preis ein sehr empfehlenswerter Kauf
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff
Ich hatte noch nie was von französischen Weinen gehalten und das hat sich heute Abend wieder mal bestätigt. Gute Weine sind viel zu teuer und Weine im mittleren Preissegment nichts wert. So auch dieser Assemblage aus Grenache Noir, Mourvèdre, Syrah, Cinsault:
Wir haben ihn zum Glück geschenkt bekommen. EUR 42.- für diesen mit wenig Charakter und viel Säure ausgestatteten Wein würde ich niemals ausgeben. Das beste an ihm ist der wohlklingende und bekannte Name. Ok, vielleicht war unser Fehler, ihn nicht noch ein paar Jahre zu lagern.
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- icedtea
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff
Da schließe ich mich mal an
Ich habe grundsätzlich die gleiche Einschätzung und dies hat sich während unseres Paris-Aufenthalts letzte Woche nicht widerlegen lassen
Eine der Schwierigkeiten mit französischen Weinen ist natürlich auch das riesige Angebot (1.000.000 ha Rebfläche; alleine das Bordeaux mit 100.000 ha so viel wie ganz Deutschland). Man muss sich schon ziemlich intensiv damit beschäftigen, um die Weine zu finden, bei denen Preis und Leistung zusammenpassen.
Nachstehend ein paar Flaschen von letzter Woche, bei denen die teuerste mir am wenigsten zusagte
Ich habe grundsätzlich die gleiche Einschätzung und dies hat sich während unseres Paris-Aufenthalts letzte Woche nicht widerlegen lassen
Eine der Schwierigkeiten mit französischen Weinen ist natürlich auch das riesige Angebot (1.000.000 ha Rebfläche; alleine das Bordeaux mit 100.000 ha so viel wie ganz Deutschland). Man muss sich schon ziemlich intensiv damit beschäftigen, um die Weine zu finden, bei denen Preis und Leistung zusammenpassen.
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff
Am Freitag Abend gab es mal wieder einen Geschenkwein, den ich ob des Jahrgangs 2020 erst mal liegen ließ. Und dann auch mit dem Weindiffusor in das große Glas einschenkte 
Ein Katalane aus ökoligischem Anbau mit stolzen 14,5 Vol%, der dennoch überhaupt nicht "babbisch" rüberkommt. Prägnante Säure, Kirschfrucht, sowas ähnliches wie Veilchen vielleicht
Auf jeden Fall eine überraschend interessante Cuvee (Details siehe im Link).
https://www.rebenkind-weine.de/celler-d ... ntsant/198#
Recht empfehlenswert für lt. Internet weniger als 10 Euronen die Flasche
Schön, dass ich beim probieren abseits der üblichen Pfade sowas am Gaumen spüren kann
Euch allen ein schönes Wochenende
Ein Katalane aus ökoligischem Anbau mit stolzen 14,5 Vol%, der dennoch überhaupt nicht "babbisch" rüberkommt. Prägnante Säure, Kirschfrucht, sowas ähnliches wie Veilchen vielleicht
Auf jeden Fall eine überraschend interessante Cuvee (Details siehe im Link).
https://www.rebenkind-weine.de/celler-d ... ntsant/198#
Recht empfehlenswert für lt. Internet weniger als 10 Euronen die Flasche
Schön, dass ich beim probieren abseits der üblichen Pfade sowas am Gaumen spüren kann
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff
Ich hab ja anderswo gesagt, dass mir unser Genusstopic gut gefällt. Daher nehme ich mir heraus, diesen Thread wiederzubeleben, auch wenn der Ersteller inzwischen anderswo glücklich geworden ist
Ich kann sicher nicht so oft etwas beitragen, aber hin und wieder gerne und freue mich, wenn es mir andere gleichtun.
Dieses Wochenende hab ich mich gefreut, endlich mal wieder eine Flasche aufziehen zu können, die ich schon lange im Regal liegen habe und auf die ich neugierig war.
Der 2020er "Wilder Satz" von den Brand Bros (Pfalz) liegt schon länger in meinem Keller und hat auf die Gelegenheit gewartet. An Silvester wurden wir mit einigen sicheren Favoriten aus unseren Beständen glücklich, sodass dieser experimentelle Naturwein ungeöffnet wieder mit nach Hause musste.
Der Wilde Satz, um den es heute geht, ist ein buntes Cuvée aus sieben Weißweinsorten, die separat und mit verschiedenen Methoden vinifiziert wurden. Das klingt nicht nur kompliziert, sondern schmeckt wirklich "wild", und ist für mich eher auf der enttäuschenden Seite. Der Geruch ist anfangs stechend, der Geschmack kräuterig, fast arzneiartig, dazu kitzelt etwas Kohlensäure. Der Wein ist zwar frisch, auch säuerlich, und erinnert an Fermentation. Luft nimmt ihm die Schärfe und macht ihn über die drei Tage, an denen ich ihn versucht habe, etwas harmonischer, wobei die Frische bleibt. Objektiv hat dieser Wein sicher Fans, aber meinen Geschmack trifft er nicht. Darf auch mal sein
Zum Abschluss noch ein Naturwein-Tipp, von dem ich vor einiger Zeit begeistert war. Elegant, viel Obst und Beeren, bisschen Minerale und einfach mit Freude zu probieren!
Wenn jemand andere Naturwein-Tipps hat, gerne her damit!
Dieses Wochenende hab ich mich gefreut, endlich mal wieder eine Flasche aufziehen zu können, die ich schon lange im Regal liegen habe und auf die ich neugierig war.
Der 2020er "Wilder Satz" von den Brand Bros (Pfalz) liegt schon länger in meinem Keller und hat auf die Gelegenheit gewartet. An Silvester wurden wir mit einigen sicheren Favoriten aus unseren Beständen glücklich, sodass dieser experimentelle Naturwein ungeöffnet wieder mit nach Hause musste.
Der Wilde Satz, um den es heute geht, ist ein buntes Cuvée aus sieben Weißweinsorten, die separat und mit verschiedenen Methoden vinifiziert wurden. Das klingt nicht nur kompliziert, sondern schmeckt wirklich "wild", und ist für mich eher auf der enttäuschenden Seite. Der Geruch ist anfangs stechend, der Geschmack kräuterig, fast arzneiartig, dazu kitzelt etwas Kohlensäure. Der Wein ist zwar frisch, auch säuerlich, und erinnert an Fermentation. Luft nimmt ihm die Schärfe und macht ihn über die drei Tage, an denen ich ihn versucht habe, etwas harmonischer, wobei die Frische bleibt. Objektiv hat dieser Wein sicher Fans, aber meinen Geschmack trifft er nicht. Darf auch mal sein
Zum Abschluss noch ein Naturwein-Tipp, von dem ich vor einiger Zeit begeistert war. Elegant, viel Obst und Beeren, bisschen Minerale und einfach mit Freude zu probieren!
Wenn jemand andere Naturwein-Tipps hat, gerne her damit!
Saison 24/25: Ischgl-Samnaun, Sonnenkopf, Hochlitten, Hochoetz, Kühtai, Kitzbühel, Arosa-Lenzerheide, Vals Dachberg, Adelboden-Lenk, Tschentenalp, Elsigenalp, Lenk-Betelberg, Elsigen-Metsch, St. Moritz Corviglia, Corvatsch
Saison 23/24: Ski Dubai, Serfaus-Fiss-Ladis, Ski Arlberg, Grasgehren, Ifen & Walmendinger Horn - Heuberg, Lermoos & Wettersteinbahnen, Crans-Montana, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Vercorin
Saison 22/23: Ladurns, Kronplatz, Gitschberg-Jochtal, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Malbun, Kühtai, Ratschings, Stubaier Gletscher, St. Moritz Corviglia
Saison 23/24: Ski Dubai, Serfaus-Fiss-Ladis, Ski Arlberg, Grasgehren, Ifen & Walmendinger Horn - Heuberg, Lermoos & Wettersteinbahnen, Crans-Montana, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Vercorin
Saison 22/23: Ladurns, Kronplatz, Gitschberg-Jochtal, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Malbun, Kühtai, Ratschings, Stubaier Gletscher, St. Moritz Corviglia
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff
Deine Initiative begrüße ich sehr! Da werde ich zukünftig auch mal was beitragen. Und auch eine gute Idee, hier mal Dinge zu posten, die für einen eher ein Fehlgriff gewesen sind.
Die Jahrhundertflut in den Alpen - Mein Ischgl"Urlaub" vor 20 Jahren
26.7.2025 | Mit Trotz und Midlifecrisis
19.7.25 | Was tut man als Deutscher nicht alles für eine Gratis-Banane in der Schweiz
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff
Dann möchte ich hier gerne auch einmal wieder einsteigen
Zum letzen Urlaubstag wieder zu Hause gönnte ich mir gestern Abend einen Schaumwein der etwas anderen Art.
Freixenet Cava Cuvée de Prestige Malvasia 2011 (Dulce)
Ich wollte schon immer einmal testen, wie Schaumwein mit mehr Süße schmeckt. Ganz früher war das ja der ganz vorherrschende Stil. Online war der Freixenet da für gut EUR 10 eine preiswerte Lösung.
Der Freixenet hat 52g/l Restsüsse bei 11,5%.
Er schmeckt sehr aromatisch, gar nicht pappig, sondern mehr in Richtung reife Früchte, Honig, Walnüsse und Sherry.
Erfrischend spritzig ist er natürlich nicht. Hatte ich auch nicht erwartet.
Allen einen guten Start in die Woche
Zum letzen Urlaubstag wieder zu Hause gönnte ich mir gestern Abend einen Schaumwein der etwas anderen Art.
Freixenet Cava Cuvée de Prestige Malvasia 2011 (Dulce)
Ich wollte schon immer einmal testen, wie Schaumwein mit mehr Süße schmeckt. Ganz früher war das ja der ganz vorherrschende Stil. Online war der Freixenet da für gut EUR 10 eine preiswerte Lösung.
Der Freixenet hat 52g/l Restsüsse bei 11,5%.
Er schmeckt sehr aromatisch, gar nicht pappig, sondern mehr in Richtung reife Früchte, Honig, Walnüsse und Sherry.
Erfrischend spritzig ist er natürlich nicht. Hatte ich auch nicht erwartet.
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- snowflat
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff
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Weingut Diefenhard, 2022er Diefenhard, Riesling Kabinett mild
Alle sehr lecker vom ersten zum letzten süßer werdend. Trinke ich als 0,1er recht gerne zum Genießen. Zu Hause gibt es eher die trockeneren Weine.
Weingut Diefenhard, 2022er Diefenhard, Riesling Kabinett mild
Alle sehr lecker vom ersten zum letzten süßer werdend. Trinke ich als 0,1er recht gerne zum Genießen. Zu Hause gibt es eher die trockeneren Weine.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Alpinforum Wein- und Genusstreff
Die Konkurrenz von den A.....fans war am Sonntag auch vor Ort
Icedtea mit Frau und ich mit meiner Partnerin testeten bei Schreiber, Baison, Rebenhof ,Peter Flick und Rainer Flick.
Hauptsächlich die frischen Schoppenweine oder die trockenen Kabinet.
Eigentlich wurden alle für gut befunden mit natürlich Geschmacksnuancen zwischen den einzelnen Weingütern
Grundsätzlich aber ist der 2023er Jahrgang ein überwiegend klasse Jahrgang
Gruß
Icedtea mit Frau und ich mit meiner Partnerin testeten bei Schreiber, Baison, Rebenhof ,Peter Flick und Rainer Flick.
Hauptsächlich die frischen Schoppenweine oder die trockenen Kabinet.
Eigentlich wurden alle für gut befunden mit natürlich Geschmacksnuancen zwischen den einzelnen Weingütern
Grundsätzlich aber ist der 2023er Jahrgang ein überwiegend klasse Jahrgang
Gruß